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Storymachine 
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21 von 51 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 2,5Weiterempfehlung: 29%
Score-Details

21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Fassade aus Glas, Fundament aus Sand

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Das Schiff ist längst mit dem Eisberg kollidiert. Auf der Brücke poliert der Kapitän unbeeindruckt weiter das Deck, während die Oberklasse in ihren Salons sitzt, das Dröhnen der Maschinenräume kaum wahrnimmt und nicht hören will, dass das Schiff untergeht. Unter Deck gehen die Maschinenräume langsam unter, die Arbeit der Mannschaft versinkt im Chaos, während viele in die Rettungsboote springen und das sinkende Schiff verlassen. Die letzten, treuen Mitarbeitenden bleiben wie die Geigenspieler auf der Titanic: sie spielen weiter ihre Melodie, halten die Abläufe aufrecht, obwohl das Schiff unaufhaltsam im Ozean versinkt.

Arbeitsatmosphäre

Manchmal reicht ein einziger Führungswechsel, um sichtbar zu machen, was lange unter der Oberfläche geschlummert hat. In diesem Fall wirkt es weniger wie ein Neuanfang, sondern eher wie das Anknipsen des Lichts in einem Raum, den man lange nur im Halbdunkel gesehen hat.
Mit dem Licht werden plötzlich Dinge erkennbar, die vorher noch als kleine Unstimmigkeiten durchgingen. Strukturen, die nie wirklich stabil waren. Prozesse, die eher Gewohnheit als Strategie folgten. Und eine Unternehmenskultur, die erstaunlich empfindlich auf das reagiert, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: offene Rückmeldung aus der eigenen Belegschaft.
Besonders sichtbar wurde diese Dynamik mit der vollständigen Abschaffung von Homeoffice. Begründet wurde sie mit Zusammenarbeit, Kultur und Produktivität. In der Praxis hat sie vor allem einen Effekt: Das Büro ist wieder voll. Jeder Platz besetzt, jeder Bildschirm sichtbar aktiv. Für spontane Kundenbesuche ergibt das ein beeindruckendes Bild. Eine Agentur, die sichtbar arbeitet.

Ob Menschen tatsächlich besser arbeiten, nur weil sie gleichzeitig im selben Raum sitzen, scheint dabei eine erstaunlich zweitrangige Frage zu sein.

Image

Besonders interessant wird dieses Bild im Vergleich zur Außendarstellung des Unternehmens. Nach außen präsentiert sich Storymachine weiterhin als moderne Kommunikationsagentur mit einem klaren Bekenntnis zu Diversität, zeitgemäßen Arbeitsmodellen und internationaler Zusammenarbeit. Intern wirkt vieles deutlich traditioneller.

Work-Life-Balance

Auch die Arbeitsbelastung folgt einer stillschweigenden Logik. Überstunden verschwinden im Gehalt, zusätzliche Arbeit wird selten thematisiert. In manchen Bereichen gehört auch Wochenendarbeit schlicht zum normalen Arbeitsalltag. Sie wird pauschal abgegolten, unabhängig davon, wie viel tatsächlich gearbeitet wird. Engagement wird also gesehen, nur strukturell sichtbar selten.

Karriere/Weiterbildung

Auch beim Thema Entwicklung zeigt sich eine bemerkenswerte Distanz zwischen Struktur und Arbeitsrealität. Gespräche finden statt, aber nicht immer mit den Personen, die die tägliche Arbeit begleiten.

Gehalt/Benefits

Überstunden und zusätzliche Belastung werden pauschal abgegolten. Wochenendarbeit gehört in einigen Bereichen zum Alltag, Zuschläge existieren nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

-

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war lange eine der größten Stärken. Doch auch dieses Fundament beginnt sichtbar zu bröckeln. In den letzten Monaten haben auffällig Viele das Unternehmen verlassen oder stehen kurz davor. Teams verlieren innerhalb kurzer Zeit mehrere Kollegen, Erfahrungswissen verschwindet mit ihnen. Was übrig bleibt, ist eine Mischung aus Loyalität, Müdigkeit und der leisen Frage, wie lange dieses Gleichgewicht noch hält.
An manchen Stellen wird diese Situation besonders deutlich. Teams arbeiten zeitweise schlicht ohne feste Leitung. Nicht als bewusstes Experiment in Selbstorganisation, sondern weil Führungskräfte gehen und die Positionen nicht nahtlos weiterbesetzt werden. Verantwortung bleibt, Führung verschwindet. Entscheidungen müssen trotzdem getroffen werden, Kunden erwarten Ergebnisse. Wenn dabei Fehler passieren, sind sie schnell wieder individuell zuordenbar.
Die Stimmung hat sich entsprechend verändert. Wo früher zumindest der Versuch von Vertrauen existierte, dominiert nun eine andere Logik. Präsenz ersetzt Vertrauen, Kontrolle ersetzt Dialog. Viele Teams funktionieren. Allerdings weniger wegen der Struktur über ihnen, als wegen der Menschen neben ihnen.

Umgang mit älteren Kollegen

-

Vorgesetztenverhalten

Auch beim Thema Entwicklung zeigt sich eine bemerkenswerte Distanz zwischen Struktur und Arbeitsrealität. Gespräche über Leistung und Perspektiven finden selbstverständlich statt. Allerdings nicht immer mit den Personen, die die tägliche Arbeit tatsächlich begleiten. Stattdessen entstehen teilweise Konstellationen, in denen operative Arbeit gegenüber Abteilungen erklärt werden muss, deren Blick naturgemäß weiter von den Projekten entfernt ist.

Das führt zu einer eigenartigen Situation. Menschen erklären ihre Arbeit Menschen, die sie nicht sehen. Man könnte sagen, es ist ein wenig so, als würde man ein Theaterstück bewerten, ohne jemals bei den Proben gewesen zu sein.

Arbeitsbedingungen

Vielleicht liegt das größte Paradox dieser Situatio im Ort selbst. Das Büro ist beeindruckend. Große Räume, offene Flächen, eine Umgebung, die Eindruck macht. Für Besucher wirkt alles dynamisch, kreativ.

