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Storymachine 
GmbH
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37 von 51 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 2,6Weiterempfehlung: 35%
Score-Details

37 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Fassade aus Glas, Fundament aus Sand

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Das Schiff ist längst mit dem Eisberg kollidiert. Auf der Brücke poliert der Kapitän unbeeindruckt weiter das Deck, während die Oberklasse in ihren Salons sitzt, das Dröhnen der Maschinenräume kaum wahrnimmt und nicht hören will, dass das Schiff untergeht. Unter Deck gehen die Maschinenräume langsam unter, die Arbeit der Mannschaft versinkt im Chaos, während viele in die Rettungsboote springen und das sinkende Schiff verlassen. Die letzten, treuen Mitarbeitenden bleiben wie die Geigenspieler auf der Titanic: sie spielen weiter ihre Melodie, halten die Abläufe aufrecht, obwohl das Schiff unaufhaltsam im Ozean versinkt.

Arbeitsatmosphäre

Manchmal reicht ein einziger Führungswechsel, um sichtbar zu machen, was lange unter der Oberfläche geschlummert hat. In diesem Fall wirkt es weniger wie ein Neuanfang, sondern eher wie das Anknipsen des Lichts in einem Raum, den man lange nur im Halbdunkel gesehen hat.
Mit dem Licht werden plötzlich Dinge erkennbar, die vorher noch als kleine Unstimmigkeiten durchgingen. Strukturen, die nie wirklich stabil waren. Prozesse, die eher Gewohnheit als Strategie folgten. Und eine Unternehmenskultur, die erstaunlich empfindlich auf das reagiert, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: offene Rückmeldung aus der eigenen Belegschaft.
Besonders sichtbar wurde diese Dynamik mit der vollständigen Abschaffung von Homeoffice. Begründet wurde sie mit Zusammenarbeit, Kultur und Produktivität. In der Praxis hat sie vor allem einen Effekt: Das Büro ist wieder voll. Jeder Platz besetzt, jeder Bildschirm sichtbar aktiv. Für spontane Kundenbesuche ergibt das ein beeindruckendes Bild. Eine Agentur, die sichtbar arbeitet.

Ob Menschen tatsächlich besser arbeiten, nur weil sie gleichzeitig im selben Raum sitzen, scheint dabei eine erstaunlich zweitrangige Frage zu sein.

Image

Besonders interessant wird dieses Bild im Vergleich zur Außendarstellung des Unternehmens. Nach außen präsentiert sich Storymachine weiterhin als moderne Kommunikationsagentur mit einem klaren Bekenntnis zu Diversität, zeitgemäßen Arbeitsmodellen und internationaler Zusammenarbeit. Intern wirkt vieles deutlich traditioneller.

Work-Life-Balance

Auch die Arbeitsbelastung folgt einer stillschweigenden Logik. Überstunden verschwinden im Gehalt, zusätzliche Arbeit wird selten thematisiert. In manchen Bereichen gehört auch Wochenendarbeit schlicht zum normalen Arbeitsalltag. Sie wird pauschal abgegolten, unabhängig davon, wie viel tatsächlich gearbeitet wird. Engagement wird also gesehen, nur strukturell sichtbar selten.

Karriere/Weiterbildung

Auch beim Thema Entwicklung zeigt sich eine bemerkenswerte Distanz zwischen Struktur und Arbeitsrealität. Gespräche finden statt, aber nicht immer mit den Personen, die die tägliche Arbeit begleiten.

Gehalt/Benefits

Überstunden und zusätzliche Belastung werden pauschal abgegolten. Wochenendarbeit gehört in einigen Bereichen zum Alltag, Zuschläge existieren nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

-

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war lange eine der größten Stärken. Doch auch dieses Fundament beginnt sichtbar zu bröckeln. In den letzten Monaten haben auffällig Viele das Unternehmen verlassen oder stehen kurz davor. Teams verlieren innerhalb kurzer Zeit mehrere Kollegen, Erfahrungswissen verschwindet mit ihnen. Was übrig bleibt, ist eine Mischung aus Loyalität, Müdigkeit und der leisen Frage, wie lange dieses Gleichgewicht noch hält.
An manchen Stellen wird diese Situation besonders deutlich. Teams arbeiten zeitweise schlicht ohne feste Leitung. Nicht als bewusstes Experiment in Selbstorganisation, sondern weil Führungskräfte gehen und die Positionen nicht nahtlos weiterbesetzt werden. Verantwortung bleibt, Führung verschwindet. Entscheidungen müssen trotzdem getroffen werden, Kunden erwarten Ergebnisse. Wenn dabei Fehler passieren, sind sie schnell wieder individuell zuordenbar.
Die Stimmung hat sich entsprechend verändert. Wo früher zumindest der Versuch von Vertrauen existierte, dominiert nun eine andere Logik. Präsenz ersetzt Vertrauen, Kontrolle ersetzt Dialog. Viele Teams funktionieren. Allerdings weniger wegen der Struktur über ihnen, als wegen der Menschen neben ihnen.

Umgang mit älteren Kollegen

-

Vorgesetztenverhalten

Auch beim Thema Entwicklung zeigt sich eine bemerkenswerte Distanz zwischen Struktur und Arbeitsrealität. Gespräche über Leistung und Perspektiven finden selbstverständlich statt. Allerdings nicht immer mit den Personen, die die tägliche Arbeit tatsächlich begleiten. Stattdessen entstehen teilweise Konstellationen, in denen operative Arbeit gegenüber Abteilungen erklärt werden muss, deren Blick naturgemäß weiter von den Projekten entfernt ist.

Das führt zu einer eigenartigen Situation. Menschen erklären ihre Arbeit Menschen, die sie nicht sehen. Man könnte sagen, es ist ein wenig so, als würde man ein Theaterstück bewerten, ohne jemals bei den Proben gewesen zu sein.

Arbeitsbedingungen

Vielleicht liegt das größte Paradox dieser Situatio im Ort selbst. Das Büro ist beeindruckend. Große Räume, offene Flächen, eine Umgebung, die Eindruck macht. Für Besucher wirkt alles dynamisch, kreativ.

