Stillstand statt Weiterentwicklung – veraltete Strukturen, starke Hierarchien und wenig Zukunftsperspektiven.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Veraltete Strukturen, starke Hierarchien, monotone Arbeitsabläufe, wenig Mitspracherecht, kaum Investitionen und aus meiner Sicht nur geringe Zukunftsperspektiven. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass der Standort eher verwaltet als zukunftsorientiert weiterentwickelt wird.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung war häufig angespannt. Leistungsdruck gehörte zum Alltag, Wertschätzung war aus meiner Sicht Mangelware. Während manche dauerhaft unter hoher Belastung arbeiteten, blieb bei anderen auffallend viel Zeit für Gespräche.
Image
Nach außen traditionsreich, intern wirkt vieles stehen geblieben. Investiert wird aus meiner Sicht kaum noch – modernisiert praktisch gar nicht. Meist wird nur repariert, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt. Trotz der Zugehörigkeit zu einer großen Unternehmensgruppe erscheinen mir die Zukunftsperspektiven dieses Standorts eher begrenzt.
Work-Life-Balance
Positiv war der frühe Feierabend am Freitag. Ansonsten bestimmten Personalmangel, Leistungsdruck und knappe Personalplanung den Alltag. Kurzfristige Freiwünsche oder private Termine waren häufig schwierig.
Karriere/Weiterbildung
Führungs- und Schlüsselpositionen wirkten dauerhaft vergeben. Für von außen eingestellte Mitarbeiter waren Entwicklungsmöglichkeiten aus meiner Sicht praktisch nicht vorhanden. Der Eindruck entstand, dass Aufstiegsmöglichkeiten überwiegend innerhalb der bestehenden Strukturen vergeben wurden. Neue Ideen oder Impulse blieben weitgehend aus – bestehende Abläufe wurden eher verwaltet als weiterentwickelt. Weiterbildungsangebote spielten für normale Lager- und Logistikmitarbeiter aus meiner Sicht kaum eine Rolle.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung ist für die Logistikbranche angemessen und tariflich geregelt, für eine Brauerei aber aus meiner Sicht kein herausragender Vorteil. Dem gegenüber stehen eine hohe Arbeitsbelastung und die Erwartung, jederzeit flexibel mit anzupacken. Auch die langfristigen finanziellen Perspektiven wirken angesichts der Entwicklung der Branche eher begrenzt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit und soziale Themen spielten im Arbeitsalltag aus meiner Sicht keine besondere Rolle. Es wurde überwiegend das umgesetzt, was notwendig war.
Kollegenzusammenhalt
Mit einzelnen Kollegen habe ich sehr gerne zusammengearbeitet. Insgesamt sollte man sich jedoch gut überlegen, mit wem man über Probleme oder persönliche Themen spricht. Nicht jedes persönliche Gespräch blieb aus meiner Sicht dort, wo es hingehörte.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier habe ich persönlich weder besonders positive noch besonders negative Erfahrungen gemacht.
Vorgesetztenverhalten
Starke Hierarchien prägten den Alltag. Entscheidungen wurden überwiegend von oben getroffen, Mitgestaltung war kaum möglich. Teilweise entstand der Eindruck, dass die Anforderungen an die tägliche Arbeit im Lager deutlich unterschätzt wurden.
Arbeitsbedingungen
Sehr altes Gebäude mit engen Fahrwegen, schlechtem Hallenboden und veralteter Infrastruktur. Modernisiert wurde aus meiner Sicht praktisch nicht. Viele Bereiche entsprechen heute nicht mehr dem, was ich von einem modernen Logistikstandort erwarten würde.
Kommunikation
Informationen wurden überwiegend von oben nach unten weitergegeben. Ein echter Austausch oder die Einbindung der Mitarbeiter fand nur selten statt.
Gleichberechtigung
Entscheidungen wirkten nicht immer nachvollziehbar. Einzelne Mitarbeiter wurden aus meiner Sicht unterschiedlich behandelt.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit war über weite Strecken monoton. Viele Abläufe wiederholten sich täglich, echte Abwechslung oder regelmäßige Wechsel der Tätigkeiten gab es kaum.