23 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
alles
nichts
Das Klima innerhalb der Agentur ist familiär. Alle Mitarbeitenden ziehen an einem Strang und supporten sich. Man fühlt sich wohl und gewertschätzt.
Ist 100 % gegeben.
10/10. Die besten Kolleg*innen, die ich jemals hatte.
Top
Kommunikation hier ist das A und O.
100 %
Viele verschiedene Aufgaben und spannende Projekte erwarten einen bei mdg.
Man kann sich seine Arbeitszeiten selbst einteilen, wobei die meisten von ca 9:00 bis ca 18:00 da sind. Manchmal fallen Überstunden an, aber in einem angemessenen Rahmen. Man hat dadurch natürlich auch die Möglichkeit diese Abzubauen.
Die Löhne kommen immer pünktlich und meine Vergütung ist fair.
Ich werde super betreut, alles wird mir erklärt und bei Fragen sind stets meine Ausbilder für mich da!
Ein lockeres und angenehmes Miteinander, mit vielen Inside Jokes.
Zeit zum lernen habe ich unter der Woche meist durch meine 20 Stunden in der Agentur. Die Technische Ausstattung ist Top! Ich bekomme als Auszubildende einen MacBook Pro, den ich für meine Uni Aufgaben sowie Vorlesungen ebenfalls nutzen darf.
Generell bekomme ich sehr abwechslungsreiche Aufgabe, natürlich wiederholt sich das ein oder andere Mal aber das finde ich nicht schlimm.
Familiäre Atmosphäre
Noch nie so einen Zusammenhalt innerhalb eines Teams erlebt.
Ich habe mich immer wohlgefühlt und die familiäre, entspannte Arbeitsatmosphäre sehr geschätzt.
Eine Agentur, die guten Ruf genießt und für Projekte auch schon Preise erhalten hat.
Ich konnte als Werkstudentin meine Zeiten und Tage sehr flexibel legen und mich so stets zu 100% auf mein Studium konzentrieren. Gleiches gilt für Urlaubstage. Die Agentur ist mir diesbezüglich immer sehr entgegen gekommen und auf meine Bedürfnisse und Wünsche eingegangen.
Wenn jemand passt wird versucht, diese Person auch im Team zu halten. Noch in meiner Zeit haben zwei Werkstudentinnen die Möglichkeit einer Festanstellung angeboten bekommen.
Ich habe von Beginn an eine angemessene Vergütung erhalten, die für eine Agentur sicherlich über dem Durchschnitt lag.
Die Agentur hat einen E-Smart als Firmenwagen und bezieht ihren Kaffee von einer lokalen Rösterei in Wiesbaden.
Als Teil des Teams war man immer mehr als nur Kollegen, der wöchentliche Austausch wie es einem denn gerade so geht beim Feierabendbier gehörte fest zum Programm. Da ich ausschließlich zu Corona-Zeiten angestellt war gab es leider nur sehr wenige Tage, an denen alle im Büro waren.
Das Team besteht aus altersgemischten Kolleg:innen, wobei sowohl jüngere als auch ältere Mitarbeiter:innen Verantwortung für eigene Projekte bzw. Unternehmensbereiche tragen.
Ich wurde in sehr hohem Maße bei allen mich betreffenden Entscheidungen im Vorhinein eingebunden und es wurde bei Problemen/Konflikten immer versucht, die für alle Parteien beste Lösung zu finden.
Selbst als Werkstudentin habe ich am ersten Tag einen MacBook bekommen, den ich auch privat nutzen durfte. Gerade als Studentin ist das ein echtes Plus. Die Agentur ist auch sonst mit bester Technik ausgestattet und hat smarte Licht- und Heizsysteme installiert.
Es gibt regelmäßig Calls mit dem ganzen Team, bei denen ich als Werkstudentin allerdings nur selten da war. Ich habe dafür immer an "meinen" Tagen mit der zuständigen Kollegin besprochen, was anstand.
Alle Geschlechter werden gleichermaßen geschätzt und gefördert.
Ich hatte mit der Buchhaltung einen relativ vorgegebenen Aufgabenbereich, hätte aber bei Interesse und entsprechender Eigeninitiative auch über diesen hinaus an anderen Projekten mitarbeiten können.
Solange die Geschäftsführung nicht im Haus war, hat man sich fast wohl und produktiv gefühlt und auch genau so gearbeitet. Man sollte allerdings seine eigene Meinung eher bedeckt und nur im vertrauten Kreis aussprechen. Die Wände haben Ohren und möchten konstruktive Kritik eher nicht hören. New Work? Ja, auf dem Papier.