Im Alltag zeigt sich jedoch schnell, dass Eindruck nicht dasselbe ist wie Funktionalität. Rückzugsorte fehlen, konzentriertes Arbeiten wird schwierig, und auch der Zustand des Gebäudes sorgt regelmäßig für kleine Überraschungen. Dinge funktionieren nicht, gehen kaputt oder werden improvisiert gelöst. Ein Bild, das erstaunlich gut zum Gesamtzustand passt.

Kommunikation

Kommunikation, eigentlich das Kerngeschäft der Agentur, ist intern problematisch geworden. Kritik wird selten als Beitrag verstanden, sondern eher als Störung. Offene Worte haben langfristige Folgen, Debatten finden nur im kleinen Kreis statt, Flurgespräche ersetzen echte Diskussionen.

Gleichberechtigung

Diversität existiert als Begriff, aber weniger als gelebte Struktur. Frauen müssen ihre Kompetenz häufig deutlich sichtbarer beweisen, während sie bei anderen schlicht vorausgesetzt wird. Internationale Kolleginnen und Kollegen verschwinden auffällig oft wieder nach relativ kurzer Zeit. Und wenn sie bleiben, wird ihnen der Alltag nicht unbedingt leichter gemacht. Offiziell sind es immer individuelle Gründe. In der Summe entsteht dennoch ein Muster, das schwer zu übersehen ist.

Interessante Aufgaben

Das eigentlich Bedauerliche daran ist, dass die Arbeit selbst oft spannend wäre. Kunden, Themen, Projekte. Es gäbe genug Potenzial für eine wirklich gute Agentur.

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Talfahrt nach CEO Wechsel

2,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Schöner Arbeitsplatz, tolle Kolleg:innen, ganz gute Benefits

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Fusion der beiden Unternehmen wurde so unfassbar schlecht gehandelt. Du musst gar nicht ab Tag 1 alle Antworten haben. Du musst aber einen Plan haben. It's not rocket science: Welche Themen fallen im Zuge dieses Change Prozesses an, wie priorisieren wir die, wer ist für was zuständig?

Verbesserungsvorschläge

Man sollte sich fragen, wie die Kosten des ganzen Homeoffice Debakels im Verhältnis zum Nutzen stehen. Wie zahlt die derzeitige Policy auf den Business Value ein? Leute, ihr führt eine Agentur, euer Business lebt alleine von der Expertise der Mitarbeitenden. Wenn ihr so weitermacht, steht ihr bald alleine da. Und: Warum so radikal? Man kann doch durchaus sagen, es hat Überhand genommen, wir sollten Homeoffice reduzieren. Lasst uns einen Dialog starten: Was wollen wir uns als Team für Rahmenbedingungen geben, um bestmöglich miteinander zu arbeiten? Dieses top-down Verhalten ist heute nicht mehr mehrheitsfähig. Welche Talente wollte ihr damit catchen?

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung ist aktuell im Keller. Nach außen hin wird Theater gespielt, aber unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Dadurch entsteht ein sehr ungutes Gesamtgefühl. Die neue Führung scheint eine neue Unternehmenskultur durchdrücken zu wollen, die aber niemand mitträgt. Man wartet darauf, dass den Stimmen, die sich hier Gehört verschaffen, ein Raum gegeben wird.

Image

Leider hat die Agentur nach außen hin ein sehr negatives Image. Die neue Führung tut gerade alles dafür, dieses zu bestätigen.

Work-Life-Balance

In den Verträgen gibt es eine Überstundenklausel, sodass bis zu 10% der geleisteten Überstunden nicht durch Freizeit oder Vergütung ausgeglichen werden. Ein absolutes Unding. Es ist ja wohl das Mindeste, dass man für jede geleistete Stunde Arbeit entlohnt werden möchte. Überstunden über 10% müssen vorher (!) beantragt werden. Wer sich diesen realitätsfernen Prozess überlegt hat, weiß ich nicht. Anwesenheitspflicht besteht von 9-18 Uhr. Ich mache fast nie eine ganze Stunde Mittagspause, ergo mache ich regelmäßig unbezahlte Mehrarbeit.
Homeoffice und Remote Arbeit wurden jetzt ausnahmslos gestrichen, sodass die Vereinbarkeit von Beruf und Leben noch schwieriger wird. Aus meiner Sicht ein total sinnloses Vergraulen von Talent.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein müsste m.E. dringend mal auf die Agenda.

Kollegenzusammenhalt

Die Kolleg:innen sind toll und fachlich super. Die Zusammenarbeit ist größtenteils professionell und man unterstützt sich gegenseitig. Ich wünsche mir, dass noch mehr Leute ihre Stimme erheben. Vor allem diejenigen, die ein ausreichendes Standing haben, um der Führung etwas entgegenzusetzen. Lasst uns wegkommen von diesen krassen Hierarchien.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kolleg:innen.

Vorgesetztenverhalten

Meine Leads sind super, ich wünsche mir, dass sie ihre Position nutzen, um der neuen Führung etwas entgegenzusetzen. Der neue CEO macht einen auf Platzhirsch und nimmt im Großraumbüro viel Platz ein. Rücksicht auf Mitarbeitende, die sich dort konzentrieren müssen, Fehlanzeige. Fragwürdige Vorbilder, Machtgehabe und veralteter Führungsstil lassen auf eine Geisteshaltung schließen, die sich leider so gar nicht mit den Werten deckt, die die Mitarbeitenden vertreten.

Arbeitsbedingungen

Moderne Ausstattung, angenehme Räumlichkeiten. Leider wenig Rückzugsräume für konzentriertes Arbeiten.

