eine Bürokauffrau als Assistenz in Teilzeit würde genügen
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Transparenz zu Gehalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Arbeitsklima
- technische/räumliche Gegebenheiten
- keine Flexibilität, unveränderbare/starre Strukturen
- kontrollierend
Verbesserungsvorschläge
– Homeofficeoption (jedenfalls 2-3 Tage die Woche)
– modernes Planungssystem welches alle einsehen können und ihren aktuellen Stand eintragen
– Team erweitern: mehr Grafikdesigner und eine Bürokraft, die idealerweise sowohl Planungskompetenzen als auch im Notfall Grafikdesign abdeckt oder eben nicht ganztägig benötigt wird
– Realistisch einschätzen, welches Know-how für die Planungsstelle nötig ist (Bürokauffrau/Assistenz, Teilzeit/reduzierte Stunden)
– Fragen zu grafischen Inhalten könnten bei einem größerem Team stressfreier und effizienter selber vorgenommen werden bei Kunden
– Benefits einführen: Obstkorb, Snacks, Bahnticket,...
Arbeitsatmosphäre
zwischendurch locker, lustig und dann plötzlich angespannt und sehr schlecht
Umwelt-/Sozialbewusstsein
es wird ständig alles ausgedruckt, und nicht nur print-relevante Dinge sondern auch Mails etc.
Karriere/Weiterbildung
Kein Onboarding, man wird ab Tag 1 reingeworfen. Weiterentwicklung soll ausschließlich auf eigene Initiative erfolgen, das wurde auch so kommuniziert. Kaum fachlicher Input.
Kollegenzusammenhalt
sehr nett, hilfsbereit, verständnisvoll
Vorgesetztenverhalten
erst ist alles in Ordnung, im nächsten Moment plötzlich extrem gestresst, genervt und wütend
Arbeitsbedingungen
Dunkler Raum, geteilter Schreibtisch, leider keine Möglichkeit zum Umsetzen. Der schöne helle Konferenzraum (mit Spreeblick und Tageslicht) wird 10 Minuten am Tag genutzt, danach ging es zurück an die dunklen, teils sehr stickigen, Schreibtische.
Kommunikation
- Alles sollte sofort kommunziert werden (störte dabei oft den Arbeitsfluss des Teams bzw. wirkte auf mich störend für die Konzentration).
- Manchmal musste ich abwarten zu fragen, bis sich die Stimmung beruhigt hatte, um nicht direkt genervt angefahren zu werden.
- Es sollte wirklich alles besprochen werden, ich hatte ständig Angst, dass es nicht zu 100 % den Ansprüchen der Vorgesetzten entspricht.
Gehalt/Benefits
- zum Einstieg sehr gering, aber Gehaltserhöhungen werden direkt klar kommuniziert, dass diese nach der Probezeit angepasst werden (laut Mitarbeitern auch umgesetzt)
- pünktlich augeszahlt
- erst verspätet bei KV angemeldet (lag vermutlich an externem Steuerbüro)
Interessante Aufgaben
Aufgaben waren sehr einseitig: E-Mails und Telefonate dienten nur als Sprachrohr der Vorgesetzten. Ich hatte das Gefühl sehr achtgeben zu müssen auch den genauen Wortlaut der Vorgesetzten zu treffen. Die Orga-Rolle hätte eher zu einer fitten Teilzeitkraft mit Büro-Ausbildung gepasst, dafür muss man nicht studiert haben. Zwischendurch gab es trotz Nachfrage lange nichts zu tun.