Im Alltag zeigt sich jedoch schnell, dass Eindruck nicht dasselbe ist wie Funktionalität. Rückzugsorte fehlen, konzentriertes Arbeiten wird schwierig, und auch der Zustand des Gebäudes sorgt regelmäßig für kleine Überraschungen. Dinge funktionieren nicht, gehen kaputt oder werden improvisiert gelöst. Ein Bild, das erstaunlich gut zum Gesamtzustand passt.

Kommunikation

Kommunikation, eigentlich das Kerngeschäft der Agentur, ist intern problematisch geworden. Kritik wird selten als Beitrag verstanden, sondern eher als Störung. Offene Worte haben langfristige Folgen, Debatten finden nur im kleinen Kreis statt, Flurgespräche ersetzen echte Diskussionen.

Gleichberechtigung

Diversität existiert als Begriff, aber weniger als gelebte Struktur. Frauen müssen ihre Kompetenz häufig deutlich sichtbarer beweisen, während sie bei anderen schlicht vorausgesetzt wird. Internationale Kolleginnen und Kollegen verschwinden auffällig oft wieder nach relativ kurzer Zeit. Und wenn sie bleiben, wird ihnen der Alltag nicht unbedingt leichter gemacht. Offiziell sind es immer individuelle Gründe. In der Summe entsteht dennoch ein Muster, das schwer zu übersehen ist.

Interessante Aufgaben

Das eigentlich Bedauerliche daran ist, dass die Arbeit selbst oft spannend wäre. Kunden, Themen, Projekte. Es gäbe genug Potenzial für eine wirklich gute Agentur.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Veraltete Führung vertreibt engagierte und talentierte Mitarbeitende.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Realitätsferne Führung und mangelnde Wertschätzung. Der Abbau flexibler Arbeitsmodelle und das konsequente Nicht-Zuhören gegenüber den Menschen, die man eingestellt hat. Ständiger Druck seitens der Gründer sowie eine ausgeprägte Schuldzuweisungskultur statt Lösungen, Unterstützung, Orientierung oder konstruktiver Vorschläge. Die Moral ist niedrig, und hinter dem positiven Außenauftritt verschlechtert sich die interne Stimmung spürbar.

Verbesserungsvorschläge

Moderne Führung statt veralteter Hierarchien einführen. Offene, wechselseitige Kommunikation fördern und den Mitarbeitenden wirklich zuhören. Flexible Arbeitsmodelle (Homeoffice und Arbeiten aus dem Ausland) beibehalten, realistische Projektplanung sicherstellen und eine faire Vergütung im Verhältnis zur Arbeitsbelastung anbieten. Echte Wertschätzung für die Lebensrealitäten der Mitarbeitenden zeigen und ein zeitgemäßes Verständnis von Arbeitskultur entwickeln.

Arbeitsatmosphäre

Die Mitarbeitenden stehen unter starkem Druck. Die Arbeitsatmosphäre verschlechtert sich zunehmend und beginnt, hoffnungslos zu wirken.

Image

Hinter der positiven Selbstdarstellung in den sozialen Medien zerfällt die Moral der Belegschaft zunehmend.

Work-Life-Balance

Viele Mitarbeitende wurden mit dem Versprechen flexibler Arbeitsbedingungen eingestellt. Das inzwischen etablierte Arbeiten von zu Hause oder aus dem Ausland war für bestehende und zukünftige Mitarbeitende essenziell. Diese Möglichkeit wurde durch eine einzelne, willkürliche Entscheidung gestrichen.
Das hat Menschen entfremdet, die bereits überlastet sind und systematisch ignoriert wurden. Erneut zeigt sich hier ein Mangel an moderner Führung und ein fragiles System wird an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Talente werden gehen – und wer soll sie ersetzen?

Karriere/Weiterbildung

Es gibt grundsätzlich Möglichkeiten, diese lassen sich jedoch kaum umsetzen, da die Arbeitsbelastung zu hoch ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf Team-Ebene bemühen sich Team Leads und Mitarbeitende, so umweltbewusst und effizient wie möglich zu arbeiten.

Kollegenzusammenhalt

Teams und Team Leads passen sich trotz fehlender Unterstützung von oben immer wieder an und liefern ab. Probleme werden von den Entscheidungsträgern konsequent ignoriert, die Moral ist auf einem historischen Tiefpunkt.

Vorgesetztenverhalten

Die oberste Führungsebene hat die Mitarbeitenden vor den Kopf gestoßen, indem die Möglichkeit, von zu Hause oder aus dem Ausland zu arbeiten, gestrichen wurde – ganz im Einklang mit ihrem realitätsfernen Verhalten.
Das Unternehmen beschäftigt viele engagierte Menschen, die gut zusammenarbeiten und kontinuierlich hart an Projekten arbeiten, oft mit Überstunden, um Deadlines einzuhalten. Viele Mitarbeitende opfern bereits Privatleben, Gesundheit und familiäre Verpflichtungen – etwas, das von den Gründern offenbar nicht wahrgenommen wird. Stattdessen kommen Forderungen aus einem privilegierten „Boys-Club-Elfenbeinturm“, weit entfernt von der Realität des Arbeitsalltags.

Arbeitsbedingungen

Die Gründer pflegen ein veraltetes, romantisiertes Ideal von Büroarbeit, das nicht mehr zum modernen Leben passt und weder Gemeinschaftsgefühl noch Kreativität oder Produktivität fördert.
Das Büro ist zwar optisch beeindruckend und zentral gelegen, eignet sich jedoch schlecht für konzentriertes Arbeiten: Es fehlt an ruhigen Rückzugsorten und ausreichend Besprechungsräumen.
Homeoffice war daher notwendig, um die wachsende Arbeitsbelastung – verursacht durch Missmanagement – überhaupt bewältigen zu können. Zudem bietet es die nötige Ruhe für qualitativ hochwertige Arbeit, ergänzt durch regelmäßige Online-Abstimmungen und einige Präsenztage für persönlichen Austausch. Diese Option wurde gestrichen, mit klar negativen Auswirkungen – sowohl persönlich als auch auf die Fähigkeit, fokussierte, kreative und professionelle Arbeit auf hohem Niveau für Kund:innen zu leisten.

