16 von 24 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Einstieg in die Branche: Produktion/ Broadcast/Esports & Gaming ist ganz ok. Man sollte sich nur schnell sicher sein was einem liegt und was man will um sich frühzeitig nach etwas besserem umzuschauen.
Mangelnde Struktur, schlechte Bezahlung, manipulative Gespräche und Narzissmus
Einsehen, dass es an der Zeit ist entweder aufzuhören oder aber mal den Stab an Führungsmenschen aufzustocken und dann auch gerecht zu bezahlen. Manchmal kosten Dinge halt mehr als nur ein Schulterklopfen.
Die drei Sterne kann ich leider nur vergeben, da wir uns die Atmosphere im Team selbst gut gemacht haben. Man findet schnell rein und wird gut aufgenommen von den normalen Arbeitnehmern. Die Stimmung untereinander ist gut. Man findet immer Leute mit denen man den Kontakt auch in den Privatbereich ausweiten kann um nerdige Dinge zu unternehmen. 2 Sterne Abzug für die Atmosphare, die von oben geschaffen wird. Ich hätte gern 50/50 also 2,5 Sterne vergeben.
Intern und extern sind zwei Welten die nicht zu vergleichen sind. Wie bereits geschrieben ist der Geschäftsführer in seiner Rolle als dauergrinsender Poser, der mehr auf Linkedin lebt, eher dafür da um irgendwie das letzte bisschen an Positivität aufrecht zu erhalten. Ich verstehe auch nicht wieso Firmen/Brands/Teams immer noch mit dieser Firma Projekte starten können. Die Meinung entspricht auch hinter vorgehaltener Hand bei anderen Esports & Gaming bezogenen Firmen die der Mitarbeiter. Es wird sich darüber aufgeregt, dass man als Dienstleistung nur Azubis und Praktikanten zur verfügung gestellt bekommt, jedoch Fachkräfte abgerechnet werden. Es wird über Fehler in Produktionen gesprochen, welche nicht passieren dürfen. Es wird über das riesige Ego des Geschäftsführers gesprochen. Und viele vieles mehr, doch scheinbar ist am Ende doch nur das eine wichtig. Alles günstig unter Marktwert anzubieten. Doch wer billig kauft kauft zweimal. Das sollte eigentlich jedem ein Begriff sein.
Es gab regelmäßig Diskussionen bezüglich Urlaubszeiten. Egal wie weit man im Voraus geplant hat und auch angekündigt hat, man musste immer wieder nochmal reinkommen um den Grund seines Jahresurlaubs mit dem/der Partner*in aufs Neue zu erklären. Kollidierte dieser Urlaub mit einem kurzfristigen Event, wurde einem oft ein schlechtes Gewissen vermittelt, man würde das Team und die Firma im Stich lassen. Überstunden durften genommen werden, jedoch immer noch an dem System festzuhalten, dass man als Arbeitnehmer die ersten 20 Überstunden abtreten muss, zeigt nur wieviel man wert ist.
Man benötigt schon wirklich sehr langen Atem um überhaupt durchzuhalten. Weiterbildungen gibts nicht, denn die kosten Geld und man kann sich auch alles selbst beibringen. Man muss nur den Willen haben es in seiner Freizeit umzusetzen. Man opfert also seine Freizeit mit Partner*in und Familie um sich fortzubilden für das Unternehmen, welches davon profitiert und nicht dazu tun musste. In den "inneren Kreis" kommt man sowieso nicht. Denn so oft man als Maschine gelobt wird, so egal ist man dem GF eigentlich.
Hier darf man sich ruhig auf undurchsichtige Gehaltsstrukturen einstellen. Wenn man überhaupt von Struktur reden kann. Ebenfalls muss man sich darauf einstellen, doch sehr am unteren Ende der durchschnittlichen berufsbezogenen Jahresgehälter zu stehen. Leistungen die von einem erwartet werden (sonst gehört man nicht dazu oder bekommt nicht die nötige Anerkennung/Lob) gehen eher in die Richtung 200%. Fährt man aus gesundheitlichen oder mentalen Gründen mal auf 100% runter, ist man direkt wieder 50 Punkte im Ansehen abgerutscht. Mit Sozialleistungen ist hier nicht zu rechnen.
Die spalte passt jetzt nicht so zum Unternehmen, da hier keine Produkte entstehen. Aus denen man Prozesse, Lieferketten und Co kritisieren könnte. Aber der Müll wird zum Teil getrennt
Der Zusammenhalt war oft der einzige Punkt für viele Mitarbeiter um wirklich weiterzumachen. Wir sind stehts ehrlich miteinander umgegangen und haben uns eigentlich als Leidensgenossen gegenseitig gestützt.
Ich glaube da wir uns hier alle in einem nerdigen Umfeld mit gleichen Interessen bewegt haben, war der Fokus auf das Alter eines Mitarbeiters nicht so hoch. Die jungen kamen mit den älteren aus.
Die Geschäftsführung lebt ein anderes Leben als die Mitarbeiter. Während sich der Chef in Terminen & auf Social Media feiern lässt und nach außen so tut als wäre man der coolste erfolgreichste Typ im Esports, wird intern ganz anders geschaltet. Mitarbeiter sind immer alles Schuld, nie aber der Führungskreis (in den man als normaler Mitarbeiter auch einfach nicht reinkommt). Wurde man beiseite gezogen und mit den inflationär genutzten Anreden wie "geiler Typ" "du Maschine" "mein bester Mann" uvm erstmal weichgekocht, wusste man eigentlich dass entweder eine Arbeit folgte die nicht in den eigenen Bereich gehörte oder einfach nur riesigen Mehraufwand bedeutete. Oder aber auch das große "ABER" nicht weit war und man danach direkt die Peitsche abbekam. Reden zu schwingen fällt diesem Mann vor allem im Nachgang immer sehr leicht. Man nennt dies in unserer Szene auch "Backseat Gaming" gern mal nachschlagen wem dies fremd ist, ich glaube aber die meisten verstehen was ich damit aussage. Im Nachgang draufhauen ist immer leicht!
Die Büroräumlichkeiten sind eng, im Sommer heiß und wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr erneuert worden. Man merkt richtig wie an allen Ecken und Enden gespart wird. Zum Thema Technik und Lizenzen möchte ich gar nicht erst anfangen. Man hat das Gefühl, alles was man machen möchte, umsetzen möchte, ins Unternehmen bringen will, muss erstmal einem perfekten Verkaufsgespräch dem Geschäftsführer gegenüber standhalten. Aber eigentlich wäre es am besten wenn man einfach nur ein Mitarbeiter ist, der alles so hinnimmt und aus allem Gold macht und wenn er oder das Team zum x-ten Mal kritisiert wird soll daraus eine Lernkurve mit Leistungssteigerung entstehen.
Die Kommunikation zu Projekten war ziemlich durchwachsen. Es gab die nötigen Meetings um Transparenz zu zeigen. Die Meetings wurden häufig aber auch missbraucht um Mitarbeiter schlecht dastehen zu lassen. Kommunikation von Verantwortlichen Projekt Managern war unterirdisch. Unorganisierte und kritikunfähige Menschen sollten keine Projekte oder Teams leiten.
Frauen waren hier schon immer die ersten die gehen mussten, nicht wirklich lang durchgehalten haben oder es nie über die Pratikumsstelle hinausgeschafft haben.
Wie interessant die Aufgaben waren, hat man irgendwie immer mit sich selbst ausmachen müssen. Ich kann sämtliche Kreativität und Kraft in ein Projekt stecken und einfach selbst das Beste draus machen. Wenn man über die Zeit aber immer demotivierter ist und man im Grunde nach x vollbrachten Projekten mehr negatives Feedback bekommt als positives, dann schwindet auch schnell die Passion und damit auch die Motivation.
Ein gutes Sprungbrett um in der Branche Fuß zu fassen und Kontakte zu knüpfen.
Nutzung der Räumlichkeiten und Show-Küche vor Ort.
Keine Einsicht bei Problemen und "Unfehlbarkeit" der Führungspositionen.