Kommunikation

Katastrophal. Anfang des Jahres wurde die Fusion der beiden Unternehmen bekannt gegeben, aber auf Fragen nach den Folgen für die konkrete Zusammenarbeit wurde nur ausweichend geantwortet. And that's it. Bis heute keinerlei follow-up. Die Streichung des HO wurde anscheinend im Alleingang entschieden, ohne dass irgendjemand davon vorher wusste geschweige denn in den Entscheidungsprozess eingebunden war. Der CEO verliert sich in verbalem Bullshit-Bingo auf LinkedIn und in Briefen an die Belegschaft, die nicht eine Quintessenz Substanz enthalten.

Gleichberechtigung

Nur eine Frau im C-Level. Frauen werden in Meetings teilweise klein gehalten, ihre Redeanteile reduziert, damit die alten Männer weiter monologisieren können.

Interessante Aufgaben

Breites Kundenportfolio und spannende Aufgaben.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

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Immer wieder ein neuer, überraschender Tiefpunkt

1,6
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen sind im Allgemeinen sehr gut. Auf operativer Ebene läuft es grundsätzlich gut: IT, HR, Projekt- und Büromanagement erledigen ihre Aufgaben meist reibungslos.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leere Worte und Mangel an echter Unterstützung oder Respekt seitens der Führung.

Verbesserungsvorschläge

Storymachine sollte bedenken, dass Agenturen häufig Drehtüren sind. Mitarbeitenden ertragen sie, weil sie dafür ein gewisses Maß an Flexibilität und Autonomie bekommen. Wenn man ihnen das nimmt und eine 5-Tage-Woche im Büro nach dem angeblichen Vorbild von Apple oder Amazon erwartet – ohne angemessenes Gehalt, Urlaubstage oder andere Vorteile – ist das kurzsichtig. Die Mitarbeitenden werden ihre Arbeit nur widerwillig verrichten und schließlich zu Arbeitgebern wechseln, die wenigstens ein Mindestmaß an Flexibilität bieten.

Arbeitsatmosphäre

Die Motivation ist niedrig und sinkt rapide. Der CEO ist neu, aber die Geschichte wiederholt sich: Entscheidungen kommen top-down, ohne Verständnis für die Teams oder deren Arbeitsweise.

Image

Elon Musk als positives Beispiel? Der CEO einer deutschen PR-Agentur hebt einen Mann hervor, der auf einer öffentlichen Bühne den rechten Arm hebt. Ironisch und fragwürdig.

Work-Life-Balance

Ein Leben außerhalb der Arbeit wird kaum berücksichtigt. Überstunden und ständige Erreichbarkeit sind normal, manchmal auch am Wochenende. Mit den verpflichtenden 40+ Stunden im Büro muss man entweder mit sehr wenig Schlaf klarkommen oder bräuchte ein Gehalt, das Nanny, Haushaltshilfe und Lieferdienst abdeckt – Spoiler: gibt’s hier nicht.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind kreativ und hilfsbereit, doch der Stress drückt selbst auf die stärksten Teams. Viel Trauma-Bonding und wenig echte Entlastung.

Arbeitsbedingungen

Schönes Büro mit Team-Lunches und einem Obstkorb. Doch wie in jedem Großraumbüro laut, mit kaum Möglichkeiten für konzentriertes Arbeiten. Meetingräume sind fast ständig belegt, sodass man kaum 15 Minuten ungestört arbeiten kann – nicht ideal für kreative Ideen. Mit immer mehr Kollegen im Büro wird sich die Situation noch verschärfen.

Kommunikation

Sehr einseitig, ohne Fragen oder echten Dialog. Die Anweisungen sind in LinkedIn-freundlichen Stichpunkten verpackt – und wir sollen das motivierend finden.

Gehalt/Benefits

In Ordnung, aber realistisch nicht ausreichend für die hohen Anforderungen.

Gleichberechtigung

Eher ein Männerclub. Alle Junioren sind Frauen, fast alle Entscheidungsträger Männer. Wieso?

Interessante Aufgaben

Das variiert stark: Manche Projekte sind spannend, andere langweilig, wieder andere stressig.

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Veraltete Führung vertreibt engagierte und talentierte Mitarbeitende.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Realitätsferne Führung und mangelnde Wertschätzung. Der Abbau flexibler Arbeitsmodelle und das konsequente Nicht-Zuhören gegenüber den Menschen, die man eingestellt hat. Ständiger Druck seitens der Gründer sowie eine ausgeprägte Schuldzuweisungskultur statt Lösungen, Unterstützung, Orientierung oder konstruktiver Vorschläge. Die Moral ist niedrig, und hinter dem positiven Außenauftritt verschlechtert sich die interne Stimmung spürbar.

Verbesserungsvorschläge

Moderne Führung statt veralteter Hierarchien einführen. Offene, wechselseitige Kommunikation fördern und den Mitarbeitenden wirklich zuhören. Flexible Arbeitsmodelle (Homeoffice und Arbeiten aus dem Ausland) beibehalten, realistische Projektplanung sicherstellen und eine faire Vergütung im Verhältnis zur Arbeitsbelastung anbieten. Echte Wertschätzung für die Lebensrealitäten der Mitarbeitenden zeigen und ein zeitgemäßes Verständnis von Arbeitskultur entwickeln.

Arbeitsatmosphäre

Die Mitarbeitenden stehen unter starkem Druck. Die Arbeitsatmosphäre verschlechtert sich zunehmend und beginnt, hoffnungslos zu wirken.

Image

Hinter der positiven Selbstdarstellung in den sozialen Medien zerfällt die Moral der Belegschaft zunehmend.

Work-Life-Balance

Viele Mitarbeitende wurden mit dem Versprechen flexibler Arbeitsbedingungen eingestellt. Das inzwischen etablierte Arbeiten von zu Hause oder aus dem Ausland war für bestehende und zukünftige Mitarbeitende essenziell. Diese Möglichkeit wurde durch eine einzelne, willkürliche Entscheidung gestrichen.
Das hat Menschen entfremdet, die bereits überlastet sind und systematisch ignoriert wurden. Erneut zeigt sich hier ein Mangel an moderner Führung und ein fragiles System wird an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Talente werden gehen – und wer soll sie ersetzen?

