2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Geschäftsführer schreibt in seiner Antwort auf meine Bewertung, ich sei nur drei Monate in der Gärtnerei beschäftigt gewesen. Tatsächlich war ich dort jedoch länger tätig. Sowohl in den Hochsaison-Monaten, als auch in der Nebensaison Ende des Jahres.
Ausbildung zur Staudengärtner praxisnah und lehrreich. Nachhaltigkeit, Bio und Klimaschutz wird großgeschrieben. Gute Regenkleidung, Ausrüstung & Sonnenschutz, kostenfreies Brotzeitangebot, Teilzeitoptionen, Überstundenabbau in Nebensaison. Bei meiner Kündigung hat die Geschäftsführung einfühlsam, fair und gut reagiert. Dafür bin ich sehr dankbar.
Einseitige Feedbackgespräche nur mit Beschwerde-Liste, ungleiche Behandlung (z. B. Sortierzeit-Kritik nur mir gegenüber, obwohl ein Kollege länger gebraucht hat). Konflikte ohne Deeskalation, es folgte Ausgrenzung. HR-Mitarbeiter schwer erreichbar (bei 16 Std/Woche fehlt die Person zusätzlich oft). Effizienz im Tagesgeschäft gefordert, aber Führungskraft als Vorbild fehlt, z.B. Geschwindigkeit als Prio 1, aber Abteilungsleitung trödelt, schwätzt viel mit und vor allem über Mitarbeiter oder über Kunden.
Pausenzeiten für Nebensaison flexibler gestalten, HR-Präsenz erhöhen (aktuell nur 1 Person mit 3 Tage/Woche 8-12 Uhr, oft fehlend). Prüfung der Stundenabrechnungen berufszeitlich ermöglichen statt in der Freizeit. Geschwindigkeit als Prio 1 sollte konsequent von Führungskräften selbst vorgelebt werden, anstatt ihre Zeit mit Ratschen und Lästereien zu verbringen.
... war für mich von Spannungen und teils mangelnder Wertschätzung geprägt. Ich hatte den Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden gleichbehandelt wurden und Feedbackgespräche nicht immer konstruktiv oder respektvoll abliefen. Kritik wurde häufig einseitig geäußert, ohne dass positives oder lösungsorientiertes Feedback im Vordergrund stand. Auch zwischenmenschliche Konflikte wurden aus meiner Sicht nicht professionell moderiert, was das Vertrauen im Team erschwert hat. Insgesamt habe ich mir mehr Fairness, Transparenz und eine offenere Kommunikationskultur gewünscht.
Die Firma genießt nach außen ein gutes Image als familiengeführte Staudengärtnerei mit regionaler Tradition, vielfältigem Pflanzensortiment und Fokus auf nachhaltige Produktionsweisen sowie ökologische Verantwortung. In der Realität erlebte ich ein Arbeitsklima mit einseitiger Kritik, mangelnder Wertschätzung und unfairer Arbeitsbelastung, das nicht zu diesem positiven Bild passt. Viele Kollegen waren auch nicht gut auf eine der Abteilungsleitungen zu sprechen. Wo viele Menschen zusammentreffen, entstehen neben Teamgeist auch Spannungen - teils bis hin zu Mobbingverhalten unter Erwachsenen.
In einer saisonalen Gärtnerei ist Hochsaisonbelastung (Urlaubssperre, ca. 10 Std/Tag inkl. Pausen, 2-3 Samstage/Woche, Arbeiten an Sonn-/Feiertagen) üblich und wurde transparent kommuniziert. Überstunden konnten in Nebensaison/Winter abgebaut werden. Positiv: Teilzeitoptionen und Rücksicht auf familiäre Belange. Unklar blieb der Vollzeitumfang (Bei Bewerbung teilte man mir 40 Std. mit; tatsächlich sind es weniger Std.) - hier wünschte ich mir verbindlichere Kommunikation.
Die Ausbildung zur Staudengärtner ist hier hervorragend; man lernt praxisnah viel über Pflanzenvielfalt, Pflege, Vermehrung usw. Für Quereinsteiger bot das Arbeitsumfeld gute Lernmöglichkeiten. Nach der Ausbildung oder bei langfristiger Beschäftigung gab es jedoch kaum Fördermöglichkeiten, Weiterbildungen oder Aufstiegschancen. Persönliche Entwicklung blieb auf den Tagesbetrieb beschränkt.
