9 von 41 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gute Atmosphäre, Freiraum für persönliche Arbeitsgestaltung durch mobiles Arbeiten, nette Kolleg*Innen, viele die Lust haben etwas zu bewirken
In den Bereichen Fehlerkultur, Mitarbeiterführung und im generellen Management gibt es aus meiner Sicht noch deutliches Verbesserungspotenzial.
Klareres Kommunizieren, optimieren auf Managementebene, etwas mehr in die Marke und die Mitarbeitenden investieren
Insgesamt viele nette Kolleg*innen und eine gute Stimmung auf den Fluren.
Das Markenimage ist im Grunde weiter in Ordnung, jedoch bröckelt die Vision etwas. Es scheint so als wüsste man nicht genau, wo man die Marke inhaltlich positionieren möchte.
Die Arbeitszeiten sind im Grunde recht flexibel und auf Vertrauensbasis, wobei sich diese Annehmlichkeit bei hohem Workload auch schnell verflüchtigen kann.
An der 40 Stunden Woche lässt sich anscheinend nicht rütteln. An sich kein Problem, man wird ja nicht gezwungen einen Vertrag zu unterzeichnen. Das neue Kolleg*innen zu guten Konditionen mit weniger Stunden eingestellt werden stößt bei längerer Beschäftigten natürlich etwas sauer auf.
Man kann sicher immer mehr machen aber das Unternehmen kann sich hier, meiner Auffassung nach, nichts ankreiden lassen.
Auf Nachfrage kann man eine Fortbildung beantragen, wenn sie kostentechnisch nicht den Rahmen sprengt.
Die Karriereleiter geht es teilweise ganz schön schnell empor, was zum Resultat hat, dass Mitarbeitenden schnell viel Verantwortung auferlegt wird. Hiermit kommen einige Menschen besser und andere schlechter zurecht. Insgesamt könnte hier etwas vorsichtiger mit Mitarbeiterverantwortlichkeit und der Vergabe von Arbeitstiteln umgegangen werden.
Hier kommt es sicherlich etwas auf das Team an, aber meine Erfahrungen waren hier eher positiv.
Hier liegt im Grunde das Problem. Es mangelt an offener Feedback- und Fehlerkultur. Lob wird hier als Feedback gelebt. Wenn es mal problematisch wird, wird viel um den heißen Brei geredet, so dass Mitarbeitende eigentlich gar nicht die Chance bekommen zu verstehen, worin die Kritik liegt.
Dazu wird hinter dem Rücken geredet - gerne auch über Personen, die das Unternehmen verlassen haben. Dankbarkeit für die Arbeitsleistung eher Fehlanzeige.
Ob die Managementebene erkennt und reflektiert, dass die hohe Fluktuation oft an strukturellen Unklarheiten und Problemen in der Mitarbeiterführung geknüpft ist, ist unklar.
Durch die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten und zusätzliche Benefits, wie gratis Kaffe und Frühstück im Büro, ist alles insgesamt ganz angenehm.
Funktioniert ganz okay. Jedes Team handhabt Kommunikation etwas unterschiedlich, was teils zu Missverständnissen zwischen den Abteilungen führt. Ansonsten ist die Kommunikation von „oben“ teils etwas schwammig und unklar.
Für eine Gehaltserhöhung muss man sich ganz schön ins Zeug legen. Die Gespräche hier sind teils unangenehm und die Erfolgschancen niedrig. Viele Verdienen okay aber ingesamt scheint hier sehr individuell verhandelt zu werden. Wenn man sehr hinterher ist kann man sicherlich auch Erfolg haben.
Die Hierarchien sind eher flach und der Umgang an der Oberfläche meistens respektvoll, egal ob Werkstudent oder Führungskraft.
Der Arbeitsalltag bringt in jedem Fall Abwechslung mit sich. Ideen sind meist willkommen und es wird auch die Möglichkeit geboten, mal etwas zu versuchen.
Unternehmen wirbt mit eigenständiger Arbeitszeitaufteilung. Das ist in vielen Bereichen aber gar nicht realisierbar und doch sehr strickt 9 to 5.
