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StorTrec 
GmbH
Bewertung

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Meine Sicht nach ein paar Jahren bei StorTrec (Update)

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Niedernberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Teamkultur & Arbeitsklima:
Der Umgang im Team ist locker, respektvoll und fast freundschaftlich. Ich schätze es, dass man sich wie unter Kumpels begegnet und gemeinsam an einem Strang zieht – gerade auch im Umgang mit kurzfristigen Ausfällen.

Gestaltungsfreiheit & Eigenverantwortung:
Ich habe viele Freiheiten, meine Aufgaben selbst zu gestalten, und finde es gut, dass Eigeninitiative hier viel bewirken kann.

Ausstattung & IT-Unterstützung:
Technisch bin ich gut ausgestattet (Laptop, 2 Monitore, höhenverstellbare Tische etc.), und ich erkenne an, dass die IT „tut, was sie kann“. Besonders positiv finde ich die Umstellung auf Microsoft-Standards.

Benefits & kleine Aufmerksamkeiten:
Ich nenne ausdrücklich Dinge wie kostenlose Getränke, Obst, Eis und ein (wenn auch in die Jahre gekommenes) Fitnessstudio als wertschätzend – kleine, aber nicht selbstverständliche Extras.

Eigenständiger Markenauftritt trotz Übernahme:
Ich finde es richtig und wichtig, dass StorTrec nach der Übernahme weiterhin unter dem eigenen Namen auftritt – weil das Image mit viel Arbeit aufgebaut wurde.

Direkter Vorgesetzter:
Mit meinem Vorgesetzten bin ich sehr zufrieden: Ich fühle mich gehört, unterstützt und gleichbehandelt. Habe jedoch das Gefühl das er überfordert ist da es an anderen Stellen im Management hängt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt & Azubi-Aufstieg:
Als ehemaliger Azubi finde ich es enttäuschend, dass interne Aufsteiger oft schlechter bezahlt werden als externe Neueinsteiger – trotz Erfahrung und gelebter Unternehmenskultur.

Leistung zählt zu wenig:
Gehälter orientieren sich eher an Betriebszugehörigkeit als an tatsächlicher Leistung. Wer geht, verdient oft sofort mehr – das sollte zu denken geben.

Keine klare Karriereplanung:
Es gibt keinen nachvollziehbaren Karrierepfad, und Gehaltserhöhungen muss man sich aktiv „erhandeln“.

Feedbackgespräche unzuverlässig:
Gespräche werden oft verschoben oder fallen ganz aus – weil die Führungskräfte überlastet sind.

Weiterbildung vernachlässigt:
Zertifikate, Schulungen oder Messebesuche finden kaum noch statt – dafür fehlt offenbar die Zeit.

Infrastruktur & Homeoffice-Regelung:
Klimatisierung fehlt oft, der Pausenraum ist veraltet, Homeoffice wird nicht einheitlich umgesetzt.

Verbesserungsvorschläge

Transparenz bei Gehalt und Karriere: Es sollte klarer kommuniziert werden, wie Gehaltsentwicklungen und Aufstiegsmöglichkeiten funktionieren. Regelmäßige, leistungsbezogene Gehaltsanpassungen und sichtbare Jobtitel wären ein guter Anfang.

Mehr Struktur bei Feedback und Führung: Feedbackgespräche sollten verbindlich stattfinden – einmal im Jahr reicht nicht, wenn sie dann doch nicht gemacht werden. Führungskräfte könnten durch gezielte Coachings unterstützt werden, um Kommunikation und Teamführung noch weiter zu verbessern.

Modernisierung von Infrastruktur & Büro: Die Pausenräume könnten eine Auffrischung gebrauchen und die Klimatisierung im Sommer ist ein echtes Thema. Auch Headsets und kleinere Details in der Ausstattung sollten regelmäßig geprüft und ggf. verbessert werden.