Kommunikation

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich von oben nach unten. Die elitäre Sichtweise der Gründer ignoriert fortlaufend offensichtliche Probleme entlang der gesamten Produktionskette. Teams müssen dadurch unrealistische Anforderungen erfüllen, die schlecht oder unklar kommuniziert werden.

Gleichberechtigung

Unter den Mitarbeitenden gibt es ein gewisses Maß an kultureller und geschlechtlicher Gleichstellung. Die privilegierte Lebensrealität und Perspektive der wohlhabenden, ausschließlich weißen, cis-männlichen Gründer wirkt sich jedoch zunehmend negativ auf das gesamte Team aus.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und können durchaus interessant sein.


Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

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Führung scheitert nicht an bösem Willen – sondern an struktureller Blindheit

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Im Zuge des Führungswechsels blieb die Perspektive der Betroffenen klar unberücksichtigt. Das liegt aber weniger an der neuen Spitze selbst als an einem etablierten Machtgefüge, in dem solche Perspektiven nunmal nachrangig sind. Aus demselben System speist sich auch dieses überholte Selbstverständnis: für Agenturführung brauchts ein „dickes Fell“, harte Ansagen, paar Male-Kontakte. Hat mal super funktioniert. Heute braucht es vor allem Branchenexpertise und ein realistisches Verständnis aktueller Arbeitsbedingungen. Wären solche Kriterien entscheidungsrelevant, hätte es diese Office-Absolution (und die Verwunderung über die Folgen) nicht gegeben. Dass sich der Unmut allein auf die neue Spitze konzentriert, ist nachvollziehbar aber auch teilweise überzogen – die Ursachen liegen viel tiefer und wurden über Jahre mitgetragen. Dem sollte man mit Selbstreflexion und Bereitschaft zum Nachjustieren begegnen. Eine gute Führung darf auch mal zurückrudern.
Gleichzeitig täts der Debatte gut, zwischen strukturellen Problemen und individuellen Enttäuschungen zu unterscheiden. Nicht jede persönliche Einschränkung ist automatisch ein Führungsversagen.

Arbeitsatmosphäre

Der Großteil hatte positiv auf den Führungswechsel geblickt. Dann folgte ein No-More-Homeoffice-Manifest; ohne Frage eine direkt wirksame sowie vorzeigbare Maßnahme zum Antritt – die vor allem dafür sorgt, dass der Office-Showroom bei spontanen Kunden- oder Partnerbesuchen glänzt.

Die eigentlich absehbaren negativen Folgen für Produktivität, Motivation und Work-Life-Balance (für einige Entscheidungsträger sicher ein Unwort) wird offenbar hart unterschätzt. Das liegt weniger an Unwissenheit als an einer strukturellen Entkopplung von der Arbeitsrealität der Mitarbeitenden. Kurzfristige Kontrolllogiken wiegen schwerer als funktionierende, gesunde Arbeitsbedingungen. Und zwar nicht erst seit dem CEO-Wechsel, der mit der Neuregelung nur den Schmutz der letzten Jahre aufwirbelt.

Stimmung? Man hat das Gefühl, der Eisberg wurde gerammt, in ein paar Stunden sinken wir – und in der ersten Klasse wird noch über die Farbe der Rettungsboote debattiert. Bekanntermaßen war der Untergang der Titanic das Resultat von Selbstüberschätzung, Symbolpolitik und ignorierten Warnsignalen.

Image

Es geht weniger um die Bedürfnisse aller, mehr um die Wirkung Einzelner: Größe, Glanz, Eindruck. Das Image stimmt, solange niemand fragt, wie's unter Deck aussieht.

Work-Life-Balance

Wird als Komfortthema verkannt und mit Nachlässigkeit verwechselt.

Karriere/Weiterbildung

Versprechungen werden wiederholt gemacht, Verhandlungen über Jahre vertagt. Leistung wird selten anerkannt, Entwicklung eher verwaltet als gefördert. Sichtbarkeit ersetzt Substanz: Wer seine Arbeit gut dokumentiert und sich strategisch positioniert, wird wahrgenommen – nicht zwingend für Leistung, sondern für Nachvollziehbarkeit und Präsenz.

Vorgesetztenverhalten

Führung scheitert nicht an bösem Willen, sondern an struktureller Blindheit.
Ob Gründer, Ex- oder Neu-CEO – das Kernproblem ist die Distanz zur Lebensrealität der Mitarbeitenden. Entscheidungen werden aus einer gewissen Flughöhe getroffen – auf dem G-Deck gibt’s nur leider keine Heli-Landebahn. Alltag heißt überfüllte Trams statt Taxi, bis zu anderthalb Stunden Pendelzeit, Bahnausfälle und die Hoffnung einiger Mütter und Väter, dass sie’s noch rechtzeitig vor Schließung des Kindergartens schaffen. Eine Realität die schnell mal zur Arbeitsmoral-Frage wird. Wer nicht mithält, wills nicht genug. Und soll auch nicht. Am Ende leider klassisches Klassenmissverständnis; Wer oben lebt, hält die Bedingungen unten für verhandelbar und verwechselt Privilegien mit Leistung.

Arbeitsbedingungen

Produktivität wird der Inszenierung untergeordnet. Das Office ist ohne Frage imposant, ein Ort an dem man sich gern aufhält und wohlfühlt – und der seine repräsentative Funktion souverän erfüllt. Dass große Ideen in diesem offenen Theater entstehen, klingt zumindest werbermäßig. Für konzentriertes, fokussiertes (und ergonomisches) Arbeiten fehlt es an wirklich geeigneten Rückzugsmöglichkeiten. Die gelegentliche Arbeit im Homeoffice war deshalb produktivitätsentscheidend.