Man muss sehr hinterher sein
Unter Branchendurchschnitt. Viele Benefits wurden stillschweigend eingestellt
Könnte besser sein, aber ein paar Maßnahmen werden ergriffen
Gibt sehr wenige, daher kaum bewertbar
Gute Büroausstattung, immer was zu essen und zu trinken da
Leider trotz einiger Umstrukturierungen immer noch sehr langsam und zu teilen intransparent
Nur Herren in Führungspositionen. Viele Frauen verlassen das Unternehmen
Die Flexibilität - meine Bedürfnisse spielen eine Rolle bei der Entscheidung wo ich arbeite und wie ich meinen Tag gestalte. Das passiert, weil ich vollstes Vertrauen spüre und es als den größten Benefit dieses Arbeitgebers sehe. Dieses Vertrauen macht es möglich, dass ich flexibel meinen Arbeitsort (Office, Homeoffice, Coworking, EU-Ausland) gestalte. Wir vertrauen uns alle.
Ich mag wie unterschiedlich die Teams doch sind und wie am Ende alle ein großes t3n-Herz vereint. Ich hatte so viele Aha-Momente im Vergleich zu Arbeitgebern zuvor und alle waren positiv.
Mehr Flexibilität, Freiheit und Vertrauen habe ich noch bei keinem anderen Arbeitgeber erlebt!
Es wird bereits an vielen kleinen Stellen viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt - das fängt an bei Aktionen um Bäume zu pflanzen, geht über regionale (vegane) Produkte im Office-Kühlschrank bis hin zu einem rein veggie/veganen Weihnachtsfeiermenü (nur ein paar Beispiele).
Es gibt eine tolle Basis - von Vertrauen, für gemeinsame Ziele und für viel Spaß auch rund um die Arbeit herum.
Die Beste, die es gibt. Empathisch, zielorientiert, kommunikativ extrem stark. Du hast zu jedem Zeitpunkt das Gefühl - She got your back und wird für dich kämpfen wie eine Löwin, falls notwendig.
Wie geht es dir - ist keine Floskel. Es ist so gemeint, wird gehört und wahrgenommen. Wir kommunizieren schnell und effektiv und hinterfragen jeden Kommunikationskanal auch regelmäßig.
Die Entwicklung der Gehälter ist sichtbar und wird thematisiert. Der schnelle Sprung zur Marktentwicklung ist nicht in allen Bereichen aufzuholen, aber für den Vergleich zur Medienbranche ist alles gut.
Neue Ideen und Vorschläge finden immer ein Ort, einen Weg und häufig auch eine Chance es "einfach mal zu machen". Die Company lebt davon, dass Menschen neugierig sind und um die Ecke denken, Vorschläge für Verbesserungen machen und sich einbringen. Ich merke das jede Tag und jede Woche habe ich neue Ideen, die einen Platz finden. Was das heißt? Ich mache ganz viel von dem was ich gerne mache und liebe.
rein inhaltlich eine spannende Arbeit
Wenig Wertschätzung; Engagement wird nicht gewürdigt; schlechte Bezahlung
Den eigenen Mitarbeitern mehr vertrauen, Kritik und Änderungsvorschläge beherzigen und sich mal selbst fragen, wie es zu einer so hohen Mitarbeiterfluktuation kommen kann.
Alle sind best Buddies oder sollen es zumindest sein. Man gibt sich gerne jung und hip, worunter die Professionalität sehr leidet. Wer (konstruktiv) kritisiert, ist unten durch. Feedback bitte nur in Form von Lob. An echter Wertschätzung mangelt es jedoch. Wer sind richtig reinhängt und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigt, kriegt vielleicht irgendwann mal ein trockenes "Danke", wenn man Glück hat.
Viele Arbeitsabläufe sind unkoordiniert, was oft unnötigen Workload produziert.
Das Image war mal deutlich besser. Vor allem das Printmagazin zahlt deutlich auf den guten Ruf ein. Und es ist immerhin noch gut genug, um als Türöffner zu dienen, wenn man sich anderswo bewirbt.
Arbeitszeiten können rund um die Kernarbeitszeit flexibel gestaltet werden. Urlaub ist auch kurzfristig möglich. Allerdings kam es auch schon vor, dass auf Grund von schlechter Planung Projekt-Sprints an Feiertagen nötig waren, was dann hinterher auch noch total als "Wir haben das richtig krass durchgerockt" abgefeiert wurde.
