2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Insgesamt angespannt, da wenig Klarheit und keinerlei Zielorientierung oder an "einem Strang ziehen" herrscht. Mitarbeiter sind unzufrieden, z.T. überfordert, was sich auf die Stimmung auswirkt. Es wird viel geschimpft, was einem schon die Laune verdirbt, wenn man zur Schicht kommt.
Wenn man sich so umhört, ist das Ansehen fragwürdig. Drogen, Alkohol und Diebstähle, Schule schwänzen und unmögliches oder ungepflegtes Auftreten der Kinder und Jugendlichen draußen, machen es schwer ein gutes Image zu bewahren.
Kommt drauf an wie man eingeteilt ist und wie viele Stunden man arbeitet. Für die einen passt es, für andere ist es weniger gut, die sind gefühlt im Dauereinsatz. Überstunden sollten nicht anfallen, ist aber oft nicht umsetzbar.
schwerlich möglich Karriere zu machen, da die Möglichkeiten fehlen. Fortbildung an 5 Tagen im Jahr, was wenig ist.
nach Tarif und betriebliche Altersvorsorge , Weihnachtsgeld
Nicht vorhanden. Schonender Umgang mit Ressourcen wird weder von Pädagogen vorgelebt, noch eingefordert. Berge von Wäsche täglich, Unmengen an Plastikmüll. Immense Heizkosten durch schlechte Isolierung der alten Gebäude.
Schwierig, es gibt viele emotionale Befindlichkeiten. Themen werden oft nicht miteinander sondern übereinander besprochen. Man hat so seine Kollegen, mit denen man gut auskommt, mit anderen ist eine Schicht zusammen anstrengend, da gewisse (Arbeits-)Einstellungen kollidieren. Es sind eigentlich immer die selben, die mal was extra machen oder z.b. auf Ordnung und Sauberkeit achten.
Ältere Kollegen hatten konservativere Einstellungen und eine jahrelange Expertise. Ihnen waren Werten wie Grenzen, Regeln, Zielorientierung, Schulbesuch, Ausbildung, Durchhaltevermögen entwickeln, Anstand und Respekt, Sauberkeit, Ordnung und Selbständigkeit wichtig, um die jungen Leute einen verantwortungsvollen Weg ins Leben zu bereiten. Das ist alles nicht mehr gewollt. Der Schwerpunkt liegt auch "Bedürfnisorientierung", "Neurodeeskalation", und "neue Autorität". alles Konzepte, die ihre Berechtigung haben aber eben nicht für jeden passen. Das wurde weder gehört noch gesehen, die älteren Kollegen gerne mal belächelt oder zurechtgewiesen. Vorschläge wurden zwar angehört, aber nicht ernsthaft einbezogen.
Vorgesetzte haben keine Ausbildung dafür Führungskräfte zu sein, sondern werden es aufgrund von Betriebszugehörigkeit. Das zeigt sich auf vielen Ebenen besonders hinsichtlich Klarheit, Orientierung und Schutz. Besonders schwierig war das Expertise erfahrener Kollegen kaum berücksichtigt wurde. Es gab im Team viel Wissen und praktische Erfahrung, doch diese wurde oft ignoriert. Stattdessen wurden Entscheidungen getroffen, die stark von persönlichen Überzeugungen geprägt waren selbst dann, wenn sich bereits abgezeichnet hat, dass diese Ansätze nicht funktionieren
Insgesamt nicht ausreichend. Gut ist, dass es kostenloses Essen und Getränke gibt. Problem ist die Hygiene in den Gruppen, regelmäßig Ungeziefer wie Kakerla*en und Silberfische, unhygienische Mülltonnen aus denen im Sommer die Mad*n rausquellen. Keine Spinte für Kollegen, wo man seine (Wert) Sachen lassen kann. Geschlafen wird im Büro. Keine Duschen für Mitarbeiter.
Schwieriges Thema. Kommunikation findet überwiegend intern über einen Messenger statt, wo einfach viel verloren geht. Persönlicher Kontakt wird zur Klärung von Themen kaum gesucht. Man erhält auch oftmals einfach keine Antworten auf Fragen. Oftmals weiß keiner was der andere macht/gemacht hat, warum x oder y verschwunden ist, ob Aufgaben erledigt wurden oder nicht. Es gibt Teamsitzungen, die häufiger ausfallen und wichtige Themen einfach unter den Tisch fallen. Kommunikationswege sind oft lang und unpersönlich. Es geht viel unter.
Männer sind marginal vorhanden. Ob die sich so gleichberechtig fühlen, entzieht sich meiner Kenntnis. :-)
Man hat ein vielfältiges Aufgabenfeld und muss Dinge tun, für die man nicht zuständig ist, wie Hauswirtschaft, private Fahrdienste, Hausmeistertätigkeiten. Ist grundsätzlich kein Problem, wenn man dafür auch mal Wertschätzung erfahren würde.