Image ist so lange gut, so lange man dort arbeitet. Danach ändert es sich. Ich habe von keinem Image gehört.
Obwohl im Arbeitsvertrag eine bestimmte Stundenanzahl steht, wird man deutlich schief angeschaut, wenn man sein Tagwerk annähernd pünktlich abschließt. Sogar ermahnt, ob man denn meint schon gehen zu können. Das führt recht schnell zu Mehrarbeit aus schlechtem Gewissen den Kollegen gegenüber, obwohl man morgens pünktlich angefangen hat. Sollte man separat dokumentieren.
Kann ich nicht sagen. Die meisten Mitarbeiter sind nicht lange da.
Für langjährige Mitarbeiter gibt es auch entsprechendes Gehalt. Für junge Menschen wird eher unterdurchschnittlich bezahlt.
Teils teils. Hier wird auch manches grün angemalt. Gefühlt kommen täglich 5 Amazonpakete. Wenn es der Firma was bringt, werden auch soziale Projekte hervorgehoben.
Hier ist eher die Frage, ob man sich bei meerdesguten ehrlich und direkt austauschen sollte. Das kann auch nach hinten losgehen.
Hier gibt es nur im festen Stab ältere Kollegen.
Anfangs hat man noch das Gefühl auf Händen getragen zu werden, doch das änderte sich. Da war auch schon die ein oder andere Ausfälligkeit zu verkraften, die sich jedoch trotz direktem Feedback wiederholte und "nicht zu ändern" sei. Oft führten Bagatellen zu unverständlichen, unmenschlichen Reaktionen. Eine langjährige Mitarbeiterin wurde gefühlt gemobbt, bis sie dann selbst die Reißleine zog.
Meist immer das neueste vom Neusten. Das Büro in Wiesbaden ist am Ring. In Höhe der Auspuffrohre. Muss man mögen.
Regelmäßige Meetings werden abgehalten. Dienen jedoch eher der Kontrolle der Mitarbeiter. Feedback und Absprachen untereinander im Mitarbeiterstab haben teils gut funktioniert. Bei erfolgreichen Projekten wurde jedoch merklich mit Lob gespart und eher das "wie kann es das nächste Mal besser laufen" betont, statt sich vielleicht auch mal zu bedanken. Auch waren manche Feedbacks extrem verwirrend. Teils sogar negativ, obwohl der Kunde das Produkt abgefeiert hat.
Merkwürdig war immer, dass es ja "keine Hierarchie" gäbe, aber bei Kritik plötzlich die unantastbare Mauer gegenüber der Führungsetage spürbar wurde.
Alle Frauen sind eher jung. Wiedereinsteigerinnen haben hier mMn eher geringe Chancen. Starke Persönlichkeiten sind zudem auch eher unerwünscht.
Einen Einfluss auf die Ausgestaltung der eigenen Aufgabengebiete hat man nicht. Es bedarf sogar einer starken Persönlichkeit, sich gegen etwas zu wehren, ansonsten sitzt man ganz schnell auf einem Projekt, dass man nie wollte.
Agentur mit starkem "Wir-Gefühl", in der Freelancer außergewöhnlich freundlich, offen und als Teil des Teams aufgenommen werden. Insgesamt sehr kollegiale und informelle Atmosphäre, in der es viel Raum für inspirierendes und kreatives Arbeiten gibt. Humor, Witz und Ironie kommt nicht zu kurz...
Müssen sicherlich Menschen beurteilen, die von Außen auf das Unternehmen blicken. Was nach außen kommuniziert wird, wird versucht zu leben. Insofern ist es für mich glaubwürdig und ich bin gerne aus Überzeugung dabei.
Kann ich als Freelancer insofern beurteilen, dass Aufgaben an mich frühzeitig adressiert werden und es nur ganz selten "Brauche-ich-morgen-sofort-Aktionen" gibt. Bei guter Selbstorganisation muss das Bierchen am Feierabend eigentlich nicht ausfallen bzw. kann auch mit den Kollegen getrunken werden :-)
Kann ich als Freelancer nicht so beurteilen aber mir wurden schon Karten für Kongresse bezahlt bzw. ich durfte an Workshops kostenlos teilnehmen, die mich weitergebildet haben. Kenne ich von anderen Auftraggebern so nicht.
Als Freelancer wird man fair und pünktlich bezahlt. Im Vergleich zu anderen Agenturen sehr verlässlich.
Sehr hoch und ausgeprägt. Daumen hoch!
Top. Sehr freundlich und ein hohes Interesse an der Persönlichkeit des Einzelnen. Gespräche gehen über den üblichen Agentur-Bla-Bla hinaus. In hitzigen Projekten sind alle füreinander engagiert.
