Extrem flexible Arbeit, aber Schutz vor Gratis-Mehrarbeit fehlt
Arbeitsatmosphäre
Da man komplett im Homeoffice arbeitet, ist die Atmosphäre erst mal sehr entspannt und frei von typischem Bürostress. Man teilt sich alles selbst ein. Das Ganze kippt allerdings ein wenig ins Negative, wenn es zu Unklarheiten mit Kunden kommt. In solchen Momenten fühlt man sich als Autor mit dem Druck des Kunden recht allein gelassen. Da die Betreuerinnen im Zweifel eher die Kundenseite priorisieren, leidet die digitale Arbeitsatmosphäre unter dem Gefühl, bei Problemen nicht wirklich Rückendeckung von der Plattform zu bekommen.
Kommunikation
Die Kommunikation mit den Managerinnen ist im Alltag meistens freundlich und unkompliziert. Am besten funktioniert es per Email, man bekommt Aufträge angeboten und muss dann schnell zusagen, sonst sind sie vergeben. Bei dringenden Anfragen bin ich auch schon angerufen worden, aber das ist die Ausnahme.
Work-Life-Balance
Die Zeiteinteilung ist komplett frei. Wer diszipliniert ist und Fristen gut im Auge behält, kommt hier super hin. Als flexibler Nebenverdienst ist das Format perfekt, als Haupteinkommen aufgrund der Auftragslage und Kalkulation eher schwierig.
Vorgesetztenverhalten
Siehe auch Kommunikation... Die Kommunikation mit den Managerinnen ist im Alltag meistens freundlich und unkompliziert. Wenn es allerdings hart auf hart kommt oder der Kunde nachträglich utopische Forderungen stellt, merkt man deutlich, dass das Team eher die Kundenseite priorisiert und der Autor den Mehraufwand alleine trägt.
Interessante Aufgaben
Für jeden, der gerne tief in Themen eintaucht, schreibt und recherchiert, ist der Job super. Wer daran gar keinen Spaß hat, sollte es wegen des Lohns lieber bleiben lassen.
Arbeitsbedingungen
Reine Remote-Arbeit im Homeoffice, daher richtet man sich den Arbeitsplatz logischerweise selbst ein. Man kann nur die Aufträge annehmen die man möchte.
Gehalt/Benefits
Das Geld kommt extrem sicher und pünktlich. Rechnet man den echten Aufwand für Recherche und Texten allerdings ganz ehrlich auf einen Stundenlohn herunter, liegt dieser oft unter dem Mindestlohn. Da man ohne zusätzliche Vergütung für nachträgliche Kundenwünsche nachbessern muss, schrumpft der Schnitt bei manchen Projekten leider noch weiter.