Weiterbildungen sind in Absprache mit der Teamleitung möglich, müssen aber selbst angestoßen werden. Karriere ist kaum möglich, da durch die flache Hierarchie das Ende der Karriereleiter schnell erreicht ist.
Ist sicher auch abhängig vom Team, aber könnte definitiv besser sein. Durch remote Arbeit kommt nur wenig Teamspirit auf. Die Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation, die viele verspüren, schweißt jedoch zusammen.
Ältere Kollegen gibt es so gut wie nicht. Falls mal ältere Bewerber zum Probearbeiten kommen dürfen, heißt es hinterher, sie würden nicht ins Team passen
Anrufe am Sonntagabend oder bei Krankheit, Lästern über Angestellte, bei Kündigungen persönlich beleidigt sein, Mikromanagement und kein Vertrauen in die eigenen Leute. Insgesamt sehr unprofessionell.
Moderne Technik und Ausstattung; Großraumbüro mit entsprechendem Geräuschpegel, aber dafür auch genug Rückzugsmöglichkeiten.
Es gibt zwar einen Kommunikationsguide, was über welches Tool wie kommuniziert werden soll, doch die Umsetzung klappt eher mäßig. Da kann es schonmal sein, dass man wichtige Änderungen auf Grund von Krankheit und Urlaub nicht mitkriegt, weil sie nirgends festgehalten werden.
Das Gehalt ist im Branchenvergleich ziemlich unterdurchschnittlich. Gehaltsverhandlungen werden (falls sie nicht grad mit Corona als Ausrede für zwei Jahre komplett gestrichen werden) sehr hart geführt. Gelegentlich wird einem dabei auch das Gefühl vermittelt, dass es total frech wäre, nach mehr Gehalt zu fragen. Schließlich darf man ja für eine Lovebrand arbeiten. Ist das nicht Lohn genug?
Die menschliche Komponente ist bei t3n das A und O. Das Team ist zugänglich, offen, hilfsbereit und sehr freundschaftlich. Dabei spielen Oberflächlichkeiten keine Rolle.
Das Unternehmen befindet sich in einem Umbruch und es gibt viel Veränderung, gerade in der Unternehmenspolitik. Dabei sollte weiterhin darauf geachtet werden, niemanden im Prozess zu verlieren. Aus diesem Grund gibt es gerade eine hohe Fluktuation.
Die Werte, die publiziert werden, sollten mehr gelebt werden. Es fehlt ein Betriebsrat und/oder eine externe Mediationsstelle für Konfliktsituationen, gerade mit der Geschäftsführung.
Es wurde viel Wert darauf gelegt, dass sich alle gut fühlen und alle ihren Platz haben, um sich zu entfalten. Wem es im Großraumbüro zu viel wurde, hatte jederzeit die Möglichkeit, sich zurück zu ziehen.
Das Bild, welches t3n nach außen gibt, wird im Innen, besonders beim Thema New Work, leider nicht immer so gelebt.
Außer in wirklich stressigen Phasen hatte die Arbeit keine Auswirkungen auf mein Privatleben.
Es wird viel darüber gesprochen aber wenig umgesetzt.
Wer laut ist, hat die Möglichkeit aufzusteigen und mehr zu bekommen als die anderen. Wer leise ist, wird oft übersehen.
Hing davon ab, in welchem Team man sich befand. Einige waren sehr nah und freundschaftlich, andere Teams waren eher Zweckgemeinschaften.
Meine direkten Vorgesetzten waren immer nahbar, ansprechbar, lösungsorientiert und auf mein Wohl bedacht. Das ist allerdings nicht in allen Teams/Hierarchiestufen so.
Es wird alles möglich gemacht, manchmal wird ein wenig improvisiert. Der coronabedingte Umzug in Homeoffice kam für alle überraschend aber auch da wurde innerhalb weniger Wochen dafür gesorgt, dass alle das bekommen, was sie zum guten Arbeiten benötigen.
Es wurde sehr viel Wert auf Transparenz gelegt, was Veränderungen in den internen Strukturen anging. Dennoch gab es viel Buschfunk und Geheimniskrämereien.