Gehaltsvorstellungen und Umgang mit Mitarbeitern.
Auf Anregungen und Probleme der Mitarbeitenden hören und Vorschläge umsetzen. Wertschätzungen von Mitarbeitern sollte kein Fremdwort sein, hiermit sind keine 6-10€ Becher, Brotdosen oder Hüte mit Firmenlogo gemeint, sondern z.B. ein "Gute Arbeit", etc.
Galgen-Humor und Albernheiten unter den Kollegen halten die Laune oben und helfen oftmals anstrengende Tage zu überstehen. Somit ist die Crew auch das größte Argument für Mitarbeitende zu bleiben und der größte Verlust, wenn man die Firma verlässt. Somit gibt es in der Crew sehr flache Hierarchien und ein starkes "Wir"-Gefühl entsteht durch ein wunderbares Miteinander, welches man sonst nur selten erleben darf.
Durch eine gewisse Macht Verteilung und Wertschätzung entsteht fast schon eine zwei Klassen Gesellschaft, so zwischen den C-Level und jenen die darunter arbeiten. Leider schwingt bei vielen Mitarbeitern das Gefühl mit beim kleinsten Fehler sofort ersetzbar zu sein.
Nach der Crew kommt erstmal eine Weile nach oben nichts und dann mit noch mehr Abstand das C-Level. Zwar werden Maßnahmen getroffen dagegen anzukommen, aber leider erzielen diese oftmals eher das Gegenteil. Bedenken/ Anregungen werden von der Führungsebene oftmals als "Einzelfälle" oder ähnliches abgetan, sodass kaum eine wirkliche Änderung entstehen kann.
Wenn es die finanziellen und örtlichen Möglichkeiten hergeben, bestehen Übernahmechancen nach der Ausbildung.
Viele unterschiedliche Positionen von der "Rangordnung" intern gibt es nicht. Es gibt einen Bereichsleiter mit seinen zugehörigen und dann die Führungsetage on top. Somit eher weniger bis keine Aufstiegschancen, es sei denn die Firma kann daraus einen wirtschaftlichen Nutzen ziehen oder die Führungsetage entlasten.
Außerhalb von Eventtagen erwartet einen ein normaler 8h Tag im Büro, da es für Auszubildende ohne triftigen Grund keine Home-Office Tage gibt.
Bei Umsatzschwachen Monaten passiert es auch, dass man ohne Aufgaben im Büro sitzt und sich die Auszubildenden untereinander Wissen weitergeben, oder die Zeit "absitzen" da durch Kurzarbeit kein Personal vor Ort ist um Wissen zu vermitteln.
Selbst als Auszubildender wird erwartet, dass man an Aufbau-/Showtagen in regelmäßigen Abständen über 10h arbeitet und bei mehreren Showtagen eine Ruhezeit von 11 Stunden verschwindend gering eingehalten wird.
So passiert es nicht gerade selten, dass man drei Tage hintereinander mit jeweils 12h-16h+ pro Tag arbeitet. An zwei oder mehr Wochenenden hintereinander zu arbeiten ist auch keine Seltenheit, oder gar eine 7 Tage+ Woche. Zwar darf dafür Ausgleich genommen werden, welcher 1:1 verrechnet wird, aber diesen "Luxus" haben auch nur die Azubis. Festangestellte "schenken" der Firma die ersten 20 Überstunden den Monats ohne dafür Ausgleich zu erhalten.
So darf auch im Berichtsheft an die IHK nur eine maximale Arbeitszeit von 10h angegeben werden, auch wenn man wesentlich länger gearbeitet hat.
In der Branche ein relativer Mittelwert.
Hier kommt es sehr auf die Größe und Marktanteil von anderen Firmen in den Berufsschulkreisen an. Es geht besser, aber auch wesentlich schlechter.
Bahntickets werden nur über den Zeitraum der Berufsschule bezuschusst und das auch nur Rückwirkend. Es gibt zwei PKW Stellplätze - first come first served. Parkplatzsuche in der Umgebung kann 5-20min dauern.
Es gibt keinen dedizierten/ verifizierten Ausbilder, außer den Chef welcher bis vor kurzem nie im Büro anwesend war oder die Rolle eines Ausbilders ausgeführt hat.
Man wird eher dem nächsten in der Abteilung "zugeteilt", auch wenn niemand bis dato einen Ausbilderschein besitzt. Zwar kann man so gutes "Street Knowledge" sammeln, aber verliert deutlich in anderen Bereichen.
Ist der zugeteilte "Ausbilder" nun nicht in Krefeld wohnhaft, hat man auch keine direkte Ansprechperson vor Ort, sondern kann nur über MS Teams, Outlook, etc. Kontakt aufnehmen und ist somit eher auf sich alleine gestellt.
Da sich viele Nerds an einem Ort einfinden kommen so auch regelmäßige Spieleabende zustande, sei es Online oder Offline.
Der Spaßfaktor kann auf Produktion/Event durch immer wiederkehrende innerbetriebliche Probleme leider oft flach fallen.
Kommt hier eindeutig auf den Bereich an. Allgemein betrachtet werden viele Events im E-Sport Bereich bedient und auch kleine unterschiedliche lokale Aufträge angenommen.
Wenn man außerhalb der Ausbildung noch weiteres Wissen hat, wird dieses gerne genutzt auch wenn man darauf achten muss, dass die Firma einen für dieses Wissen nicht ausnutzt und man zusätzliche Aufgaben für diesen Bereich erhält und erwartet wird, dass man diese zusätzlich noch erledigt.
Learning by doing - und wenn du es nicht sofort perfekt kannst, wird dir das deutlich gemacht. Wenn man sich über den Zeitraum "beweist", werden einem aber auch viele selbstständige Aufgaben zugeteilt an welchen man auch wachsen kann. Hier sind Externe auch nicht wenig oft überrascht, wenn man Ihnen mitteilt, dass man noch Auszubildender ist.
Leider fallen auch Nicht-Ausbildungsbezogene Aufgaben wieder und wieder bei den Azubis - oftmals auch nur um eine Aufgabe zu finden. So die Renovierung/ Instandsetzung einer von der Firma gemieteten Wohnung, Wechsel von Toilettensitzen, Schimmelreinigung an Wänden im Keller, etc.
Es gibt regelmäßige Performance-Gespräche die man leider oftmals selbst einfordern muss.
Es gibt einige unterschiedliche Eventarten und Themen welche einen gewissen Spaß mit sich bringen und auch das Hobby zum Beruf machen können. Nur werden diese leider durch schlechte und oftmals kurzfristige Planung/ Änderungen zu Problembaustellen, welche einen den Spaß am Beruf nehmen können.
Veranstaltungen können sowohl in der eigenen Location, als auch bei Partner-Locations in der ganzen DACH-Region stattfinden.
Respektvoller Umgang im Alltag und Inklusivität (LGBTQ+).
Bei überarbeiteten Mitarbeitern kann es mal dazu kommen, dass diese "forsch" oder ungerecht handeln. Hier wird sich aber sehr oft nach der Situation bei den jeweiligen Beteiligten entschuldigt.
Wertschätzungen gibt es nur untereinander und sehr wenig, bis gar nicht von der Führungsebene.
Kollegen
Gehalt , Aufstiegschancen , Überstunden
Man wird manchmal gelobt für seine Arbeit
Naja, die Kollegen sind das beste an der Arbeit
Urlaub ist meistens ein Fremdwort. Viele unnötige Überstunden
Karriere kannst du vergessen, Aufstiegschancen sind sehr gering.
Kollegen waren das beste an der Arbeit
Vorgesetzte waren nett und freundlich. Umgesetzt was man gesagt hat wurde sehr wenig. Man wird motiviert mehr zu arbeiten für sehr wenig Gegenleistung.
