5 von 17 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Einzige, was ich wirklich geschätzt habe, war die Flexibilität – insbesondere beim Thema Remote-Arbeit.
Der Führungsstil war äußerst enttäuschend. Es gab ständige interne Politik, fragwürdige Entscheidungen und wiederkehrende Entlassungen. Anstatt mit Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein zu handeln, wirkte das Verhalten der Führung oft impulsiv und unprofessionell. Es hatte den Anschein, als würde das Unternehmen eher von persönlichen Egos als von strategischem Denken geleitet.
- In professionelle, erfahrene Führung investieren und interne Politik reduzieren
- Den Fokus auf echte Mitarbeiterentwicklung statt oberflächlicher Initiativen legen
- Transparent kommunizieren und Mitarbeitende ehrlich und respektvoll behandeln
- Klare, faire Kriterien für Beförderungen und Leistungsbewertungen etablieren
- Weiterbildungen durch Fachleute gestalten, nicht durch improvisierte interne Formate
- Mehr Substanz statt PR – Unternehmenskultur beginnt intern, nicht außen
Die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen war durchweg positiv – der Teamgeist war stark und die Kollegialität hoch. Leider wurde die Atmosphäre durch das Verhalten des Managements stark getrübt. Es herrschte wenig Vertrauen, da es an Transparenz mangelte und in einigen Fällen sogar Unwahrheiten kommuniziert wurden. Mehrere Kolleginnen wurden aus angeblichen finanziellen Gründen entlassen, obwohl sie zentrale Rollen im Team einnahmen. Das sorgte für Unsicherheit und Frustration.
Das öffentliche Bild des Unternehmens entsprach nicht der Realität im Inneren. Während meiner Zeit dort äußerten sich viele Mitarbeitende intern und auch außerhalb des Unternehmens kritisch über die Zustände. Das Management legte großen Wert auf die Außendarstellung, unternahm jedoch wenig, um die tatsächliche Mitarbeitererfahrung zu verbessern. Teilweise wurden ehemalige Mitarbeitende wegen kritischer Kununu-Bewertungen kontaktiert, und neuen Kolleg*innen wurde frühzeitig nahegelegt, eine 5-Sterne-Bewertung abzugeben. Dieser Fokus auf Fassade statt Substanz schadete dem Vertrauen und der Glaubwürdigkeit erheblich.
Offiziell wird im Unternehmen Flexibilität und Work-Life-Balance gefördert, aber in der Realität sah das oft anders aus. Ich habe beispielsweise in einem Projekt sehr viel geleistet – mit Nachtschichten und einem starken Ergebnis – und wurde dennoch kritisiert, als ich anschließend meinen wohlverdienten Urlaub genommen habe. Eine Projektleitung äußerte, dass der Zeitpunkt “ungünstig” sei, was unfair wirkte und den Druck weiter erhöhte. Die Haltung gegenüber Auszeiten und persönlicher Erholung sollte respektvoller und unterstützender sein.
Karriereentwicklung fand im Grunde nicht statt. Trotz mehrerer positiver Performance-Reviews und klarer Leistungen in Projekten erhielt ich keine Beförderung – und das ohne nachvollziehbare Begründung. Die Kriterien für Aufstieg waren unklar oder wurden schlicht ignoriert. Es gab keinerlei strukturierte Unterstützung für Weiterbildung oder Qualifizierung. In einem Fall wurde ein internes “Training” zu einem komplexen Thema von einer Person ohne entsprechende Fachkenntnisse erstellt – das wirkte eher wie ein Gag als eine ernsthafte Weiterbildungsmaßnahme. Die Chance, in die Entwicklung der Mitarbeitenden zu investieren, wurde verpasst.
Die Grundgehälter waren wettbewerbsfähig und wurden stets pünktlich gezahlt, was ich positiv hervorheben möchte. Allerdings erhielt ich nach meinem Austritt den Jahresbonus für das Jahr, in dem ich bereits vollständig mitgewirkt hatte, nicht – was angesichts meiner Leistung und meines Einsatzes enttäuschend war. Beim Thema Zusatzleistungen gab es außer Gympass kaum etwas. Während der Kündigungswelle wirkte es so, als würde das Unternehmen vor allem eigene finanzielle Risiken minimieren wollen – teils auf Kosten der Fairness gegenüber den Mitarbeitenden. Fazit: gutes Fixgehalt, aber unsichere Bonuszahlungen und magere Benefits.