Es gibt Team-Lunches, Siebträgerkaffee, Tischtennisplatten, Job-Räder, eine betriebliche Altersvorsorge und so viel mehr Benefits - aber das Gehalt ist leider wirklich schlecht. Aufgrund der Pandemie gab es fast zwei Jahre keine Gehaltserhöhungen.
Es wird sich viel Mühe gegeben, es ist aber noch ein Weg zu gehen.
Es gab viele sich wiederholende Aufgaben, die nach einer Weile monoton waren. Wenn darüber gesprochen wurde, wurde es aber möglich gemacht, neue Wege auszuprobieren und sich in andere Aufgaben einzuarbeiten.
Das angenehme Teamgefühl und soziale Umfeld sowie die Dachterasse und die Firmenevents während der Arbeitszeit.
Super gut ausgestattetes Office mit diversen unterschiedlichen Räumlichkeiten wie Sonnendeck, Eventspace und vielen Möglichkeiten. Auch Home-Office und Remote-Work funktioneren gut.
cool, positiv und innovativ.
Es gibt Yoga-Sessions auf Firmenkosten, Homeoffice & Remote Work, höhenverstellbare Schreibtische, ein festes Budget für das Thema "Fit im Office", gesunde Snacks wie Früchte und Nüsse, allerlei Sorten Milch, Sportgeräte pro Raum, gemeinsame Sportaktiviäten, geregelte Arbeitszeiten und kaum Überstunden.
gern noch mehr Coachings und Schulungen!
Viele Perks und Sozialleistungen, Gehalt nach meinem Gefühl, etwas über dem Durchschnitt bei Verlagen dieser Größe (ca. 60 MA)
Nachhaltigkeitsthemen kommen immer stärker auf den Plan, aus meiner Sicht, gern in Zukunft noch mehr!
Super Teamgeist und gerade ins Sprints und rund um Deadlines, halten alle gut zusammen. Trotz wachsender Mitarbteiterzahl und vielen jungen Mitarbeitern, klappt der Zusammenhalt gut
wenig ältere Kollegen. Schnitt bei ca. 32 Jahren, Range zwischen 20 und 45 Jahren ca.
Ziele über Mission, Vision und Objektives aus dem OKR-System. Aktuell etwas unruhig, da viel neues und Transformation über agile Prozesse implementiert wird. Klare Ziel- und KPI-Vorgaben nach Teams.
Beste Hard- und Software (98% Apple)
Regelmäßige Reportings aus fast allen Bereichen, Townhall- und Allhands-Meetings sowie Teammemos per Mail. Fast zu viel Channels in den Infos laufen.
Trotz der digitallastigkeit fast 50% oder ca. 40% Anteil Frauen. Wenn auch nicht immer einfach, aber gut und wichtig, dass darauf geachtet wird
Beweglicher Player mit viel Transformationswillen und Lust auf Neues. Langweilig wird es nie, die Menge an Optionen und Ideen ist eher zu größ.
Die zentrale Lage, der lockere Umgang miteinander und die Benefits
Das verhältnismäßig niedrige Gehalt, der unprofessionelle Führungsstil und das mangelnde Vertrauen in die Führungsqualitäten einzelner Mitarbeiter
Leadership leben und bei einzelnen Kollegen fördern, mehr Verantwortung abgeben, professionelle Workflows und Ziele etablieren und ihnen Zeit zum Wachsen und Gedeihen geben
Es wird gepraised, was das Zeug hält - für alles und jeden und insbesondere als Mittel zum Zweck, nämlich die gute Laune im Team aufrecht zu erhalten. Leider täuscht das oft darüber hinweg, dass im Hintergrund über einzelne Mitarbeiter oder Teams hergezogen wird. Insbesondere bei ehemaligen Kollegen wird leider häufiger nachgetreten. Professionalität, Fairness und ein vertrauensvoller Umgang mit Mitarbeitern und ehemaligen Kollegen sieht anders aus. Allerdings ist man stets bemüht sich in den genannten Punkten zu verbessern. Gerade unerfahrene Mitarbeiter werden sich davon auch blenden lassen.
War mal besser, ist aber insgesamt nach wie vor ganz gut. Die Leute stehen auf die Brand, die immer noch hipp und cool wirkt. Tendenz allerdings eher sinkend.
