Die Welt hat sich weitergedreht – neusta leider nicht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr viel Entfaltungspotential
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Benefits und Möglichkeiten sollten Transparent für die gesamte Organisation gespiegelt werden. Beispielsweise KiTA Zuschüsse gibt es bei Nachfrage und passendem Nasenfaktor. Die Führung sollte ihre Aufgaben aufteilen und ihre Fachexpertise jeweils ausspielen. Stärken stärken.
Verbesserungsvorschläge
Der Fisch stinkt leider vom Kopf. Der Führungsstil sollte stark überdacht werden. Hört auf die Mitarbeitenden zu ärgern und behandelt diese wieder auf Augenhöhe
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist innerhalb der Teams sehr gut und dafür schätzen die Mitarbeitenden das Unternehmen. Die Räumlichkeiten laden weder zum arbeiten noch zum erholen ein.
Image
Bis vor zwei Jahren hätte ich hier Fünf Sterne gegeben. Es hat stark gelitten.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist großartig. Flexible Arbeitszeiten und die Anforderungen sind im Marktvergleich eher mittelmäßig. Man kann bereits mit durchschnittlichen Leistungen die Anforderungen erfüllen und hat somit sehr viel Freizeit
Karriere/Weiterbildung
Grundsätzlich für jede Person möglich, wenn man sich selbst darum kümmert.
Gehalt/Benefits
Marktübliche Gehälter. Tendenziell etwas unterdurchschnittlich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit spielt eine untergeordnete Rolle
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist großartig und hat diese Firma groß gemacht.
Umgang mit älteren Kollegen
Empfinde ich als sehr gut.
Vorgesetztenverhalten
Hier hätte ich nie mehr als 4 Sterne vergeben. Das Verhalten hat sich in den letzten 2 Jahren jedoch maßgeblich verschlechtert.
Die Geschäftsführenden haben ihre jeweiligen Stärken und Schwächen. Der Geschäftsführer ist nicht ohne Grund der best bezahltest Job einer Organisation. Es bestehen sehr hohe Erwartungen an diese Rolle. In der Runde sehe ich keine Person mehr, die sowohl die Fachkompetenz als auch die Softskills vereint, die die Rolle benötigt. Es ist ein Roulette zu welcher Person man kommt (Projektabhängig). Ein GF ist so tief im Tagesgeschäft, dass er der Führungsrolle nicht nachkommt. Ein zweiter GF hat meiner Meinung nach keinerlei Empathie oder Softskills, die für die Rolle Essenziell sind. Ein dritter GF praktiziert Macht immer dort wo er mit Führung nicht weiterkommt. Führungskräfte die einen anderen Führungsstil gelebt haben, wurden entfernt. Es wirkt so als wäre das Auswahlkriterium für Geschäftsführende vor allem: Wer ist auf Linie.
Zuletzt wurde das wertvollste – das Vertrauen der Belegschaft – durch Kontrolle der Anwesenheit im Büro verspielt.
Insgesamt praktizieren die Vorgesetzten sehr viel Steuerung und sehr wenig Führung.
Arbeitsbedingungen
Hier ist man leider nicht mit der Zeit gegangen. Die Hardware ist gut. Da hört es dann aber leider auch auf. Die Qualität der Räume ist sehr fragwürdig. Sehr alte Bausubstanz, sehr schlecht Isoliert, im Winter Kalt, im Sommer Heiß.
Die Innenausstattung sorgt nicht für ein Wohlbefinden. Es gibt sehr wenig Gründe in's Büro zu kommen.
Kommunikation
Informationen werden außerhalb der Teams ungerne weitergegeben. Es wirkt so als würde die Geschäftsführung lieber eine Information nicht weitergeben, damit diese bloß nicht gegen sie verwendet werden kann. Es fühlt sich so an als würd einem als Mitarbeiter die Kompetenz abgesprochen werden auch mit kritischen Informationen wie Beispielsweise Fakten über Kurzarbeit oder schlechte finanzielle Lagen umzugehen. Statt klarer Fakten werden informationen nicht genannt oder sehr weich formuliert.
Gleichberechtigung
Nach Austausch mit vielen Kolleg:innen scheint der Gender-Pay-Gap hier vorhanden zu sein.
In der Behandlung der Kolleg:innen habe ich keinen Unterschied bemerkt.
Ich habe verhalten das als "Rassistisch" und "Sexistisch" einzustufen ist mitbekommen. Die Konsequenzen für den Täter hingen maßgeblich davon ab wie gut die Beziehung zu dem Vorgesetzten waren.
Interessante Aufgaben
In der Softwareentwicklung sind die Tätigkeiten grundsätzlich spannend und können recht frei gestaltet werden. Leider geht es über den Rahmen "Entwicklung" nicht hinaus.
