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Studierendenwerk 
Hamburg
Bewertung

Toxisches Führungsverhalten, feindseliges Arbeitsklima, psychischer Druck

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Studierendenwerk Hamburg in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Lage, Home Office möglich.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter als Menschen wahrnehmen, nicht als Arbeitsroboter bzw. als Projektionsfläche für eigene Unzulänglichkeiten. Nicht nur fordern, auch fördern. Nicht über Teammitglieder herziehen bzw. bevorzugen, nicht schlecht über das Team mit Dritten reden. Klare sachorientierte Führung. Raus aus der Opferhaltung. Sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Empathie.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen hui, nach innen pfui.

Karriere/Weiterbildung

Es wird viel Geld für Coaches ausgegeben, mit denen Themen behandelt werden wie "Arbeitsverteilung im Team", was nan anders viel günstiger bearbeiten könnte. Das Geld sollte besser in Fortbildungen für das Team investiert werden.

Kollegenzusammenhalt

Jahrelanges Ausnutzen und fehlende Wertschätzung haben das Team entkräftet. Die meisten haben (innerlich) gekündigt.

Vorgesetztenverhalten

Hohe Kränkbarkeit, Unfähigkeit, mit Kritik angemessen umzugehen: In diesen Fällen wird man entweder ignoriert, "missverstanden" oder zum Personalgespräch beordert. Persönliche Bedürfnisse und Meinungen der Abteilungsleitung haben oberste Priorität. Sie benötigt ständige Anerkennung und Bestätigung von außen. Kein authentisches Verhalten möglich, sie muss stets mit Samthandschuhen angefasst werden, eigene Bedürfnisse sind zurückzustellen. Man muss immer wachsam sein, da Aussagen verdreht oder geleugnet oder gegen einen verwendet werden können. Stets wird das Gefühl vermittelt, nicht gut genug zu sein und als individueller Mensch nicht wahrgenommen zu werden. Wenn man selbst mal Rücksichtnahme benötigt, stößt man auf Ignoranz und Kälte und wird auf die "Regeln" verwiesen.

Arbeitsbedingungen

Hoher Lärmpegel, veraltetes, fehleranfälliges Abrechnungsprogramm. Servicezeiten, die konzentriertes Arbeiten unmöglich machen.

Kommunikation

Gibt es nicht, die Führungskräfte sitzen am längeren Hebel.

Interessante Aufgaben

Tätigkeitsbereiche der Referatsleitung werden seit Jahren auf das Team abgewälzt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Sozialleistungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Abteilung PersonalPersonalmanagement

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, nach Ihrem Ausscheiden eine Bewertung abzugeben.
Sie haben ganz konkret die Abteilungsleitung Personalmanagement auf einem öffentlich zugänglichen Portal benannt und kritisiert und deshalb antworte ich, Beate Paß, zur Zeit Ihrer Rückmeldung Abteilungsleiterin für das Personalmanagement, Ihnen auch direkt.

Die beschriebenen Eindrücke nehme ich sehr ernst, auch wenn ich sie so nicht nachvollziehen kann und sie auch nicht dem generellen Feedback anderer Kolleg:innen entsprechen. Als verantwortliche Führungskraft für das Personalmanagement im Studierendenwerk Hamburg ist es mein Anspruch, ein respektvolles, förderndes und gleichzeitig klares Miteinander zu gestalten. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass unterschiedliche Auffassungen über Führungsstil, Kommunikation oder Entscheidungsprozesse bestehen – gerade in dynamischen Teams mit vielen Persönlichkeiten. Wie Führungsverhalten erlebt wird, ist auch immer abhängig von persönlichen Erwartungen, Erfahrungen und der jeweiligen Situation. Der Wunsch nach respektvoller, angemessener Kommunikation kann dann auch als „muss mit Samthandschuhen angefasst werden“ interpretiert werden.

Die Bezeichnung als „toxische Führungskraft“ empfinde ich als wenig konstruktiv. Dennoch frage ich mich, was genau zu dieser Wahrnehmung geführt hat. Kritik ist wichtig – besonders dann, wenn sie konkret ist und einen Dialog ermöglicht. Pauschale Aussagen, insbesondere im anonymen Raum, helfen leider niemandem weiter. Deshalb kann ich auch nur spekulieren, wann ich nicht auf Ihre Bedürfnisse Rücksicht genommen habe. Sollte damit gemeint sein, dass wir darauf bestanden haben, dass Sie Ihre Kündigungsfrist einhalten müssen, dann lag das daran, dass wir gehofft hatten, dass Sie Ihre Nachfolge noch einarbeiten können.

Ein persönliches Gespräch zu rechter Zeit hätte ggf. Missverständnisse vermeiden können, denn das, was Sie als Bedürfnis nach äußerer Anerkennung wahrgenommen haben, ist lediglich Ausdruck meiner Einstellung, dass die Personalabteilung Dienstleister ist. Mir ist es wichtig, unsere Fachbereiche, Kolleg:innen und Mitarbeiter:innen zu unterstützen und ich möchte, dass unsere Arbeit sichtbar ist und wertgeschätzt wird. Dazu gehören auch Servicezeiten, die es den Mitarbeitenden ermöglichen, ihrer zuständigen Sachbearbeiterin ihre Anliegen zu schildern.

Konzentriertes Arbeiten war jederzeit in einem separaten Raum möglich, nach dem Zusammenlegen der Referate nach Absprache in der mobilen Arbeit.

Für eine gute Arbeitsatmosphäre ist neben der Führungskraft jedes einzelne Teammitglied verantwortlich. Teamentwicklungsangebote sollten dabei unterstützen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Absprachen für die Zusammenarbeit festzulegen. Dafür ist dann natürlich der Wille für eine Veränderung nötig.

In einem Punkt stimme ich mit Ihnen überein: Unser Abrechnungssystem ist nicht bedienerfreundlich und unsere Digitalisierung im Personalmanagement muss weiterentwickelt werden. Sie wissen, dass wir bereits einen Kollegen mit der Aufgabe betraut haben, das Digitalisierungsmanagement zu übernehmen und dass wir mitten im Projekt sind. Projekte in dieser Größenordnung nehmen i. d. R. viel Zeit in Anspruch, so dass hier mittelfristig im Bereich Personal die Arbeitsbedingungen und Prozesse optimiert sein werden.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich an Ihrem neuen Arbeitsplatz wohlfühlen, in einem netten Team arbeiten und von Vorgesetzten geführt werden, die Ihren Erwartungen entsprechen.