Keine Wertschätzung und Burnout vorprogrammiert – Wer’s mag, ist hier richtig
Verbesserungsvorschläge
Eine transparentere und offenere interne Kommunikation etablieren, statt Entscheidungen dem Flurfunk zu überlassen.
Führungskräfte und Abteilungsleiter gezielt nach fachlicher sowie sozialer Führungskompetenz auswählen und schulen.
Das Projektmanagement realistischer gestalten, um Puffer für Urlaub, Erholung und Ausfälle einzupflegen.
Klare und faire Regelungen für den Umgang mit Überstunden schaffen.
Mehr Wertschätzung für die Belegschaft zeigen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsbedingungen sind von starkem Termindruck, mangelnder Planung und regelmäßigen Überstunden geprägt. Projekte werden oft sehr knapp kalkuliert, wodurch Urlaube oder krankheitsbedingte Ausfälle kaum Puffer bieten und die Belastung hoch bleibt. Einen geregelten Ausgleich für geleistete Mehrarbeit gibt es nicht. Insgesamt entsteht stark das Gefühl, dass eine vorausschauende Organisation fehlt und Mitarbeiter zu stark beansprucht werden.
Work-Life-Balance
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist kaum möglich. Das Arbeitspensum ist dauerhaft hoch, und Überstunden werden als selbstverständlich vorausgesetzt, ohne dass Aussicht auf zeitlichen Abbau besteht. Durch die knappe Personal- und Projektplanung bleibt wenig Raum für Erholung, Urlaub oder Ausfallzeiten.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt bewegt sich im üblichen Rahmen der Branche. Zusätzliche Benefits oder Vergünstigungen gibt es abseits von kostenlosem Wasser, Kaffee, einem Obstkorb und einer jährlichen Weihnachtsfeier im Grunde nicht.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten lässt in wesentlichen Punkten zu wünschen übrig. Sowohl auf Ebene der Geschäftsführung als auch bei den einzelnen Abteilungsleitungen fehlen oft die notwendige Führungskompetenz sowie ein klares, methodisches Vorgehen. Entscheidungen wirken im Alltag teilweise unstrukturiert und führungsschwach, was die Unsicherheit im Team weiter verstärkt.
Kommunikation
Eine verlässliche und offizielle Kommunikation ist kaum vorhanden. Wichtige Informationen oder Entscheidungen der Führungsebene dringen selten direkt an die Belegschaft durch. Statt klarer Transparenz bestimmt im Alltag meist der Flurfunk das Geschehen, was regelmäßig zu Unsicherheiten im Team führt.