Klare Regeln für Homeoffice & Anwesenheit: Homeoffice sollte für alle fair geregelt und nachvollziehbar gehandhabt werden – aktuell fehlt hier teilweise die Gleichbehandlung.

Mehr Fokus auf Weiterbildung & Entwicklung: Zertifikate, Messen, Schulungen – es wäre gut, hier mehr Zeit und Budget einzuplanen, statt es vom Tagesgeschäft „wegzudrücken“.

Bessere Sichtbarkeit interner Entwicklung: Wenn Kolleg:innen aufsteigen oder Rollen wechseln, sollte das auch klar kommuniziert werden – das stärkt Motivation und zeigt Entwicklungsmöglichkeiten auf.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Team ist grundsätzlich freundlich und locker – man arbeitet wie unter Kumpels. Vor Corona war das Miteinander noch intensiver, aber seitdem mehr Leute im Homeoffice sind, hat sich das verändert. Es gibt Gruppen, die sich gegenseitig pushen, aber auch einige Einzelkämpfer. Der Umgang ist humorvoll und respektvoll.

Kommunikation

Es gibt zwar regelmäßige Info-Updates und Teammeetings, diese wirken jedoch häufig wenig zielführend und tragen eher zur Verwirrung als zur Klarheit bei. Wichtige Informationen werden selten strukturiert und konsistent bereitgestellt. Stattdessen verteilt sich alles auf verschiedene Kanäle wie Teams, E-Mail und Intranet, was die Informationsbeschaffung unnötig kompliziert und unübersichtlich macht. Eine klare Linie in der Kommunikation ist nicht erkennbar.

Auch die Kommunikation zwischen den Abteilungen ist verbesserungswürdig. Die flachen Hierarchien führen in der Praxis dazu, dass Einzelmeinungen zu viel Gewicht bekommen, selbst wenn diese für andere Bereiche unpraktisch oder kontraproduktiv sind. Abstimmungen wirken dadurch oft unausgereift und inkonsistent.

Besonders kritisch ist jedoch der Umgang des Managements mit Entscheidungen und Kommunikation. Diese wirken häufig unkoordiniert, überstürzt und wenig durchdacht. Ein konkretes Beispiel ist der Umgang mit dem Thema Homeoffice seit der Corona-Zeit: Zunächst wurde stark auf Homeoffice gesetzt, inzwischen wird wieder zurückgerudert – jedoch ohne klare, nachvollziehbare Strategie. Einerseits wird betont, dass der Zusammenhalt

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist grundsätzlich gut, vor allem unter den Kolleg:innen, die regelmäßig vor Ort sind. Homeoffice hat die Dynamik verändert – man bekommt weniger voneinander mit, was den Austausch erschwert und manchmal zu kleinen Grüppchen oder Einzelkämpfertum führt. Neue Kolleg:innen werden freundlich aufgenommen, müssen sich aber oft eigenständig zurechtfinden. Ein strukturierteres Onboarding würde hier sicher helfen.

Vor Corona gab es häufiger gemeinsame Aktivitäten, mittlerweile eher selten. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass Teamleitungen stark ausgelastet sind und einfach nicht mehr dazu kommen, solche Dinge zu organisieren. Der Wille ist da, aber es fehlt oft an Zeit und Kapazität.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten sind flexibel und Homeoffice ist zweimal pro Woche möglich – offiziell. Es wird aber nicht wirklich kontrolliert, wodurch manche Kolleg:innen das häufiger nutzen, was schnell unfair wirkt, wenn andere dafür regelmäßig vor Ort sind. Eine klarere Regelung oder Kommunikation dazu wäre hilfreich.

Überstunden sind grundsätzlich freiwillig und können abgefeiert werden, in seltenen Fällen auch ausgezahlt. Wie genau das geregelt ist, ist mir persönlich allerdings nicht bekannt – mehr Transparenz wäre hier definitiv hilfreich. Die Arbeitsbelastung ist hoch, aber in der Branche nicht unüblich, besonders seit der Übernahme – da bringt man auch Verständnis mit.

