19 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Produkte und die Leidenschaft für außergewöhnliche Themen.
Dass Leute mit null Teamkompetenz als Teamleiter eingestellt werden.
Dass es kaum Benefits für Mitarbeiter gibt (außer die Book allowance)
Mehr Wertschätzung für die Angestellten!
Schöne Bücher, ein elegantes Arbeitsumfeld und viele nette Kollegen.
Tolle Produkte, die mit viel Liebe zum Detail hergestellt werden. Leider wird alles zu sehr auf Luxus getrimmt und das Programm ist in den 80ern steckengeblieben.
Keine Förderung von den Chefs.
Die meisten Kollegen sind sehr nett! Immerhin führt die chaotische Kommunikation dazu, dass man sich mehr direkt mit den verschiedenen Abteilungen kurzschließt und dadurch die Kollegen kennenlernt.
toxisch und peinlich!
hier gibt es viel Verbesserungsbedarf. Die meisten Entscheidungen werden von der Chefetage willkürlich, und ohne Absprache mit den verschiedenen Abteilungen getroffen.
Das Gehalt spiegelt das Aufgabenpensum nicht wider. Glorifizierter Mindestlohn.
Nicht vorhanden. Nur wenn man laut schreit und auf Füsse tritt wird man hier berücksichtigt.
Natürlich – die Bücher, die Themen, die Künstler, die legendäre Erfolgsgeschichte des Verlegers. Das prachtvolle Verlagsgebäude, das Casino samt der kulinarischen Küche und die freundlichen Kolleg*innen, die ich kennenlernen durfte. Schade, dass Strukturen und direkte Vorgesetzte toxisch sind.
Im Verkaufsbereich herrscht aus meiner Sicht ein toxisches und manipulierendes Arbeitsklima, insbesondere seitens der direkten Vorgesetzten. Ein starkes Konkurrenzdenken wird durch den Fokus auf Provision gefördert, während Teamarbeit nur wenig Wertschätzung erfährt. Erfolge der Mitarbeitenden oder des gesamten Teams wurden meist nur den Vorgesetzten zugeschrieben.
Die strengen Hierarchien und die geringe Anzahl an Entscheidungsträgern tragen aus meiner Sicht dazu bei, dass toxisches Verhalten und machtmissbräuchliche Strukturen begünstigt werden. Der Umgang mit solchen Themen erscheint mir weder zeitgemäß noch vertretbar.
Der Verlag hat ein kultiviertes und modernes Image, das vor allem durch seine Produkte und die vertretenden Künstler geprägt wird. Die toxische Unternehmenskultur ist kein Geheimnis, auch außerhalb des Verlages kursieren Gerüchte.
Grundsätzlich sehe ich Potenzial für eine angenehme Work-Life-Balance. Aus meiner Sicht ist es nicht zeitgemäß, Mitarbeitende aufgrund von Krankmeldungen zu sanktionieren, beispielsweise durch den Ausschluss von wichtigen Veranstaltungen. Wenn man an freien oder Urlaubstagen nicht sofort reagierte, konnte es passieren, dass einem der Kunde oder vorher in die Wege geleitete Verkäufe entzogen wurde… Dazu kommt unangebrachtes Kontrollverhalten (Zugriff auf den eigenen E-Mail Account, krude Regeln..).
Zu Beginn wurden viele Versprechungen bezüglich der Karriereentwicklung gemacht. Allerdings war das Wachstum ab einem bestimmten Punkt begrenzt und hing stark von der Zustimmung des direkten Vorgesetzten ab.
Unterschiedlich, teils willkürlich
Widersprüchlich
Ich hatte das Glück, mit vielen netten Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten, die einen respektvollen und ehrlichen Umgang pflegten. Leider wurde häufig versucht, Mitarbeitende gegeneinander auszuspielen, und Tratsch war ein ständiger Begleiter im Arbeitsalltag, was das Klima erheblich belastete. Der Einfluss der toxischen Vorgesetzten war dabei leider zu dominant und trug maßgeblich zu einer angespannten und belastenden Atmosphäre bei.
Unprofessionell. Es mangelte an einer klaren Struktur, eindeutigen Anweisungen und vorausschauender Planung. Die Informationslage war oft intransparent, was die Zusammenarbeit erschwerte und sich negativ auf die eigene Karriere auswirken konnte.