Kommunikation

Was fehlt, ist eine belastbare Feedbackkultur. Fehler werden schnell instrumentalisiert, Erfolge hingegen als selbstverständlich verbucht. Positive Leistung bleibt häufig unsichtbar oder wird nur beiläufig anerkannt.
Hinweise darauf, dass ein Projekt oder Team aktuell Unterstützung benötigt, werden nicht als Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein oder Führungsreife verstanden, sondern als individuelles Defizit gewertet. Kollegiales Feedback spielt im Entwicklungsgespräch eine untergeordnete Rolle. Es sei denn, es eignet sich zur Legitimation ausbleibender Beförderung.

Gleichberechtigung

Bei Männern wird Kompetenz vorausgesetzt, Frauen müssen sie beweisen. Eine Bringschuld, die allgemein an ein sehr komplexes Erwartungsbild geknüpft ist, während männliche Netzwerke ausreichen, um sich gegenseitig zu legitimieren.
Frauen werden vor allem in unterstützenden Rollen akzeptiert. Sichtbarkeit entsteht erst dann, wenn Leistung dauerhaft unter Beweis gestellt wurde. Betonung liegt auf Sichtbarkeit.

Interessante Aufgaben

Die Kunden sind wirklich vielfältig, die Aufgaben spannend.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

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In dieser Agentur geht seit dem Wechsel des CEOs alles bergab und das ist allein seine eigene Schuld.

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Hört bitte euren Mitarbeitenden zu und überdenkt diesen stark kontrollierenden Führungsstil. Gebt Menschen die Freiheit, dort zu arbeiten, wo sie produktiv sind solange gut performen.
Der Vergleich einer kleinen Berliner Agentur mit Apple, Tesla oder Amazon ist einfach kein realistischer Vergleich und kein sinnvolles Vorbild für eine gesunde Unternehmenskultur.
Wir leben in 2026.
Feste Büroanwesenheit wird von immer mehr Menschen nicht mehr akzeptiert und einfach als Unfair betrachtet. Die aktuellen Gehälter und Arbeitsbedingungen rechtfertigen weder eine vollständige Büropräsenz noch den Ausschluss von Working Abroad.
Menschen haben Leben außerhalb der Arbeit: Familien, Arzttermine, mentale Belastungen und unterschiedliche Arbeitsweisen. Manche arbeiten gern im Büro andere können dort schlicht nicht gut arbeiten. Punkt.
Die aktuelle Regelung wirkt sich spürbar negativ auf Motivation, Stimmung und Zusammenarbeit aus ohne einen erkennbaren Mehrwert zu schaffen und beginnt bereits Vertrauen bei Mitarbeitenden und Kunden zu beschädigen.

Arbeitsatmosphäre

Was soll man sagen? Die Atmosphäre im Unternehmen ist sehr schlimm geworden, weil man ständig versucht die Mitarbeiter zu kontrollieren, ihnen nie zuhört, ihnen ihre Freiheit und Flexibilität nimmt und ihnen nicht genug vertraut sodass man sie zwingt fünfmal pro Woche ins Büro zu kommen und das unabhängig von Arztterminen, familiären Verpflichtungen, persönliche/krankheitlichen Gründen, etc.

Image

In den letzten Monaten ging es deutlich bergab. Das Image war bereits zuvor nicht gut, aber noch "manageable". Inzwischen spricht jedoch niemand mehr positiv über diese Agentur, weder Kunden noch Mitarbeitende.

Work-Life-Balance

Kein Home Office, Kein Working Abroad, Arzttermine nur außerhalb der Arbeitszeit, Wichtige Termine wo man Zuhause sein muss auf gar keinen Fall. Wir sollen jetzt im Office leben, toll, wir sind wieder in den neunziger Jahren, dank der neuen Geschäftsführung.

Karriere/Weiterbildung

Man hat einfach kein Bock mehr sich weiterzuentwickeln wenn einem alle Rechte und persönliche Arbeitsbedürfnisse weggenommen werden.

Gehalt/Benefits

Ein Witz. Man bekommt hier für Senior-Level, Junior-Level Gehälter und kaum Gehaltserhöhungen.

Kollegenzusammenhalt

Wir können uns in den jeweiligen Teams sowohl mit anderen immer offen unterhalten und unser Sorgen äußern.

Umgang mit älteren Kollegen

Leute die länger bei StoryMachine gearbeitet haben bekommen kaum Gehaltserhöhungen. Wenn man eine bekommt muss man erstmal Monate lang noch Milestones erreichen und nochmal bewertet werden, dann bekommt man eine lächerliche Gehaltserhöhung und man muss "dankbar" dafür sein.

Vorgesetztenverhalten

Uns wird einfach nicht zugehört, weil unser Meinung nicht wichtig ist.

Kommunikation

Nur in unseren Teams kann man offen miteinander sprechen, aber da hört es auch auf. Es gibt keinerlei Freiraum mit der Geschäftsführung zu sprechen und offen unsere Meinung zu äußern.

Gleichberechtigung

Frauen werden schlechter bezahlt, müssen deutlich mehr leisten und sich stärker beweisen, um Gehaltserhöhungen oder Jobtitel zu erhalten und werden dabei oft nicht ernst genommen oder in einem schlechten/aggressiven Ton angesprochen.

Interessante Aufgaben

Nicht mehr. Sind halt alles nur noch Kunden die große Budgets zahlen daher kommen interessante und bedeutsame Aufgaben eher selten vor.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Silicon-Valley-Rhetorik trifft auf 90er-Jahre-Führungsstil

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem CEO-Wechsel ist die Arbeitsatmosphäre massiv eingebrochen. Exemplarisch dafür steht die plötzliche Abschaffung des Home Office. Die Begründung: eine Aneinanderreihung von schiefen Vergleichen, die an der Lebensrealität von Angestellten komplett vorbeigehen. Ausgerechnet eine Kommunikationsagentur, die anderen professionelles Messaging verkauft, scheitert intern an respektvoller und nachvollziehbarer Ansprache.