Kurzfristige Ausfälle oder private Termine waren bei uns im Team nie ein Problem. Da hält jeder dem anderen den Rücken frei – das funktioniert wirklich gut.

Vorgesetztenverhalten

Ich persönlich habe mit meiner Teamleitung sehr gute Erfahrungen gemacht. Es gibt immer ein offenes Ohr, ich bekomme Unterstützung und fühle mich fair behandelt. Auch im Team habe ich nie das Gefühl, dass jemand bevorzugt wird – bei uns zieht jeder gleich.

Konflikte werden meist im Teammeeting angesprochen, was grundsätzlich gut ist. Allerdings finden diese Meetings zu selten statt, weil die Führungskräfte schlicht zu viel auf dem Tisch haben. Das betrifft auch Feedbackgespräche, die oft angekündigt, aber dann verschoben werden – das jährliche Gespräch wird dadurch nicht konsequent eingehalten. Ich denke, das liegt auch daran, dass das Feedback nirgendwo offiziell ankommt oder weiterverwertet wird.

Dass es mal Tratsch gibt, passiert überall – ich habe es nie als böswillig erlebt. Das ist wohl auch eine Folge der flachen Hierarchien und des eher kumpelhaften Umgangs, den ich persönlich als sehr angenehm empfinde.

Trotzdem: Nicht überall scheint es so zu laufen wie bei mir. Ich sehe auch Führungspersonen, bei denen ich mich frage, wie sie fachlich oder menschlich in diese Rolle gekommen sind. Ein strukturiertes Führungscoaching für alle wäre aus meiner Sicht definitiv sinnvoll

Interessante Aufgaben

Langweilig wird es bei StorTrec eigentlich nie – der Alltag bringt ständig neue Themen und Herausforderungen mit sich. Wer Eigeninitiative zeigt, kann sich in viele Bereiche einbringen und Aufgaben aktiv mitgestalten. In meinem Fall habe ich fast vollständige Freiheit, wie ich an Dinge herangehe – das macht die Arbeit abwechslungsreich und spannend.

Natürlich gibt es auch mal weniger sinnvolle Aufgaben, aber das gehört in jedem Job dazu. Man muss nicht mit allem einverstanden sein – dafür gibt es ja Führungskräfte, die Entscheidungen treffen und den Rahmen vorgeben.

Wichtig ist: Wer sich engagiert, kann sich seine Arbeit hier sehr interessant machen. Dass diese Eigeninitiative nicht immer in der Vergütung gespiegelt wird, ist ein Thema für den Punkt „Gehalt“.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist aus meiner Sicht sehr gut – ich habe einen Laptop, zwei Bildschirme, Dockingstation, höhenverstellbaren Tisch und einen ergonomischen Stuhl. Es gibt sogar ein Walking Pad zum Ausleihen. Die Headsets könnten besser sein, aber das ist wirklich Detailkritik. Auch die IT macht einen guten Job – viele Tools werden gerade auf Microsoft-Standards umgestellt, was ich sehr begrüße.

Ich habe andere Bewertungen gelesen, in denen bemängelt wurde, dass nicht alle Mitarbeitenden mit Laptops ausgestattet sind. Das kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen – ich kann mir auch schwer vorstellen, dass die IT da im Weg steht. Wenn man mobil arbeiten möchte, würde ich empfehlen, das offen mit der Führungskraft zu klären – da findet sich sicher eine Lösung.

Das Büro ist ein klassisches Großraumbüro, was manchmal zu Geräuschkulisse führt, aber für mich persönlich ist die Atmosphäre trotzdem angenehm. Schön ist, dass man seinen Platz frei gestalten kann. Die Klimatisierung ist leider nicht überall gegeben – das wird im Sommer durchaus grenzwertig. Auch der Pausenraum könnte mal modernisiert werden, aber insgesamt passt das Arbeitsumfeld gut.