Man durfte TakeTV auch Privat benutzen wenn man wollte, Arbeitsgeräte waren meistens auf dem neusten Stand
Die Kommunikation ist ok, aber umgesetzt wird wenig
Sehr schlechtes Gehalt und sehr unbalanciert. Sehr knapp an Mindestlohn
viele unnötige Überstunden, würde man sich an einen Plan halten
Ich finde es super, dass Azubis direkt die Möglichkeit gegeben wird wichtige teile von shows einzunehmen. Außerdem finde ich es sehr gut, dass alle sehr kritikfähig sind und diese auch direkt umsetzen.
Es wird schwer da was zu finden. Ich bin sehr zufrieden.
Ein kleiner teil ist die Übersichtlichkeit in der Vorbereitung für events. Da wird es manchmal etwas unübersichtlich.
Alle sind sehr gut miteinander und es wird auch sehr viel wert darauf gelegt, dass die Dynamik immer stimmt.
Die Arbeitszeiten gehen manchmal bis spät nachts. Es wird dabei aber immer drauf geachtet, dass Ruhezeiten und so was eingehalten werden. (Kenne ich aus anderen betrieben auch anders)
Kein Kommentar, ist eine Ausbildungsvergütung, die könnten immer größer ausfallen.
Sehr offen und hilfsbereit.
Da viele Produktionen im Bereich eSports liegen, ist für mich der spaß vorprogrammiert.
Ich arbeite als Azubi direkt an der Front mit. Kein Kaffee bringen oder so, ich stehe am Licht/Ton-Pult und gestalte die Produktion mit.
Das Team, die Freundlichkeit und die Chancen die einem gegeben werden sind super. Spaß hat man hier definitiv.
Feedback wird leider nicht immer ernst genommen und herrscht eine gewisse Fluktuation im Mitarbeiterstamm da das Gehalt und die Bedingungen oft nicht Wettbewerbsfähig sind.
Diensthandys für managende Postionen sowie eine bessere Schulungsmöglichkeiten für Führungskräfte sind meiner Meinung ein guter Ansatz.
Zudem sollte eine Person für IT eingestellt werden, hier findet man oft Probleme.
Wenig Wertschätzung des Teams. Das "coole Mitarbeitergeschenk" in Form von Arbeitskleidung o.Ä. ist leider hier für mich nicht das wahre. Bis auf die obligatorischen "Mitarbeiterbenefits" über eine Website die man mittlerweile selbst bei Zeitarbeitsfirmen findet gibt es sonst nicht viel. Die "kostenlosen Getränke" sind ein Wasserspender im Büro, auf alle anderen Getränke der Bar bekommt man Rabatt. Private Ausdrucke sind möglich.
Mündliche Wertschätzung oder klares Lob gibt es ab und zu, aber auch nur wenn schon der nächste Aufstand vor der Tür steht. Seit Jahren angefragte Dinge wie eine betriebliche Altersvorsorge, werden bei Ansprache gerne unter den Tisch gekehrt.
Image nach Außen: Der schlechte Ruf der vergangenen Jahre lastet teilweise immer noch an der Firma. Es bessern sich auch Dinge, allerdings für eine so kleine und dynamische Firma zu wenige und vor allem nur langsam.
Image nach Innen: Leider nicht so gut. Viele Mitarbeiter haben (teilweise berechtigte) Kritikpunkte zu ihren Arbeitssituationen welche immer wieder zu Gesprächen unter dem Personal führen.
Vorsicht für jeden aus anderer Branche: Ja in der Eventbranche sind auch Wochenenden und Feiertage mal Arbeitstage. Das ist in dieser Branche recht normal.
Trotzdem gibt es eine subtile Erwartungshaltung auch im Büroalltag immer und zu späten Stunden immer erreichbar zu sein, denn "Gamer sind ja eh lange wach."
Produktionen in Städten wie Berlin sorgen oft für regelmäßige 3-5 Tage Blöcke in denen das Team unterwegs ist, teilweise mit 10+ Stunden Arbeit an den Tagen.
TakeTV wird von vielen als das "Sprungbrett" für Ihre Karriere gesehen. Wer vielseitige Skills hat kann diese ausleben und wichtige Erfahrungen sammeln. Es gibt viel Vertrauen in die einzelnen Positionen und wer verantwortungsbewusst Arbeitet bekommt auch gute Möglichkeiten.
Aufstiegsmöglichkeiten in der Firma gibt es, leider spiegelt sich das selten in Gehalt oder Sozialleistungen deutlich wieder.
Unterdurchschnittliches Gehalt in allen Positionen, hier ist ein Anstieg dringend nötig. In der Brache kann man kein Millionengehalt erwarten, aber die Vollzeitgehälter sind leider weit unter den Erwartungen.
Müll wird getrennt, auf allgemeine Dinge wird geachtet. Sicher geht mehr, aber man investiert nicht in irgendwelche verschwenderischen Dinge.
Teil der Crew, teil des Schiffs ist hier das Motto. Der Kollegenzusammenhalt ist effektiv die "Kernessenz" des Firmenerfolgs. Gute Kommunikation zwischen Mitarbeitern gleicher Ebene, gegenseitige Hilfe und Wertschätzung wirklich weit über "normales Kollegentum" hinaus.
Naja, den erlesene Zirkel von Mitarbeitern die schon lange dabei sind kann man an einer Hand durchzählen. Diese sind aber sehr geschätzt unter dem Team und halten sich gut.
Leider ein Schwachpunkt der Firma, wohl aber nicht in allen Abteilungen. Teilweise sehr mangelhafte Entscheidungen mit wenig Nachvollziehbarkeit für die Mitarbeiter. Gerade "unschönere" Partnerschaften werden erst nach Abschluss der Geschäfte für das Team enthüllt und sorg(t)en oft für viele Fragezeichen oder Missmut beim Team. Hier könnte man mit Führungsseminaren oder Strukturworkshops sicher gegenarbeiten.
PCs und Laptops sind auf dem neueren Stand. Diensthandys gibt es nicht. Das Gebäude in Krefeld ist aus seinen besten Zeiten lange raus. Muffige Luft und überhitzte Büros im Sommer laden gerne zum Home-Office ein.
Sehr verteilte Kommunikationsmittel, keine Diensthandys. Mails und MS Teams sind die offiziellen Kommunikationsmittel, manche Sachen kommen aber auch über Discord, WhatsApp, Anrufe, Mündlich oder sonstige Wege.
In der Vergangenheit hat die Firma leider öfter Probleme mit klarer Kommunikation gehabt, gerade was die Führungsebene angeht.
Aus Beobachtungen schwer zu sagen, da die Firma einen sehr geringen Frauenanteil hat. Grundsätzlich probiert man die Gleichberechtigung hochzuhalten (glaube ich), eine Frau in einer Führungsposition gab es aber in der Firmenhistorie bisher meines Wissens nicht.
Wer sich Gaming wünscht bekommt dies (manchmal). Die umgesetzen Produktionen sind im vergangenen Jahr zu ca. 50% im Spektrum von Gaming, E-Sport und Co gewesen - trotzdem hat man auch eine große Menge an anderen Themen wie Fußball, Talkshows, Fußball-Talkshows und klassische Produktverkaufsshows. Großprojekte sind oft Highlights.
- Offene und freundliche Umgebung
- Vielfältiger Einblick und Sprungbrett in die Branche
- Kollegen auf die man sich verlassen kann
- Offensichtlich positive Entwicklung der Firma
- Eigenentwicklung wird unterstützt
- Keine Anreize für Mehrarbeit
- Zu viel Mehrarbeit
- Manche Zustände werden immer noch hingenommen
- Geringe Aufstiegsmöglichkeiten
- Weiteres Umdenken bezüglich dem Umgang mit Überstunden, Boni, Urlaubstagen.
- Gehälter auf ein realistisches Niveau anheben
- Offizielle Weiterbildungen anbieten
- Mitarbeiter mehr in Entwicklungsprozesse rund um die Firma einbinden
- Mehr Rücksicht auf Auszubildende nehmen
- Firmensitzwechsel
Die Arbeitsatmosphäre ist im Durchschnitt auf positive Weise entspannt. Egal ob Stresssituation oder in der Ruhephase kommen alle, in der Regel, auf einen gemeinsamen Nenner.
