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Bewertung

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Aller Anfang ist schwer – Tipp: E-Mails nutzen, Telegram ignorieren

3,4
Empfohlen
FreelancerHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das System mit der Auftragsvergabe per E-Mail funktioniert hervorragend, sobald man sich erst einmal bewiesen hat. Wenn man zuverlässig abliefert und schnell antwortet, wird man von den Betreuerinnen bei neuen Projekten spürbar priorisiert und bekommt regelmäßig passende Angebote.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Einstieg ist recht mühsam und es dauert, bis man im Fluss ist. Der Telegram-Kanal für die Auftragssuche ist leider völlig unbrauchbar, da man dort auf Anfragen in der Regel überhaupt keine Rückmeldung oder Absage erhält. Das sollte man als neuer Autor lieber direkt lassen.

Verbesserungsvorschläge

Ein Pubmed Zugang bzw. Bereitstellen von Studien wäre super

Arbeitsatmosphäre

Wenn man neu startet, muss man etwas Geduld mitbringen. Es dauert eine Weile, bis man richtig im System drin ist und regelmäßig Aufträge bekommt. Wer echten Spaß an tiefer Recherche und am Schreiben hat, findet hier aber wirklich interessante und abwechslungsreiche Themen.

Kommunikation

Mein wichtigster Tipp für neue Autoren: Nutzt nicht den Telegram-Chat für die Auftragssuche. Das ist leider sehr unbefriedigend, weil man dort auf Nachrichten oft nicht mal eine Absage erhält. Viel besser läuft es über das eigene Profil und den E-Mail-Verteiler. Man gibt seine Spezialisierungen an und bekommt dann passende Angebote direkt per Mail. Wenn man erst mal ein paar gute Arbeiten abgeliefert hat, baut man Vertrauen zu den Kundenbetreuerinnen auf. Wer dann schnell auf E-Mails antwortet, wird bei der Vergabe spürbar priorisiert.

Work-Life-Balance

Die Flexibilität ist hier der größte Pluspunkt. Man kann sich die Arbeit komplett frei einteilen, von überall aus arbeiten und ist im Grunde sein eigener Chef – man muss halt nur zwingend die Deadlines im Blick behalten. Das erfordert einiges an Selbstdisziplin, passt aber perfekt in ein flexibles Lebensmodell oder als Nebenjob zum Studium.

Vorgesetztenverhalten

Die Zusammenarbeit mit der Plattform und den Betreuerinnen ist grundsätzlich freundlich und professionell. Die Prozesse und Tools stehen und sind leicht verständlich. Allerdings merkt man in Konfliktfällen oder bei Unklarheiten recht deutlich, dass die Managerinnen eher die Kundenseite priorisieren als die des Autors.

Interessante Aufgaben

Man sollte wirklich echte Freude am Schreiben mitbringen. Wer das nur des Geldes wegen macht, wird hier wahrscheinlich nicht glücklich. Als flexibler, extrem verlässlicher Nebenverdienst für Schreibbegeisterte ist es aber eine solide Option.

Arbeitsbedingungen

Da man komplett im Homeoffice arbeitet, gestaltet man sich seine physische Arbeitsumgebung natürlich selbst. Vonseiten der Plattform wird einem aber alles Nötige bereitgestellt: Das Autoren-Portal und die technischen Prozesse laufen stabil und sind übersichtlich aufgebaut. Wenn man erst mal verstanden hat, wie die Zuweisungen per E-Mail funktionieren, kann man extrem effizient von überall aus arbeiten.Ein eigener Pubmed Zugang ist hilfreich

Gehalt/Benefits

Was das Finanzielle angeht, muss man zwei Seiten sehen: Positiv ist auf jeden Fall, dass die Abrechnung absolut reibungslos läuft. Das Geld kommt immer pünktlich und super zuverlässig, darauf kann man sich verlassen. Wenn man allerdings den tatsächlichen Zeitaufwand für tiefgründige Recherche und das Schreiben exakt runterrechnet, kommt man oft auf einen Stundenlohn, der unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegt. Man muss sehr routiniert sein, damit es sich finanziell richtig lohnt

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.