Das Gehalt als Quereinsteiger lag nur minimal unter dem Niveau der ausgebildeten Staudengärtner. Diese geringe Differenz führte aus meiner Sicht dazu, dass ausgebildete Kollegen sich übergangen fühlten; möglicherweise ein Grund für abwertendes Verhalten gegenüber Quereinsteiger. 26 Urlaubstage bei Vollzeit. Während der Hochsaison bekommt jeder Mitarbeiter monatlich einen City-Gutschein. Es gibt auch einen Zuschuss für betr. Altersvorsorge.
Es wurde sehr auf Nachhaltigkeit geachtet - Heu vom regionalen Bauern, umweltfreundliche Verpackung, Bio-Erde in wiederverwendbaren oder kompostierbaren Töpfen. Mit torffreien Alternativen wurde aktiv experimentiert. Sozialbewusstsein zeigte sich durch regionale Lieferanten und Rücksicht auf familiäre Belange. Insgesamt ein gutes Umweltprofil für eine Staudengärtnerei, das ich sehr schätze.
... war uneinheitlich. Unter den Mitarbeitenden im gleichen Bereich gab es teilweise gute gegenseitige Unterstützung, z. B. beim Helfen der Aufgaben oder beim Zusammenarbeiten. Allerdings fehlte es mir an direkter, ehrlicher Kommunikation: Probleme oder Missverständnisse wurden nicht offen untereinander geklärt, sondern häufig an Vorgesetzte weitergeleitet, anstatt sie direkt anzusprechen. Das führte zu Spannungen und einem Gefühl der Ungleichbehandlung. Insgesamt hätte ich mir mehr Teamgeist und faire Zusammenarbeit gewünscht.
Ältere Kollegen wurden in den Aufgabenbereichen gleichberechtigt eingesetzt, ohne dass ich Altersdiskriminierung bemerkt hätte.
..war für mich sehr enttäuschend. Feedbackgespräche liefen einseitig seitens Bereichsleitung als Beschwerde-Listen ab, ohne konstruktive oder positive Elemente: oft mit Vorwürfen zu bereits geklärten Situationen, die bereits direkt angesprochen wurden und haben demnach in einem "Feedbackgespräch" nichts mehr zu suchen. Kritik von Kollegen wurde ungeprüft übernommen, statt fair zu moderieren. Wie Feedbackgespräche eigentlich geführt werden sollten und wie Feedback-Kultur eigentlich gelebt wird, sollte nochmal geschult werden. Es gab zwar ein Tagesworkshop dazu, aber offensichtlich konnte man daraus nichts lernen. Fürs Stauden sortieren brauchte ich 2 Std, ein Kollege, der schon einige Jahre in der Gärtnerei arbeitet, brauchte 2,5 Std - mir wurde von Abteilungsleitung „ich sei zu langsam" vorgehalten, dem Kollegen nicht. Bei Konflikten (z. B. aggressiver Tonfall) gab es keine Deeskalation, sondern Kontaktabbruch und Ausgrenzung. Ich vermisste Wertschätzung für Extraarbeit wie Staudenkisten einsammeln nach Feierabend. Abteilungsleitung lästert über andere Kollegen sowie Kunden - das ist unprofessionell. Eine fairere, lösungsorientierte Führung hätte ich mir gewünscht.
Pausenzeiten waren fest (2 × 30 Min.) & strikt einzuhalten, was bei nebensaisonaler Arbeit unpraktisch war. Positiv: Gute Regenkleidung und sichere Gärtner-Ausrüstung wurden gestellt. Sonnenschutz und Kühlwesten waren frei verfügbar. Brotzeit mit Brot/Brezeln, Butter und Äpfeln werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. In der Staudengärtnerei üblich: Körperliche Belastung durch Heben/Tragen, aber grundsätzlich solide Arbeitsmittel vorhanden.