Eine gute Ausgangslage nach internen Umwandlungsprozessen. Die Gesellschafter anerkennen die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates wieder als gleichberechtigter Partner für die Richtung der REBO-Wohnen GGMBH. Die Disqualifizierungen der zurückliegenden Jahre sind vergessen; so können alle Kräfte zur Erhaltung eines positiven Betriebsklimas eingesetzt werden. Zwei Optionen, die sich aber ergänzen: erfahrenere gut ausgebildete Kolleginnen kommen zurück, weil die Perspektiven als Fachkraft anerkannt zu werden, wieder gestiegen sind oder die immensen Herausforderungen nur durch "tragende Mitarbeiterinnen" gelöst werden können.
"Unterm Regenbogen" war in der früheren Zeit ein Ausspruch, der Zuversicht und Geborgenheit vermitteln konnte; nun ist der Regenbogen selbst sein größtes Versprechen, doch engagiertes Arbeiten und Interesse der werten Kundschaft haben merklich abgenommen.
Es ist denkbar, dass der Gesellschafter die nächsten schwierigen Jahre des Übergangs überlebt, vorausgesetzt die jetzigen VerantwortungsträgerInnen haben den Mut, ihr Handeln zu reflektieren. Die Unternehmensleitung hat es verstanden, die Geschäfte in eine Gewinnzone zu manövrieren, zum Teil auf Kosten des sozialen Friedens. Ein weiteres Jahr kann dazu führen, dass man sich mit gut ausgebildeten Fachkräften "verjüngt", denen die traditionellen Werte der Stiftung wieder wichtiger sind als ihr eigenes "Nest" (in dem man sich ja gut eingerichtet hatte).
* Leitbilddiskussion in allen Stiftungsteilen
* weitere Regelementierungen hartnäckig verteidigter Selbstgerechtigkeiten
verbessert sich zuletzt doch wieder. Interne Überlebenskämpfe um die "besten Plätze" scheint erstmals ausgefochten (oder führt zu innerer Kündigung)
Traditionsbetrieb auf Höhenflug; dafür erhöhtes Risiko, ihre Leitbilder zu "verraten" (Marktentsprechung contra Einzigartigkeit). Großes Projekt staht an - Imagepflege bleibt auf der Strecke. Durch welches Wertesystem tauschen wir unser eigenes aus? Ist ein "immer weiter, immer höher, immer schneller" für RegenbogenWohnen das Richtige? Die nächsten Jahre werden es zeigen, ob dem Ruf der Einrichtung irreparabler Schaden beigebracht worden.
Keinerlei Flexibilität kann sich für unsere Kunden nachteilig auswirken. Mit neuen Arbeitszeitmodellen wird "nachgebessert" (Urlaubsansprüche bleiben tlw. auf der Strecke)
Bessere Aufstiegsmöglichkeiten als bei der "Konkurrenz", Persönlichkeitsentwicklung seit langem GROSS-geschrieben, insgesamt zu unverbindliche (P/F) Seminarabfolge.
nicht ganz zeitgemäß; für 2017 werden weitere Tarifanpassungen versprochen; Ungleichberechtigung für Vorgesetzte (praktisch gleichwertige Leitungsaufgaben). Nicht transparent genug, warum bestimmte Qualifikationen nicht höherwertig vergütet wurden.
Findet auch bei uns keine echte Berücksichtigung, da es keine finanziellen Anreize geben kann.
Gestörtes Zusammengehörigkeitsgefühl; tlw. bedenkliche klimatische Veränderungen
vereinzelt schwierig für einige meiner Kolleginnen, bei weitgehend guten Nachbesetzungsvoraussetzungen; nur keine typische "Alterspyramide".
nach anfänglichen "Zerfallserscheinungen" nun doch wieder Rückkehr zu einem ordentlichen innerbetrieblichen Diskurs über "Führungsstärke" (statt Zuckerbrot und Peitsche") - BR auf dem Plan zurück!
Die Stiftung könnte die großen Belastungen aus der Beschaffung technischer Hilfsmittel gegenfinanzieren. Arbeitsbedingungen zeitgemäss.
Teilw. Betriebsräte und LeiterInnen auf unserer Seite; es wird derzeit mit Rundschreiben und "GLASKLAR" auf die Beschäftigten versucht positiven Einfluß zu nehmen. Kein "PR-Krieg" mehr.
die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muß relativ hoch sein. Anteil der weibl. Mitarbeiter eher etwas zurückgegangen. Nach der Elternzeit haben wir es leichter, sinnvolle Rahmenbedingungen für die Rückkehr von Heim und Kind durchzusetzen.
Trivial: wie überall wird an allem gespart. Ökonomischer und psychischer Druck wirken sich auf die Kundenebene aus.