Die Forderungen nach höherem Gehalt sind keine Luxusforderungen, sondern überlebenswichtig
Gut am Arbeitgeber finde ich
Home Office. Das ist tatsächlich die eine Sache, die Angestellte binden dürfte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gehalt, Sackgassen-Perspektive, die Tätigkeit selbst
Verbesserungsvorschläge
Armutsfestes Gehalt zahlen.
Arbeitsatmosphäre
Naja. Die einzige reguläre Rückmeldung erfolgt in Form von Fehlerkorrekturen, sofern diese auftreten. Was ein Einzelner beiträgt, spielt eigentlich keine Rolle.
Image
Man wird bereits zu Beginn unter vorgehaltener Hand dazu angeraten, es sich dort nicht zu bequem zu machen und weiterzuziehen. Ich sehe in dem Job eine Selbstwertgefährdung, die es erschwert, sich anderes zuzutrauen.
Karriere/Weiterbildung
Schulungen zur Persönlichkeitsentwicklung werden angeboten. Aufstiegsmöglichkeiten sind kaum existent und kommuniziert wird darüber nie.
Gehalt/Benefits
Die Lohnstufen wurden mit der Erhöhung des Mindestlohns (der dafür aber nicht verantwortlich gemacht werden kann, da er notwendig war) massiv entwertet. "Wertschätzung" erfolgt in Form von Centbeträgen. Das Gehalt gleicht einer Grundsicherung mit Ausgangserlaubnis. Ich empfehle den Job nur zur unmittelbaren Vermeidung von Arbeitslosigkeit.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind schon ok.
Kommunikation
Man erfährt, wie das Unternehmen sich schlägt und zugleich, dass sich das keineswegs je im Gehalt niederschlagen wird, zum Teil recht zynisch vorgetragen.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit ist unendlich monoton und gleichbleibend, das sollte einem klar sein. Daran ist nicht viel zu machen.