In manchen Abteilungen kann Urlaub genommen werden, wie man lustig ist... in anderen nicht. Manche Kollegen arbeiten 24/7, andere nicht (im Sinne von generell eher weniger). Manche arbeiten im home office, andere teilweise, andere gar nicht (außerhalb von Corona Times). Manche sind early-birds, andere eher super-late birds. Strikte Vorgaben gibt es ingesamt eher selten. Eine pauschale Aussage lässt sich zu diesem Punkt daher nicht treffen.
Weiterbildung wird gefördert, aber in stark begrenztem Rahmen. Karriere machen kann man bei t3n nicht, dafür sollte man sich lieber ein größeres Unternehmen suchen oder den Weg in die Selbstständigkeit wagen - beide Wege wurden schon häufiger von Ex-Kollegen gewählt.
Wenn man was drauf hat, bereits Arbeitserfahrung mitbringt und Ü30 ist, sollte man sich vermutlich eher etwas anderes suchen. Denn mit einem fairen Gehalt ist dann eher nicht zu rechnen. Wenn man allerdings wie einige Kollegen noch einen Nebenjob hat, passt's unterm Strich. Die Sozialleistungen variieren. Fordernd sein, zahlt sich oftmals aus.
... wird großgeschrieben. Immer und überall. Ob das allerdings auch mit dem persönlichen Reiseverhalten von bestimmten Führungskräften vereinbar ist, ist dann wieder eine andere Frage.
Einer für alle - alle für einen. Zumindest war das mal so als der Laden noch kleiner war. Inzwischen gibt es hier und da schon größere Gräben innerhalb von Teams und zwischen Abteilungen. Zwischenmenschlich läuft es aber in der Belegschaft insgesamt noch ganz gut. Fühlt sich ja auch an wie eine große Studenten-WG, da bleiben Reibereien nicht aus - aber grundsätzlich kommt man ganz gut miteinander aus und hat auch mal nach der Arbeit Spaß miteinander.
Wo es keine älteren Kollegen gibt, kann auch nicht mit ihnen umgegangen werden. Sie würden laut mehrfacher Aussage aber ohnehin den "Teamspirit" nicht leben bzw. der "Teamfit" sei nicht gegeben. Abseits davon würden sie auch einfach nicht fair bezahlt werden (können).
Von ein paar positiven herausstechenden Teamleads mal abgesehen, gibt es ein klares Leadership-Problem bei t3n. Man arbeitet daran, schafft es aber häufig nicht, aus den alten Denkmustern auszubrechen. Kritik und Anregungen werden oft persönlich genommen, auch wenn man sich in Meetings spürbar versucht zusammenzureißen. Klare Zieldefinitionen sind übrigens ein Fremdwort - man definiert Ziele definitiv nicht smart, sondern eher schwammig, abstrakt und zum Teil auch utopisch. Was dann am Ende raus kommt, hat häufig wenig mit dem ursprünglichen Anspruch zu tun.
Die sind ganz gut - wenn man auf allerlei Spielereien und Startup-Feeling steht. Und man sollte kein Problem mit der jugendlich lockeren Art aller Kollegen und Vorgesetzten, (manchmal) etwas zu lauter Musik oder lautstarken Unterhaltungen und gelegentlichen Besuchen von Hunden haben.
Selten hatte ich einen Job, bei dem Belanglosligkeiten und die kleine Bugs so detailliert diskutiert wurden - nichtmals in Konzernen ist dies der Fall. Wichtigen Entscheidungen und Diskussionen laufen jedoch häufig über die Fastlane (GF) und das Team oder einzelne Kollegen werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Da es quasi kein wirkliches mittleres Management gibt, kommuniziert letztlich jeder mit jedem - oder lässt es bleiben. Klar geregelte Workflows muss man sich selbst bauen und hoffen, dass sie nicht kurz darauf mangels Disziplin einzelner Kollegen oder anderen Vorstellungen wieder zu Staub zerfallen.
Ja, wird gepredigt - ist aber beim Thema Gehalt leider eher nicht gegeben. Bei der GF und dem Großteil der sonstigen Team-Leads herrscht eine klare Männerdominanz, über Feminismusdebatten ist man daher nur sehr begrenzt angetan. Ausnahmen bestätigen die Regel und auch hier gilt eben: Es wird oft Wasser predigt und Wein getrunken.
