Misstrauen, Machtspielchen und monotone Aufgaben – keine Empfehlung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das toxische Arbeitsklima mit Lästereien, Bevorzugung einzelner Personen und sexistischen Äußerungen. Auch die unterdurchschnittliche Bezahlung, die monotonen Aufgaben und das schlechte Image in der Branche hinterlassen einen insgesamt sehr negativen Eindruck
Verbesserungsvorschläge
- Einführung einer offenen, vertrauensbasierten Kommunikationskultur – Feedback sollte nicht als Bedrohung wahrgenommen werden
- Schulung der Führungsebene in modernen, mitarbeiterorientierten Führungsstilen
- Etablierung klarer Verhaltensrichtlinien zur Vermeidung von Diskriminierung, insbesondere sexistischen Äußerungen
- Ermöglichung von Homeoffice und flexiblem Arbeiten, um Vertrauen zu signalisieren und moderne Arbeitsstandards zu erfüllen
- Überarbeitung des Gehaltsmodells, um marktübliche Vergütung und Leistungsgerechtigkeit sicherzustellen
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Unternehmen war von Misstrauen und Unsicherheit geprägt. Viele Mitarbeitende hatten sichtbar Angst vor dem Vorgesetzten, was zu einem angespannten und wenig produktiven Arbeitsumfeld führte. Ständige Lästereien und mangelnder Teamgeist waren an der Tagesordnung
Image
Das Unternehmen hat branchenintern einen schlechten Ruf, was vor allem auf den problematischen Führungsstil zurückzuführen ist. Dies erschwert auch die externe Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber.
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten waren weitgehend in Ordnung. Das ist einer der wenigen positiven Punkte
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten waren stark eingeschränkt und nicht leistungsbasiert.
Gehalt/Benefits
Das Grundgehalt lag unter dem Branchendurchschnitt. Es gab zwar eine Provisionsregelung und vermögenswirksame Leistungen, diese konnten die insgesamt niedrige Vergütung jedoch nicht wirklich ausgleichen. Auch sonstige Benefits oder Entwicklungsmöglichkeiten waren kaum vorhanden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Weniger Papier verwenden. Ansonsten wird schon drauf geachtet
Kollegenzusammenhalt
Es gab vereinzelt loyale Kolleginnen und Kollegen, doch im Großen und Ganzen herrschte ein Klima des Misstrauens. Sexistische Bemerkungen waren keine Seltenheit. Niemand konnte sich sicher sein, wem man trauen kann – ein offenes und respektvolles Miteinander war nicht gegeben
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere und jüngere Kolleginnen und Kollegen werden allerdings gleich behandelt
Vorgesetztenverhalten
Der Führungsstil war autoritär und von einem übersteigerten Selbstbild geprägt. Entscheidungen wurden willkürlich getroffen und persönliche Vorlieben spielten eine größere Rolle als Leistung. Vertrauen in die Mitarbeitenden fehlte vollständig
Arbeitsbedingungen
Durchaus moderne Ausstattung. Homeoffice wurde trotz technischer Möglichkeiten aus Prinzip nicht angeboten – aus Misstrauen gegenüber den Mitarbeitenden.
Kommunikation
Kommunikation war intransparent und stark hierarchisch geprägt. Informationen wurden oft nur selektiv oder verspätet weitergegeben.
Gleichberechtigung
Es gab klare Bevorzugungen einzelner Personen – Gleichbehandlung war nicht gegeben. Besonders auffällig war der Umgang mit Geschlechterrollen, der teils stark rückständig wirkte.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren überwiegend monoton, wiederholten sich ständig