Es gab im Unternehmen Personen, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigten, aber als Mitarbeitender hatte ich nicht den Eindruck, dass daraus spürbare Fortschritte oder konkrete Maßnahmen entstanden sind. Vieles wirkte eher wie ein PR-Element als ein ernsthaftes, unternehmensweites Anliegen. Die Absicht mag vorhanden gewesen sein, aber die Umsetzung blieb oberflächlich.
Die Zusammenarbeit unter Kolleginnen war gemischt. Einige waren sehr hilfsbereit, ehrlich und engagiert – mit ihnen war die Teamarbeit angenehm und konstruktiv. In anderen Fällen fehlte es jedoch an Verantwortungsbewusstsein: Manche Kolleginnen waren oft über längere Zeit “verfügbar”, ohne wirklich zu arbeiten oder sichtbare Beiträge zu leisten. Dieses Ungleichgewicht war besonders bei teamübergreifenden Aufgaben spürbar und teilweise frustrierend für engagierte Mitarbeitende.
Es gab ältere Kolleg*innen im Unternehmen, darunter auch in leitenden oder vermittelnden Rollen. Das Alter selbst war nie ein Problem, jedoch gab es Fälle, in denen Erfahrung nicht mit Fachkenntnis gleichzusetzen war. Ein Beispiel war ein internes AI-Training, das von einer Person durchgeführt wurde, die offensichtlich nicht über das nötige Know-how verfügte – das Material wirkte laienhaft und wurde dem Thema nicht gerecht. Statt auf interne Versuche zu setzen, wäre eine Investition in professionelle Weiterbildung durch Fachleute sinnvoller gewesen. Erfahrung verdient Respekt, sollte aber mit aktuellem Wissen kombiniert sein.
Das Verhalten der Führungskräfte war oft von mangelndem Bezug zur tatsächlichen Arbeit ihrer Teams geprägt. Manche Manager*innen hatten kaum Einblick in die täglichen Aufgaben und verließen sich zu stark auf Eindrücke Dritter – selbst wenn diese zu ungerechten Bewertungen führten. In meinem Fall wurden trotz nachgewiesener Leistungen über mehrere Review-Zyklen hinweg keine Beförderung ausgesprochen. Ein Konflikt wegen einer Urlaubsanfrage – die ich nach intensiver Mehrarbeit gestellt hatte – wurde einseitig bewertet, ohne mein Feedback einzuholen. Insgesamt wirkte das Führungsverhalten eher politisch als unterstützend oder leistungsorientiert.
Zu Beginn waren die Arbeitsbedingungen sehr gut – modernes Büro, ausreichend Platz und gute Ausstattung. Leider war dieses Setup nicht von Dauer. Später zog das Unternehmen in einen deutlich kleineren Coworking-Space um, der nicht ausreichend Platz für alle Mitarbeitenden bot. Die Arbeitsumgebung war eng und wenig förderlich für konzentriertes Arbeiten. Anstatt das Platzproblem anzugehen, wurden nach und nach fast alle Mitarbeitenden des Münchner Standorts entlassen.
Die Kommunikation seitens der Führungsebene war oft inkonsequent und verspätet. Informationen zu unternehmensweiten Entwicklungen, Teamänderungen oder strategischen Entscheidungen waren häufig unklar oder wurden gar nicht weitergegeben. In schwierigen Situationen wurde der offene Dialog vermieden, was die Orientierung erschwerte. Auf Teamebene funktionierte der Austausch besser, aber es fehlte an Transparenz von oben.
Ich habe keine offensichtliche Ungleichbehandlung erlebt oder beobachtet, hatte jedoch manchmal den Eindruck, dass bestimmte Teammitglieder bevorzugt wurden – ohne dass dies immer klar mit der Leistung zusammenhing. Ob es sich dabei um Voreingenommenheit oder interne Dynamiken handelte, die ich nicht vollständig überblickte, lässt sich schwer beurteilen.
In meiner Zeit im Unternehmen hatte ich ein einziges Projekt, das wirklich spannend war und meine Fähigkeiten sinnvoll gefordert hat. Die restlichen Aufgaben waren größtenteils repetitiv, bezogen sich auf interne Backoffice-Prozesse oder die Erstellung von Dokumentationen. Die Möglichkeit, den eigenen Aufgabenbereich aktiv mitzugestalten, war begrenzt – was langfristig das Engagement und die Motivation beeinträchtigt hat.
