Ihr Unternehmen?

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Superliebe 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Hinterhältig / Empathielos / Führungslos / Kritikresistent und Ausbeuterisch

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Wiesbaden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Anfangs viel, gegen Ende immer weniger.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wurde glaube ich schon ausführlich beschrieben. Falls weiter Bedarf besteht gerne auch die letzten Bewertungen durchlesen.

Verbesserungsvorschläge

Auch wenn ich denke, dass hier Hopfen und Malz verloren ist, wegen der angesprochenen Kritikresistenz hier trotzdem ein paar Verbesserungsvorschläge:
- sich auch mal an die eigene Nase fassen und die Schuld nicht bei anderen suchen
- den MA zuhören und auf die Kritik eingehen
- ein vertrauliches, diskretes Umfeld schaffen mit Personalgesprächen, die nicht weitergegeben werden.
- klare Rollenverteilung bei Projekten ( wer macht was? bis wann?)
- sich weniger mit belanglosen Nebenprojekten beschäftigen und mehr darauf achten interessante Kunden und Projekte an Land zu ziehen, die auch zu den Profilen und Präferenzen der MA passen.
- Aufgaben klar! kommunizieren und auch konsequent ins Aufgabenboard übertragen.
- Bei Entscheidungen oder Gesprächen kurz mal nachdenken, wie die MA das finden könnten.

Arbeitsatmosphäre

Disclaimer: Bewertet wird nur die Situation zu Austritt aus dem Unternehmen. Einige Punkte haben sich im Laufe der Zeit deutlich verschlechtert - daher auch die relativ vielen positiven Einträge, speziell zu der Zeit als die Firma noch "Meerdesguten" hieß.

Zur Arbeitsatmosphäre: Anfänglich noch zweistellig ist die Mitarbeiterzahl im Laufe der Zeit auf ein Minimum zusammengeschrumpft. Was dazu führt, dass aus der anfänglich kollegialen Zusammenarbeit untereinander nicht mehr viel übrig blieb. Verlogen wie die GF war wurde mehr Teambildung gewünscht im selben Zug aber alle Mitarbeiter-Meetings aus dem Kalender genommen - mit der Begründung man sei "Hals über Kopf" mit Projekten beschäftigt und es wäre effizienter, dass jeder sich auf seine Aufgaben konzentrieren solle. Der Widerspruch ist denk ich offensichtlich - Mehr Teambuilding wollen - dafür gemeinsame Meetings streichen und zu beschäftigt mit oft unwichtigen Dingen zu sein, wie mit der Erstellung von Merchandise (bei kaum Kunden xD) oder Cartoons etc.

Karriere/Weiterbildung

Wenn MA äußern, dass sie eine berufsbegleitende Weiterbildung anstreben oder sich sogar schon angemeldet haben, wird nicht darauf eingegangen. Aufstiegschancen in dem Sinne gibt es nicht, dafür ist das Team einfach zu klein.

Kollegenzusammenhalt

Ein scharfes Messer. Vorne rum - speziell bei aufkommenden Missmut - wird auf vertraulich gemacht und ein offenes Ohr suggeriert. Mit Abschaffung der Personalgespräch (mit dem damals noch vorhandenen HR-Team) ist die Diskretion untereinander gleichzeitig mit flötten gegangen. Ein vertrauliches Umfeld zum konstruktivem Kritikäußerung ohne das man irgendwelche Konsequenzen fürchten musste, war dahin. Unter vieles wurde dann auch hinter dem Rücken weitergegeben. Die letzten Personalgespräche wurde nach Abschaffung dann auch von der GF in Frage gestellt und man sollte darlegen worum es geht. Hallo?? Die meisten Firmen haben min. eine Vertrauensperson, die diskret die Mitarbeiter unterstützt und das auch aus gutem Grund - brauch die Firma superliebe allerdings nicht.

Ein anderes gutes Beispiel anfänglich wurden Geburtstage ausführlich zelebriert, mit kleinen Geschenken usw. am Ende wurde von der GF nicht mal mehr "Alles gute" gewünscht obwohl es auch im Kalender steht. Zeigt die "Wertschätzung" meines Erachtens sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Ohje Ohje welches Vorgesetztenvehalten? Das wo mit Sachen nach MA geworfen wird oder das Vorgesetztenverhalten, dass denn Namen nicht verdient hat. Ich denke ohne weiter ins Detail zu gehen, dürfte an dieser Stelle klar sein, das hier das Hauptproblem liegt.

Kommunikation

Großes Manko, Mitarbeiter werden sprichwörtlich von heute auf morgen aufgrund persönlicher Kontakte eingestellt. Wie das allerdings mit dem Stellenabbau zu rechtfertigen ist, darauf gibt es keine vernünftige Antworten.

Selten auch so eine schwammige Kommunikation seitens der GF gesehen. Von einem GF dürfte zu erwarten sein, dass auch eine gewisse Leitkompetenz vorhanden ist. Projekte / weitere Vorgehen wird unzureichend kommuniziert. Wenn man schon GF ist, dann sollte man sich auch so verhalten oder komplett die Aufgabe abgeben und sich nicht hin und wieder mal einmischen und dann wieder nicht und wenn das Projekt gut lief hat man fleißig mitgeholfen und wenn es schlecht lief waren die anderen Schuld. Alles unter dem Vorbehalt das GF ja absolut fehlerlos ist und die Kritik an der Person nur so wieder hingedreht wird, dass der MA ja eigentlich das Problem ist. Verantwortung übernehmen auch wenn was in die Hose lief, ist hier fehl am Platz.

Gehalt/Benefits

Vergleichsweise gering und selbst Gehaltserhöhungen sind mühselig. Nicht umsonst wird eher nach Werkstudenten etc. Ausschau gehalten als nach erfahrenen Profis - was allerdings an den fehlenden Projekten und letztendlich wieder an dem Missmanagement liegt.

Interessante Aufgaben

Anfangs noch einige später immer wenige und die wenigen die man hat an die klammert man sich dann. Oder denken Sie, dass das tagelange Aufräumen bei Kunden hinsichtlich Fotos/ Videos/ Dateien im Backend oder das Generieren irgendwelcher KI-Social Media Post interessant ist, wenn man klar kommuniziert hat, dass das Interessengebiet eher Richtung IT geht.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.