Manche Produktionen und Auflagen führen allerdings zu allgemeinen Unmut in der Gruppe, wie dem Umgang mit Überstunden, Arbeitszeiten, Urlaubstage, Karrieremöglichkeiten, Fortbildungsmöglichkeiten oder der fehlenden Bereitschaft für "nice to have"-Technik Geld auszugeben. Was nicht heißt, dass alles schlecht ist, sondern diese Themen noch nicht vollends, zur allgemeinen Zufriedenheit, entwickelt sind.
Es gibt die üblichen Charaktere in der Firma, von dem/der positive/n Unterstützer/in bis zu dem/der Dauerkritiker/in, was zu einer gesunden, bunten Mischung führt.
Im Altersdurchschnitt fällt die Firma in den 20-35 Bereich. Ältere Personen sind eher selten und sind wenn in Führungspositionen.
Getane Arbeit wird meist positiv vermerkt und wenn es Fehler gab mit konstruktiver Kritik beäugt.
TaKeTV hat ein Image als Alleskönner.
In der Vergangenheit allerdings auch als unkoordinierter Haufen und Preisdumper, welcher immer noch nachhallt.
Mit neuen Kräften und Ideen wird daran gearbeitet das Unternehmen auf ein neues Niveau zu heben.
Allgemeine Arbeitszeiten sind 40 Stunden die Woche.
Arbeiten am Wochenende, Arbeiten an Feiertagen, Arbeiten über 12 Stunden hinaus (wobei sich bemüht wird Pausenzeiten einzuhalten) ohne jeglichen Mehrwert für den Arbeitnehmer.
Der vertraglich festgehaltene Umgang mit Überstunden, gehört zu einem der größten Knackpunkte im Unternehmen. Im Grunde gibt es nur Zeitausgleich der nicht unbedingt 1 zu 1 ist.
Keine 30 Urlaubstage, festgelegter Betriebsurlaub im Winter, spontane Einbindungen (welche offiziell vermieden werden wollen) in Produktionen , führen zu einem Privatleben mit leichten Einschränkungen.
Unterschiedliche Arbeitszeiten und -weisen führen bei Kritik auf zu der Aussage "Ja, ich musste (damals) auch so lange/hart arbeiten." und haben damit ein "Stell dich nicht so an"-Charakter.
In der Hochsaison gibt es eine Urlaubsbeschränkung, wobei darauf geachtet werden muss, dass der angefragte Urlaub die Firma nicht behindert.
Flexible Arbeitszeiten und Home-Office beheben so manchen Kritikpunkt, allerdings nicht vollständig.
Das Thema Weiterbildungen ist in Arbeit. Untereinander wird stets weiter Wissen vermittelt, wobei die Grenzen dabei schnell erreicht sind.
Das meiste Wissen der Angestellten beruht auf Ausbildung bzw. Studium und zum Großteil auf der Arbeitserfahrung.
Karriere- und Aufstiegschancen sind aufgrund der Größe und dem Aufbau der Firma rar gesät. Es gibt jährlich mindestens ein Personalgespräch, wobei die eigenen Leistungen und Vertragsdetails besprochen werden.
Das Gehalt ist ein sehr schwerwiegender Kritikpunkt.
Als ausgebildete Fachkraft nur gering über dem Mindestlohn zu verdienen ist schon fragwürdig. Generell ergibt sich das Bild, dass Gehälter ungewöhnlich niedrig angesetzt sind, besonders wenn es zu erhöhten Arbeitszeiten kommt.
Es gab Inflationsausgleichzahlungen.
Es gibt ein kleines Weihnachtsgeld, wobei die Höhe stets variiert. Auf Teamveranstaltungen gibt es auch gerne Geschenke für jeden, in Form von Rucksäcken und T-Shirts.
Einmal die Woche gibt es die Möglichkeit an einem Crossfit-Kurs in Krefeld teilzunehmen. Dieser kann allerdings oftmals vom Großteil der Mitarbeiter/innen nicht wahrgenommen werden.
Sonstige Sozialleistungen oder Zusatzzahlungen gibt es nach aktuellen Kenntnisstand nicht.
E-Sport ist in keiner Weise umweltbewusst. Dementsprechend wird sich an jeder Ecke bemüht "grün" zu handeln. Mülltrennung, Energiesparmdodule und Smarthomesteuerungen versuchen zumindest etwas zu erreichen.
Soziales Verhalten ist ein wichtiges Thema für TaKeTV und ist z.B. in der Stadt Krefeld fest verankert. Team Events und Produktionen haben teils komplett soziale Thematiken und werden gerne und regelmäßig durchgeführt.
Viele Kollegen führen untereinander freundschaftliche Beziehungen, wovon die Firma zwar profitiert, aber auch ein zweischneidiges Schwert ist, sobald Interessenskonflikte entstehen.
Selbstverständlich kommt es mal zu Streitigkeiten, welche oft auf Misskommunikation oder Fehlverhalten beruhen. Diese werden dann aber meist selbstständig untereinander geklärt.
Ansonsten stehen die Kollegen bei vielen wichtigen Themen geschlossen zusammen und versuchen stets das Arbeitsumfeld zu verbessern.
Die wenigen Personen, die man als "ältere" Kollegen betiteln könnte, sind sehr gut in der Firma verankert und kümmern um diese sehr gut. Dadurch genießen den Respekt den sie verdienen.
Die nur etwas "älteren" Kollegen sind das Gesicht der Firma und leiten diese.
Die Vorgesetzten sind zum Großteil in ihrer eigenen Blase, wobei sie sich, in unterschiedlicher Form, bemühen ein gutes Verhältnis zum Rest des Personals zu pflegen.
Entscheidungen sind manchmal nicht nachvollziehbar, oder dauern erstaunlich lange. Manchmal wird man auch zu Beratungszwecken dazu geholt.
Konflikte werden möglichst schnell gelöst. Ob dabei immer die beste Methode genutzt wird ist eine andere Frage.
Die Arbeitsbedingungen sind definitiv über die letzten Jahre und Monate stets besser geworden, was unteranderem an übernommenen und neuem Personal liegt. Dennoch sind die Arbeitsbedingungen immer noch in vielerlei Hinsicht ausbaufähig.
Büroräume sind klar aufgebaut und gut getrennt. Die Technik bewegt sich auf einem recht aktuellen Stand und wird regelmäßig erweitert.
Der Firmensitz an sich, mit Personal und internen Tochterfirmen passt langsam aber sicher nicht mehr zur Größe des Unternehmens und hat seine besten Tage lange hinter sich gelassen. Im Winter oft zu kalt im Sommer trotz Klimaanlage zu heiß.
Der Großteil der Kommunikation wird untereinander über Microsoft Teams und E-Mail geführt. In Notfällen wird auch mal zum Telefon gegriffen.
In der Regel geht niemand davon aus, dass man außerhalb der regulären Arbeitszeiten erreichbar ist.
Im großen Team Meeting werden viele interne Dinge besprochen, wodurch man einen groben Überblick erhält was, wer, wie wo passiert und passiert ist. Wem das nicht reicht, kann Fragen stellen und sich an die Führungskräfte wenden.
Manche Informationen (bezüglich Planung, Aufträgen, Verträgen, Zukunftsvisionen) werden allerdings zum Großteil berechtigterweise zurückgehalten. "Normale" Mitarbeiter/innen werden in solche Dinge selten mit einbezogen.
Es wird sich bemüht auf Gleichberechtigung zu achten. Dafür wurden eigens Angestellte festgelegt, welche Workshops organisieren und bei Diskrepanzen helfen können.
Die Geschlechtervielfalt ist deutlich männlich dominiert. Unter diesen Personen gibt es leider Einzelfälle die nicht wissen, welche Aussagen und Verhaltensweisen verletzend, unangebracht oder gar einfach unüberlegt sind.
Die Firma wurde aus der Leidenschaft für E-Sport geboren und verfolgt das Ziel in der Branche weiter zu wachsen mit Erfolg.
Dazu tragen besonders besagte E-Sport Veranstaltungen bei.
