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SYNQONY 
GmbH
Bewertung

TopCompany2027

Hauptsache Geld, Geld, Geld

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei SYNQONY GmbH in Erftstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten, Ghosting hält den Chat leer

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider kann ich nach 1,5 Jahren in der Firma keine positive Bewertung abgeben.

Von Anfang an gab es wenig Struktur. Das war für mich erstmal gar kein Problem, weil ich es eher als Herausforderung gesehen habe. Ich dachte, man kann gemeinsam etwas aufbauen und verbessern. Das funktioniert aber nur, wenn die Teams auch miteinander kommunizieren. Und genau das war für mich eines der größten Probleme. Teilweise bekommt man auf Fragen einfach keine Antwort und wird ignoriert, obwohl man auf die Rückmeldung angewiesen ist, um seine eigene Arbeit machen zu können.

Generell hatte ich immer mehr das Gefühl, dass am Ende hauptsächlich Verkauf und Geld zählen. Hauptsache verkaufen. Was danach kommt und ob der Kunde wirklich zufrieden ist, hatte fast nie einen angemessenen Stellenwert. Auch intern habe ich leider oft die Menschlichkeit vermisst. Rückblickend kann ich das Arbeitsumfeld nur als toxisch beschreiben.

Nach einer größeren Umstrukturierung wurde ein externer Geschäftsführer bzw. korrekter gesagt Mikromanager eingesetzt und ab da wurde es für mich und mein Team noch schwieriger. Es kamen viele neue Vorgaben und Anweisungen, aber wenig Verständnis dafür, wie die Mitarbeiter vorher gearbeitet haben oder was im Alltag überhaupt realistisch ist. Das Tagesgeschäft der Neukunden hat keinen interessiert, sodass mein Teamleiter der erste war der ging.

Als Projektmanagerin sollte ich zum Beispiel morgens im Daily vor der ganzen Gruppe erzählen, was ich an diesem Tag alles machen werde. Wer mehrere Projekte gleichzeitig betreut, weiß aber auch, dass man nicht morgens schon jeden einzelnen Punkt des Tages vorhersehen kann. Es gibt feste Termine, aber vieles entsteht im Laufe des Tages durch Kunden, Kollegen, Rückfragen oder Probleme in den Projekten.

Was mich ebenfalls frustriert hat: Wenn ich Kollegen wegen meiner Projekte nach einem Status gefragt habe, kam teilweise keine Antwort. Gleichzeitig wurde mir in einem Gespräch gesagt, ich solle meine Kollegen fragen, was sie sich von mir wünschen. Irgendwann wusste ich ehrlich gesagt selbst nicht mehr, wie meine Rolle dort eigentlich gesehen wird. Teilweise hatte ich eher das Gefühl, als Sekretärin wahrgenommen zu werden als als Projektmanagerin.

Am meisten enttäuscht hat mich aber, wie am Ende mit mir umgegangen wurde. Kurz vor Monatsende hatte ich ein Gespräch von über 1,5 Stunden, bei dem ich das Gefühl hatte, dass unbedingt irgendein Fehler bei mir gefunden werden sollte. Dabei war bekannt, dass ich zwei Tage vorher noch rund 1.000 km wegen der Beerdigung eines geliebten Menschen gefahren war.

Natürlich erwarte ich nicht, dass sich in einer Firma alles um meine private Situation dreht. Aber ein bisschen Menschlichkeit und Empathie kann man meiner Meinung nach trotzdem erwarten. Gerade die Art und der Zeitpunkt dieses Gesprächs haben mir endgültig gezeigt, dass ich mich in dieser Firma nicht mehr wohlfühlen kann.

Ich habe dort 1,5 Jahre gearbeitet und könnte noch viele weitere Situationen aufzählen. Für mich persönlich steht am Ende leider fest: Zu viel Fokus auf Verkauf und Geld und zu wenig auf Kommunikation, Qualität und Menschlichkeit.

Ich würde die Firma aufgrund meiner persönlichen Erfahrung nicht weiterempfehlen - weder als Kunde noch als Mitarbeiter.

Verbesserungsvorschläge

Anzahl der Neukunden einem realistischen Volumen anpassen anstatt sich über Siege vor Gericht zu freuen.
Menschen wie Menschen behandeln, anstatt Mobbing auch noch zu unterstützen und Betroffene zu einem Gang der Schande zu Mobbern zu schicken.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Jessica Koschig, Head of HR
Jessica KoschigHead of HR

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich mit uns zu teilen. Wir bedauern sehr, dass du deine Zeit bei SYNQONY insbesondere zum Ende deines Arbeitsverhältnisses so negativ erlebt hast.

Die von dir beschriebenen Erfahrungen, insbesondere im Hinblick auf Kommunikation, Zusammenarbeit, Führung und den Umgang miteinander, bedauern wir sehr. Ein wertschätzender und respektvoller Umgang, offene Kommunikation und gegenseitige Unterstützung sind für uns zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Sie spiegeln sich auch in unserem Unternehmenswert „we win as one“ wider, unserem Anspruch, als Team zusammenzuarbeiten, Verantwortung füreinander zu übernehmen und gemeinsam erfolgreich zu sein.

Auch deine Hinweise zu Strukturen, Rollen und Erwartungskommunikation nehmen wir als Impuls mit. Gerade in einer wachsenden Unternehmensgruppe ist es unser Anspruch, Verantwortlichkeiten und Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln und für unsere Mitarbeitenden mehr Klarheit und Orientierung zu schaffen.

Wenn du bereit bist, würden wir deine Erfahrungen gerne in einem vertraulichen persönlichen Gespräch besser verstehen. Gerade bei so weitreichenden Eindrücken wie den von dir geschilderten Situationen ist uns wichtig, nicht bei einer öffentlichen Bewertung stehenzubleiben, sondern die Möglichkeit zu geben, die Hintergründe im direkten Austausch zu reflektieren.

Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Viele Grüße

Dein HR-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.