2 von 4 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
nichts
alles
mach das ding zu
schlecht
schlecht
nicht da
nicht vorhanden
nicht vorhanden
schlecht
nicht vorhanden
ok
schlechter mensch
schlecht
nicht vorhanden
nicht vorhanden
nein
Pünktliche Gehaltszahlung in ganz aktzeptabler Höhe.
Thats it.
Dienstleistungen werden zu Dumpingpreisen verkauft, gleichzeitig soll man aber einen höheren 4-stelligen Wochenumsatz erwirtschaften. Ob man bei dem Pensum überhaupt eine fachgerechte Prüfung nach Lehrbuch durchführen kann ist fraglich. Immerhin muss man Stückzahlen schaffen, welche um das drei bis Vierfache über dem branchenüblichen Durchschnitt liegen.
Ob man eine Dienstleitung, welche dazu gedacht ist, Brand- und Personenschäden möglichst zu verhindern, als halbherzige Fließbandarbeit betreiben sollte, sei mal dahingestellt. Mit gutem Gewissen geht man nach getaner Arbeit jedenfalls nicht nachhause.
Nicht vorhanden. Man ist permanent von Montag bis Freitag unterwegs und das in aller Regel weit weg vom Wohnort.
Private Termine wie Handwerkertermine oder Arzttermine kann man fast unmöglich wahrnehmen, außer man nimmt für jeden noch so kleinen Termin einen Urlaubstag, dann hat man halt keine Urlaubstage mehr für richtigen Urlaub.
Der Abbau von Überstunden wird vehement abgelehnt mit der lapidaren Begründung "Freizeitausgleich hat es in 10 Jahren Firmengeschichte noch nie gegeben." und das obwohl sogar im Arbeitsvertrag steht, dass Überstunden vorzugsweise mit Freizeit auszugleichen sind.
Keine Schulungen, keine Weiterbildung, nichts.
Man kann zwar gerne Bedarf anmelden, aber das entsprechende Schulungen dann tatsächlich stattfinden, daran glaubt irgendwie keiner so recht.
Absolutes Desinteresse bezüglich der Interessen der eigenen Mitarbeiter. Versuche simpelste Themen schnell zu klären scheitern an einer Wand des Schweigens. Kommunikation findet gefühlt nur dann statt, wenn es um finanzielle Probleme geht. Firmenfinanzen versteht sich, nicht Mitarbeiterfinanzen. (Dann werden Probleme aber in Rekordtempo bearbeitet.)
Andere Mitarbeiter haben so gut wie keinerlei Entscheidungskompetenzen, was dann z.B. eine "Personalabteilung" völlig ad absurdum führt, wenn diese selbst kaum Entscheidungen treffen darf, von der Geschäftsführung aber auch Null Rückmeldung erhält. Entsprechend oft hört man dann nur: "Da kann ich dir leider nicht helfen."
Die Zeit, die durch Nichtklärung von Fragen gespart wird, kann dann immerhin kreativ genutzt werden für das regelmäßige Posten von Memes im WhatsApp Status.
Gesetze sind auch ehr Empfehlungen. Es kam schon vor, dass Mitarbeiter in ein Bundesland geschickt wurden, in dem im entsprechenden Zeitraum ein regionaler Feiertag galt. Da gab es dann nur die Wahl zwischen trotzdem arbeiten gehen oder Minusstunden. Dass die Feiertage des Arbeitsortes und nicht die des Firmensitzes gelten interessierte herzlich wenig.
Arbeitskleidung wird nicht gestellt, obwohl man tagtäglich über Fußböden kriecht und in dreckigsten Kellern unterwegs ist, mit dementsprechenden Verschleiß der Kleidung.
Firmenhandys/SIM-Karten werden nur für einen kleinen Teil der Mitarbeiter bereitgestellt, obwohl die Firmenkommunikation zu 98% über WhatsApp läuft, Zeiterfassung per App geregelt ist, E-Mails auf dem Handy gelesen werden und teils auch eine beträchtliche Zahl an Fotos angefertigt werden muss.
Selbst billigsten Handschuhen rennt man monatelang hinterher.
Persönliche Schutzausrüstung zu erhalten ist auch eine Aufgabe für sich. Dabei würde man eigentlich erwarten, dass man diese ungefragt gestellt bekommt und das am besten noch am ersten Arbeitstag. Insbesondere von einem Unternehmen, welches selbst Beratungsdienstleitungen bezüglich Gefährdungsbeurteilung anbietet.
Der Arbeitsvertrag wurde nach Prüfung beim Anwalt kommentiert mit "Das ist der strikteste Arbeitsvertrag der mit in meiner Karriere untergekommen ist." und "sehr arbeitgeberfreundlich formuliert"
Deutlich ausbaufähig. Im Büro macht gefühlt jeder sein eigenes Ding. Wer wofür genau zuständig ist ist irgendwie unklar, weil irgendwie alle ein bisschen von allem machen aber irgendwie auch nicht. Dementsprechend oft darf man sich dann rumfragen, wer wofür der richtige Ansprechpartner ist.
Wenn der entsprechende Ansprechpartner mal im Urlaub oder krank ist und man Infos benötigt hat man den Hauptgewinn, denn ein Vertretungskonzept gibt es nicht.
Arbeit findet ehr nebeneinander, statt miteinander statt.
Zudem kommt es des öfteren vor, dass Nachrichten, egal ob WhatsApp oder Mail, zwar gelesen werden, aber nie beantwortet.
Rückmeldung in irgendeiner Form zu abgeschlossenen Projekten darf man auch keine erwarten, außer man hat zu wenig Umsatz generiert oder hat vermeintlich zu langsam gearbeitet.
Gehalt ist ganz okay und kommt nahezu immer Pünktlich, selten minimalst verspätet.
Der doppelte Spesensatz ist auch ganz gern gesehen.
Ansonsten gibt es keine wirklichen Benefits.
Keine Vermögenswirksamen Leistungen.
Keine Betriebliche Altersvorsorge, obwohl diese im Arbeitsvertrag verankert ist.
Keine Zuschüsse zu irgendwas.
Tagtäglich dieselbe, äußerst monotone, Arbeit. Muss man definitiv mögen, Abwechlung darf man nicht erwarten.