Work Life ohne Balance
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Bezahlung, interessante Fahrzeuge und Maschinen, vielseitige Aufgabengebiete
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit (vor allem weiblichen) Angestellt/innen, politische Äußerungen, Mangel an Work-Life Balance, die Tatsache, dass manche Mitarbeiter gewisse Vorzüge haben und nicht jeder gleich behandelt wird
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen ist nicht durchweg schlecht. Es gibt ein paar Punkte, die ausgebaut werden sollten, um Mitarbeiter/innen nachhaltig zufrieden zu machen, wie das Angebot von Gleitzeit und dem Anheben der Urlaubstage. Außerdem sollte mit den Menschen gesprochen und Anregungen gehört werden. Es gab schon den ein oder anderen Mitarbeiterfragebogen, der in meinen Augen reine Papierverschwendung war. Empathie, Offenheit, Vertrauen und Input von jungen Menschen würden diesem Unternehmen erheblich gut tun.
Kommunikation
Die Kommunikation war grundsätzlich da, leider oft erst im Nachhinein. Es wird erwartet, dass unbezahlte Freizeit dafür zu nutzen, um an betrieblichen Infoversammlungen teilzunehmen.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb meiner Abteilung aber gut, aber in Anderen weiß man nicht mal, was das ist.
Work-Life-Balance
Wie in der Überschrift erwähnt, existiert das in der Firma nicht. 28 Tage Urlaub, von denen im Schnitt 5 oder mehr im Voraus verplant werden. Rosenmontag ist ein Pflichturlaubstag. Für Nicht-Karnevalisten nicht unbedingt zu gebrauchen. Feste Arbeitszeiten, lange Freitage und keine Gleitzeit- und Homeoffice-Möglichkeiten. Die letzten beiden Punkte würde ich auf mangelndes Vertrauen gegenüber den Mitarbeiter/innen zurückführen.
Vorgesetztenverhalten
Familienbetrieb mit 4 Chefs. Einer ist top. 2 sollten an ihrem Ton gegenüber den hart arbeitenden Menschen arbeiten, zu einem kann ich nicht viel sagen.
Interessante Aufgaben
Die Firma ist breit gefächert. Vom PKW, über LKWs und Anhänger bis hin zur Baumaschine ist für jeden was dabei.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigt sind nur Männer, die gut reden können. Unsicherere Kolleg/innen und Frauen fallen hinten runter.
Arbeitsbedingungen
Betriebliche Vorsorgeangebote gibt es zwar, möchte man von denen Gebrauch machen, wird einem geraten, man solle das doch lieber Privat in seiner Freizeit machen (z.B. Augenärztliche Untersuchungen aufgrund von Bildschirmarbeit). Manche Leute im Unternehmen haben sehr tolle Büros, andere wiederum sitzen eng in irgendwelchen Durchgangsräumen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wenig bis gar nicht vorhanden.
Gehalt/Benefits
An monetären Leistungen mangelt nicht. Urlaubs- und Weihnachtsgeld, gutes Gehalt und unversteuert 50 Euro monatlich in Form einer UTA Card.
Image
Je nachdem, in welcher Beziehung man mit dem Unternehmen steht, kann das gut oder schlecht sein.