Karriere/Weiterbildung

Es gibt grundsätzlich Möglichkeiten, diese lassen sich jedoch kaum umsetzen, da die Arbeitsbelastung zu hoch ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf Team-Ebene bemühen sich Team Leads und Mitarbeitende, so umweltbewusst und effizient wie möglich zu arbeiten.

Kollegenzusammenhalt

Teams und Team Leads passen sich trotz fehlender Unterstützung von oben immer wieder an und liefern ab. Probleme werden von den Entscheidungsträgern konsequent ignoriert, die Moral ist auf einem historischen Tiefpunkt.

Vorgesetztenverhalten

Die oberste Führungsebene hat die Mitarbeitenden vor den Kopf gestoßen, indem die Möglichkeit, von zu Hause oder aus dem Ausland zu arbeiten, gestrichen wurde – ganz im Einklang mit ihrem realitätsfernen Verhalten.
Das Unternehmen beschäftigt viele engagierte Menschen, die gut zusammenarbeiten und kontinuierlich hart an Projekten arbeiten, oft mit Überstunden, um Deadlines einzuhalten. Viele Mitarbeitende opfern bereits Privatleben, Gesundheit und familiäre Verpflichtungen – etwas, das von den Gründern offenbar nicht wahrgenommen wird. Stattdessen kommen Forderungen aus einem privilegierten „Boys-Club-Elfenbeinturm“, weit entfernt von der Realität des Arbeitsalltags.

Arbeitsbedingungen

Die Gründer pflegen ein veraltetes, romantisiertes Ideal von Büroarbeit, das nicht mehr zum modernen Leben passt und weder Gemeinschaftsgefühl noch Kreativität oder Produktivität fördert.
Das Büro ist zwar optisch beeindruckend und zentral gelegen, eignet sich jedoch schlecht für konzentriertes Arbeiten: Es fehlt an ruhigen Rückzugsorten und ausreichend Besprechungsräumen.
Homeoffice war daher notwendig, um die wachsende Arbeitsbelastung – verursacht durch Missmanagement – überhaupt bewältigen zu können. Zudem bietet es die nötige Ruhe für qualitativ hochwertige Arbeit, ergänzt durch regelmäßige Online-Abstimmungen und einige Präsenztage für persönlichen Austausch. Diese Option wurde gestrichen, mit klar negativen Auswirkungen – sowohl persönlich als auch auf die Fähigkeit, fokussierte, kreative und professionelle Arbeit auf hohem Niveau für Kund:innen zu leisten.

Kommunikation

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich von oben nach unten. Die elitäre Sichtweise der Gründer ignoriert fortlaufend offensichtliche Probleme entlang der gesamten Produktionskette. Teams müssen dadurch unrealistische Anforderungen erfüllen, die schlecht oder unklar kommuniziert werden.

Gleichberechtigung

Unter den Mitarbeitenden gibt es ein gewisses Maß an kultureller und geschlechtlicher Gleichstellung. Die privilegierte Lebensrealität und Perspektive der wohlhabenden, ausschließlich weißen, cis-männlichen Gründer wirkt sich jedoch zunehmend negativ auf das gesamte Team aus.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und können durchaus interessant sein.


Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

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In dieser Agentur geht seit dem Wechsel des CEOs alles bergab und das ist allein seine eigene Schuld.

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Hört bitte euren Mitarbeitenden zu und überdenkt diesen stark kontrollierenden Führungsstil. Gebt Menschen die Freiheit, dort zu arbeiten, wo sie produktiv sind solange gut performen.
Der Vergleich einer kleinen Berliner Agentur mit Apple, Tesla oder Amazon ist einfach kein realistischer Vergleich und kein sinnvolles Vorbild für eine gesunde Unternehmenskultur.
Wir leben in 2026.
Feste Büroanwesenheit wird von immer mehr Menschen nicht mehr akzeptiert und einfach als Unfair betrachtet. Die aktuellen Gehälter und Arbeitsbedingungen rechtfertigen weder eine vollständige Büropräsenz noch den Ausschluss von Working Abroad.
Menschen haben Leben außerhalb der Arbeit: Familien, Arzttermine, mentale Belastungen und unterschiedliche Arbeitsweisen. Manche arbeiten gern im Büro andere können dort schlicht nicht gut arbeiten. Punkt.
Die aktuelle Regelung wirkt sich spürbar negativ auf Motivation, Stimmung und Zusammenarbeit aus ohne einen erkennbaren Mehrwert zu schaffen und beginnt bereits Vertrauen bei Mitarbeitenden und Kunden zu beschädigen.

Arbeitsatmosphäre

Was soll man sagen? Die Atmosphäre im Unternehmen ist sehr schlimm geworden, weil man ständig versucht die Mitarbeiter zu kontrollieren, ihnen nie zuhört, ihnen ihre Freiheit und Flexibilität nimmt und ihnen nicht genug vertraut sodass man sie zwingt fünfmal pro Woche ins Büro zu kommen und das unabhängig von Arztterminen, familiären Verpflichtungen, persönliche/krankheitlichen Gründen, etc.

Image

In den letzten Monaten ging es deutlich bergab. Das Image war bereits zuvor nicht gut, aber noch "manageable". Inzwischen spricht jedoch niemand mehr positiv über diese Agentur, weder Kunden noch Mitarbeitende.

Work-Life-Balance

Kein Home Office, Kein Working Abroad, Arzttermine nur außerhalb der Arbeitszeit, Wichtige Termine wo man Zuhause sein muss auf gar keinen Fall. Wir sollen jetzt im Office leben, toll, wir sind wieder in den neunziger Jahren, dank der neuen Geschäftsführung.

Karriere/Weiterbildung

Man hat einfach kein Bock mehr sich weiterzuentwickeln wenn einem alle Rechte und persönliche Arbeitsbedürfnisse weggenommen werden.

Gehalt/Benefits

Ein Witz. Man bekommt hier für Senior-Level, Junior-Level Gehälter und kaum Gehaltserhöhungen.

