Leider nicht sehr empfehlenswert
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Insbesondere die Handhabe dieser Änderung zum Homeoffice nicht nur mir aufgestoßen. Ich hörte Rechtfertigungen vom Vorstand, dass man sich seinen Wohnort ja aussuchen könne, dass wir ja froh sein könnten, dass es nicht 5 Tage vor Ort sind und dass es ja vor Corona auch so war.
Dass das nicht der Weg ist Mitarbeiter zu halten und zur Arbeit zu motivieren kann man denke ich auch anhand der anderen Bewertungen gut sehen.
Ansonsten bereits siehe genannte Punkte.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre schön, wenn man als Mitarbeiter das Gefühl bekommt, dass man gehalten werden soll und nicht, dass man mit möglichst geringen Gegenleistungen so lange geschröpft wird wie es geht. Einfachere gehaltliche Entwicklung und keine pauschalen Power-Trip-Entscheidungen wie die Änderung der Homeoffice Regelungen.
Arbeitsatmosphäre
Meine Erfahrung war eine relativ eindeutige Top-Down Hierarchie in der Firma. Es gibt viele „Manager“ bei denen man den Eindruck bekommt, dass ihr einziger Job ist, untereinander ihren „Status“ abzufragen. Die beiden Umstände kombiniert führen zu vielen unnötigen Konflikten, die nicht grade förderlich für das Arbeitsklima sind.
Kollegenzusammenhalt
Weder viele positive noch negative Erfahrungen mit Kollegen. Eigentlich wie bei anderen Firmen auch.
Work-Life-Balance
Die Firma hat etwas aus dem Nichts beschlossen von 4 Tagen pro Monat zurück zu mindestens 10 Tage pro Monat vor Ort.
Es gibt einige Teams die über viele Standorte verteilt sitzen, bei denen es nichts bringt, regelmäßig im Büro zu sitzen, weil trotzdem alles online stattfindet.
Flexibilität Fehlanzeige. Selbst Mitarbeiter, die ihre Angehörigen pflegen sollen nur übergangsweise eine Ausnahmeregelung erhalten. Außerdem müssen diese Einzelfälle vom Vorstand genehmigt werden. Modern klingt für mich anders.
Vorgesetztenverhalten
Im Punkt Vorgesetztenverhalten hatte ich persönlich Glück, wenn man aber eher an die Ebenen Geschäftsführer und aufwärts denkt, werden die Leute, meiner Erfahrung nach, unsympathischer und unangenehmer.
Interessante Aufgaben
Weder besonders tolle, noch besonders schlechte Aufgaben.
Arbeitsbedingungen
Siehe Work-Lifebalance. Zb auch die Dockingstation musste ich mir selbst kaufen und wurde nicht gestellt, als ich angefangen habe.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Techem mag es sich selbst ein nachhaltiges und grünes Image anzudichten. Berücksichtigt man, dass Techem nur mit gesetzlich verpflichtenden Services (Hauptgeschäft ist die Heizungskostenverteilung) Geld verdient, die zum Aufteilen der Kosten für Vermieter da sind, frage ich mich manchmal, wo die Basis dafür liegt.
Auch hier kann man natürlich auch auf den Abschnitt Work-Life-Balance verweisen. Wie gut Umwelt und 3 Mal die Woche ins Büro fahren müssen zusammenpassen, kann sich ja jeder selbst überlegen.
Gehalt/Benefits
Meine Erfahrung zeigte: Es gibt leider keinen Platz für Gehaltsentwicklungen. Wenn man ein gutes Startgehalt aushandeln kann, ist es okay, aber danach muss man selbst bei sehr überdurchschnittlichen Leistungen mit Gehaltssprüngen von 2% und weniger pro Jahr rechnen.