Die Auswirkungen sind drastisch: die Stimmung im Team ist am absoluten Tiefpunkt. Der Respekt gegenüber der Geschäftsführung ist bei vielen Mitarbeitern verloren gegangen.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als moderne, progressive Kommunikationsagentur mit Werten wie Diversität und Mitarbeiterorientierung. Die Realität sieht anders aus: veraltete Führungsstrukturen, mangelnde Gleichberechtigung, keine Flexibilität und ein C-Level, das komplett abgehoben von der Lebensrealität agiert.

Aktuell könnte die Diskrepanz zwischen Außendarstellung und interner Kultur nicht größer sein. Was wir unseren Kunden verkaufen, leben wir intern nicht.

Work-Life-Balance

In einer Agentur arbeitet man viel, das ist bekannt und wird auch so akzeptiert. Die Arbeit ist intensiv, Deadlines sind eng, das gehört zur Branche. Damit hat niemand ein Problem.

Problematisch ist aber, dass mit der ersatzlosen Streichung des Home Office jegliche Flexibilität verloren gegangen ist. Es ist schlicht nicht mehr zeitgemäß, Mitarbeitenden von heute auf morgen die Möglichkeit zu nehmen, Beruf und Privatleben überhaupt noch zu vereinbaren.

Karriere/Weiterbildung

Siehe Punkt "Gleichberechtigung".

Gehalt/Benefits

Besonders Frauen müssen für jede Gehaltserhöhung und Beförderung kämpfen. Aktuell macht die Kombination aus schlechter Bezahlung und fehlender Wertschätzung das Gesamtpaket Storymachine wenig attraktiv.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist top – allerdings weniger dank, sondern eher trotz der Unternehmensführung. Das Team hält zusammen, weil alle unter dem C-Level leiden. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht gemeinsam, die Situation erträglich zu gestalten.

Es ist schade, dass dieser starke Zusammenhalt nicht aus einer positiven Unternehmenskultur resultiert, sondern aus der geteilten Frustration über die Führungsebene.

Vorgesetztenverhalten

Der neue CEO wurde mit der Fusion der Bereiche PR und Digitale Kommunikation ohne nachvollziehbare Begründung in diese Position gebracht, und es zeigt sich täglich, dass ihm die fachliche Kompetenz fehlt.

Im Bereich Digitale Kommunikation ist sein Kenntnisstand erstaunlich niedrig, Führungskompetenz ist nicht erkennbar. Man fragt sich wirklich, nach welchen Kriterien diese Personalentscheidung getroffen wurde.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich massiv verschlechtert. Keine Flexibilität, keine Familienfreundlichkeit, starre Präsenzpflicht ohne jede Rücksicht auf individuelle Lebensumstände. Für Eltern sind diese Bedingungen kaum noch tragbar.

Das Büro selbst ist schön, aber was nützt das, wenn die Rahmenbedingungen so rigide sind, dass die Mitarbeiter zwischen Job und privatem Leben zerrieben werden?

Kommunikation

Die interne Kommunikation seit dem CEO-Wechsel ist enttäuschend. Viel Pathos und große Gesten, aber wenig Substanz. Aufgeblasen in der Rhetorik, dünn im Inhalt. Statt klarer Strategie gibt es Floskeln, statt echter Führungskompetenz nur erratische Entscheidungen.

Gleichberechtigung

Die Struktur im Unternehmen spricht Bände. Im C-Level sitzen ausschließlich Männer, mit Ausnahme einer einzigen Frau. An der Basis arbeiten hingegen fast nur Frauen, die für jede Gehaltserhöhung und Beförderung kämpfen müssen und systematisch kleingehalten werden.
Wer als Frau hier arbeitet, sollte sich bewusst sein: Der Weg nach oben ist steinig.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich sehr interessant und vielseitig. Umso tragischer, dass die Arbeit gerade völlig in den Hintergrund rückt, weil das Team unter der schlechten Führung leidet und die Stimmung am Boden ist.

Das Paradoxe: Der CEO will Produktivität und Präsenz und bewirkt das genaue Gegenteil. Die rigiden Maßnahmen und die an Respekt mangelnde Kommunikation haben ein demotiviertes Team geschaffen, dem schlicht die Energie für kreative Arbeit fehlt. In einer Branche, die von Kreativität und Innovation lebt, ist das fatal. Wer Mitarbeitende derart vor den Kopf stößt, braucht sich über sinkende Leistungsbereitschaft nicht zu wundern.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Das Debüt von Alvaro Arbeloa bei Real Madrid gerät zum Desaster...

1,6
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Momentan fühlt sich die Situation bei Storymachine schlichtweg frustrierend an. Viele hatten gehofft, dass der Führungswechsel frischen Wind, bessere Strukturen und mehr Vertrauen bringt. Stattdessen entsteht zunehmend der Eindruck, dass Entscheidungen über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg getroffen werden, ohne echtes Verständnis für den Arbeitsalltag oder die Bedürfnisse der Teams.

Der neue Führungsstil wird von ALLEN nicht als unterstützend, sondern als kontrollierend wahrgenommen. Anstatt Motivation und Eigenverantwortung zu fördern, herrscht das Gefühl von Misstrauen. Besonders die jüngsten Entscheidungen rund um Home Office nehmen den Mitarbeitenden jegliche Freiheiten und lassen keine Raum für Flexibilität. Das wirkt nicht zeitgemäß und steht im starken Kontrast zu dem, wofür modernes Arbeiten eigentlich stehen sollte. Die Atmosphäre leidet spürbar darunter. Man fühlt sich bevormundet, nicht ernst genommen und eher wie in einem Kindergarten behandelt. Eine extrem große Enttäuschung für die, die Hoffnung in den Führungswechsel gesetzt haben.

