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Technische 
Hochschule 
Ostwestfalen-Lippe
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Gute Forschungsausstattung, aber ein schwieriges Arbeitsumfeld und erhebliche Probleme in der Führung

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die sehr gute Labor- und Forschungsausstattung, die interessanten Forschungsaufgaben, die transparente tarifliche Vergütung nach dem öffentlichen Dienst sowie die Möglichkeit, an einem Online-Deutschkurs teilzunehmen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die schwierige Arbeitsatmosphäre und mangelnde Integration internationaler Mitarbeiter, die aus meiner Sicht teilweise unzureichende Kommunikation und wissenschaftliche Führung sowie die fehlende Transparenz bei der Anerkennung wissenschaftlicher Beiträge und Autorenschaft.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wert auf ein respektvolles und inklusives Arbeitsumfeld legen, insbesondere bei der Integration internationaler Mitarbeiter. Wissenschaftliche Entscheidungen sollten stärker auf fachlicher Expertise und evidenzbasierten Ansätzen beruhen. Außerdem wären eine transparentere Kommunikation, klare Regeln zur Anerkennung wissenschaftlicher Beiträge und Autorenschaft sowie eine bessere Projektplanung wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als sehr schwierig und wenig integrativ erlebt. Als einziger internationaler Mitarbeiter in der Gruppe hatte ich den Eindruck, dass ich von den deutschen Kolleginnen und Kollegen kaum in die soziale und kollegiale Gemeinschaft einbezogen wurde. Der Umgang war aus meiner persönlichen Erfahrung häufig distanziert und wenig offen. Ich habe mich dadurch über längere Zeit nicht als gleichwertiger Teil des Teams akzeptiert und zugehörig gefühlt.

Gerade in einem internationalen wissenschaftlichen Umfeld hätte ich mehr Offenheit, gegenseitige Unterstützung und eine aktive Integration neuer bzw. internationaler Mitarbeiter erwartet. Insgesamt hat diese Situation meine persönliche Arbeitserfahrung deutlich belastet.

Image

Nach außen vermittelt die Hochschule ein sehr positives und modernes Bild, das meine persönlichen Erfahrungen im unmittelbaren Arbeitsumfeld jedoch nicht vollständig widerspiegelte.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance habe ich insgesamt als eher schwierig erlebt. Durch die Anforderungen der wissenschaftlichen Tätigkeit, insbesondere die experimentelle Arbeit, die Projektbearbeitung und den damit verbundenen Zeitdruck, war es teilweise schwierig, Arbeit und Privatleben klar voneinander zu trennen.

Aus meiner Sicht hätte eine bessere Planung der Arbeitsaufgaben und eine realistischere Verteilung der Arbeitsbelastung zu einer besseren Work-Life-Balance beigetragen. Insgesamt empfand ich die Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und Privatleben während meiner Tätigkeit als verbesserungswürdig.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten für eine langfristige berufliche Weiterentwicklung waren aufgrund der Befristung der wissenschaftlichen Stelle begrenzt. Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Möglichkeit, an einem von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe angebotenen Online-Deutschkurs teilzunehmen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt nach TV-L.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In meinem unmittelbaren Arbeitsumfeld habe ich das soziale und insbesondere das wissenschaftsethische Bewusstsein als verbesserungswürdig erlebt. Aus meiner persönlichen Erfahrung bestand keine ausreichende Transparenz hinsichtlich der Anerkennung wissenschaftlicher Beiträge und der Autorenschaft.

Ich hatte wiederholt den Eindruck, dass meine wissenschaftlichen Beiträge nicht angemessen berücksichtigt wurden und dass die Anerkennung bzw. Beteiligung an wissenschaftlichen Publikationen unnötig schwierig war. Dies hat aus meiner Sicht zu einem problematischen Arbeitsumfeld im Hinblick auf die gute wissenschaftliche Praxis beigetragen.

Aufgrund dieser Erfahrungen sah ich mich schließlich veranlasst, mich mit der Angelegenheit an die zuständige Stelle für Gute Wissenschaftliche Praxis zu wenden. Ich würde mir insbesondere mehr Transparenz bei der Anerkennung wissenschaftlicher Beiträge, klare und faire Regeln zur Autorenschaft sowie eine stärkere Kultur der wissenschaftlichen Integrität wünschen.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung habe ich als eher schwach erlebt. Als einziger internationaler Mitarbeiter in der Gruppe fühlte ich mich häufig nicht als Teil des Teams und habe aus meiner Sicht nicht das Maß an kollegialer Unterstützung erfahren, das ich erwartet hätte.

Der Austausch untereinander war teilweise begrenzt, und ein ausgeprägtes Gefühl von Teamzusammenhalt habe ich persönlich vermisst. Ich hätte mir ein offeneres und kooperativeres Arbeitsumfeld gewünscht, in dem sich die Kolleginnen und Kollegen gegenseitig unterstützen, Informationen teilen und gemeinsam als Team arbeiten.

Insgesamt war der aus meiner Sicht fehlende kollegiale Zusammenhalt einer der schwierigeren Aspekte meiner Tätigkeit.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war aus meiner Erfahrung positiv. Ich habe sie als freundlich, respektvoll und hilfsbereit erlebt. Besonders positiv war für mich, dass sie aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung offen mit mir über die Herausforderungen im Arbeitsumfeld gesprochen und ihre Einschätzungen zu bestimmten Situationen mit mir geteilt haben.

Teilweise hatte ich den Eindruck, dass einige jüngere und weniger erfahrene Kolleginnen und Kollegen im Umgang und in der Zusammenarbeit weniger offen bzw. weniger erfahren waren. Die Gespräche mit älteren Kolleginnen und Kollegen haben mir geholfen, bestimmte Schwierigkeiten im Arbeitsumfeld besser zu verstehen und einzuordnen.