Auch hier können sich manche Kollegen mehr herausnehmen als andere, was die freie Wahl an Aufgaben betrifft. Das hängt stark vom jeweiligen Team-Lead ab. Wenn man Pech hat, muss man nervige Bugs bearbeiten, fehlende Belege zusammensuchen, haufenweise PR-Anfragen bearbeiten oder endlose Texte redigieren - je nachdem, wo man arbeitet. Wenn man Glück hat und das "Backup" von ganz oben, kann man auch spannendere Projekte bearbeiten.
Die große Flexibilität in der Ausgestaltung seines Arbeitstages und die dadurch gewonnene Vereinbarkeit von Freizeit und Beruf
Die häufig unklaren und nicht nachvollziehbaren Entscheidungsfindungen, das fehlende Vertrauen in die Belegschaft und die schlechte Bezahlung
Mehr Vertrauen und marktgerechtere Gehälter, angepasst an die jeweilige Erfahrung und Verantwortung der Mitarbeiter
Es wird eine Kultur des Lobes und gegenseitigen Liebhabens gepredigt, jedoch wird fast ausschließlich für Belanglosigkeiten Lob ausgesprochen (witzige Posts, beseitigte Bugs, Aufräumaktionen). In mehreren Abteilungen herrscht eisige Stimmung, nicht erst seit Corona. Öffentlich wird häufig Vertrauen und Feelgood-Spirit gepredigt, hinterrücks jedoch häufig gelästert - in jeder Hierarchiestufe. Fairness herrscht weder bei der Bezahlung noch bei sonstigen Benefits. Wer nicht fragt, bekommt auch nichts.
Die goldenen Jahre sind für t3n leider vorbei, aber im Schnitt genießt die Brand nach wie vor und vor allem aufgrund der qualitativ herausragenden Print-Magazine einen guten Ruf. Die Online-Publikationen werden jedoch immer schlechter.
Schwierig zu bewerten... viele Kollegen machen kaum einen Unterschied zwischen Work and Life, daher verschwimmen die Grenzen sehr stark. Das mag für den einen Kollegen kein Problem sein, für den anderen vielleicht schon. Man sollte sich selbst dazu konditionieren, auf seine Arbeitszeiten zu achten und keine beruflichen Apps auf seinem privaten Smartphone installieren. Das wird auch nicht erwartet.
Man darf durchaus auf Weiterbildungen und Konferenzen gehen, muss dies jedoch klar begründen. Zum Teil wird einem auch die ein oder andere Veranstaltung wieder gestrichen oder man wird alternativ zu etwas ganz anderem geschickt, weil es für wichtiger erachtet wurde.
Wer schon Berufserfahrung aus anderen Stellen mitbringt, sollte hier damit rechnen, deutliche Einschnitte im Gehalt hinnehmen zu müssen. Man setzt eher auf kleinere Benefits, mit denen man eher junge Berufseinsteiger ködern kann. Insgesamt wird auch sehr stark auf günstige Arbeitskräfte (Werkstudenten, Aushilfen, Azubis) gesetzt statt auf echte Fachkräfte, die eine angemessene Bezahlung erwarten. Wer sich finanziell weiterentwickeln möchte, wird eher aus dem Unternehmen gedrängt.
Auf Sustainability wird verhältnismäßig viel wert gelegt. Fair Trade Coffee, keine Plastikfolien mehr um die Hefte, Ökostrom (meine ich) und Mülltrennung. Gespendet wird auch regelmäßig für gemeinnützige Zwecke. Abzug gibts dafür, dass man immer noch kein reines Digital-Abo anbietet und lieber massenhaft gedruckte Hefte produziert, die viele lieber nur digital beziehen würden.
Der Teamspirit ist trotz aller Probleme noch recht gut und hält den Laden zusammen. Allerdings gibt es teilweise unüberwindbare Differenzen in Bezug auf ethische und ökonomische Grundsätze zwischen einzelnen Kollegen, die immer wieder zu langwierigen Diskussionen führen. Mitarbeiter, die den "Spirit" nicht verstehen oder zu lange diskutieren, werden jedoch auf kurze oder lange Sicht aussortiert, wenn sie nicht schon freiwillig das Unternehmen verlassen haben.
