Ihr Unternehmen?

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TECVIA 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Unprofessionell und rückständig in allen Bereichen

2,7
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich Produktion bei TECVIA GmbH in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

TECVIA Kununu

Nach vielen Stationen in verschiedenen Verlagshäusern durfte ich 2025 die Tecvia GmbH kennenlernen und möchte hier Eindrücke wiedergeben, die ich dort gesammelt habe. Unter dem Strich ist es erstaunlich, wie unprofessionell und rückständig selbst Unternehmen in dieser Größenordnung arbeiten.
Aber der Reihe nach. Beginnen wir mit dem Wichtigsten – der Bezahlung. Das mir vertraglich zugesicherte Urlaubsgeld wurde mir in dem betreffenden Monat einfach nicht überwiesen. Auf Nachfrage bei der Personalabteilung teilte man mir mit, es würde erst in einem halben Jahr ausgezahlt. Erstaunlicherweise hatten alle anderen Mitarbeiter ihr Urlaubsgeld erhalten. Als ich dann über meinen Vorgesetzten erneut nachhaken ließ, räumte man einen Fehler ein und zahlte das ausgebliebene Geld mit einem Monat Verzug. Ok, man entschuldigte sich dann und räumte den Fehler ein. Aber in meiner fast 40jährigen Karriere war es das erste Mal, dass ich meinem Geld hinterherrennen musste. Dass man dabei zunächst mit einem Einzeiler abgebügelt wird und erst nach Druck die Zahlung rausrückt, gab mir einen Vorgeschmack auf den Stil, der in diesem Haus gepflegt wird.
Als ich das Unternehmen verließ, stellte man mir ein Zeugnis aus, das den Maßstäben eines qualifizierten Zeugnisses in keiner Weise gerecht wurde. Üblicherweise formuliert man da ja in Kategorien wie „zu unser vollsten/vollen Zufriedenheit oder – wenn man nicht so zufrieden ist – mit Bewertungen wie „zu unserer Zufriedenheit“. Nicht so Tecvia. Obwohl mein Chef mir bestätigt hatte, dass meine Leistungen stets „gut“ waren, musste ich dort lesen: „Mit den Leistungen waren wir voll zufrieden.“ Wohlweißlich, dass man damit vor keinem Arbeitsgericht durchkommt. Folglich musste ich mein Zeugnis einklagen und es wurde am Ende nach meinen Wünschen gestaltet. Die Formulierung erinnerte mich ein bisschen an meinen Sohn, der manchmal sagt „ich bin voll zufrieden, digga…“ Wobei sich mir hier die Frage aufdrängt, wer in der Personalabteilung solche Texte formuliert.
In einem modernen digitalen Medienunternehmen sollte im Team und auch im digitalen Marketing eine gewisse Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien und Methoden herrschen. Umso erschreckender habe ich die totale Verweigerung empfunden, diese zu lernen und anzuwenden. Stattdessen herrscht sture Besitzstandswahrung nach dem Motto: Künstliche Intelligenz bedroht meinen Arbeitsplatz, daher boykottiere ich sie einfach. Keiner merkt dort, dass man sich den Ast absägt, auf dem Man sitzt. Die Redaktionen arbeiten recht autonom, haben daher aber auch entsprechende Macht, was für ein Unternehmen nicht ungefährlich ist. Vor allem, wenn dadurch der wirtschaftliche Erfolg gefährdet wird.

Im digitalen Marketing herrscht dort die Meinung vor: Hier hat sonst niemand eine Ahnung, was wir machen, also machen wir, was wir wollen. Alles, was nach Arbeit aussieht wie zum Beispiel der Aufbau einer schlauen SEO-Strategie wird in endlosen Meetings zerredet, passieren tut gar nichts. Ganz zu schweigen von einem CMS, das tagesaktuelles Arbeiten fast unmöglich macht.
Fazit: Unprofessionell und rückständig in allen Bereichen.


Arbeitsatmosphäre

Kommunikation

Kollegenzusammenhalt

Work-Life-Balance

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

Image

Karriere/Weiterbildung

3Hilfreichfinden das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Kathrin SchindlerHR Managerin

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen ausführlich zu schildern. Wir nehmen jedes Feedback ernst – besonders dann, wenn es kritisch ist und uns Hinweise darauf gibt, wo wir uns weiterentwickeln können.

Fehler in administrativen Prozessen dürfen nicht vorkommen – und wir bitten nochmals um Entschuldigung, dass dies in deinem Fall bei der Urlaubsgeldzahlung dennoch passiert ist. Wir haben unsere internen Abläufe überprüft, um vergleichbare Situationen künftig zu vermeiden.

Die Themen Digitalisierung, moderne Arbeitsmethoden und der Einsatz neuer Technologien – einschließlich KI – sind für uns zentrale Zukunftsfelder. Deine Hinweise zu teils mangelnder Technologieoffenheit und dem aktuellen CMS zeigen uns, dass wir hier gezielt hinschauen, notwendige Veränderungen umsetzen und Mitarbeitende weiterhin aktiv in diesen Wandel einbinden werden.

Vielen Dank nochmals für dein konstruktives Feedback. Für deinen weiteren beruflichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Freundliche Grüße

Kathrin Schindler
HR Managerin

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.