Zum Tagesgeschäft kommen aber auch Medienproduktion, Talk-, Influencer- & Verkaufs-Shows dazu, welche nicht unbedingt jedermanns Sache sind.
Büro und Lagerarbeit kommen besonders in den ruhigeren Zeiten des Jahres zum tragen.
Die Branche ist echt cool und es sind wirklich tolle Menschen dabei, mit denen man zusammen an den verschiedensten Projekten arbeitet.
Unterdurchschnittlicher Lohn, mangelhafte Kommunikation (jedoch mit Tendenz nach oben), teils Vorgesetzte mit geschlossenen Ohren
Wertschätzung an die Arbeitnehmer, sollte auch mit entsprechenden Investitionen gezeigt werden, z.B. in Form von Lohn oder anderen Benefits.
Mentale Kapazitäten von Produktionscrews genauer beobachten und schonen.
12h Stunden Arbeit an einem Samstag und Sonntag bis spät in die Nacht herein sollte nicht mit „du kannst die Stunden nächste Woche abfeiern.“ ausgeglichen werden.
Ziemlich entspannt unter Kollegen
Gaming & Events cool, gibt aber auch unangenehme Geschichten von Kollegen
In meinem Fall waren Arbeitszeiten recht flexibel.
Habe mehrfach gebeten mich in bestimmten Bereichen einzusetzen, verlief sich immer im Sand. In einem Fall erfolgreich, aber würde ich insgesamt eher schwierig bewerten.
Unterdurchschnittlicher Lohn in jedem Maß. Sonderleistungen nur in Ausnahmefällen.
Pfand wird gesammelt Müll meiner Erfahrung nach nicht getrent
Eins der schönsten Dinge hier. Die Kollegen und Kolleginnen haben die Arbeit immer deutlich spaßiger gemacht und man konnte sich ganz gut etwas von ihnen abschauen und lernen.
Schwierig zu beurteilen, da es meist nicht allzu große Altersunterschiede gab. Schien aber soweit immer gut zu funktionieren.
Wenig transparent oder konsequent. Anfragen wurden gerne mal 'vergessen'. Im ersten Bewerbungskontakt wurde einfach mit einem falschen Gehalt geworben bzw. nur schleierhaft ausgedrückt. LOL!
HR war aber immer freundlich und zuvorkommend. <3
Arbeitslaptops mit Aufgaben entsprechender Leistung gibt es nicht für alle Mitarbeitenden. Es gibt jedoch Desktop Rechner im Büro.
Immer einer der größten Knackpunkte gewesen. Es ist zwar schwer zu beurteilen, woran es letztlich lag und wie es zustande kam, aber man wurde regelmäßig bei der Einplanung, beim Verteilen von Informationen oder auch bestellen von Essen vergessen. Teils hat man Aufgaben bekommen, von denen man nicht wusste, dass man sie hat.
Hier und da gerne mal ""gut gemeinte"" und ""witzige"" / geschmacklose Aussagen einzelner Kollegen z.B. gegenüber Frauen. In den Momenten, wo ein Vorgesetzte anwesend waren, hat sich dieser jedoch direkt dagegen ausgesprochen.
Auch starker Pluspunkt, wenn man im Bereich Gaming arbeiten möchte. Je nach Event & Produktion gibt es sehr coole Dinge zu sehen/machen. Auf- & Abbau gehören leider immer dazu und ist keine dankbare Aufgabe.
Die extreme Power Play was von der Chefetage ausgeht.
Und das, dass Management dein Selbstwertgefühl mit Füßen tritt.
Man sollte nicht vergessen, auf wem die Firma gebaut ist. Ohne gute Technik und Techniker ist die Firma nichts, also sollte die Firma mehr acht und mehr Geld für ihre Techniker und Technik ausgeben.
Die Arbeitsatmosphäre ist extrem eng.
Es gibt eine klare Trennung zwischen dem Management und den Technikern.
Auch wenn die Management/Chefetage dies nicht sehen möchte und meint, dass sie eine flache Hierarchie haben.
Dies war früher mal der Fall, aber heutzutage ist die Trennung klar.
Was das Management sagt, wird gemacht, egal wie dämliche diese Entscheidung ist.
Die Firma versucht toll und hip nach außen zu wirken, vergessen damit aber ihre Arbeiter.
Es werden lieber T-Shirts für einen Marathonlauf bestellt, als neue Bügelmikrofone wobei die alten schon auseinander fallen und nicht mehr jeden Caster passen.
Du arbeitest nur für die Firma
Du musst Freizeit nehmen, aber nur wenn die Firma es Dir sagt.
Du wolltest Dich am Wochenende mit Freunden treffen und das Treffen steht schon seit 4 Wochen fest?
Pech gehabt, Management hat Dich zwei Tage vorher in einer Wochenende-Produktion eingetragen.
Und wenn Du Dich beschwerst, wird Dir nur gesagt, dass Du dem Management sagen sollst, wann Du bei Freunden bist und wann nicht.
Am besten solltest Du denen genau sagen, was Du in Deiner Freizeit machst, damit die entscheiden können, was Du davon machen darfst und was nicht.
Die Firma legt keinen besonderen Wert auf Umweltbewusstsein.
Es wird viel über Flink bestellt für das E-Sport-Team, was im Keller ist.
Aber ansonsten liegt die Firma im Durchschnitt.
Die Firma hat aber ein Elektroauto, was nur eine Person benutzt.
Du wirst nicht gefördert.
Als jemand der keinen Plan von Broadcast Technik hat, wird es wie ein Paradies aussehen und so aussehen, als ob alles und noch mehr vorhanden sei.
Aber für jeder, der nur etwas Ahnung von der Materie hat, wird merken, wie extrem an einigen Stellen gespart wird.
Anstatt einen Server-Rack für ein paar hundert Euro zu kaufen, um die mehrere tausend Euro Hardware zu halten, werden lieber zwei Pressspanplatten schief zusammen geschraubt, um das Equipment so halb halten zu können.
Wichtige grundlegend Broadcast technisches Equipment wird gerne einfach ignoriert, da "man es ja sowieso nicht im finalen Bild sieht".
Und dabei ist es egal, wie viel Stabilität und Sicherheit es dem Bild kommt.
Wenn der Broadcast Leader es nicht sieht, will er es nicht haben, da es zu kompliziert wird.
Seit neuer Dingen ist dieser extrem abgefallen.
Wo das Team früher noch zusammen gehalten hat, trennt es sich jetzt in zwei Fraktionen.
Die, die aus der Firma raus möchten und die, die rosa rote Gläser tragen.
Es läuft vieles in der Firma schief, gerade technisch.
Diese Fehler werden aber gerne übersehen, entweder aus Unwissenheit oder Faulheit des leitenden Personals.
Zudem wird nicht auf die Expertise von wirklich wissenden Personal gehört.
Jemand der 3 Monate mit OBS gearbeitet hat, wird gleich behandelt wie jemand der seit 6 Jahren in der Branche aktiv ist.
Und wenn du charismatisch bist und das Management dich mag, darfst du sogar mehr entscheiden als jemand, der wirklich Ahnung hat.
Und wenn etwas schiefgeht wird einfach der beschuldigt der am meisten Ahnung hat, warum er das denn nicht gesehen hat.
In einem Wort, Power-Play.
Viele Personen, die in leitenden Positionen sind, wollten ihre Macht über dich zeigen.
Sie treffen Entscheidungen, die keinen Sinn ergeben und du sie darauf hinweist, darfst du dir erstmal eine Lektüre anhören, warum die falsch bist und warum sie richtig sind bzw. warum deine Meinung unwichtig ist in dieser Produktion.
Alle ihre Entscheidung sind super mega geil, aber alle deine sind falsch und unnötig.
Dir wird auch gerne weiß gemacht, dass alles was du weißt, jeder der über dir ist, eh besser weiß.
Und wenn die es nicht wissen, wird dir gesagt, dass es ja mega easy ist es selber zu lernen, egal wie schwer die Lektüre ist.
Dein Selbstwertgefühl wird in der Firma zerstört.