Insgesamt habe ich die Zusammenarbeit mit den älteren Kolleginnen und Kollegen als einen positiven Aspekt meiner Tätigkeit erlebt.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe meine wissenschaftlichen Tätigkeiten sehr selbstständig durchgeführt und benötigte keine enge fachliche Betreuung. Allerdings empfand ich den Führungsstil als schwierig, da projektbezogene Entscheidungen teilweise in Richtungen gelenkt wurden, die aus meiner fachlichen und wissenschaftlichen Sicht nicht mit den Zielen des Forschungsprojekts vereinbar waren.

Mein Hauptproblem war daher nicht ein Mangel an Selbstständigkeit, sondern vielmehr die wiederholte Einflussnahme auf wissenschaftliche und forschungsbezogene Entscheidungen, bei denen aus meiner Sicht nicht ausreichend akademische und wissenschaftliche Aspekte berücksichtigt wurden. Dies führte teilweise zu Projektrichtungen, die ich fachlich für fragwürdig oder nicht ausreichend an den wissenschaftlichen Zielen orientiert hielt.

Ich hätte mir mehr Vertrauen in meine wissenschaftliche Expertise und mehr Raum für evidenzbasierte Entscheidungen innerhalb des Forschungsprojekts gewünscht. Insgesamt empfand ich den Führungsstil als frustrierend, da ich einerseits für die wissenschaftliche Arbeit verantwortlich war, andererseits aber wiederholt mit Vorgaben umgehen musste, die ich aus fachlicher Sicht nicht für wissenscha

Arbeitsbedingungen

Die Laborinfrastruktur und die technische Ausstattung waren insgesamt sehr gut. Die vorhandenen Einrichtungen boten hervorragende Voraussetzungen für die Durchführung hochwertiger experimenteller Forschung.

Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, diese Ressourcen effektiv zu nutzen, was aus meiner Sicht insbesondere mit der Art und Weise zusammenhing, wie das Labor und die Forschungsaktivitäten organisiert und gesteuert wurden. Die wesentliche Einschränkung lag aus meiner Sicht daher nicht in der Qualität der Ausstattung, sondern in der wissenschaftlichen und organisatorischen Ausrichtung, in der die vorhandenen Ressourcen eingesetzt wurden.

Dies war besonders frustrierend, da das Labor grundsätzlich das Potenzial für deutlich effektivere und wissenschaftlich anspruchsvollere Forschungsarbeiten bot. Eine bessere wissenschaftliche Steuerung und eine geeignetere Projektplanung hätten meiner Ansicht nach dazu beitragen können, die vorhandene Infrastruktur wesentlich besser zu nutzen.

Kommunikation

Die Kommunikation habe ich insgesamt als unzureichend und teilweise schwierig erlebt. Informationen, Absprachen und Entscheidungen wurden aus meiner Sicht nicht immer transparent oder rechtzeitig kommuniziert. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass ich als internationaler Mitarbeiter nicht in gleichem Maße in die interne Kommunikation einbezogen wurde.

Bei Fragen oder Anliegen hätte ich mir eine offenere, direktere und respektvollere Kommunikation gewünscht. Insgesamt fehlte mir aus meiner persönlichen Erfahrung ein verlässlicher und transparenter Austausch innerhalb des Teams.

Gleichberechtigung

Meine Erfahrungen hinsichtlich Vielfalt und Gleichberechtigung waren enttäuschend. Als einziger internationaler Mitarbeiter in der Gruppe hatte ich häufig das Gefühl, nicht vollständig in das Team integriert zu sein und nicht das gleiche Maß an Einbeziehung und kollegialer Akzeptanz wie meine deutschen Kollegen zu erfahren.

Ich hätte mir ein inklusiveres Arbeitsumfeld gewünscht, in dem Mitarbeiter mit unterschiedlichen kulturellen und internationalen Hintergründen gleichbehandelt und aktiv in das Team einbezogen werden. Aus meiner persönlichen Erfahrung war dies nicht ausreichend der Fall.

Aus meiner Sicht hätten ein stärkeres Bewusstsein für kulturelle Vielfalt, Gleichbehandlung und die Integration internationaler Mitarbeiter das Arbeitsumfeld deutlich verbessert.

Interessante Aufgaben

Die Forschungsthemen und die übergeordneten Ziele des Projekts waren grundsätzlich interessant und fachlich anspruchsvoll. Die wissenschaftlichen Aufgaben selbst empfand ich als abwechslungsreich und für meinen fachlichen Hintergrund relevant.

Ein wesentlicher Kritikpunkt war jedoch die Qualität und Umsetzbarkeit der Projektplanung. Einige Aufgabenstellungen und vorgeschlagene Vorgehensweisen waren aus meiner fachlichen und wissenschaftlichen Sicht technisch ungeeignet, unzureichend durchdacht oder teilweise nicht logisch bzw. praktisch umsetzbar. Dies führte bei der Durchführung des Forschungsprojekts zu erheblichen und vermeidbaren Schwierigkeiten.

Ein beträchtlicher Teil meiner Arbeitszeit musste darauf verwendet werden, zu erklären, weshalb bestimmte geplante Vorgehensweisen nicht funktionieren würden und weshalb alternative wissenschaftliche oder technische Lösungen erforderlich waren. Statt mich hauptsächlich auf die Durchführung und Weiterentwicklung der Forschung konzentrieren zu können, musste ich wiederholt grundlegende Probleme und Widersprüche in der Projektplanung erläutern.

Daher waren die eigentlichen Forschungsthemen zwar interessant, die Qualität der Projektplan

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.