Kollegenzusammenhalt

Wir können uns in den jeweiligen Teams sowohl mit anderen immer offen unterhalten und unser Sorgen äußern.

Umgang mit älteren Kollegen

Leute die länger bei StoryMachine gearbeitet haben bekommen kaum Gehaltserhöhungen. Wenn man eine bekommt muss man erstmal Monate lang noch Milestones erreichen und nochmal bewertet werden, dann bekommt man eine lächerliche Gehaltserhöhung und man muss "dankbar" dafür sein.

Vorgesetztenverhalten

Uns wird einfach nicht zugehört, weil unser Meinung nicht wichtig ist.

Kommunikation

Nur in unseren Teams kann man offen miteinander sprechen, aber da hört es auch auf. Es gibt keinerlei Freiraum mit der Geschäftsführung zu sprechen und offen unsere Meinung zu äußern.

Gleichberechtigung

Frauen werden schlechter bezahlt, müssen deutlich mehr leisten und sich stärker beweisen, um Gehaltserhöhungen oder Jobtitel zu erhalten und werden dabei oft nicht ernst genommen oder in einem schlechten/aggressiven Ton angesprochen.

Interessante Aufgaben

Nicht mehr. Sind halt alles nur noch Kunden die große Budgets zahlen daher kommen interessante und bedeutsame Aufgaben eher selten vor.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Silicon-Valley-Rhetorik trifft auf 90er-Jahre-Führungsstil

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem CEO-Wechsel ist die Arbeitsatmosphäre massiv eingebrochen. Exemplarisch dafür steht die plötzliche Abschaffung des Home Office. Die Begründung: eine Aneinanderreihung von schiefen Vergleichen, die an der Lebensrealität von Angestellten komplett vorbeigehen. Ausgerechnet eine Kommunikationsagentur, die anderen professionelles Messaging verkauft, scheitert intern an respektvoller und nachvollziehbarer Ansprache.

Die Auswirkungen sind drastisch: die Stimmung im Team ist am absoluten Tiefpunkt. Der Respekt gegenüber der Geschäftsführung ist bei vielen Mitarbeitern verloren gegangen.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als moderne, progressive Kommunikationsagentur mit Werten wie Diversität und Mitarbeiterorientierung. Die Realität sieht anders aus: veraltete Führungsstrukturen, mangelnde Gleichberechtigung, keine Flexibilität und ein C-Level, das komplett abgehoben von der Lebensrealität agiert.

Aktuell könnte die Diskrepanz zwischen Außendarstellung und interner Kultur nicht größer sein. Was wir unseren Kunden verkaufen, leben wir intern nicht.

Work-Life-Balance

In einer Agentur arbeitet man viel, das ist bekannt und wird auch so akzeptiert. Die Arbeit ist intensiv, Deadlines sind eng, das gehört zur Branche. Damit hat niemand ein Problem.

Problematisch ist aber, dass mit der ersatzlosen Streichung des Home Office jegliche Flexibilität verloren gegangen ist. Es ist schlicht nicht mehr zeitgemäß, Mitarbeitenden von heute auf morgen die Möglichkeit zu nehmen, Beruf und Privatleben überhaupt noch zu vereinbaren.

Karriere/Weiterbildung

Siehe Punkt "Gleichberechtigung".

Gehalt/Benefits

Besonders Frauen müssen für jede Gehaltserhöhung und Beförderung kämpfen. Aktuell macht die Kombination aus schlechter Bezahlung und fehlender Wertschätzung das Gesamtpaket Storymachine wenig attraktiv.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist top – allerdings weniger dank, sondern eher trotz der Unternehmensführung. Das Team hält zusammen, weil alle unter dem C-Level leiden. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht gemeinsam, die Situation erträglich zu gestalten.

Es ist schade, dass dieser starke Zusammenhalt nicht aus einer positiven Unternehmenskultur resultiert, sondern aus der geteilten Frustration über die Führungsebene.

Vorgesetztenverhalten

Der neue CEO wurde mit der Fusion der Bereiche PR und Digitale Kommunikation ohne nachvollziehbare Begründung in diese Position gebracht, und es zeigt sich täglich, dass ihm die fachliche Kompetenz fehlt.

Im Bereich Digitale Kommunikation ist sein Kenntnisstand erstaunlich niedrig, Führungskompetenz ist nicht erkennbar. Man fragt sich wirklich, nach welchen Kriterien diese Personalentscheidung getroffen wurde.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich massiv verschlechtert. Keine Flexibilität, keine Familienfreundlichkeit, starre Präsenzpflicht ohne jede Rücksicht auf individuelle Lebensumstände. Für Eltern sind diese Bedingungen kaum noch tragbar.

Das Büro selbst ist schön, aber was nützt das, wenn die Rahmenbedingungen so rigide sind, dass die Mitarbeiter zwischen Job und privatem Leben zerrieben werden?

Kommunikation

Die interne Kommunikation seit dem CEO-Wechsel ist enttäuschend. Viel Pathos und große Gesten, aber wenig Substanz. Aufgeblasen in der Rhetorik, dünn im Inhalt. Statt klarer Strategie gibt es Floskeln, statt echter Führungskompetenz nur erratische Entscheidungen.

Gleichberechtigung

Die Struktur im Unternehmen spricht Bände. Im C-Level sitzen ausschließlich Männer, mit Ausnahme einer einzigen Frau. An der Basis arbeiten hingegen fast nur Frauen, die für jede Gehaltserhöhung und Beförderung kämpfen müssen und systematisch kleingehalten werden.
Wer als Frau hier arbeitet, sollte sich bewusst sein: Der Weg nach oben ist steinig.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich sehr interessant und vielseitig. Umso tragischer, dass die Arbeit gerade völlig in den Hintergrund rückt, weil das Team unter der schlechten Führung leidet und die Stimmung am Boden ist.