Absolut selbstverständlicher Umgang. Ein Team, in der Altersunterschiede keine Rolle spielen.
Hat sich sehr verbessert, da es personelle Umstrukturierungen in der GL gab (!!!). Was ich sehr schätze ist, dass die Führung dazu motiviert und inspiriert, Dinge aus radikalen und unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Meine kreative Arbeit und persönliche Haltung wird davon beeinflusst und hat sich dadurch auch verbessert. Eigenverantwortung und Selbständigkeit werden von Führungskräften mehr eingefordert als anderswo und wie überall hat das zwei Seiten. Wo die einen Freiraum zur Entwicklung sehen, gibt es aber auch anders tickende oder jüngere Menschen, die diesbezüglich vielleicht mehr Orientierung benötigen. Hier und da könnte im Führungsverhalten also die Individualität des Einzelnen mehr abgeholt werden. Über persönliche Bedürfnisse, Interessen oder Wünsche kann offen gesprochen werden. Mein Fazit: meerdesguten ist ein fluides Biotop, dass den nötigen Freiraum für kreatives Arbeiten schaffen will. Dass es dabei natürliche Kollisionen in den Bereichen Kommunikation, Führung oder Struktur gibt, ist eine logische Konsequenz. Glücklich werden alle, die diese Idee mitgehen und auch selbst verhandeln wollen.
Hervorragend ausgestattet in jeglicher Hinsicht. Technik, Bibliothek, Räume für Gemeinschaft...alles Tippitoppi. Professionell und zum Wohlfühlen.
Die Agentur ist immer in Bewegung und entwickelt sich ständig weiter. Das macht das Arbeiten dort interessant und lebendig. Eine klare und direkte Kommunikation ist dafür logischerweise notwendig. Da eine perfekte Kundenkommunikation immer höchste Prio hat, kann es bei internen Kommunikationsthemen dann schon mal zu Reibung kommen. Grundsätzlich wird aber viel getan, um sich diesbezüglich ständig zu verbessern. Vorschläge zur Optimierung werden jederzeit gehört.
Verschwende ich als Frau keinen Gedanken dran. Daher muss es wohl 5 Sterne sein.
Tolle Kunden und Projekte und kein "Schublade-auf-und-Schublade-zu-Prinzip".
Alle Konzepte werden neu gedacht und es darf auch wirklich kreativ und radikal konzeptioniert werden. Es wird dem Kunden präsentiert, was man für richtig und wichtig hält und nicht das, was man glaubt "durchzubekommen". In anderen Agenturen hat man da leider oft das Gefühl an wirkungslosen Projekten zu arbeiten.
Angestellte werden aktiv dazu angehalten, sich um ein gutes Klima aktiv zu bemühen. Nahe am Schlechte-Laune-Verbot.
Empfehlenswert für Freelancer, studentische Hilfskräfte.
Ständige Verfügbarkeit erwartet. Oft zu knapp kalkulierte Projekte resultieren in regelmäßiger Mehrarbeit.
Ausgesprochen hohes Umwelt- und Sozialbewusstsein.
Echte Weiterentwicklung im Unternehmen (jenseits einer Ausbildung) schwer möglich. Weiterbildungsmaßnahmen werden nicht gefördert. Literatur wird unverzüglich auf Anfrage angeschafft.
Freundlicher Umgangston, dem Ehrlichkeit und Direktheit untergeordnet werden. Hoher Anteil an Azubis/Praktikanten/studentischen Hilfskräften.
Wenn alles gut läuft, ist alles gut. Wenn etwas schlecht läuft, ist alles schlecht. Erwartungshaltung "Benehmt Euch, als wäre es Eure Firma." unrealistisch, Entscheidungen oft stimmungsabhängig, sachfremd und schwer nachvollziehbar.
Standard.
Regelmäßige Besprechungen mit geringem Dialog-Faktor. Die Unternehmensphilosophie: Wirklich wichtige Dinge stehen zwischen den Zeilen. Leider auch bei Kritik, klaren Ansagen. Feedback oft unpräzise, man muss seine eigenen Schlüsse ziehen.
Unter Durchschnitt.
Alle haben gleich geringe Aufstiegschancen.
Grundaufgabenstellungen durchaus interessant, Einflußnahme geht selten über die reine Umsetzung von Vorgaben hinaus.
Die Projekte an sich waren unglaublich spannend. Die Entstehung und das drumherum jedoch war unhaltbar.