Persönliche und berufliche Grenzen wurden meiner Erfahrung nach regelmäßig überschritten, heutzutage nicht mehr vertretbar. Ein vermeintlich kollegialer und lockerer Umgang kippte oft in diffamierendes und manipulierendes Verhalten. Führung folgte dem bewährten Prinzip: Zuckerbrot und Peitsche – wobei manchmal beides gleichzeitig zum Einsatz kam, je nachdem, wie der Wind gerade stand.
Konstruktive Kritik wurde nicht angenommen: Probleme wurden entweder ignoriert oder mit einem Lächeln wegerklärt. Der Vorgesetzte sah sein Team nicht als Menschen, die es zu fördern galt, sondern als Konkurrenten, mit denen man sich um Kunden, Verkäufe und – natürlich – Provisionen stritt. Apropos Kunden: Ehrlichkeit war hier eher optional, und wer nicht bereit war, ein gewisses Maß an Druck und Täuschung im Verkaufsprozess zu akzeptieren, war einfach nicht „hungrig“ genug.
Wer professionell Kunst verkaufen möchte, ist hier nicht richtig.
Es wird viel Wert auf Ästhetik und das Interieur gelegt - schließlich soll das Chaos in einer ansprechenden Umgebung stattfinden. Das Arbeitsumfeld?Eine hektische, unorganisierte und akustische Achterbahnfahrt (telefoniert wird permanent, überall und laut).
Nach anfänglichem positiven Eindruck wirkte die Kommunikation zunehmend problematisch. Oft unprofessionell, intransparent und in einigen Fällen unangemessen im Ton. Als Ansprechpartner stand im Wesentlichen nur der direkte Vorgesetzte zur Verfügung, der Informationen häufig zu seinem eigenen Vorteil zurückhielt. Mikromanagement war weit verbreitet, und ein erhebliches Informationsdefizit zog sich durch alle Hierarchieebenen.
Trotz der erfreulichen Präsenz von Frauen in Führungspositionen fühlte ich mich nicht immer gleichberechtigt behandelt. Interessanterweise schienen männliche Kollegen mit beeindruckenden – oder zumindest ausreichenden – Verkaufszahlen eine Art VIP-Status zu genießen. Dazu gehörten nicht nur mehr Freiheiten, sondern offenbar auch das Privileg, sich über gewisse Grenzen hinwegzusetzen.
Das kommt natürlich auf die jeweilige Position an – und darauf, was man selbst unter den gegebenen Umständen daraus macht. Besonders spannend waren die Events und die Veröffentlichung neuer Bücher. Weniger inspirierend war hingegen die ständige Notwendigkeit – vor allem für die Mitarbeiterinnen – sich als inoffizielles Ordnungsteam zu betätigen. Immerhin: Das Entsorgen von Altpapier wurde oft mit mehr Anerkennung bedacht als so manche wirklich relevante Leistung..
Für den Verleger sind alle austauschbar
Arbeit quasi nicht in den vertraglichen Arbeitszeiten zu schaffen. Überstunden werden nicht bezahlt, man kann sie „abfeiern“ was kaum möglich ist.
Die Abteilungsleitung kann selbst nicht entscheiden, alles muss vom Verleger entschieden werden
Gute Technik, das Büro ist gut angebunden
Veränderungen werden nicht kommuniziert. Man erfährt erst sehr spät davon trotz dem monatlichen Meeting
Jeden hat die gleichen Chancen….. nämlich keine
Die netten Kollegen und die sehr gute Verpflegung
Das Konzept, der Chef kommt rein und alle erstarren vor Angst, funktioniert einfach nicht mehr heute. Die ständige Drohkulisse, man würde seinen Job verlieren passt auch nicht mehr zum heutigen Arbeitsmarkt. Außerdem muss es auch Stellen geben, an die man sich bei Schwierigkeiten wenden kann.
Mehr klare Kommunikation innerhalb des Teams, weniger DRuck von oben
Einzelne Kollegen sind toll, die meisten äußerst speziell bis hin zu unangenehm
Wäre mir neu, dass es hier sowas gibt
Es dürfen keine eigenen Gegenstände mitgebracht werden, wegen des visuellen Konzepts
Die Chefetage diktiert von oben
Irgendwann gleicht ein Bildband eben dem anderen
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich mit Blick auf die oben genannten Punkte jemals etwas ändern wird. Die Konsequenz wird sein, dass man immer weniger Personal findet, was den Verlag mittelfristig vor unlösbare Probleme stellen wird.
Toxisch.
Die bestehende Belegschaft kann das bestehende Aufgabenpensum nicht stemmen. Es wird nicht konsequent mehr eingestellt. Gleichzeitig verlassen verdiente Mitarbeiter das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Zuletzt auch in größeren Mengen. Das Verhältnis Gehalt-Arbeitsbelastung ist dementsprechend inadäquat.