Das Paradoxe: Der CEO will Produktivität und Präsenz und bewirkt das genaue Gegenteil. Die rigiden Maßnahmen und die an Respekt mangelnde Kommunikation haben ein demotiviertes Team geschaffen, dem schlicht die Energie für kreative Arbeit fehlt. In einer Branche, die von Kreativität und Innovation lebt, ist das fatal. Wer Mitarbeitende derart vor den Kopf stößt, braucht sich über sinkende Leistungsbereitschaft nicht zu wundern.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Offene Kommunikation? Tabu. Willkommen im Ein-Mann-Regime.

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsführung sollte den Mitarbeitenden zuhören. Das Team funktioniert und besteht aus talentierten Menschen mit unterschiedlichsten Expertisen und Backgrounds, die aktuell jedoch systematisch vergrault werden, weil ihre Stimmen nicht gehört werden und Entscheidungen ohne Einbindung getroffen werden. Storymachine ist keine One-Man-Show und sollte auch nie eine sein. Tag für Tag zeigt das Team, wie gut Zusammenarbeit funktionieren kann. Mit dem derzeitigen Führungsstil wird dieses Potenzial jedoch verspielt – mit ernsten Konsequenzen für die Zukunft des Unternehmens.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem Führungswechsel hat sich die Arbeitsatmosphäre dramatisch zum Schlechten verändert. Wo früher Offenheit herrschte, gibt es heute eine ständig angespannte Stimmung – in jeder Ecke. Es wird nur noch getuschelt, niemand traut sich, offen etwas zu sagen. Das Ausmaß an Unaufrichtigkeit im Umgang zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitenden hat dabei ein völlig neues Niveau erreicht.
Besonders schade ist das, weil die Arbeitsatmosphäre noch im vergangenen Jahr eine der größten Stärken dieser Firma war.

Image

Es ist schade, das mittlerweile sagen zu müssen, aber die Gerüchte stimmen – jedes einzelne. Das war nicht immer so. Doch der diktatorische Führungsstil, die dauerhaft angespannte Stimmung, die traurigen Gesichter und die teils spürbare Angst bei Mitarbeitenden sind inzwischen zum täglichen Bild bei Storymachine geworden.

Work-Life-Balance

Praktisch nicht existent. Wenn man nicht einmal mehr zum Arzt gehen darf – geschweige denn einen Handwerker zu Hause empfangen kann –, kann von Work-Life-Balance wirklich keine Rede sein. Flexibilität war einst ein zentrales Thema, mit dem bei Bewerbungen geworben wurde: „Wir wollen vertrauensvoll mit unseren Kolleg:innen arbeiten und Flexibilität ermöglichen.“
Davon ist aktuell nichts mehr übrig. Das ist reines Blabla. Derzeit herrscht hier weder Vertrauen noch Flexibilität.

Kollegenzusammenhalt

Er ist aktuell der einzige Punkt, der diese Firma noch trägt. Die Freundschaften und der Zusammenhalt, die sich in den letzten Jahren entwickelt haben, sind mit Abstand das, was viele Mitarbeitende noch hierhält.

Vorgesetztenverhalten

Die direkten Team Leads einmal ausdrücklich ausgenommen – an ihnen gibt es kaum etwas zu kritisieren. Sie bemühen sich sichtbar, sich für ihre Teams einzusetzen, kommen jedoch gegen das diktatorische C-Level schlicht nicht an.
Die neue Geschäftsführung wirkt im Verhalten abgründig: Es werden Monologe gehalten, große Ansagen gemacht, aber nicht zugehört. Ständig hat man das Gefühl, unter permanenter Kontrolle zu stehen. Gleichzeitig traut sich kaum jemand, dem neuen Geschäftsführer offen etwas zu sagen – sein Ego wirkt so zerbrechlich wie eine Vase. Und wer einmal auf seinem Kicker landet, hat ohnehin verloren.

Arbeitsbedingungen

Eine ständig angespannte Atmosphäre, keine Kommunikation und kein Verständnis seitens der Geschäftsführung. Die aktuellen Arbeitsbedingungen sind in keiner Weise vergleichbar mit denen von vor ein paar Monaten. Ja, stressige Phasen gab es schon immer – aber das ist inzwischen kein Stressproblem mehr, sondern ganz klar ein Führungsproblem.

Kommunikation

Kommunikation scheint es in dieser Agentur seit dem Führungswechsel nicht mehr zu geben. Offene Kommunikation und eine echte Dialogkultur sind hier offenbar zu Fremdwörtern geworden. Umso ironischer ist es, dass ausgerechnet eine Kommunikationsagentur, die sich auf Kommunikation spezialisiert, intern eine derart verschlossene Arbeitsatmosphäre fördert. In der Belegschaft herrscht eine große Unzufriedenheit sowie spürbare Unsicherheit – sowohl mit Blick auf die Zukunft als auch im täglichen Arbeiten.

Gleichberechtigung

Wer wissen möchte, wie es hier um Gleichberechtigung steht, muss sich nur die Geschäftsführung ansehen. Dort wimmelt es von alten weißen Männern, und die einzige Frau auf dieser Ebene wirkt eher wie eine Marionette. Ein modernes, vielfältiges Führungsverständnis sieht definitiv anders aus.

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Mehrfachbewertung

Bitte macht den Laden dicht, damit wäre allen geholfen

1,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich finde: Leider bis auf ein paar Kollegen, alles

Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach: Bitte macht den Laden einfach zu. Das Schiff ist schon lange auf Grund gelaufen und sollte in Würde auch dort verrotten dürfen. Es gibt keine Rettung für diese Agentur

Arbeitsatmosphäre

ich finde: es ist die H.... auf Erden

Image

Ich finde: Von BILD-Buddies gegründet, was will man da erwarten?