Die Weltfremdheit der GF wird der Firma zum Verhängnis werden. Die Art wie mit Mitarbeitern umgegangen wurde und die dahinter steckende Haltung sind völlig untragbar. Das traurige daran ist, dass diese Gutsherrenart seit den Neunzigern für die GF funktioniert - jedoch mussten beide Vorgängerfirmen ein halbes Dutzend mal umfirmieren, da immer wieder Mitarbeiter davon gelaufen sind.
Leider können keine Verbesserungsvorschläge unterbreitet werden. Die Hauptprobleme ergeben sich unmittelbar aus dem Charakter der Personen - und dieser lässt sich nicht ändern. Dafür sind die beteiligten Personen in ihrem Wesen zu fest gefahren und durch die eigene Historie zu verhindert.
Von den Mitarbeitern wurde ein Arbeitsethos à la "Der Fortbestand der Firma hängt allein von meinem Tun ab" erwartet. Das führt natürlich zu immensem Druck und der Unfähigkeit, Dinge einfach mal fertig sein zu lassen.
Stimmte die Leistung im "Koordinatensystem" der GF nicht, wurde entlassen. Die Firma verlor 2013 jeden Monat einen Mitarbeiter. In der Hochzeit der Hybris wurde sogar Schülerpraktikanten gekündigt, wenn die "Zielvorgaben" nicht eingehalten werden konnten.
meerdesguten benimmt sich wie eine Entität in der Gestaltung von Unternehmenskommunikation, ist aber nur eine Bude in der Wiesbadener Innenstadt.
Ich gebe der Firma noch drei bis fünf Jahre bis zur Auflösung.
Dann werden sie etwa 15 Angestellte vergrault oder entlassen haben.
Aufgrund der Arbeitsatmosphäre war ein entspannter Urlaub nie wirklich möglich. Man musste ständig damit rechnen aus der Abwesenheit wieder zu kommen und das eigene Projekt verschandelt vorzufinden.
Es gibt die GF und die Angestellten. Dazwischen sind keine Hierarchiestufen.
Von dem horrenden Tagessatz der vom Kunden gefordert wurde kam beim Angestellen nur sehr wenig an.
Durch die magelhafte Mitarbeiterführung sind die Teams mehr oder weniger auf sich selbst angewiesen. Da ich in meiner Zeit dort ausschließlich Spitzenkräfte erlebt habe, konnten so Projekte immer wieder gut zum Abschluss gebracht werden.
Dienstzugehörigkeit, Erfahrung und der persönliche Einsatz bei vergangenen Projekten galt gar nichts. Weder in der Bezahlung noch in der Behandlung.
Auf Angestellte mit Kindern wurde wenig Rücksicht genommen. Im Zweifelsfall fielen von der GF "einfühlsame" Sätzen wie "Guck mal, ich hab doch auch eine Katze ..."
Die Geschäftsführung ist der Hauptschwachpunkt des Unternehmens. Da die GF als Projetkleitung agieren schlägt sich das unmittelbar auf die operative Arbeit nieder.
Exzellente Ausstattung. Aber auch hier wieder: man kümmerte sich um Details wie die Konfiguration eines Macs, während die zentralen Speichereinheiten in einem Kabuff vergammelten.
Dies ist der Hauptknackpunkt der Arbeit gewesen. Es war der GF unmöglich, klare Arbeitsanweisungen zu formulieren oder, je nach Stresspegel, vollständige Sätze zu formulieren. Teilweise wurden kleinste Details der Gestaltung in minutiöser, unglaublich anstrengender Art und Weise besprochen, dabei war das Grundkonzept des Projekts noch nicht fertig durchdacht.
In schier unfassbarer Blindheit wurden integrale Aufgaben der Projektleitung vernachlässigt zu gunsten von esoterischen Diskussionen über Marke, Kommunikation, "Raum" und ähnliche Dinge, die zwar am Kaminfeuer ihre Berechtigung haben, aber im Tagesgeschäft völlig fehl am Platze sind.
Wir waren alle gleich gelackmeiert.
Die Aufgaben und Kunden waren umfangreich und abwechlungsreich.
familiäre atmosphäre, grundsätzlich gute stimmung und platz für spaß
starker kontrollzwang, wenig selbständiges arbeiten, oft unnötige korrekturrunden sogar beim emailverkehr, zuviel interner emailverkehr
aufgeblähte verwaltung und kommunikation verbessern, den mitarbeitern mehr zu trauen, nicht so stark kontrollieren
Zwischenmenschlich war es echt klasse und die Atmosphäre war grundsätzlich gut.