Zu allen Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich direkt zusammengearbeitet habe, hatte ich ein positives, respektvolles Verhältnis. Ebenso habe ich von diesen viel gelernt. Den Abzug von drei Sternen vergebe ich, weil es ausgewählte Mitarbeiter gibt, die gezielt bei der Geschäftsführung andere Kolleginnen und Kollegen grundlos diffamieren und Hetze betreiben. Mitunter kann in solcherlei Fällen auch von Mobbing gesprochen werden.
Dieser ist als "katastrophal" zu bezeichnen. Langjährige, verdiente Mitarbeiter werden rausgedrängt.
Gleichwohl es Ableitungsleiter o.ä. geben mag, ist letztlich nur das Wort der Geschäftsführung Gesetz. Dieses wird in überwiegend erniedrigendem Tonfall und oftmals über E-Mails kommuniziert. Gerne wird dabei auch mal die Personalabteilung in Cc genommen, um den Mitarbeiter zusätzlich unter Druck zu setzen. Die Nachfolge arbeitet seit einigen Jahren im Unternehmen und ist der Aufgabe nicht einmal ansatzweise gewachsen. Dies offenbart sich unter anderem in eklatanten Wissenslücken im (vermeintlich) eigenen Fachgebiet. Gleichzeitig wird selbstbewusst geherrscht.
Das Wort der Geschäftsführung ist Gesetz. Diametral auseinander gehende Anweisungen, die mitunter jeglicher Rationalität entbehren, sind mehr Tagesordnung denn Seltenheit.
Entspricht nicht der zu leistenden Arbeit.
Soweit ich es beurteilen konnte, gibt es dort viele Frauen in verantwortungsvollen Positionen, die von ihren Mitarbeitern sehr geschätzt sind.
Cooles Produkt.
Was wirklich nennenswert und absolut nicht selbstverständlich ist: das Casino! Die ,,Kantine'' von TASCHEN ist viel mehr als das und bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Mittag einen Ort der Kommunikation mit ausgefallenen und sehr leckeren Gerichten für kleines Geld.
Die Arbeitsatmosphäre ist, besonders in der Abteilung in der ich tätig bin, sehr gut. Man wird regelmäßig gelobt und kann sich stets auf die Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen verlassen.
Das HQ befindet sich direkt am Friesenplatz in der Kölner Innenstadt, so dass man gleich nach Arbeitsschluss noch Aktivitäten wie Sport in den umliegenden Fitness-Studios nachgehen kann. Wöchentlich wird zur Yoga-Stunde ins Casino eingeladen. Durch eine maximale Arbeitszeit von 37,5h Stunden, hat man ausreichend Zeit für die Freizeit.
Man unterstützt sich gegenseitig und hilft immer. Besonders Personale Engpässe bspw. durch Krankheit, werden so super gemeistert.
Sicherlich ist die Kommunikation noch ausbaufähig, aber man merkt, dass daran gearbeitet wird. Durch ein monatliches Staff-Meeting wird man von der Geschäftsführung über neue Launches oder Veränderungen frühzeitig informiert.
Das internationale Umfeld und das weitere Wachstum des Unternehmen, bieten spannende Aufgaben.
Die Kantine
Den Umgang untereinander und den ständig herrschende Furcht vor der Chefetage
Mehr Augenhöhe, faire Gehälter und Überstundenausgleich und vielleicht auch mal schauen, wie mit Praktikanten und Azubis umgegangen wird.
Die Atmosphäre ist meistens angespannt, weil viel Druck aus der Chefetage kommt. Bevor die Unternehmensinhaber "zu Besuch" kommen, werden vorher die Büros auf persönliche Gegenstände der Mitarbeiter kontrolliert. Nichtmal ein Karton darf irgendwo herumstehen. Es wird viel geduldet, auch sexistische Kommentare einzelner Mitarbeiter. Einige Kollegen sind dafür äußerst nett und hilfsbereit.
Kommt auch auf die Abteilung an. Überstunden werden aber fast überall erwartet.
Kommt sehr stark auf die Abteilung an. Es haben aber viele Angst ihren Job zu verlieren.
Jeder ist ersetzbar.
Es kommen sehr viel Druck und zum Teil auch unangemessene Erwartungen von oben.
Sehr gute Kantine
Man erfährt als gewöhnlicher Mitarbeiter mitunter recht spät von Änderungen.