Ältere Kollegen (40+) gibt es kaum. Das mag auch aber eher mit dem sehr jugendlichen Spirit und der schlechten Bezahlung zu tun haben. Ältere Bewerber wurden jedoch auch schon per se abgelehnt, weil sie "nicht ins Team passen".
Gerade die Vorgesetzten verhalten sich sehr häufig eher unbeholfen in Konfliktfällen. Verglichen mit anderen Unternehmen vermisst man hier sehr oft Professionalität, Realismus, Klarheit und Nachvollziehbarkeit bei Entscheidungen und Zielen. Es wird zwar stets "daran gearbeitet" transparenter zu werden, jedoch werden die Mitarbeiter meistens nur zum Schein mit in die Prozesse einbezogen. Gerade bei wichtigen Entscheidungen wird eher auf Externe gehört als auf erfahrene Mitarbeiter.
Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass sich die Kollegen im Büro wohlfühlen (Kicker, Tischtennis, Couch-Ecken, Silent-Rooms, Xbox...). Allerdings wirkt alles dadurch auch sehr verspielt und mehr wie ein Jugendzentrum als ein Büro. Als modern würde ich gerade die Sanitärräume und Küchen nicht bezeichnen. Man muss diesen besonderen Startup-/Studenten-WG-Stil eben mögen. Positiv anzumerken ist die Arbeitsausrüstung (Macbooks, Monitore etc.), der gute Siebträger-Kaffee und die flexiblen Mittagspausen. Die Lautstärke ist gerade in größeren Büros leider oft ein Problem für Leute, die Ruhe beim Arbeiten und Telefonieren benötigen. Viele Kollegen sind eben noch sehr jung und eher quirlig drauf.
Kommuniziert wird oft, sehr oft. Ob dabei jedes Meeting wirklich nötig und zielführend ist, steht auf einer anderen Karte. Für eine eigentlich relativ simple Konzeption mit anschließender Umsetzung kann daher schon mal ein halbes Jahr verstreichen.
Leider gibt es hier spürbar schlechtere Chancen für Frauen mehr Verantwortung zu übernehmen - und gleich bezahlt zu werden. Gerade nach der Rückkehr aus Elternzeiten findet man sich oft in einer Position mit weniger Verantwortung und Vertrauen wieder als vorher. Wer zu viele unbequeme Fragen stellt wird mit einer Kündigung oder einem Aufhebungsvertrag belohnt.
Jeder kann bis zu einem gewissen Grad eigentlich machen, was er möchte. Wenn man allerdings im Visier einer angedachten Umstrukturierung ist, hat man wenig bis kaum Mitspracherecht, bekommt einen neuen Chef und dies z.T. erst mitgeteilt, wenn alle Würfel schon gefallen sind. Ob einem die neuen Aufgaben überhaupt zusagen, wird dabei leider auch kaum berücksichtigt, da man offenbar als dafür geeignet angesehen und auserkoren wurde. Natürlich wird danach versucht, einem die neue Aufgabe und Postion bestmöglich zu verkaufen. Mehr Verantwortung zu übernehmen ist übrigens nur bis zu einem sehr begrenzten Maß gewünscht und angesehen.
Gute Ideen für den Zusammenhalt, wobei dem Image auch viele Dinge untergeordnet werden.
Zu starke Vermischung von Beruf und Privatleben.
Weniger Konzentration auf Geld und Wachstum.
Guter Blick für Arbeitszeiten aber zu starke Vermischung von Work und Life.
Für ein Unternehmen das sich auf die Fahne schreibt "Digital Pioneers" zu sein auf jeden Fall ausbaufähig.
Deutlich unter Branchenschnitt.
Das Team ist alles.
Es gibt keine älteren Kollegen.
Bis zu einem gewissen Grad fast familiär. In stressigen Situationen schlägt das aber um und Kritik wird auf persönlicher Ebene ausgefochten.
Gute Ausstattung auch wenn hier das schnelle Wachstum nicht immer gut ist.
Top Down Kommunikation ist nicht immer offen und zeitnah. Bottom Up Kommunikation ist nicht immer erwünscht bzw wird nicht immer ernst genommen.
Einer der spannendsten Verlage der Digitalbranche mit gutem Blick für Trends.