Formal stimmt alles – aber in der Praxis herrscht Systemlosigkeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einhaltung des Arbeitsrechts.
Stabile und pünktliche Gehaltszahlungen.
Formal gut strukturierte Prozesse und transparente Verträge.
Höflicher und gewissenhafter Umgang durch die obere Führungsebene.
Möglichkeit, an technisch interessanten Projekten zu arbeiten (abhängig vom Team).
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine funktionierende Karriereentwicklung.
Onboarding ist nur formell vorhanden, aber praktisch nicht hilfreich.
Wenig Unterstützung bei geringer Auslastung oder beim Erlernen neuer Systeme.
Schlechte Kommunikation zwischen Abteilungen; interne Initiativen erhalten kein Feedback.
Führungskräfte oft nach Betriebszugehörigkeit statt nach Eignung ausgewählt.
Angst vor Konkurrenz führt zu Blockaden gegenüber engagierten oder qualifizierten Kollegen.
Neue Mitarbeitende müssen sich alleine durchkämpfen – ohne Vertrauen oder Unterstützung.
Hohe Fluktuation als logische Folge dieser Probleme.
Verbesserungsvorschläge
Eine transparente und funktionierende Karriereentwicklung aufbauen – mit klaren Kriterien, Kompetenzbewertungen und nachvollziehbaren Schritten zum Aufstieg.
Echte Einarbeitung und Unterstützung in den ersten Monaten sicherstellen.
Die interne Kommunikation zwischen Abteilungen verbessern und Feedback zu Mitarbeiterinitiativen geben.
Auswahl von Führungskräften auf Basis von Führungskompetenz, nicht nur Dienstjahren, überdenken.
Engagierte Mitarbeitende fördern statt ihnen Hürden in den Weg zu stellen.
Strategische Planung auf oberster Führungsebene etablieren und die Firma systematisch weiterentwickeln – über das Familienbetriebsniveau hinaus.