23 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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23 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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23 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess beim Statistischen Bundesamt (Destatis) in Bonn, war rückblickend eine enttäuschende und strukturell fragwürdige Erfahrung, die sich durch formale Strenge, inhaltliche Leere und einen Umgang auf Augenhöhe durch den Leiter weitgehend vermissen ließ.
Das Gespräch selbst wirkte von Anfang an nicht wie ein Dialog, sondern wie eine verdeckte Klausursituation, getragen von einem streng strukturierten Fragenkatalog, der offenbar ohne jede situative Flexibilität abgearbeitet wurde. Es entstand der Eindruck, dass nicht die Eignung des Bewerbers erkundet werden sollte, sondern dass ein Beurteilungsbogen gefüllt werden musste. Ein echter fachlicher Austausch fand kaum statt.
Hinzu kam: Der verantwortliche Gesprächsleiter ließ über weite Strecken eine auffallend distanzierte, teils desinteressierte Haltung erkennen. Fachliche Rückfragen oder Erläuterungen wurden nur oberflächlich aufgenommen, der Ton blieb unterkühlt und ohne erkennbare Bereitschaft zum offenen Gespräch. Graue Behörde.
Besonders irritierend war die spätere Rückmeldung – oder besser: der Versuch, eine Begründung für die Absage nachzureichen, nachdem ich aktiv um Feedback gebeten hatte. Es wurde plötzlich behauptet, ich hätte gewisse Aspekte im Gespräch nicht ausreichend adressiert – exakt jene Punkte, die ich ausdrücklich benannt und erläutert hatte. Als ich auf diese Diskrepanz hinwies, wurde ausgewichen. Das wirkte nicht nur inhaltlich verzerrt, sondern als Versuch, nachträglich eine Entscheidung zu rechtfertigen, die bereits auf anderen Ebenen getroffen worden war.
Der gesamte Auswahlprozess wirkte nicht wie ein ernsthafter Versuch, Talente zu identifizieren, sondern eher wie ein internes Pflichtverfahren – Bewerber als Häkchen auf einer To-do-Liste. Es entstand der Eindruck, dass die Auswahlentscheidung bereits vor dem Gespräch getroffen wurde – das Gespräch diente offenbar eher der formalen Dokumentation als der tatsächlichen Evaluierung.
Trotz meiner belegbaren fachlichen Eignung, konkreter Erfahrung in agilen Projekten, Prozessgestaltung und technischer Begleitung in der öffentlichen Verwaltung, wurde keinerlei substanzielle Auseinandersetzung mit dem Profil erkennbar.
Was bleibt, ist der Eindruck eines selektiven, wenig transparenten Verfahrens, das mehr an standardisierte Abfertigung als an professionelle Personalauswahl erinnert. Und das in einem Bereich, der sich selbst als Treiber der digitalen Transformation im öffentlichen Dienst versteht.
Die Diskrepanz zwischen öffentlicher Selbstdarstellung und gelebter Auswahlpraxis könnte größer kaum sein. Statt Mut zur ... Gesprächskultur auf Augenhöhe: Formularlogik, Abwehrhaltung und Scheintransparenz.
Wer strukturell denkt, interdisziplinär arbeitet und ernsthaft zur Weiterentwicklung von Verwaltung beitragen möchte, sollte sich bewusst sein: Bei Destatis zählen nicht immer Kompetenz und Substanz – sondern, ob man in ein formalisiertes Raster passt.
Bessere Angebote unterbreiten. Ich habe dieses Jahr mein BWL Studium mit Prädikat abgeschlossen und mich für das höhere Management beworben. Einstieg sollte über eine Ausschreibung für den höheren Dienst als Expertin mit internationalem Vertretungsrecht sein. Da kann ich doch eine entsprechende Behandlung erwarten - zumal in Zeiten des Fachkräftemangels und der Frauenförderung im öD. Aber Null Wertschätzung des Arbeitgebers.
Stattdessen lässt man mich fast 10 Minuten im Foyer warten. Dann werde ich in einen Standard-Konferenzraun geleitet, wo mir eine „Kommission“ gegenüber sitzt, angeführt von irgendeiner subalternen Referatsleitung. Auch die restliche Behandlung ist keinesfalls adäquat. Zu trinken gibt es lediglich gekühltes und gesprudeltes Wasser. Und selbst darauf ist man mächtig stolz.
Ausgeschrieben war eine Stelle für Hochschulabsolvent*innen. Aber über E13 wollten die nicht gehen. Meine Schmerzgrenze war A16, maximal A15. Schließlich hab ich ein Prädikatsexamen und will mich nicht unter Wert verkaufen. Aber kein Entgegenkommen des Arbeitgebers. Oder vielleicht auch kein Mandat bei der subalternen Kommission. Auch auf meine Frage nach einem verbindlichen Karriere- und Beförderungsplan wann ich denn die A16 bzw. B-Bezahlung erreiche, bekam ich keine verbindliche Aussage. Also nach den Fragen aufgestanden und gegangen.
Die Entscheidung kann etwas zügiger erfolgen und mitgeteilt werden.
Trockenes Bewerbungsgespräch, langweiliger Fragenkatalog. Es war eine unangenehme Gesprächsatmosphäre und die Leute waren sehr kalt. Homeoffice ist in der Probezeit nicht gewollt. Danach würde mir ein Tag in der Woche gewährt werden.
Ein Bekannter sagte mir, dass die Ergebnisse der Statistiken unglaubwürdig sind. Ergebnisse würden zur gezielten Steuerung von gesellschaftspolitischen Debatten generiert werden. Außerdem ist das Betriebsklima vergiftet, meint er. Nach dem kurzen Eindruck halte ich das für möglich. Einen näheren Eindruck möchte ich mir nicht machen.
Bewerbungsgespräche nicht nur anhand eines Fragenkatalogs gestalten
u.a. Warum haben Sie sich auf die Position beworben? Erzählen Sie uns etwas, was nicht in Ihrem Lebenslauf steht.
Zeiten für Rückmeldungen verkürzen, aber allem voran: stocksteife Gespräche mit Fragenkatalog aufweichen und die Fragen auf den Bewerber zuschneiden. Das aktuell vermittelte Gefühl ist ein abarbeiten der Fragen wie in einem Schultest. Absolut nicht zeitgemäß und unangenehm für beide Seiten
Der Auswahlprozess für die Bewerbungsgespräche war mit mehr als 4 Wochen etwas zu lang.
Schnellere Rückmeldung bei Absagen
Im Bewerbungsgespräch (online) wurde ein Fragenkatalog abgearbeitet (hautpsächlich Fachfragen, einige Fragen zu Softskills). Es kam kein Gespräch zustande, lediglich Frage - Antwort - Frage - Antwort. Die Stelle wurde kaum vorgestellt und es wurde kein Interesse an mir als Bewerber gezeigt, ich sollte mich nicht mal vorstellen. Insgesamt eine sehr unangenehme Atmosphäre, weswegen ich meine Bewerbung zurückgezogen habe.
Keine.
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