Es gibt keine Sicherheitskleidung, selbst wenn man mit Kabeltrommel arbeitet, die einen Fuß zerquetschen können.
Equipment wird immer nur das günstigste gekauft, was nicht immer das sicherste ist.
Und die Arbeitszeiten sind brutal.
3 Tage am Stück 12 Stunden arbeiten ist normal, auch für Azubis.
Und Turn Around Zeiten von 8 Stunden existieren einfach nicht.
Es ist ein Wunder, dass noch kein schlimmer Unfall durch Überarbeitung/Übermüdigung passiert ist.
Es wird einem kaum mitgeteilt, wann man arbeiten soll.
Die Personalplanung wird nicht über das ach so tolle Teams gemacht, sondern über eine Excel Tabelle und man wird auch nicht über Eintragungen informiert.
Die Mitarbeiter werden nicht gefragt, ob sie am Wochenende arbeiten können/wollen, sondern es wird einfach erwartet.
Und wenn man an dem Wochenende nicht kann, Pech gehabt, du gehst jetzt arbeiten.
Obwohl es vertraglich festgehalten ist, dass man am Wochenende freihat.
Das Management denkt aber, man soll von Montag bis Sonntag arbeiten, solange man irgendwann in dem Zeitrahmen zwei Tage freihat.
Zudem, wenn es Probleme durch Technik gibt und mehrmals daraufhin hingewiesen wird durch technisch gelerntes Personal wird dies gerne ignoriert vom Management, bis etwas schiefläuft, dann ist das Personal schuld, welches auf das Problem aufmerksam gemacht hat.
Das Gehalt liegt weit weit weit unter dem Tarif.
Egal, was dir jemand aus der Chefetage anquatschen möchte.
Vielleicht für ungelernte ist es ein Tarifs-Lohn, aber nicht für ausgelernte Techniker/Ingenieure
Es wird generell nicht diskriminiert, aber es wird eine klare Trennung zwischen Management und Techniker gezogen.
Du wirst viel machen, da du eine Eierlegendewohlmilchsau bist für die Firma.
Du kannst und darfst dich auf nichts spezialisieren.
Du musst immer alles perfekt können, und wenn du etwas nicht kannst und trotzdem dafür eingeplant wirst.
Kannst du noch so sehr betteln, dass sie dich nicht dort einsetzten, weil du weißt, du wirst es nicht richtig machen können.
Sie werden es trotzdem machen und dich später anschreien, warum es schiefgelaufen ist.
Junges Unternehmen das sehr viel richtig macht. Das Arbeiten hier macht super viel Spaß und bietet eine Chance sich weiterzuentwickeln.
Einige Prozesse der internen Struktur müssen noch verbessert werden. Dafür werden aber bereits die Weichen gestellt.
- Den Großteil der Arbeit verbringt man unter Freunden. Es ist ein sehr angenehmes Arbeiten. Man muss sich nicht verstellen und anpassen, um aufgenommen zu werden. Es gibt immer viel zu lachen und man hat generell Spaß zusammen zu arbeiten.
- Das Team ist generell eher jung (Durchschnitt Ende 20).
- Wenn eine Produktion o.ä. ansteht ist trotz des freundschaftlichen Verhältnisses eine professionelle Arbeitskultur vorhanden. Bei Kritik wird diese in der Regel konstruktiv und freundlich überbracht.
- Wenn Sonntag ist, denkt man nicht „Oh Gott, morgen ist ja schon wieder Montag“.
- Die meisten Mitarbeiter:innen stehen hinter dem was sie machen und was geleistet wird. Es herrscht Ambition und ein gutes Teamgefühl Produktionen bestmöglich zu meistern.
- Der einzige negative Aspekt ist, dass Produktionen lang und stressig sein können. Innerhalb der Produktion kann es zu Stressphasen und daraus resultierenden rauen Tönen kommen, genauso wie lange Arbeitszeiten die Stimmung ein wenig drücken können.
- Branchenfern ist das Image gut. E-Sports-Fans und Bekannte reagieren positiv auf TaKeTV.
- Ehemalige oder im Gehen befindliche Mitarbeiter:innen tragen eine eher schlechtes Image der Firma in die Branche.
- Es wird behauptet, dass TaKeTVs Image branchenintern schlecht sei. Das kann ich nicht vollständig beurteilen.
- Arbeitszeit hält sich nicht an die gesellschaftlichen Normen. Bis auf Weihnachten kann jeder Tag ein Arbeitstag sein. Die Eventbranche findet meist am Wochenende statt. Da muss man wissen, worauf man sich einlässt, viele Wochenende werden blockiert, man wird gesellschaftliche Ereignisse verpassen (Fear of missing out).
- Überstunden werden aufgeschrieben und ausgeglichen und können sofern kein Event dazwischen ist beliebig gelegt werden.
- Jede:r Mitarbeiter:in hat Überstunden und das nicht zu wenig. Die meistern Mitarbeiter:in haben am Ende des Jahres noch Urlaub und nicht vergüteten Ausgleich übrig. Letzteres kann aber ohne Abschlag in das nächste Jahr übernommen werden.
- Man hat immer die Möglichkeit sich frei zu nehmen, auch kurzfristig wird häufig genehmigt. Man muss seinen Jahresurlab nicht schon im Dezember des Vorjahres komplett der Firma vorlegen.
- Homeoffice wurde aufgrund von Corona zu 100% eingeführt, sofern keine Produktionen anstanden und bleibt post-Corona weiterhin im Rahmen bestehen. Üblicherweise werden 2-3 HO-Tage pro Woche genehmigt.
- Die Arbeitszeiten sind so flexibel wie die Urlaubszeiten.
- Wer Eigeninitiative zeigt, dem stehen alle Türen offen. Der Weg vom Praktikant:in zu einer Ausbildung/Festanstellung ist immer möglich, auch ohne berufliche Vorkenntnisse/(Schul)-Ausbildung. Mitarbeiter:innen werden individuell anhand ihrer Leistung und nicht aufgrund von Abschlüssen bewertet.
- Für motivierte Quereinsteiger stehen die Türen bei entsprechender Leistung ebenfalls offen.
- Jede:r Mitarbeiter:in kann Verantwortung übernehmen und sich in kurzer Zeit zu wichtigen Teilen des Unternehmens entwickeln. Wenn jemand eine solche Verantwortungsposition übernehmen möchte, bekommt man einen Vertrauensvorschuss vom Unternehmen.
- Die meisten Mitarbeiter:innen haben nach Weggang aus dem Unternehmen ein besseres Standing als vorher -> Karriere-Sprungbrett
- Wer sich weiterbilden will, muss Eigeninitiative zeigen, es wird einem selten ein Weg komplett vorbereitet den man nur gehen muss.
- Mitarbeiter:innen organisieren in regelmäßigen Abständen Workshops und Fortbildungen, die während der Arbeitszeit stattfinden.
- Finanzielle Aufwendungen für Weiterbildungen werden in der Regel genehmigt, sofern es den die Mitarbeiter:innen leistungstechnisch weiterbringt.
- Das Gehalt ist branchenüblich. Das Einstiegsgehalt ist unterdurchschnittlich, aber durch die Größe der Firma und den direkten Kontakt zur Geschäftsführung ist bei zufriedenstellender Leistung ist eine schnelle und stetige Gehaltssteigerung üblich.
- Sozialleistungen gibt es wenige. Die einzigen bekannten Sozialleistungen sind Fahrtkostenerstattung für Auszubildende.
- Wochenend- und Feiertagsarbeit werden nicht mit Aufschlag vergütet, sondern 1:1 aufgeschrieben.
- Auf Nachhaltigkeit wird kaum bis gar nicht geachtet. Die Branche ist allerdings auch kein prädestinierter „Umweltschädling“. Die Firma besitzt zwei Fahrzeuge (eins Elektro) und die Fahrten schränken sich zu 90% auf den Raum Krefeld/Köln ein. Die Eventbranche produziert sehr wenig Müll, dafür verbraucht sie allerdings sehr viel Strom.