Image

Wer Elon Musk als Referenz für Führungskultur nennt, braucht sich nicht wundern, wenn sowohl Mitarbeiter wie auch Kunden früher oder später das Weite suchen.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist praktisch nicht vorhanden. Bereits bei der Einstellung wurden Versprechungen hinsichtlich Flexibilität und Freiräumen gemacht, die im Nachhinein jedoch nicht eingehalten werden. Jegliche zugesagte Freiheit wird nachträglich gestrichen. Viele Mitarbeitende waren auf eine flexible Homeoffice-Regelung angewiesen, dennoch wird nun erwartet, dass man sein Privatleben nahezu vollständig der Arbeit unterordnet.
Es wird erwartet, dass Arzttermine oder andere private Verpflichtungen ausschließlich außerhalb der Arbeitszeiten stattfinden. Bei festen Arbeitszeiten von 9 bis 18 Uhr ist das realistisch nicht umsetzbar. Statt Verständnis oder Flexibilität zu zeigen, muss man sich für jede Abweichung rechtfertigen. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben vollständig, mit dem klaren Eindruck, dass persönliche Bedürfnisse keinen Platz haben.

Karriere/Weiterbildung

Geht so. Die Beförderungen sind genauso willkürlich wie die Gehälter.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittlich, bezüglich Gehaltserhöhungen wird man sehr lange hingehalten und die Gehälter variieren sehr stark. Die Urlaubstage sind ein Witz, vor allem bei den Arbeitszeiten und der mittelalterlichen Moral.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern ist grundsätzlich sehr stark. Alle sind füreinander da und unterstützen sich. Das ist leider das Einzige, was man am Unternehmen momentan wirklich positiv hervorheben kann.

Vorgesetztenverhalten

Kommt drauf an. Die Teamleads sind grundsätzlich sehr zuvorkommend, bemüht und unterstützend. Sie versuchen oft, zwischen Team und Geschäftsführung zu vermitteln und den Arbeitsalltag so angenehm wie möglich zu gestalten. Ohne dieses Engagement würde vieles vermutlich noch schwieriger laufen.

Die aktuelle Geschäftsführung hingegen wird von vielen als großes Problem wahrgenommen. Entscheidungen wirken häufig realitätsfern, wenig transparent und nicht mit den Teams abgestimmt. Das sorgt für Frust, Demotivation und das Gefühl, dass die eigene Arbeit und Meinung wenig Wert haben.

Der Kontrast zwischen engagierten Teamleads und der aktuellen Führung ist deutlich spürbar und genau dieser Widerspruch macht die Situation für viele besonders belastend.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist ganz hübsch, aber so wie ein Großraumbüro nun mal ist, bringt es mehr Nachteile als Vorteile mit sich. Es ist laut, unruhig und bietet kaum Möglichkeiten für konzentriertes Arbeiten. Ständige Gespräche, Telefonate und Bewegung lenken ab und machen fokussiertes Arbeiten oft unnötig anstrengend. In Kombination mit der gestrichenen Home-Office-Regelung wirkt das wenig durchdacht und verstärkt den Eindruck, dass Effizienz und Wohlbefinden der Mitarbeitenden nicht wirklich im Fokus stehen. Zudem wird immer erwartet, dass die Mitarbeiter bei Kundenbesuchen wie „Marionetten“ an ihren Plätzen sitzen, nur um nach außen ein möglichst vorzeigbares Bild abzugeben. Dabei entsteht der Eindruck, dass es weniger um echte Zusammenarbeit oder gute Arbeit geht, sondern vielmehr um Fassade und Kontrolle. Es gibt einmal wöchentlich ein Teamlunch und ein Frühstück, was zwar ganz nett ist, aber von den eigentlichen Problemen auch nicht ablenkt. Solche Aktionen wirken eher wie Pflaster auf einer Wunde, kurzfristig nett, langfristig aber völlig unzureichend, um die echten Probleme im Unternehmen zu lösen.

Kommunikation

Lässt stark zu wünschen übrig. Mitarbeiter werden nicht gefragt oder in Entscheidungen eingebunden.

Gleichberechtigung

Geht so, Männer werden stark bevorzugt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind breit aufgestellt, was grundsätzlich positiv sein könnte. In der Praxis wirkt es jedoch oft unstrukturiert und überfordernd. Zuständigkeiten sind nicht immer klar definiert, Prioritäten ändern sich kurzfristig und Erwartungen werden teilweise widersprüchlich kommuniziert. Dadurch entsteht weniger Abwechslung als vielmehr das Gefühl, ständig allem gleichzeitig gerecht werden zu müssen, ohne klare Richtung oder langfristige Planung.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Wir wollen Elon Musk sein, sind aber im Mittelmaß steckengeblieben.

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das C-Level. Die residieren mental im Adlon, während die Basis arbeitet. Aktuell so besetzt, dass man nur den Kopf schütteln kann. Wenig Substanz, viel Lärm. Richtig? Nein.

Verbesserungsvorschläge

Zuhören statt immer nur senden. Kommunikation ist keine Einbahnstraße und kein Monolog auf der Townhall-Bühne. Weniger „Elon“-Attitüde, mehr echtes Handwerk. Worte schaffen Wirklichkeit.

Arbeitsatmosphäre

Finden wir den Weg hier immer toll? Naja. Es gibt Phasen, da spürt man das Potenzial und das ist meistens dann, wenn das C-Level mit sich selbst beschäftigt ist. Aber ansonsten? Wir wurden geboren, um uns zu bewegen, aber hier bewegen wir uns im Kreis. Heute so, morgen so. Das ist keine Agilität, das ist Willkür. Sicherheit? Fehlanzeige. Man fühlt sich oft wie der Steinzeitmensch, der sich nicht aus der Höhle traut, weil draußen das Wetter alle fünf Minuten umschlägt.

Image

Nach außen glänzen wir wie Palo Alto , innen fühlt es sich oft an wie eine verlassene Mayonnaise-Fabrik.

Work-Life-Balance

Früher war das okay durch Flexibilität. Aber jetzt? Office First. Jeden Tag. Gemeinsam. Das klingt visionär, ist aber für Eltern oder Menschen, die mal Ruhe für den Kopf brauchen, faktisch ein Rückfall in die Steinzeit. Wenn der Heli in der Wartung ist, braucht man für den Weg zur Arbeit Kraft. Kraft, die dann im Job fehlt. Die Fleißigen fangen die Arbeit derer auf, deren Job-Profil ein Rätsel bleibt (vor allem oben).