Work-Life-Balance

Ich finde: Es gibt bei Storymachine keine. Arzttermin? Nope. Der Strom muss abgelesen werden? Pech gehabt. Deine Katze muss dringend in die Klinik? Interessiert niemanden. Es gibt kein Leben außerhalb von Storymachine

Kollegenzusammenhalt

Ich finde: es ist und war in den schlimmsten Zeiten immer am besten (so wie jetzt)

Vorgesetztenverhalten

Ich finde: Meistens irrational, egal unter welcher Führung. Absolut Hierarchisch. Möchtegern "Alpha-Male"-Gehabe. Die Bodenhaftung ist komplett verloren gegangen, obwohl im C-Level keine Leistung gebracht wird

Kommunikation

Ich finde: Das C-Level monologisiert lieber selbstgerecht und überheblich auf LinkedIn nach außen, als intern mit den eigenen Leuten

Gehalt/Benefits

Ich finde: Schlecht. Sehr schlecht - bei vertraglich verlangten Überstunden und ständiger Erreichbarkeit

Gleichberechtigung

Ich finde: Eine Frau im C-Level. Die letzten Jahre hauptsächlich weibliche Juniors. Männer werden hingegen schnell ins Orbit hinaufbefördert

Interessante Aufgaben

Ich finde: Seitdem es keine guten (oder überhaupt irgendwelche) Neukunden mehr gibt, gibt es kaum noch interessante Aufgaben. Es wiederholt sich ständig, alles wird recycelt, kein Raum (und auch keine Zeit) für Innovation

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Das Debüt von Alvaro Arbeloa bei Real Madrid gerät zum Desaster...

1,6
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Momentan fühlt sich die Situation bei Storymachine schlichtweg frustrierend an. Viele hatten gehofft, dass der Führungswechsel frischen Wind, bessere Strukturen und mehr Vertrauen bringt. Stattdessen entsteht zunehmend der Eindruck, dass Entscheidungen über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg getroffen werden, ohne echtes Verständnis für den Arbeitsalltag oder die Bedürfnisse der Teams.

Der neue Führungsstil wird von ALLEN nicht als unterstützend, sondern als kontrollierend wahrgenommen. Anstatt Motivation und Eigenverantwortung zu fördern, herrscht das Gefühl von Misstrauen. Besonders die jüngsten Entscheidungen rund um Home Office nehmen den Mitarbeitenden jegliche Freiheiten und lassen keine Raum für Flexibilität. Das wirkt nicht zeitgemäß und steht im starken Kontrast zu dem, wofür modernes Arbeiten eigentlich stehen sollte. Die Atmosphäre leidet spürbar darunter. Man fühlt sich bevormundet, nicht ernst genommen und eher wie in einem Kindergarten behandelt. Eine extrem große Enttäuschung für die, die Hoffnung in den Führungswechsel gesetzt haben.

Image

Wer Elon Musk als Referenz für Führungskultur nennt, braucht sich nicht wundern, wenn sowohl Mitarbeiter wie auch Kunden früher oder später das Weite suchen.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist praktisch nicht vorhanden. Bereits bei der Einstellung wurden Versprechungen hinsichtlich Flexibilität und Freiräumen gemacht, die im Nachhinein jedoch nicht eingehalten werden. Jegliche zugesagte Freiheit wird nachträglich gestrichen. Viele Mitarbeitende waren auf eine flexible Homeoffice-Regelung angewiesen, dennoch wird nun erwartet, dass man sein Privatleben nahezu vollständig der Arbeit unterordnet.
Es wird erwartet, dass Arzttermine oder andere private Verpflichtungen ausschließlich außerhalb der Arbeitszeiten stattfinden. Bei festen Arbeitszeiten von 9 bis 18 Uhr ist das realistisch nicht umsetzbar. Statt Verständnis oder Flexibilität zu zeigen, muss man sich für jede Abweichung rechtfertigen. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben vollständig, mit dem klaren Eindruck, dass persönliche Bedürfnisse keinen Platz haben.

Karriere/Weiterbildung

Geht so. Die Beförderungen sind genauso willkürlich wie die Gehälter.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittlich, bezüglich Gehaltserhöhungen wird man sehr lange hingehalten und die Gehälter variieren sehr stark. Die Urlaubstage sind ein Witz, vor allem bei den Arbeitszeiten und der mittelalterlichen Moral.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern ist grundsätzlich sehr stark. Alle sind füreinander da und unterstützen sich. Das ist leider das Einzige, was man am Unternehmen momentan wirklich positiv hervorheben kann.

Vorgesetztenverhalten

Kommt drauf an. Die Teamleads sind grundsätzlich sehr zuvorkommend, bemüht und unterstützend. Sie versuchen oft, zwischen Team und Geschäftsführung zu vermitteln und den Arbeitsalltag so angenehm wie möglich zu gestalten. Ohne dieses Engagement würde vieles vermutlich noch schwieriger laufen.

Die aktuelle Geschäftsführung hingegen wird von vielen als großes Problem wahrgenommen. Entscheidungen wirken häufig realitätsfern, wenig transparent und nicht mit den Teams abgestimmt. Das sorgt für Frust, Demotivation und das Gefühl, dass die eigene Arbeit und Meinung wenig Wert haben.

Der Kontrast zwischen engagierten Teamleads und der aktuellen Führung ist deutlich spürbar und genau dieser Widerspruch macht die Situation für viele besonders belastend.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist ganz hübsch, aber so wie ein Großraumbüro nun mal ist, bringt es mehr Nachteile als Vorteile mit sich. Es ist laut, unruhig und bietet kaum Möglichkeiten für konzentriertes Arbeiten. Ständige Gespräche, Telefonate und Bewegung lenken ab und machen fokussiertes Arbeiten oft unnötig anstrengend. In Kombination mit der gestrichenen Home-Office-Regelung wirkt das wenig durchdacht und verstärkt den Eindruck, dass Effizienz und Wohlbefinden der Mitarbeitenden nicht wirklich im Fokus stehen. Zudem wird immer erwartet, dass die Mitarbeiter bei Kundenbesuchen wie „Marionetten“ an ihren Plätzen sitzen, nur um nach außen ein möglichst vorzeigbares Bild abzugeben. Dabei entsteht der Eindruck, dass es weniger um echte Zusammenarbeit oder gute Arbeit geht, sondern vielmehr um Fassade und Kontrolle. Es gibt einmal wöchentlich ein Teamlunch und ein Frühstück, was zwar ganz nett ist, aber von den eigentlichen Problemen auch nicht ablenkt. Solche Aktionen wirken eher wie Pflaster auf einer Wunde, kurzfristig nett, langfristig aber völlig unzureichend, um die echten Probleme im Unternehmen zu lösen.

