3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Abhängig von der Laune
Soll schon mal besser gewesen sein
Wird nur auf dem Papier gelebt
Gibt es nicht ohne Eigeninitiative
An der untersten Grenze
Kommt auf die Person an an der untersten Grenze
Jeder ist technisch gut Einzelkämpfer
Mitunter respektlos
Unterirdisch
Technisch gut
Findet keine statt, es sei denn man hat einen Fehler gemacht
Wird klein geschrieben
Von allem etwas
• Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung (zumindest auf dem Papier; es wird mit Teilzeitmodellen geworben, was prinzipiell arbeitnehmerfreundlich sein kann).
• Möglichkeit, eigenständig und selbstorganisiert beim Kunden zu arbeiten, ohne permanente Überwachung während der Einsätze.
• Dankbare Kundenkontakte, die – unabhängig vom Unternehmen – durch die Tätigkeit selbst Sinn und Erfüllung bringen.
• Bereitstellung eines Fahrzeugs (auch wenn die Modalitäten nicht optimal sind, ist es ein Benefit, den nicht alle Arbeitgeber bieten).
• Die Grundidee, hilfsbedürftigen Menschen den Alltag zu erleichtern, ist an sich etwas Sinnvolles und Ehrenwertes.
Die fehlende Transparenz in der Arbeitszeiterfassung und Vergütung ist für mich das größte Problem. Es gibt keine verlässliche Dokumentation der tatsächlichen Arbeitszeit, Pausen werden pauschal abgezogen, und die Fahrzeiten werden nicht vollständig erfasst. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Arbeitszeit verloren geht, ohne dass dies nachvollziehbar oder fair kommuniziert wird.
Zudem empfinde ich den Umgangston in internen Kommunikationskanälen teils als respektlos und belehrend. Konstruktives Feedback scheint wenig Raum zu haben, und Kritik wird eher als Angriff gewertet als als Impuls zur Verbesserung. Das erzeugt ein Klima von Kontrolle statt Vertrauen. Ebenfalls kritisch ist die unzureichende Einarbeitung: Neue Mitarbeitende sind weitgehend auf sich allein gestellt. Es gibt keine strukturierte Einführung oder Begleitung. Notwendige Informationen müssen selbständig im Intranet gesucht werden, ohne klare Anleitung, wo und wie man sie findet. Das erschwert den Einstieg erheblich und sorgt für unnötige Unsicherheiten. Bedauerlich ist außerdem, dass finanzielle Zusatzleistungen (z. B. der steuerfreie 50-Euro-Betrag) nicht als Wertschätzung, sondern als stilles Druckmittel eingesetzt werden: Wer krankheitsbedingt ausfällt, erhält diese Leistung nicht. Damit wird subtil ein Klima erzeugt, in dem krank arbeiten als „lohnenswert“ erscheint – was aus arbeitnehmerschutzrechtlicher Sicht sehr problematisch ist.
Bedauerlich ist außerdem, dass finanzielle Zusatzleistungen (z. B. der steuerfreie 50-Euro-Betrag) nicht als Wertschätzung, sondern als stilles Druckmittel eingesetzt werden: Wer krankheitsbedingt ausfällt, erhält diese Leistung nicht. Damit wird subtil ein Klima erzeugt, in dem krank arbeiten als „lohnenswert“ erscheint – was aus arbeitnehmerschutzrechtlicher Sicht sehr problematisch ist.
Mehr Transparenz und Fairness in der Arbeitszeiterfassung schaffen, die tatsächliche Gesamtarbeitszeit korrekt vergüten und nicht nur Kundenzeiten abrechnen. Die Kommunikationskultur verbessern, um echte Wertschätzung und Dialog auf Augenhöhe zu ermöglichen, statt Kontrolle und Schuldzuweisungen. Führungskräfte sollten gezielt in Führungsverhalten und Mitarbeiterführung geschult werden, um Mitarbeitende nicht nur zu verwalten, sondern zu begleiten. Arbeitsmaterialien wie Diensthandys oder Fahrzeugsysteme sollten professionell und datenschutzkonform gestellt werden, statt Mitarbeitende mit privaten Mitteln arbeiten zu lassen. Insgesamt braucht es mehr echte Loyalität gegenüber den Menschen, nicht nur Forderungen nach Loyalität durch die Mitarbeitenden.
Die Arbeitsatmosphäre beim Kunden ist in der Regel sehr angenehm. Ich erlebe viele dankbare und wertschätzende Menschen, was meine Arbeit sinnvoll macht und mich persönlich erfüllt. Der direkte Kontakt mit den Kund:innen ist oft das Beste an diesem Job.
Die Work-Life-Balance leidet deutlich unter der ungleichmäßigen Arbeitsverteilung. Pausen sind oft nur auf dem Papier vorhanden, Leerzeiten zwischen Terminen zählen nicht zur bezahlten Arbeitszeit, obwohl man in dieser Zeit nicht frei ist. Spontane Einsätze und fehlende Planbarkeit erschweren es zusätzlich, den Alltag strukturiert zu gestalten.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. Führungskräfte werden eingesetzt, ohne dass eine echte Qualifikation in Führung oder Kommunikation erkennbar ist. Weiterbildungsangebote für persönliche oder fachliche Entwicklung fehlen weitgehend. Entwicklung scheint eher dem Zufall überlassen zu sein als einem bewussten Konzept.
Der generelle Kolleg:innenzusammenhalt ist eher schwach ausgeprägt, da jede meist für sich arbeitet und ein echtes Teamgefühl kaum entsteht. Dennoch habe ich einzelne Kolleginnen als echte Lichtblicke erlebt – offen, hilfsbereit und menschlich zugewandt. Diese Begegnungen haben für mich einen großen Unterschied gemacht.
Das Verhalten der Vorgesetzten wirkt oft autoritär statt unterstützend. Rückmeldungen werden selten als Dialog verstanden, sondern eher als Kritik an der Loyalität. Entscheidungen werden nicht transparent erklärt, und konstruktive Rückfragen stoßen schnell auf Widerstand. Führung auf Augenhöhe fehlt leider.
Die Arbeitsbedingungen sind oft belastend: Es fehlt an klarer Struktur, fairer Zeiterfassung und transparenter Aufgabenverteilung. Die Nutzung privater Geräte für berufliche Zwecke wird stillschweigend vorausgesetzt, ohne angemessene Entschädigung. Insgesamt fehlt es an Wertschätzung für den tatsächlichen Aufwand, der geleistet wird.
Die Kommunikation ist oft einseitig, belehrend und wenig offen für Rückfragen. Konstruktive Kritik wird selten willkommen geheißen, und wichtige Informationen müssen sich Mitarbeitende selbst zusammensuchen.
Das Gehalt entspricht nicht dem tatsächlichen Arbeitsaufwand. Im Vertrag vereinbarte Stunden werden nur auf Basis der reinen Kundenbesuchszeiten gerechnet, ohne die tatsächliche Gesamtarbeitszeit zu berücksichtigen. Fahrzeiten werden pauschal und nur mit Mindestlohn vergütet, Pausen werden willkürlich abgezogen. Dadurch geht ein erheblicher Teil der geleisteten Arbeit unbezahlt verloren. Die Vergütung steht in keinem fairen Verhältnis zum tatsächlichen Einsatz.
Er hat immer Zeit und Verständnis für Probleme. Man muss nur drüber reden wollen