Karriere/Weiterbildung

Wir wollen das Hirn von AI sein, investieren aber kaum in die eigene Intelligenz. Entwicklung ist hier Zufall, keine Strategie.

Gehalt/Benefits

Für eine Agentur okay. Wer laut fordert und sich gut verkauft, bekommt in der Regel, was er will. Wer leise leistet, wird behandelt wie eine Commodity. Das ist Mittelmaß.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eher nicht vorhanden. Wir reden gerne darüber, produzieren intern aber vor allem heiße Luft. Das ist schlecht für die Bilanz.

Kollegenzusammenhalt

Im Team ist jeder besser als allein‘? Stimmt. Wir rotten uns zusammen, aber leider aus den falschen Gründen. Man findet schnell Leidensgenossen für das tägliche Drama. Der Tag ist geprägt von gemeinschaftlichem Kopfschütteln. Wir sind eine Schicksalsgemeinschaft im Großraumbüro.

Umgang mit älteren Kollegen

Eher zu gut. Manchmal ist man sich nicht sicher, ob die überhaupt noch arbeiten müssen oder schon dauerhaft im Adlon residieren.

Vorgesetztenverhalten

Hier herrscht erratisches Verhalten von ganz oben: egal wer gerade CEO ist. Es geht viel um Pseudo-Wertschätzung und Pseudo-Respekt. Eigentlich will man sich nur selbst reden hören. Dazu kommen toxische „Wir sind eine Familie“-Vibes aus dem C-Level. Generell fragt man sich: Wie haben diese Leute ihr „C“ vor den Titel bekommen? Fachliches Mentoring? Expertise? Leadership? Fehlanzeige. Das C-Level wirkt hier oft wie eine Commodity, die man am Markt so nicht kaufen würde.

Arbeitsbedingungen

Passt schon. Das Office ist schick. Fast wie eine Bibliothek oder ein Nvidia-Zentrum. Hier wurde investiert. Wir haben Podest-Treppen für den großen Auftritt. Die Hardware stimmt, die Software (Kultur) stürzt ab.

Kommunikation

Man ist stets bemüht, ja. Aber Antworten liefern? Schwierig. Stattdessen verlieren wir uns in Meta-Ebenen und großen Worten. Es wird viel gesendet, wenig empfangen. Wenn Entscheidungen fallen, kommen sie oft zu spät bei den Truppen an. Kommunikation darf keine Commodity sein, sie muss sitzen. Hier wirkt sie oft wie ein Störgeräusch ohne klaren Empfänger.

Gleichberechtigung

Auf dem Papier vorhanden. In der Realität, besonders in der „Familie“ oben, eher selektiv wahrnehmbar. Manche fliegen gefühlt im Privatjet, andere müssen laufen.

Interessante Aufgaben

Die Kunden sind meistens spannend. Aber die Kundenführung? Oft komplett „out of control“. Naja. Wir wollen Kolumbus sein und Amerika entdecken, fahren aber ohne Kompass. Das Ergebnis? Chaos statt Kreation.

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Sinkendes Schiff

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Momentan leider nichts. Ich bewerbe mich auch schon anderweitig.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre wünschenswert, interne Strukturen, Kommunikation und Mitarbeiterführung zu stärken, um Vertrauen und Motivation zu erhöhen. Dazu gehören transparente Entscheidungsprozesse, klarere Standards für Gehalt und Urlaub sowie eine konsistente Fehler- und Feedbackkultur.
Darüber hinaus könnten Karrierepfade und Weiterbildungsmöglichkeiten systematischer gestaltet werden, um Mitarbeitenden Entwicklungsperspektiven zu bieten. Eine proaktive Unterstützung bei hoher Arbeitsbelastung, inklusive flexibler Arbeitsmodelle oder Rückzugsmöglichkeiten im Büro, würde die Work-Life-Balance verbessern.
Langfristig würde dies dazu beitragen, hohe Fluktuation und lange Krankheitszeiten zu reduzieren und die Unternehmenskultur insgesamt zu stabilisieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung hat sich in den letzten Monaten spürbar verschlechtert. Die Fluktuation ist hoch, was zu zusätzlicher Belastung für verbleibende Teams führt. Vertrauen, Fairness und eine positive Fehlerkultur werden aus meiner Sicht nicht aktiv gefördert. Statt konstruktivem Feedback gibt es bei Fehlern häufig scharfe Reaktionen, was zu Unsicherheit und Zurückhaltung führt. Wertschätzung oder Lob durch Vorgesetzte finden kaum statt. Dies erschwert eine offene Zusammenarbeit und wirkt sich negativ auf Motivation und Zusammenhalt aus.

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Ich kenne keinen Mitarbeiter, der sich nicht gerade aktiv woanders bewirbt

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist stark teamabhängig. In einigen Teams gehören Wochenendarbeit (!) und Überstunden zum Arbeitsalltag. Ein gewisses Maß an Mehrarbeit wird vorausgesetzt und ist in Phasen auch nachvollziehbar. Problematisch ist jedoch, dass Überlastung nicht aktiv aufgefangen wird und es kaum Unterstützung oder Ausgleich bei dauerhaft hoher Arbeitsbelastung gibt.
Zusätzlich schränkt der vollständige Wegfall von Homeoffice die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben weiter ein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gab einen Wunschbaum zu Weihnachten, und es gibt regelmäßig Erinnerungen zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung.

Karriere/Weiterbildung

Karrieremöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Beförderungen oder Weiterentwicklungen stoßen auf viele Hürden, unter anderem budgetbedingte Einschränkungen, was den Aufstieg erheblich erschwert.
Im Bereich Weiterbildung gibt es Bemühungen: Die interne Academy bietet Schulungen an, die aktuell überwiegend Basiswissen vermitteln und meist ohne Zertifikat bleiben. Dennoch wird daran gearbeitet, das Angebot zu verbessern und weiterzuentwickeln.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen isttoll. In herausfordernden Situationen helfen wir uns gegenseitig, tauschen Wissen aus und fangen Belastung gemeinsam auf. Dieser Zusammenhalt entsteht vor allem als Reaktion auf den hohen Druck von außen und weniger durch aktive Förderung seitens der Führungskräfte oder des Unternehmens.

