Changemanagement wie es nicht laufen soll.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt einige Annehmlichkeiten in Form von Benefits. Auch die Kollegen untereinander sind gut eingespielt und man hilft sich. Allerdings sind die Grenzen jeglicher Kapazität bei den Mitarbeitern längst überschritten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führung und der Umgang mit dem gesamten Change. Hört den Mitarbeitern aktiv zu und setzt auch das um. Motivationssprüche zum Mitnehmen an jeder Wand bringen nicht viel, wenn Leistung nicht tatsächlich gesehen wird.
Verbesserungsvorschläge
Man sollte dem Team zuhören und das auch umsetzen. Da kein Onboarding oder Offboarding gegeben war, wäre das ein Anfang wenn man den Anspruch hat dass Mitarbeitende sofort umsetzen können. Starre Prozesse und schlechte Führung sind der Garant für eine schnelle Abwärtsspirale. Da bedarf es einer schnellen Lösung.
Arbeitsatmosphäre
zu Anfang sehr motiviert, aber nach Day 1 immer schlechter. Mitarbeiter gehen heulend aus Meetings und es wird vom Management nicht aufgearbeitet. Generell laufen alle nur noch kopflos durch die Gegend.
Kommunikation
Versteift und kopflos. Man spricht 9 Monate die gleichen Themen an und bleibt auf der Stelle stehen. Etliche Zusammenfassungen zum gleichen Thema werden angeblich eskaliert aber Probleme lösen sich nicht. Unterm Strich werden Mails nicht richtig gelesen und der 10. Entscheidungsträger gibt dann die falschen Prioritäten in die falsche Richtung. Man dreht sich mehr im Kreis als dass sich was ändert.
Kollegenzusammenhalt
Die Teams sind untereinander sehr unterstützend. Der Fisch stinkt halt am Kopf.
Work-Life-Balance
ist sehr gut gegeben, obliegt aber individuell jedem Einzelnen ob er sich selbst eine Balance schafft.
Vorgesetztenverhalten
Enttäuschend. Change ist nie einfach, bedarf aber guter Führung und die ist nicht gegeben. Gute Arbeit wird mit mehr Arbeit belohnt und es wird nicht auf die Teams gehört. Es gab sehr viele sachliche und auch fundierte Lösungsvorschläge durch die Teams aber es wurde nie richtig zugehört. Wenn Mitarbeiter dann weinend aus Meetings gehen und die Führung in ihrer Präsentation einfach weiter macht, ohne dies direkt aufzuarbeiten, schmälert das jeglichen Respekt. Entsprechend fällt auch die Produktivität und das Vertrauen in den Change. Gute Mitarbeiter werden also lieber verheizt. Auch werden neue Mitarbeiter nur auf befristeten Verträgen eingestellt was die Unsicherheit in dem Teams bestärkt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind abwechslungsreich allerdings ist man mehr mit unnötigen Zusammenfassungen und Feuer löschen beschäftigt als das man mal ordentlich arbeiten kann. Die Prozesse sind einfach nicht richtig fundiert und Neuerungen sind nicht ordentlich geschult.
Gleichberechtigung
manche sind gleicher, es gibt durchaus Bevorzugung von Mitarbeitern.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt einen guten Mix aus älteren Kollegen.
Arbeitsbedingungen
Das Equipment ist zeitgemäß, jedoch war nicht immer ein Arbeitsplatz vollständig verfügbar was es nicht wirklich attraktiv macht ins Büro zu kommen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gibt es bestimmt noch Luft nach oben.
Gehalt/Benefits
Eher im unteren Durchschnitt und unter Marktwert.
Image
Das muss sich Susonity noch erarbeiten.
Karriere/Weiterbildung
unter den aktuellen Bedingungen nicht gegeben.
