Unfair, keine Transparenz und unfreundlich
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im letzten Jahr leider nichts nennenswertes.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wie oben beschrieben. Eintritt und Austritt verliefen gleichermaßen problematisch. Feindselige Umgangsweisen nach meiner Kündigung bewiesen mir, dass dies die richtige Entscheidung war. Respektlose Angriffe auf meine Person hörten dennoch nicht auf. Auch die viele Kündigungen haben nicht zu einem Umdenken geführt. Stattdessen haben die Führungskräfte ihr aggressives Verhalten fortgesetzt. Auf meine Kündigung wurde ebenfalls respektlos und unfreundlich reagiert, wobei ich bis zum Schluss respektvoll war.
Verbesserungsvorschläge
Die Führungsebene muss sich ganz dringend ändern. Aktives Stressmanagement, Schutz vor Burnout und faire Prozesse. Junge Mitarbeiter sollten gefördert werden und nicht aktiv vertrieben. Ein personeller Umschwung bei den Führungskräften und weniger "Head Of"'s könnten eventuell helfen.
Arbeitsatmosphäre
Es gehört dazu, vom "Head of" drangsaliert zu werden. Es gibt keine Akzeptanz für fehlendes Wissen oder den Wunsch in ein passendes Projekt zu wechseln. Als Mensch sind die meisten zwar sehr freundlich. Auf der beruflichen Ebene jedoch wird es schnell respektlos und unfreundlich.
Kommunikation
Kommunikation ist wirklich mangelhaft. Es ist sehr schwierig zu verstehen, wie Entwicklungsprozesse angestoßen und gehandhabt werden. Selbst die Führungskraft kann gemeinsam mit HR keine verlässlichen Informationen liefern. Ständig wird die Organisation umgebaut. Es ist unmöglich, als Mitarbeiter eine gewisse Ruhe zu behalten.
Kollegenzusammenhalt
Oft wurde ich im Stich gelassen durch meine Führungskraft, wobei mir nur manche Kolleg*innen zur Seite gestanden haben. Grundsätzlich verstehen sich die meisten gut miteinander. Das Betriebsklima wurde jedoch in den letzten Monaten stark gestoert.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich in Ordnung. Dennoch aufgrund von späten Meetings nur schwer zu planen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten von den Führungskräften hat sich sehr verschlechtert, welches mich auch zu meiner Kündigung verleitet hat. Plötzliche Personalwechsel, unfaire Praktiken in Projekten und böse Bemerkungen von Führungskräften waren nicht mehr auszuhalten. Dazu Vorwürfe bei Krankheit. Es wurde ein Klima bewusst herbeigeführt, welches Mitarbeitern das Leben schwer machen sollte. Noch nie war ich so entsetzt und hilflos. Zwang zu Mehrarbeit in unfreiwilligen Projekten waren an der Tagesordnung. Laut unserer Führungskraft sei ich Zitat (!) "selbst schuld" daran, Burnout bekommen zu haben. Es wurde mit Angst und Druck gearbeitet. Das war früher definitiv nicht so.
Interessante Aufgaben
Eine ausgewogene Balance zwischen interessanten und weniger interessanten Aufgaben war damals Teil der Tätigkeit. Allerdings ging es zum Schluss weit über das hinaus, was im Arbeitsvertrag definiert war. Auch dies wurde von Führungskräften ignoriert, statt honoriert (auch im Jahresgespräch). Doppelbelastungen waren ebenfalls an der Tagesordnung. Drohungen über Kündigung und Abmahnung kann ich ebenfalls beklagen.
Gleichberechtigung
Als Mitarbeiter mit Migrationshintergrund habe ich mich jederzeit respektiert und wertgeschätzt gefühlt
Arbeitsbedingungen
Schon bei Eintritt gab es keinen Einarbeitungsplan. Die Übergabe der Arbeitsgeräte erfolgte ohne strukturierte Erklärungen. Durch viel Eigeninitiative konnte ich dennoch eine Menge lernen. Insgesamt war die Umgangsweise vor allem in Meetings aber unfair. Die ständigen Arbeitskontrollen und Pflichtmeetings haben das Leben nicht leicht gemacht. Ich hätte mir gewünscht, insgesamt eine nettere Umgangsweise gehabt zu haben. Störungsbeseitigung gehörte zwar zu meinen Aufgaben, dennoch gehört es sich nicht, morgens auf dem Flur bereits von der Führungskraft gestresst und verbal angegriffen zu werden. Die Akzeptanz für Fehler ist sehr gering.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung war insgesamt sehr intransparent. Entwicklungen waren unmöglich. Auch nach einem Nachweis eines gestiegenen Aufgabenspektrums und höheren Verantwortlichkeiten, sowie einer höheren Qualifikation. Dies ist einfach inakzeptabel. Benefits sind sehr knapp bemessen.
Image
Siehe mediale Berichterstattung.
Karriere/Weiterbildung
Fortbildungen waren grundsätzlich möglich. Karriere hingegen intransparent. Es war nie eindeutig, warum Mitarbeiter XY befördert wurde, oder eine andere Stelle erhalten hat.