Know-how, blueprints, experience, colleagues, office/perks
The wrong people have (middle) management positions
Politics play a considerable role, although neglected
Critical feedback is not really welcome
Leadership is not aligned and communicating openly
Current morale is low and if unaddressed many more of the right people will leave
Return to the roots, kill politics and start building again
Great atmosphere due to colleagues, relationship with leadership sometimes a bit difficult
Used to be better and unfortunately heading south
Heavily varies. If you can set your own boundaries it works well, but no support from leadership at all. Weekend travel and long hours (sometimes even weekend work) are mostly expected. Leadership does not properly address these things, even when confronted.
Great insights at the beginning but learning curve flattens quickly, promised promotions and career development paths often remain empty phrases
Salary is market average, but future adjustments seem unlikely (i.e. inflation) - competition mostly pays better & promised bonus is tied to unreachable metrics
Things are moving in the right direction (mostly with small steps)
The company is officially carbon-neutral, but travel picked up strongly (even for sustainability projects)
Supportive environment
Most colleagues are between 25-35
Management is considerably older, with a tangible age/generational gap
Lack of internal alignment within leadership. Many empty promises and repetitive phrases due to inexperienced leads.
Amazing office, tech and other benefits - can't complain
Generally terrible. Meetings to inform everyone happen, but are mostly a shallow show and followed by in-action.
There are talks of diversity but without action, management is entirely male, and many women leave after a short time
Used to be great and entrepreneurial but becoming more research/admin-heavy and consulting-style
A lot of pressure
Used to be way better in the past
Low
Very good for juniors to learn, in a later stage of the career not so much
Salary is fine for the amount of work
Starts to care about the environment but rather for PR purposes
Rather neutral
Did not witness anything negative or positive
Leadership team not aligned, a lot of politics going on
Nice Office
Bad communication especially from
management. Intransparent, too emotional, only negative pressure
Fine but not a focus in this company
When there is a project yes, but recently many people „on the bench“
Freiheiten in der Ausübung des Jobs und Gehalt
Schlechte Führung, niedrige Motivation, schlechte Kultur
Leadership Skills aufbauen und an der Kommunikation arbeiten
Unter den meisten Kollegen herrscht eine gute Atmosphäre und ein Miteinander.
Image in der Außenwahrnehmnung sehr hoch, Image innerhalb eher überschaubar positiv
Keine klassische Beratung, aber Überstunden werden erwartet und es wird mit "Entrepreneurial Spirit" abgestempelt.
Für Einsteiger super, für erfahrenere Personen limitierte Aufstiegschancen (weil auch sehr früh befördert wird)
In manchen Teams wie bspw dem Product-Team relativ gut soweit ich das einschätzen kann, in anderen Teams nicht sehr ausgeprägt. Manchmal etwas egoistisch und "Ellenbogen".
Wenig bis keine Leadership Qualitäten unter den Vorgesetzten
Schönes Büro, gute Ausstattung auch in der IT
Top-Down, wenig bis keine Transparenz, kommunizierte Werte wie "best argument counts" werden nicht gelebt
Gehalt ist vergleichsweise hoch
eine sehr heterogen-männliche Vorgesetzenriege inkl. der Partner
Die Aufgaben sind überwiegend spannend: viel hands-on und wenig klassische Beratungstätigkeiten
Man bemüht sich Strukturen in dem wachsenden Unternehmen zu bauen
Leadership und Diskussionskultur
Weniger Tools, Silos aufbrechen, Leute mit anderem mindset einstellen.
Ich hatte nach dem Hiring Prozess eine bessere Stimmung erwartet. Etwas aufgesetzt - selbst für ein Startup.
Home Office wird angeboten.
Kein individuelles Budget da.
Im Branchenvergleich nicht gut.
Keine nachhaltige Initiativen vorhanden.
Ein paar Grüppchen und gewachsene Silos. Im Vergleich zum vorherigen Arbeitgeber aber schlecht.
Nicht gut. Wird zwar hochgehalten, aber selbst unrealistische Ziele müssen alle mittragen.
Neues Office in der Sonnenstraße ist schlechter als wework.
Es gibt All Hands, aber Entscheidungen werden oft woanders getroffen und nicht dort kommuniziert.
Gibt es. Aber die Prozesse werden durch zu viele Tools/Tickets verlangsamt. F