Viele Frauen in Führungspositionen. Trotzdem lohnt es sich das Verlagsportfolio mal ganz genau anzuschauen
Viele Aufgaben sind interessant, es wiederholt sich aber auch sehr. Die Reputation des Verlags hat in den letzten Jahren auch sehr nachgelassen.
Vertrauensvolle und wertschätzende Feedback- und Fehlerkultur entwickeln. Mitarbeitern mehr Entscheidungsspielräume einräumen.
Die Atmosphäre in den Bereichen ist meist gut, manche Bereiche leiden unter zeitweiser starker Arbeitsbelastung, was sich dann auf die Stimmung auswirkt. Fehlerkultur und häufigere Wertschätzung der Mitarbeiter sind ausbaufähig.
Hervorragendes Markenimage als Weltmarktführer im Bereich der Kunstbildbände. Arbeitgeberimage noch optimierbar.
Flexibilität ist oft gefordert, was Erreichbarkeit und Arbeitszeit angeht, gerade auch wegen der Zeitzonen-übergreifenden Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten. Da Vertrauensarbeitszeit gilt, ist jeder für seinen eigenen sorgsamen Umgang mit der Work-Life-Balance verantwortlich.
Individuelle Weiterbildung wird gefördert, wenn es Sinn macht für Mitarbeiter und Unternehmen. Es gibt Mitarbeiter-Jahresgespräche. Die Geschäftsführung kennt jeden Mitarbeiter und fördert auch die Weiterentwicklung.
In allen Bereichen spürbar. Manchmal könnte die bereichsübergreifende Zusammenarbeit noch etwas besser sein.
Es gibt zahlreiche Mitarbeiter, die schon 25 Jahre und länger dabei sind. Auch bei Neu-Einstellungen erhalten ältere Kandidaten eine Chance.
Sehr schöne Räumlichkeiten in einem denkmalgeschützten Gründerzeithaus mitten in der Innenstadt, ausgestattet mit Kunstobjekten und Designmöbeln.
regelmäßiges Online-Staffmeeting mit allen Mitarbeitern weltweit, bereichsinterne Besprechungen und teilweise Jourfixe mit Vorgesetzten tragen zu guter Information und Kommunikation bei. Feedback-Kultur ließe sich noch weiterentwickeln.
Jede/-r hat die gleichen Chancen. Leistung und Einsatzbereitschaft zählen.
Durch die Internationalität und Themen immer anspruchsvoll, abwechslungsreich und häufig komplex.
Das internationale Umfeld, die Arbeit mit den größten Künstler unserer Zeit und nicht zuletzt ausgesprochen engagierte Kolleginnen und Kollegen sind in dieser Kombination in der Verlagsbranche einmalig.
Könnte nicht besser sein. Im Kunstbuchbereich spielt der Verlag die international führende Rolle.
TASCHEN verlegt eine exzellente Novität nach der anderen. Die hohen Ansprüche an die Qualität der Bücher bedeuten für jeden einzelnen viel Arbeit. Überstunden werden nicht erwartet, aber natürlich setzt man sich weit über die Arbeitszeit hinweg ein.
TASCHEN arbeitet klimaneutral und setzt sich durch die Unterstützung des Instituto Terra für die Wiederaufforstung des brasilianischen Regenwaldes ein.
Die Kolleginnen und Kollegen im In- und Ausland sind toll: trotz des hohen Arbeitspensums nehmen sie sich Zeit, einander zu helfen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Es gibt einige Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahrzehnten im Unternehmen sind oder bis zum Renteneintritt geblieben sind.
Stets freundlich, wertschätzend und unterstützend.
Das Verlagsgebäude mit Kunst in allen Räumen ist ein Privileg und die technische Ausstattung ist stets auf dem neuesten Stand.
Die Kommunikation ist ausgezeichnet. Monatlich werden Informationsveranstaltungen angeboten. Auch innerhalb der Abteilungen und über Abteilungsgrenzen hinweg findet permanent ein reger und konstruktiver Austausch statt.
Sehr fair. Besondere individuelle Leistungen werden gesehen und auch mit Gratifikationen großzügig vergütet.
Viele Frauen haben Schlüsselpositionen inne.
Die Aufgaben könnten nicht spannender sein. Die enge Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden aus aller Welt ist sehr inspirierend.
Das Arbeitsumfeld, das Produkt, die Internationalität machen Spaß und bringen viele Möglichkeiten mit sich. Wenn nicht gerade Corona ist, bekommt man viel geboten: es gibt oft größere Feiern oder kleinere Umtrünke, meistens vom hauseigenen Koch veranstaltet. Das Mittagsangebot ist grandios, ebenso die Ausstattung der Räume mit Kunstgegenständen.
