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Studierendenwerk 
Freiburg
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mehr Schein als Sein - kein Ort für langfristige Perspektiven

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hervorheben lässt sich nur, dass die Gehaltszahlungen zuverlässig und ohne Verzögerungen erfolgt sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich vor allem die vielen Punkte, die ich bereits genannt habe und die zeigen, warum eine langfristige Beschäftigung schwierig ist. Als Zwischenlösung mag die Arbeit aushaltbar sein, doch man muss von Anfang an klare Grenzen setzen und vorsichtig sein, was man privat preisgibt – vieles kann gegen einen verwendet werden.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge werden in der Praxis kaum umgesetzt, sodass ich irgendwann aufgegeben habe, Ideen einzubringen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hängt stark von der jeweiligen Abteilung ab – mal besser, mal schlechter. Insgesamt war sie jedoch eher angespannt und nicht besonders angenehm.

Image

Die Außendarstellung des Unternehmens entspricht nicht der Realität. Viele Abläufe wirken veraltet und flexible Arbeitsformen wie Homeoffice werden kaum angeboten.

Work-Life-Balance

Meine Zeit in dieser Firma war die stressigste meines Lebens. Die Arbeitsbelastung war dauerhaft hoch und es wurde wenig bis gar nichts unternommen, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen oder Arbeitszeiten sinnvoll zu gestalten.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen nur, wenn man von Anfang an gute Kontakte hat oder bei der Bewerbung entsprechende Bedingungen aushandelt – teilweise auch nur durch Androhung einer Kündigung. Insgesamt wird man in der Firma eher als austauschbare Zahl betrachtet.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung erfolgt nach TV-L. Es gibt nur wenig Verhandlungsspielraum und je nach Tätigkeit wird die Vergütung als nicht ausreichend empfunden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein wirkt eher nach außen gut dargestellt, wird im Arbeitsalltag jedoch nur begrenzt umgesetzt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist eher schwach – jeder arbeitet für sich, ein echtes Teamgefühl gibt es kaum, auch wenn der erste Eindruck täuscht. Häufig kommt es zu Machtkämpfen und Ellbogenverhalten...

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren und neuen Kollegen war meiner Meinung nach respektlos. Wenn man jemanden loswerden wollte, wurde ein Weg gefunden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten wirkte auf den ersten Blick freundlich, stellte sich jedoch schnell als unehrlich und unseriös heraus. Es wurde hinter dem Rücken gelästert, im direkten Gespräch nicht die Wahrheit gesagt und die eigene Position zum Nachteil der Mitarbeiter ausgenutzt. Entscheidungen basierten häufig mehr auf Sympathie als auf Leistung oder Fairness.

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude ist modern, neu und ansprechend gestaltet. Der Kaffee schmeckt allerdings nicht und die Mensa ist zu weit entfernt, um dort regelmäßig zu essen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist häufig oberflächlich: Es wird viel geredet, doch echte Empathie fehlt. Häufig zeigt sich ein falsches oder unaufrichtiges Verhalten.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war nicht gegeben. Wertschätzung oder ein einfaches Dankeschön für die Arbeit blieben aus. Während Studierende nahezu jeden Wunsch erfüllt bekamen, wurden die Anliegen interner Mitarbeiter kaum beachtet oder ernst genommen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich waren in Ordnung. Allerdings standen sie in keinem Verhältnis zur Bezahlung.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.