Leider wurde Kritik oft nur zwischen den Zeilen geäußert und man muss die Aussagen selbst interpretieren. Oder am besten nachfragen. Anweisungen sind oft nicht klar oder werden doch wieder verworfen. Häufig gab es dadurch Missverständnisse.
s. o.
Interessante Kunden aus verschiedensten Branchen ABER
starker kontrollzwang, wenig selbständiges arbeiten, oft unnötige korrekturrunden sogar beim emailverkehr, zuviel interner emailverkehr
Wenn etwas gut läuft, dann wird mit Lob nicht gegeizt.
Dass die Geschäftsführung ihren eigenen (teilweise selbst aufgebauten) Druck und ihre Existenzangst ungefiltert an die Mitarbeiter weiter reicht. Dass man auf der einen Seite gesagt bekommt, man solle sich wie ein Eigentümer verhalten, auf der anderen Seite aber immer wieder zu verstehen bekommt, dass man nur ein Rädchen im Getriebe ist. Dass es eine Kultur des "Bleib länger, egal ob es nötig ist oder nicht, ob du ein Privatleben hast ist mir egal" existierte.
Seht eure Mitarbeiter als Menschen an, die noch ein Leben neben Meerdesguten haben und die nicht ihre gesamte Zeit für die Firma aufopfern wollen.
Siehe "Chefs". Wenn alles läuft war die Atmosphäre toll. Wenn irgendwas nicht so läuft wie erwartet (und dies konnte auch ein "Du hast alles richtig gemacht, aber wir erwaten mehr von dir" sein) war die Atmosphäre am Boden und reicht von schlechter Laune bis zu Existenzangst.
Es wurde mehrfach erwartet, dass die Mitarbeiter ihre Freizeit nach Feierabend oder auch am Wochenende drangeben um ein zu kurz geplantes Projekt noch rechtzeitig fertig zu bekommen. Auch Präsentationsveranstaltungen wie die Wiesbadener AAA (Access all areas) waren Pflichtveranstaltungen für alle Arbeitnehmer, denn man "muss ja eine vereinte Front darstellen".
Es wurden keine Weiterbildungsmaßnahmen finanziert. Tatsächlich wurde von den Mitarbeitern erwartet, dass sie sich alle Techniken autodidaktisch beibringen. Anfragen nach Büchern wurden umgehend erfüllt, aber Schulungen (intern oder extern) gab es nur, wenn die Arbeitnehmer diese selbst für sich gegenseitig organisierten.
Die Gehaltsvorstellungen sind deutlich unter dem Durchschnitt der in der IT-Branche gezahlt wird, selbst für Mitarbeiter die jahrelange Erfahrung in ihrem Beruf haben. Generell werden Gehälter bezahlt die eher einem Quereinsteiger entsprechen würden. Tatsächlich kam es bei den letzten Gehaltsverhandlungen dazu, dass Benefits gestrichen wurden (z.B. ein Tag weniger Urlaub).
Zu meiner Zeit wurden mehrere kleinere soziale Projekte kostengünstig betreut.
Die Kollegen waren immer prima, das einzige was ich schade finde ist, dass wir erst nachdem wir die Firma verlassen hatten ehrlich über unsere eigene Situation und die der anderen reden konnten.
Am Alter wurde glücklicherweise nichts festgemacht, allerdings wurde auch nicht gesehen, dass ältere Kollegen vielleicht auch ein normales Leben neben der Firma haben.
Wenn alles gut läuft sind die Chefs prima, aber wehe, irgendwas geht schief oder es gibt irgendeine Form von Stress. Dieser wird dann direkt an die Angestellten weitergereicht, teilweise auf unnötig aggressive Art und Weise.
Es wird viel kommuniziert, aber leider oftmals schwurbelig. Anstatt klare Ansagen zu machen wurde den Arbeitnehmern gegenüber vage Gefühlswelten erörtert.
Es wurde erwartet, dass jeder Arbeitnehmer sich benimmt als wäre er Eigentümer der Firma (dies wurde explizit so gefordert!). Tatsächliche Entscheidungen wurden aber meist im Wasserfallmodell von Oben nach Unten durchgereicht.
Die Projekte sind in den allermeisten fällen zu kurz angesetzt. Zeiten für unerwartete Problemstellungen oder Änderungen in den Ansprüchen werden nicht eingeplant. Außerdem gab es in der IT-Abteilung keine saubere Struktur, es wurde erwartet, dass jeder alles kann und man neben der Entwicklung noch etliche andere Hüte (Server-Administration, Netzwerk-Administration, interner technischer Support, selbst die Pflege der nur bedingt arbeitenden Telefonanlage) übernimmt.
So verdient kununu Geld.