Gehalt/Benefits

Beim Gehalt bin ich ehrlich gesagt nicht zufrieden. Es wirkt oft so, als würde weniger nach Leistung, sondern eher nach Betriebszugehörigkeit bezahlt werden. Wer wechselt, verdient meist direkt mehr – das sollte aus meiner Sicht auch der Firma zu denken geben, gerade wenn es um langjährige Mitarbeitende geht, die man eigentlich halten will.

Im Vergleich zum Markt – selbst für den Standort Niedernberg – ist das Gehaltsniveau eher niedrig. Auch laut Kununu liegen viele Durchschnittsgehälter hier deutlich unter dem, was in vergleichbaren IT- oder Technik-Jobs sonst bezahlt wird.

Gehaltsanpassungen gibt es nicht automatisch – man muss sie im Feedbackgespräch selbst ansprechen und quasi „verhandeln“. Das ist schade, vor allem wenn man gute Leistung bringt und sich aktiv einbringt. Eine transparentere Struktur und regelmäßige, leistungsbezogene Anpassungen wären hier wünschenswert.

Positiv sind die kleinen Extras im Alltag: kostenlose Getränke, frisches Obst, Eis und ein firmeneigenes Fitnessstudio (wenn auch etwas in die Jahre gekommen). Zusätzlich werden hin und wieder Kurse angeboten – z. B. Rückenschule, gesunde Ernährung. Nur sollte das eben kein Ersatz für faire Bezahlung sein.

Image

Als jemand aus der Region muss ich sagen: StorTrec ist außerhalb der IT- oder Servicebranche eher unbekannt. In der breiten Öffentlichkeit kennt man uns kaum. Bei Kund:innen sieht das aber anders aus – da genießen wir, soweit ich das mitbekomme, einen guten Ruf, und das auch zurecht.

Ich finde es sehr positiv, dass wir trotz der Übernahme durch Jiliti weiterhin unter dem Namen StorTrec auftreten. Das zeigt, dass man das gewachsene Image und die Vertrauensbasis nicht einfach aufgibt – schließlich haben wir uns diesen Namen über Jahre erarbeitet.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen bei StorTrec sind schwer greifbar – man muss dabei zwischen Aufgabenentwicklung und Gehaltsentwicklung unterscheiden. Fachlich kann man sich sicher weiterentwickeln, aber ob sich das auch finanziell oder karrieretechnisch auszahlt, ist nicht immer klar.

Zertifizierte Weiterbildungen sind eher selten, da im Alltag oft die Zeit fehlt. Auch Messebesuche sind seit Corona stark zurückgegangen, was schade ist, weil sie fachlich wie persönlich wertvoll wären. Ein festes Weiterbildungsbudget oder verpflichtende Schulungen gibt es nicht – man muss sich schon selbst kümmern.

Einen klaren Karriereplan gibt es meines Wissens nicht. Und auch wenn Kolleg:innen intern aufsteigen, bekommt man das kaum mit – zum Beispiel, weil sich die neuen Rollen nicht immer in den Jobtiteln widerspiegeln. Hier wäre mehr Transparenz und Struktur definitiv hilfreich.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Nadilene AlvesHR Manager

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für deine ausführliche Bewertung und die Zeit, die du dir dafür genommen hast.
Wir schätzen es sehr, dass du sowohl positive Erfahrungen als auch kritische Punkte offen ansprichst.

Deine Hinweise zu Gehaltsstrukturen, Karriereentwicklung, Kommunikation, Weiterbildung und Infrastruktur nehmen wir ernst. Rückmeldungen wie deine helfen uns, Entwicklungen besser einzuordnen und mögliche Verbesserungen gezielt anzugehen.

Es freut uns, dass du viele Aspekte wie Teamkultur, Eigenverantwortung und Ausstattung positiv hervorhebst.
Gleichzeitig respektieren wir deine kritischen Punkte und sehen sie als wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung.

Wir danken dir für deine Offenheit und deine klaren Worte.
Für deinen weiteren beruflichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Viele Grüße
Dein HR-Team

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