Ich hätte mir in vielen Situationen einen respektvollen, wertschätzenden Austausch gewünscht. Eine Kollegin hat mich in einem wütenden Tonfall harsch angeschrien, was ich als verletzend erlebt habe. Mein Vorschlag für sachliche, emotionsfreie Feedbackgespräche wurde nicht dialogisch aufgenommen, sondern der Kontakt abgebrochen/mich ignoriert und es folgte eine Ausgrenzung aus der Gruppe. Ich bin nicht die einzige betroffene Person, die von besagter Kollegin harsch angegangen wurde. Infos zu Sonn-/Feiertags-Shifts kamen zu kurzfristig. Positiv: Regelmäßige Transparenz bei Versand- und Verkaufs-Kennzahlen.
In meiner Zeit habe ich keine nennenswerten Probleme bei der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern festgestellt: Die Arbeitsverteilung erfolgte unabhängig vom Geschlecht, und es gab Teilzeitmöglichkeiten für alle. Eine strukturierte Förderung von Diversität über das Thema Geschlecht hinaus war jedoch nicht spürbar. Trotzdem wurde ich ungerecht behandelt: Mir wurde gesagt, Feedbackgespräche seien üblich und ich solle mir keine Sorgen machen. Tatsächlich fand ein solches Gespräch aber nur mit mir statt - mit keiner anderen Person im Team, die neu angefangen hat. Das wirkte auf mich intransparent und unausgewogen. Außerdem erhielt nur ich den Hinweis, ich sei beim Pflanzensortieren langsam gewesen, obwohl andere länger gebraucht hatten, ohne entsprechendes Feedback zu bekommen. Das habe ich als unfaire und uneinheitliche Rückmeldung erlebt.
Je nach Abteilung gab es interessante Aufgaben, z. B. bei der Vielfalt von Stauden. Das tägliche Tagesgeschäft war abwechslungsreich. Die Arbeitsbelastung wirkte nicht immer gerecht verteilt: Ich übernahm oft Sortier- oder Einsammelaufgaben (auch nach Feierabend), während andere diese verweigerten. Einfluss auf die Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebiets hatte ich kaum, da dies von den jeweiligen Abteilungsleitungen entschieden wurde. Man konnte aber auch Wünsche äußern, um für alle eine passende Lösung zu finden.
Ich sehe Potenzial in einer wertschätzenderen Kommunikation, vor allem seitens der Vorgesetzten. Ein respektvollerer Austausch würde die Zusammenarbeit und das Arbeitsklima deutlich verbessern.
Es gab zwar Lob, wenn man Aufgaben besonders gut oder schnell erledigt hat, aber auch Reaktionen mit strengem Tonfall, sobald Fehler passiert sind. Die Leitung in der Produktion im Winter war häufig stark unter Druck und jedes Mal, wenn sie den Raum betrat, seufzte sie hörbar gestresst, was eine angespannte Atmosphäre erzeugt hat und bei mir zu einem deutlichen Unwohlsein geführt hat, was mich sehr belastet hat zu dieser Zeit. In einer anderen Abteilung war es dann deutlich besser.
Urlaub kann nur zu bestimmten Zeiten im Jahr genommen werden. Ist aber okay, wenn man sich bewusst für diese Branche entscheidet.
Mit den meisten Kollegen kam ich sehr gut klar und während meiner Zeit dort sind sogar Freundschaften entstanden. Dennoch gab es auch einzelne Auseinandersetzungen. Bei einer Tätigkeit war ich besonders gut, was bei einigen Kollegen zu Neid geführt hat. In diesem Zusammenhang wurde ich einmal in einem unfreundlichen Ton angemacht. Das Verhältnis war dann sehr angespannt und ich empfand weniger Freude bei der Zusammenarbeit.
Eine der Vorgesetzten hat mit mir immer wieder mal abwertend über Kollegen gesprochen. Das hat bei mir die Sorge ausgelöst, dass sie möglicherweise auch über mich in dieser Weise redet.
Die Aufgaben haben mir immer viel Spaß gemacht. Es gab zwar auch Sachen, die man weniger gerne macht, das konnte man aber immer offen kommunizieren und man hat Kompromisse gefunden.