bis auf ein paar wenig Dinge ein ALPTRAUM!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Immerhin: Es gibt eine Auswahl an kostenlosen Getränken und Snacks (z. B. Aufbackbrezeln) – das ist positiv zu erwähnen. Das ist aber heutzutage auch kein großer Benefit mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben. Da sind einige Punkte dabei!
Verbesserungsvorschläge
Seit der Übernahme durch JILITI ist das Menschliche verloren gegangen.
(Fast) alle Führungskräfte könnten einen Kurs in "Menschlichkeit" gut gebrauchen.
Arbeitsatmosphäre
es gibt so einige Gruppenbildungen im Unternehmen.
Widerspruch ist zwecklos: Es wird gelästert, dass sich die Balken biegen – insgesamt sehr unangenehm.
Kommunikation
Die Kommunikation mit Partnern und Kunden war gut. Intern hingegen wurde häufig um den heißen Brei geredet.
Kollegenzusammenhalt
Wer zur "richtigen" Gruppe gehört, hat nichts zu befürchten. Aber wehe, man fällt in Ungnade – dann beginnt das Lästern.
Work-Life-Balance
Zu meiner Zeit galt offiziell die Regel: drei Tage Büro, zwei Tage Homeoffice. Allerdings haben sich nur wenige daran gehalten. Nach Absprache im Team war es mal mehr, mal weniger. Es gab sogar Fälle, in denen jemand in zwei Wochen nur einmal ins Büro kam.
Vorgesetztenverhalten
Einfach nur unterirdisch. Gerade das sind oft die Personen, die den Klatsch und Tratsch befeuern. Fachlich vielleicht kompetent, aber menschlich war der ein oder andere völlig fehl am Platz.
Gehaltserhöhungen wurden verteilt, weil der eine Mitarbeiter mehr verdient als der andere aber nicht weil gute bzw. besondere Leistungen erbracht wurde. Auch wenn es völlig unterschiedliche Teams waren. Jetzt die Frage: Woher wusste es die Person den?
Interessante Aufgaben
Je nach Abteilung und Team ist die Arbeit mal abwechslungsreicher, mal weniger. Aus meiner persönlichen Sicht: eher uninteressant. Die spannenderen Aufgaben gingen meistens an die „Lieblinge“.
Gleichberechtigung
Frauen und Männer wurden grundsätzlich gleich behandelt. Allerdings – wie bereits erwähnt – wurde stark zwischen „Liebling“ und „nicht Liebling“ unterschieden. Es gibt auch Mitarbeitende mit Behinderung, die gut ins Team integriert sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Soweit ich das beurteilen kann, wurde mit ihnen normal umgegangen – wie mit den meisten anderen auch. Einige Kolleginnen und Kollegen bekamen altersgerechte Aufgaben, was grundsätzlich in Ordnung war.
Arbeitsbedingungen
Einer der wenigen positiven Punkte: Es gibt ordentliche Hardware und höhenverstellbare Tische. Allerdings: Im Büro gibt es KEINE Klimaanlage – nur Ventilatoren.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung wird praktiziert, aber gleichzeitig gibt es zahlreiche Firmenfahrzeuge und zum damaligen Zeitpunkt nur wenige E-Autos.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt im Branchenvergleich eher im unteren Drittel.
Image
Im Umgang mit Partnern und Kunden: absolut professionell, da gibt es nichts zu beanstanden.
Karriere/Weiterbildung
Wie bereits beschrieben: Die „Lieblinge“ bekommen alles, der Rest schaut in die Röhre – oder muss sich alles hart erkämpfen. Es gab mal einen Englischkurs für Mitarbeitende, dieser wurde jedoch noch während meiner Zeit gestrichen.