Es werden oft leere Versprechungen gemacht und damit gespielt, dass die Mitarbeiter ihr Bestes und mehr geben, um utopischen Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei wird viel kaputt gemacht.
Die Corona Krise ist sicherlich eine außergewöhnliche Situation für alle. Diese sollte man daher gemeinsam meistern und nicht die permanente Angst um den Job schüren. Kurzarbeit sollte doch dazu dienen, Arbeitsplätze zu halten?
Man sollte begreifen, dass die Mitarbeiter das wichtigste Gut des Unternehmens sind. Man sollte jedem Menschen mit Respekt begegnen und wertschätzen, was geleistet wird. Respektloser Umgang vergrault auf Kurz oder Lang all diejenigen, die vielleicht viel Potential gehabt hätten, das Unternehmen weiter zu bringen. Zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter - eine verpestete Arbeitsatmosphäre schafft nur Frust, der am Ende zu Fehlern und noch mehr Frust, oder in letzter Konsequenz, zu Kündigungen führt.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark davon abhängig, in welchem Bereich man tätig ist. Manche Abteilungen bekommen so viel Druck und arbeiten unter so großem Stress, dass darunter natürlich die gesamte Atmosphäre leidet, ebenso das Zwischenmenschliche. Respektlosigkeiten gehören manchmal zur Tagesordnung.
Das Image ist sehr gut, ein renommierter Verlag der nach Außen hin sehr professionell wirkt.
Wenn man es schafft, die Probleme nicht mit nach Hause zu nehmen und nicht zu viele Überstunden zu machen, hat man viele Freiheiten und kann sich die Arbeitszeiten flexibel einteilen. Home Office ist durch die Corona Krise ein wichtiger Bestandteil geworden.
Leider sind Überstunden meistens unvermeidbar und zwingend notwendig, werden aber nicht dokumentiert - also weder vergütet noch abgefeiert. Da muss man selber entscheiden inwieweit man bereit ist, dies mitzumachen.
Wenn Kollegen entlassen werden, ist es selbstverständlich alles zu übernehmen, auch ohne Übergabe.
Hier gehört Glück dazu und man muss dafür gemacht sein, ein hohes Stresslevel auszuhalten. Weiterbildung ist zum Teil nur recht widerwillig möglich.
Hier ist deutlich Spielraum nach oben. Normale Mitarbeiter werden scheinbar klein gehalten und immer wieder vertröstet. Leider gibt es kein Jobticket, was bei Arbeitsplätzen in der Innenstadt inzwischen zum Standard gehören sollte.
Mehr Schein als Sein.
Auch abhängig von der Dynamik der Abteilungen. Sicherlich herrscht oft ein guter Zusammenhalt, man stärkt sich den Rücken und arbeitet gemeinsam als Team. Oft rammt man sich aber auch ein Messer in den Rücken, um bloß nicht selber in die Schussbahn zu geraten.
Auch hier gibt es gute Vorgesetzte, die an ihren Teams teilhaben und sie "führen" anstatt nur zu kommandieren. Oft werden aber irgendwelche Entscheidungen getroffen, die dann ausgebadet werden müssen. Man interessiert sich nicht für Kritik, Hauptsache die Arbeit wird schnell erledigt.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut, tolle Räumlichkeiten in guter Lage und gute Ausstattung.
Kommunikation findet im Großen und Ganzen so gut wie gar nicht statt. Innerhalb der Teams wird daran gearbeitet - mal mehr, mal weniger erfolgreich. Das gesamte Unternehmen betreffend herrscht keine Transparenz, die manchmal aber helfen würde augenscheinlich willkürlich getroffene Entscheidungen nachzuvollziehen. Einige Arbeit wird komplett umsonst erledigt, weil einfach versäumt wird Änderungswünsche etc. mitzuteilen.
Es gibt viele Frauen im Unternehmen, auch in höheren / Führungspositionen. Der Einstieg nach der Elternzeit könnte sicherlich reibungsloser laufen.
Das Verlagsgeschäft ist ohne Frage sehr interessant! Top Produkte und ein internationales Umfeld, das wirklich Spaß macht. Einziges Manko hier sind unsinnig getroffene Entscheidungen, die den Spaß an der Arbeit verderben. Oft weiß man selber nicht, wohin man will. So werden Sachen immer und immer wieder gemacht, viel Zeit wird verschwendet.
So verdient kununu Geld.