Vorgesetztenverhalten

Führungsentscheidungen werden überwiegend ohne Einbindung der Mitarbeitenden getroffen. Feedback aus den Teams fließt kaum in Entscheidungsprozesse ein.
Zielsetzungen wirken häufig realitätsfern und stehen teilweise in keinem nachvollziehbaren Zusammenhang mit den tatsächlichen Aufgaben. Dies vermittelt den Eindruck fehlender inhaltlicher Orientierung und erschwert es Mitarbeitenden, Prioritäten sinnvoll zu setzen und Erwartungen zu erfüllen.

Arbeitsbedingungen

Die Büroräume sind modern und auch ganz hübsch. Für konzentriertes Arbeiten fehlt jedoch ein geeigneter Rückzugsort. Besprechungsräume sind überwiegend offen oder sehr öffentlich, was ruhiges Arbeiten und vor allem vertrauliche Gespräche (auch mit Kunden) erschwert.
Aber dafür wird die technische Ausstattung proaktiv ausgetauscht.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist ausbaufähig würde ich sagen. Zwar gibt es im monatlichen Meeting Updates zu Unternehmensentwicklungen und Erfolgen, diese könnten jedoch deutlich regelmäßiger und auch strukturierter erfolgen.
Ganz schlimm ist die geringe Einbindung der Mitarbeitenden in Entscheidungsprozesse. Wesentliche Entscheidungen, wie etwa Änderungen bei Arbeitsmodellen (z. B. der Wegfall von Homeoffice), werden ohne vorherige Einbeziehung oder transparente Begründung getroffen. Dies wirkt sich negativ auf Vertrauen und Identifikation aus.

Gehalt/Benefits

Gehalt kommt teilweise verspätet. Über die Höhe müssen wir nicht sprechen, sie wirkt willkürlich und deutlich unterdurchschnittlich. Auch Urlaubstage folgen keinem klaren Standard und werden individuell entschieden, ebenso BVG-Tickets. Das hat auch nicht jeder

Gleichberechtigung

Es bestehen deutliche Ungleichgewichte. Frauen verdienen weniger und haben nur eingeschränkte Aufstiegsmöglichkeiten. Beförderungen von Frauen sind selten, insbesondere auf höheren Ebenen. Führungs- und Entscheidungsebenen sind überwiegend männlich besetzt, was zu einer einseitigen Perspektive und fehlenden Diversität in Entscheidungsprozessen führt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind spannend und bieten fachliche Herausforderungen. Gleichzeitig bleiben die Einsatzbereiche oft stark abgegrenzt.
Mehr Transparenz und Offenheit für projektübergreifende Mitarbeit oder zeitweises Mitwirken in anderen Teams wäre super.

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Mehrfachbewertung

Chefetage voller Boomer und ohne gaaaanz weit weg von der Realität der täglichen Arbeit

1,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Überstunden!! Zusätzlich wird kurz vor knapp oft alles über den Haufen geworfen und man muss unter tierischem Druck und jedweder Kreativität alles neu machen

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Unseriös

Work-Life-Balance

Nicht vorhanden. Agentur will hip und modern wirken, wird aber von Boomern geleitet, die nicht verstehen wie man führen sollte, damit Leute bleiben, kreativ sind und den Job gerne und vor allem gut machen

Karriere/Weiterbildung

Wenn man sich einschmeichelt kann man vom Titel her aufsteigen, vom Gehalt mMn weniger

Gehalt/Benefits

Geld war unterdurchschnittlich. Manche hatten zb den „Benefit“ des Deutschlandtickets, andere nicht - nicht wirklich fair. Ebenso waren die Urlaubstage sehr willkürlich. Von 24-32 Tage offiziell. Andere (ältere) Kollegen tauchten gefühlt auf / waren im HO zu erreichen wann es ihnen passte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Chefetage fliegt egal wohin dauernd mit, obwohl sie kein Wort sagt und es für alle nur unangenehmer und teurer macht

Kollegenzusammenhalt

Kaum vorhanden, da die Leute dauernd kündigen und neue kommen

Umgang mit älteren Kollegen

Gibts nur ganz oben, und die haben immer Recht, haben alles schon gemacht (viel besser als du, versteht sich)

Vorgesetztenverhalten

Es geht nicht wirklich schlimmer ehrlich gesagt

Arbeitsbedingungen

Hippes Büro aber sehr unfunktional

Kommunikation

Von oben eine Katastrophe

Gleichberechtigung

Ich habe sehr viel mehr verdient als eine gleichgestellte Kollegin, wie sich im Nachhinein rausstellte

Interessante Aufgaben

Die Kundenauswahl ist nicht gut, es wird eben beraten wer zahlt, sodass man auch gerne mal seine Seele verkauft, wenn sonst niemand anklopft

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Spannende Projekte, grauenhafte Führung

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Betriebsrat
Kommunikationswege etablieren

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Nicht das beste, was auch an der teilweise zweifelhaften Kundenauswahl liegt.

Work-Life-Balance

So gut wie nicht vorhanden.

Karriere/Weiterbildung

Wer ackert, kann ziemlich schnell aufsteigen.

Gehalt/Benefits

Ein Witz.

Kollegenzusammenhalt

Das funktioniert, wenn auch eher aus taktischen Gründen.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es praktisch nicht (und wenn dann nur in Führungspositionen)

Vorgesetztenverhalten

Katastrophal. Chefetage hält sich für Gott himself und wirft wochenlang ausgearbeitete Konzepte in 10 Minuten über den Haufen. Es haben auch merklich alle Angst vor diesen Terminen.

Arbeitsbedingungen

Sehr schönes, wenn auch wenig funktionelles Büro.

Interessante Aufgaben

Projekte können sehr spannend und High-Level sein.


Arbeitsatmosphäre

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.