- Es gibt also wenig wo man im Bezug auf Umweltschutz drauf achten kann. Von einem großen Umweltbewusstsein kann man dennoch nicht sprechen.
- Die Firma steht allen Menschen jeder Herkunft, Religion, geschlechtlichen Identitäten und Neurodiversität offen gegenüber. Es wird sich außerdem vereinzelt für soziale Projekte in Krefeld eingesetzt. Die Verbundenheit ist spürbar.
- Insgesamt setzt sich die Firma für Umwelt- und Sozialbewusstsein nicht über den Rahmen des Mitarbeitenden-engagements hinaus ein.
-Ein Teamgefühl ist definitiv vorhanden. Events und Arbeitsaufträge werden gemeinsam absolviert. Wenn etwas nicht gut lief, wird die Kritik fair verteilt auf alle Teilnehmer:innen verteilt. Niemand wird offen an den Pranger gestellt.
- Gute Leistungen werden von den zuständigen Personen häufig gelobt und hervorgehoben.
- Das Team hilft untereinander bei Problemen, auch wenn diese einen selber eventuell gar nicht betreffen.
- Es wird z.T. hinter dem Rücken einiger Personen negativ über diese gesprochen.
- Die ältesten Kolleg:innen sind um die 40 Jahre alt und kommen meist selber mit Gaming-Background zur Firma, daher ist absolut kein Unterschied festzustellen im Umgang mit Kolleg:innen, die um die 20 Jahre alt sind oder mit denen die um die 40 Jahre alt sind.
- Der Umgang mit allen Kolleg:innen ist absolut gleich, sodass das Alter der einzelnen Personen überhaupt keine Rolle spielt.
- Wenn 40 Jahre alt als die älteren gilt, dann Bewertung 5,0. Ansonsten würde die Kategorie in diesem Unternehmen wegfallen.
- Kommunikation ist immer zu beiden Seiten offen. Selbst Praktikant:innen können mit Problemen zur Geschäftsführung oder anderen Vorgesetzen kommen und finden dort Gehör.
- Vorgesetzte ziehen sich nicht zurück, sondern arbeiten Hand in Hand mit dem Team bei Produktionen und Aufgaben.
- Verhalten ist selten Top-Down seitens der Vorgesetzten. Vorgesetzte fragen auch andere Mitarbeiter:innen nach ihrer Meinung und versuchen diese mit einzubauen.
- Man kann mit Arbeitsproblemen, aber auch mit privaten Problemen, die das eigene Arbeitsleben beeinflussen zu den Vorgesetzten gehen und diese mit einer guten Atmosphäre bereden.
- Beim Arbeiten im Großraumbüro fühlt man sich nicht kontrolliert oder beobachtet.
- Technische Ausstatung am Büroarbeitsplatz sowie in der Produktion vollstens erfüllt. Man bekommt PCs gestellt, auch Laptops wenn von Nöten. Regietechnik ist ausreichend vorhanden und wird mit dem vorhandenen Budget stetig verbessert. Defektes Equipment wird schnellstmöglich ausgetauscht.
- Bei Produktionen hat die Versorgung der Crew eine hohe Priorität.
- Arbeits- und Ruhezeiten nach dem Arbeitszeitgesetz in der Eventbranche nur schwer einzuhalten sind. Es gibt keine separaten Crews für Aufbau und Produktion des Events.
- In der Personalplanung wird sich Mühe gegeben die Belastung der Mitarbeitenden zu verringern. Dennoch kommt es immer wieder zu sogenannten „Horror-Wochen“ mit mehreren Produktionen am Stück.
- Sicherheitsequipment (z.B. Arbeitsschuhe, Handschuhe) ist vorhanden und kann vom Mitarbeitenden angefordert werden, wird aber nicht aktiv vom Unternehmen zur Verfügung gestellt. Es gibt keinen offiziellen Sicherheitsbeauftragten.
- Die Büro- und Produktionsräume liegen im selben Gebäude wie die hauseigene Bar. Räume müssen sich geteilt werden. So kann es sein, dass vor der Produktionstür gefeiert wird. Die Crew muss sich die einzigen Klos mit Gästen der Bar teilen
- Grundsätzlich ist die Kommunikation sehr freundlich. Es wird immer betont, wie viel Wert die Kommunikation hat.
- TaKeTV hat viele verschiedene Bereiche, z.B. Produktion, Gastro, Social Media, Media. Diese Bereiche alle ausreichend zu informieren ist schwierig, trotz vieler Meetings treten hier oft Kommunikationsversäumnisse auf.
- Der Kommunikationsbereich ist der Bereich an dem vermutlich am meisten gearbeitet worden ist in den letzten Jahren (viele Meetings um Informationen weiterzugeben, bessere Protokollierung, mehr und bessere Kommunikationswege).
- Trotzdem sind die meisten Probleme und Reibereien auf fehlende oder nicht ausreichende Kommunikation zurückzuführen. Gerade Interessen von Produktionen und Gastro-Bereich kollidieren immer wieder, da diese Interessen grundsätzlich gegenläufig sind.
- Bei auftretenden personellen Engstellen wird z.T. spät reagiert und das ist dann meistens zum Leiden der Mitarbeiter:innen, z.B. bekommt man teils nur eine Woche vorher Bescheid wann und wie man arbeiten muss.
- TaKeTV stellt allerdings neue Leute ein, um dieses Problem zu minimieren und zu professionalisieren (Einstellung Communications Director).
- ~85% der Mitarbeitenden sind männlicher Geschlechtsidentität.
- Aus meiner Perspektive sind die Mitarbeitenden LGBTQIA*-freundlich und haben bezüglich Rassismus und Sexismus die mMn nach richtigen Einstellungen.
- Für eine objektivere Einschätzung der Gleichberechtigung sollte hier eine Person schreiben, die eher von mangelnder Gleichberechtigung betroffen ist. Daher eine mittlere Bewertung.
- DER Grund bei TaKeTV zu arbeiten. Super interessante Aufgaben, total vielfältig. Man hat immer neue Herausforderungen, die aber im Leistungsbereich des Teams liegen, d.h. wenn man mal etwas nicht schafft, gibt es Kolleg:innen die helfen können.
- Man arbeitet in einer jungen und attraktiven Branche.
- Wen e-Sport, Twitch und Gaming interessiert macht hier Hobby zum Beruf.
- Man darf sich aufgabentechnisch ausprobieren. Heute Audio, morgen Kamera, nächste Woche Bildmischen.
- Man arbeitet an Projekten die weltweit Aufmerksamkeit erregen vor tausenden von Zuschauer:innen und mit der gesamten Bandbreite an nationalen und internationalen Influencern.
- Man hat die Chance mit seinen „Lieblings-Persönlichkeiten“ zu arbeiten.
- Bei TaKeTV zu arbeiten verschafft einem das „Bragging-Right“.
Entfaltungsmöglichkeiten in einem gewissen Rahmen
Die heuchlerische Art wie im Betrieb miteinander und zwar besonders von oben miteinander umgegangen wird.
Es sollte seine Mitarbeiter wertschätzen lernen und sie mehr unterstützen und ihnen vor allem nicht das Gefühl geben, dass sie absolut ersetzbar sind. Aus Arbeitnehmersicht sagt man, "frag dich nicht, was dein Unternehmen für dich tun kann, sondern, was du für das Unternehmen tun kannst", aber andersherum sollte der Betrieb Mitarbeiter nicht ausbeuten und dann wie verbrauchte Batterien unökologisch im Wald entsorgen.
Die Arbeitsatmosphäre ist vom ständigen Gefühl begleitet absolut ersetzbar und minderwertig zu sein. Wertschätzung gibt es keine, aber mach etwas nicht richtig oder schnell genug oder effizient - bist du Schuld. Leide für immer darunter bzw. bis deine 3monatige Probezeit vorbei ist, denn dann bist du sowieso weg, weil du danach zu viel kosten würdest.
Aber hey, immerhin ist es ein junges Team mit dem man sich über Gaming unterhalten kann.