Kommunikation

Lässt stark zu wünschen übrig. Mitarbeiter werden nicht gefragt oder in Entscheidungen eingebunden.

Gleichberechtigung

Geht so, Männer werden stark bevorzugt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind breit aufgestellt, was grundsätzlich positiv sein könnte. In der Praxis wirkt es jedoch oft unstrukturiert und überfordernd. Zuständigkeiten sind nicht immer klar definiert, Prioritäten ändern sich kurzfristig und Erwartungen werden teilweise widersprüchlich kommuniziert. Dadurch entsteht weniger Abwechslung als vielmehr das Gefühl, ständig allem gleichzeitig gerecht werden zu müssen, ohne klare Richtung oder langfristige Planung.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Wir wollen Elon Musk sein, sind aber im Mittelmaß steckengeblieben.

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das C-Level. Die residieren mental im Adlon, während die Basis arbeitet. Aktuell so besetzt, dass man nur den Kopf schütteln kann. Wenig Substanz, viel Lärm. Richtig? Nein.

Verbesserungsvorschläge

Zuhören statt immer nur senden. Kommunikation ist keine Einbahnstraße und kein Monolog auf der Townhall-Bühne. Weniger „Elon“-Attitüde, mehr echtes Handwerk. Worte schaffen Wirklichkeit.

Arbeitsatmosphäre

Finden wir den Weg hier immer toll? Naja. Es gibt Phasen, da spürt man das Potenzial und das ist meistens dann, wenn das C-Level mit sich selbst beschäftigt ist. Aber ansonsten? Wir wurden geboren, um uns zu bewegen, aber hier bewegen wir uns im Kreis. Heute so, morgen so. Das ist keine Agilität, das ist Willkür. Sicherheit? Fehlanzeige. Man fühlt sich oft wie der Steinzeitmensch, der sich nicht aus der Höhle traut, weil draußen das Wetter alle fünf Minuten umschlägt.

Image

Nach außen glänzen wir wie Palo Alto , innen fühlt es sich oft an wie eine verlassene Mayonnaise-Fabrik.

Work-Life-Balance

Früher war das okay durch Flexibilität. Aber jetzt? Office First. Jeden Tag. Gemeinsam. Das klingt visionär, ist aber für Eltern oder Menschen, die mal Ruhe für den Kopf brauchen, faktisch ein Rückfall in die Steinzeit. Wenn der Heli in der Wartung ist, braucht man für den Weg zur Arbeit Kraft. Kraft, die dann im Job fehlt. Die Fleißigen fangen die Arbeit derer auf, deren Job-Profil ein Rätsel bleibt (vor allem oben).

Karriere/Weiterbildung

Wir wollen das Hirn von AI sein, investieren aber kaum in die eigene Intelligenz. Entwicklung ist hier Zufall, keine Strategie.

Gehalt/Benefits

Für eine Agentur okay. Wer laut fordert und sich gut verkauft, bekommt in der Regel, was er will. Wer leise leistet, wird behandelt wie eine Commodity. Das ist Mittelmaß.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eher nicht vorhanden. Wir reden gerne darüber, produzieren intern aber vor allem heiße Luft. Das ist schlecht für die Bilanz.

Kollegenzusammenhalt

Im Team ist jeder besser als allein‘? Stimmt. Wir rotten uns zusammen, aber leider aus den falschen Gründen. Man findet schnell Leidensgenossen für das tägliche Drama. Der Tag ist geprägt von gemeinschaftlichem Kopfschütteln. Wir sind eine Schicksalsgemeinschaft im Großraumbüro.

Umgang mit älteren Kollegen

Eher zu gut. Manchmal ist man sich nicht sicher, ob die überhaupt noch arbeiten müssen oder schon dauerhaft im Adlon residieren.

Vorgesetztenverhalten

Hier herrscht erratisches Verhalten von ganz oben: egal wer gerade CEO ist. Es geht viel um Pseudo-Wertschätzung und Pseudo-Respekt. Eigentlich will man sich nur selbst reden hören. Dazu kommen toxische „Wir sind eine Familie“-Vibes aus dem C-Level. Generell fragt man sich: Wie haben diese Leute ihr „C“ vor den Titel bekommen? Fachliches Mentoring? Expertise? Leadership? Fehlanzeige. Das C-Level wirkt hier oft wie eine Commodity, die man am Markt so nicht kaufen würde.

Arbeitsbedingungen

Passt schon. Das Office ist schick. Fast wie eine Bibliothek oder ein Nvidia-Zentrum. Hier wurde investiert. Wir haben Podest-Treppen für den großen Auftritt. Die Hardware stimmt, die Software (Kultur) stürzt ab.

Kommunikation

Man ist stets bemüht, ja. Aber Antworten liefern? Schwierig. Stattdessen verlieren wir uns in Meta-Ebenen und großen Worten. Es wird viel gesendet, wenig empfangen. Wenn Entscheidungen fallen, kommen sie oft zu spät bei den Truppen an. Kommunikation darf keine Commodity sein, sie muss sitzen. Hier wirkt sie oft wie ein Störgeräusch ohne klaren Empfänger.

Gleichberechtigung

Auf dem Papier vorhanden. In der Realität, besonders in der „Familie“ oben, eher selektiv wahrnehmbar. Manche fliegen gefühlt im Privatjet, andere müssen laufen.

Interessante Aufgaben

Die Kunden sind meistens spannend. Aber die Kundenführung? Oft komplett „out of control“. Naja. Wir wollen Kolumbus sein und Amerika entdecken, fahren aber ohne Kompass. Das Ergebnis? Chaos statt Kreation.

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