Der Betrieb stellt sich besser dar als er ist. Branchenintern wird TaKeTV als Witz gehandhabt, da man gutes Personal vergrault, das andere Unternehmen mit begierig aufnehmen. Allein die Tatsache, dass ein Haufen Mitarbeiter auf einen Schlag kündigte und eine Konkurrenzfirma gründetet, sagt wahrscheinlich genug aus.
Generell sind diverse negative Gerüchte um die Firma aufgeploppt über die sich in der Branche gerne unterhalten wird.
Die Leistungen, die TaKeTV anbietet sind im Broadcastbereich mittelwertig, aber ganz billig verkauft und als Mitarbeiter merkt man das an allen Ecken und Kanten.
Es ist wohl eher eine Work-Work-Balance, denn Life gibt es nur in Form von Live-Produktionen. Broadcast ist zwar super spannend und gerade im eSports abwechslungsreich, aber die 14 Tage Woche gibt es schon und Überstundenabbau direkt im Anschluss, werden einem auch gerne mal versagt. Auch gibt es Produktionen da kommt man für 2h Schlaf nach Hause, weil man direkt danach wieder los darf. Es wird weder auf physical noch auf mental health Rücksicht genommen.
Ebenso wird eine derartige Personalplanungsweise als selbstverständlich angesehen, "man wisse ja worauf man sich da eingelassen hat". Es wird nicht gefragt, ob du außerhalb deiner Regelarbeitszeit arbeiten kannst oder möchtest. Wenn man etwas an den Wochenenden machen möchte, muss man sich dafür explizit mit Urlaubstagen oder Überstunden frei nehmen.
Ich durfte mir auch schon mal anhören, was ich mir denn einbilde in meiner Freizeit etwas zu planen. Wer bei TaKeTV arbeitet, arbeitet dort nicht wie ein normaler Arbeitnehmer, man verkauft Leib und Seele.
Für die meisten endet ihre Karriere bei TaKeTV nach ihrer 3monatigen unvergüteten Probezeit, wenn sie überhaupt so lange bleiben. Einige werden dann zu Azubis, die aufgrund der wenigen Optionen im Boradcastbereich ausgebildete zu werden, zwangsweise bleiben müssen. Das jemand seine Ausbildung verkürzt hat, habe ich noch nie gehört. Bei Übernahmen wird lieber überlegt, ob man einen neuen kostenlosen Praktikanten nimmt oder ob die Leistung es wirklich wert ist (Spoiler: ist sie nicht). Es gibt Leute im Betrieb mit einem solideren Gehalt, die findet man aber eher im Managementbereich und auch nur dann, wenn sie sich wirklich den Po aufreißen und sich über das Burnout hinaus kämpfen.
Das Gehalt liegt etwa auf Niveau vom gesetzlichen Mindestlohn - auch für ausgebildete Fachkräfte, weswegen es kaum welche im Betrieb gibt, nur Quereinsteiger. Es gibt keine Wochenend- oder Nachtzuschläge, aber einen Hauch Weihnachtsgeld.
Dazu kommt, dass man dem Betrieb monatlich 20h Überstunden schenkt, also 2,5 Tage, also eine halbe Arbeitswoche.
Von Sozialleistungen habe ich noch nie etwas gehört, also wird es wohl auch keine geben.
Der Betrieb engagiert sich weder umweltfreundlich noch sozial. Aber es wird zumindest ein wenig der Müll sortiert und fachgerecht auf dem Wertstoffhof entsorgt.
Kollegialen Zusammenhalt gab es mal, aber wenn sich die gesamte Crew alle paar Monate komplett ändert und es kaum stabile Konstanten im Personal gibt - außer den Azubis, weil die für 3Jahre nirgendwo anders hin können - gibt es natürlich kein Team und jeder spukt dem anderen in die Suppe, damit man einen anderen Sündenbock als sich selbst benennen kann, damit man selber bloß keine Schuldeingeständnis machen muss.
Aufgrund des Umgangs miteinander hat einer der Mitarbeiter definitiv das Stockholm-Syndorm entwickelt, einer musste in Therapie, bei einigen sind mittlerweile Depressionen und BurnOut diagnostiziert worden.
Das Verhalten von Vorgesetzten ist absolut undurchsichtig. Situationen werden immer zum Nachtteil der Arbeitnehmer ausgelegt. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, man ist immer Schuld. Der Strom in der Stadt fällt aus, du bist Schuld. Jemand sagt dir, mach das so, du weißt daraufhin, dass das nicht funktionieren wird, woraufhin es nicht funktioniert, du bist Schuld. Merkwürdigerweise melden sich auch immer wieder Leute zu Wort, die keine Ahnung davon haben, was du da tust, es aber meinen trotzdem besser zu wissen - also ein Team voller Experten. Zwar alles Quereinsteiger, aber alles Experten für alles.
Das Büro ist recht geräumig und auch die Produktionsstätten bieten genug Platz um sich nicht wie eine Sardine in der Dose zu fühlen. Auch wird einem alles - oder so gut wie alles - an Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt und kann man kann defektes Arbeitsequipment schnell und formlos austauschen.
Klimatisch sind gerade die vorderen Büroflächen im Sommer sehr im Nachteil, weil es keine Klimaanlage gibt. Die hinteren Büros leiden daran nie das Sonnenlicht zu sehen.
Für die Ordnung an seinem Arbeitsplatz ist jeder selbstverständlich selber verantwortlich und auch in den Produktionsräumen ist das mit der Ordnung besser geworden. Dafür gibt es immer Ärgernisse, wenn es um die Küche geht.
Einer meiner Lieblingssätze: "Das hören wir zum ersten Mal." Man kann kommunizieren, das man Vorschläge hat, dass etwas so nicht funktioniert oder einem etwas nicht passt, mal abgesehen davon, dass sich nichts daran ändern wird, hat man auch einfach einen Stein im Brett. Ständig hat man den Eindruck sich hundert Mal wiederholen zu müssen und trotzdem tut sich nichts und noch besser man ist der Buh-Mann. Richtig cool.
Zwar wird mit flachen Hierarchien geworben, die habe ich aber weder auf dem Dach noch im Keller gefunden und schon gar nicht im Büro. Das Team ist jung und man ist per Du, aber manche Leute scheinen auf Durchzug gestellt zu haben, weil man ihnen etwas zu viel Verantwortung gegeben hat und das fälschlicherweise mit Macht verwechseln. Einen respektvollen Umgang gibt es nicht. Friss oder lass dich fressen.
Dazu kommt ein absolut klischeehaftes Männer- und Frauenbild für dessen Aufbrechung es keine Sensibilität gibt. Generell gibt es keine Sensibilität, denn dafür müsste es ja auch ein gewisses Maß an Selbstreflexion geben und das kann man vergeblich suchen :D
Hier muss ich tatsächlich vollkommen unironisch volle Punktzahl geben. Die Aufgaben bei TaKeTV sind wirklich sehr interessant und abwechslungsreich. Man arbeitet in verschiedenen Produktionen mit verschiedenen Kunden. Und da gerade der Streamingbereich ja nicht mit stringentem linearen Fernsehen vergleichbar ist, ist wirklich jede Show anders. Auch ist der Standort nicht immer derselbe. Viele Produktionen finden in Krefeld selber statt, aber auch im Kooperationsstandort Köln im Xperion. Außerdem bieten sich immer wieder Möglichkeiten an in externen Produktionen bundesweit und im nahen Ausland eingesetzt zu werden.
Aber etwas zynisch muss ich beim Thema "interessante" Aufgaben doch werden. Man kann auch als Praktikant vollkommen unversichert Garagen mit einer Flex vom Ruß brennender Mülltonnen befreien, Schweißerarbeiten im engzugestellten und unbelüfteten Keller durchführen, Elektroarbeiten die eigentlich nur von geschulten Elektrikern gemacht werden dürfen. Was wohl nicht mehr gemacht wird, ist mit einem Presslufthammer eine Treppe in den Keller zu schlagen, die bis heute weder über eine Beleuchtung noch über ein Geländer verfügt.
So verdient kununu Geld.