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TECVIA 
GmbH
Bewertung

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Keine Zukunftsperspektive seit der Harris-Übernahme

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei TECVIA GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell fällt mir leider kaum etwas ein, was ich positiv hervorheben könnte. Die Rahmenbedingungen haben sich aus meiner Sicht so stark verschlechtert, dass positive Aspekte zunehmend in den Hintergrund treten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Seit der Harris-Übernahme haben sich die Arbeitsbedingungen für mich deutlich verschlechtert. Die Installation von Überwachungssoftware auf den Arbeitsrechnern vermittelt wenig Vertrauen und steht für mich sinnbildlich für das zunehmende Misstrauen gegenüber den Mitarbeitern. Gleichzeitig steigt die Arbeitsbelastung, während die hohe Fluktuation für Unsicherheit sorgt. Widersprüchliche Kommunikation, wenig hilfreiche Pflichtveranstaltungen und die ständige Sorge vor weiteren Kündigungen und damit steigender Arbeitsbelastung verstärken den negativen Eindruck zusätzlich.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Kontrolle, weniger Bürokratie und deutlich mehr Vertrauen in die Mitarbeiter wären dringend notwendig. Die Kommunikation zwischen TECVIA und Harris muss endlich klarer und besser abgestimmt werden. Statt immer neuer Pflichtveranstaltungen, Vorgaben und Überwachung sollte wieder mehr Fokus auf die eigentliche Arbeit und die Mitarbeiter gelegt werden. Vor allem braucht es eine nachvollziehbare Strategie gegen die hohe Fluktuation und die daraus entstehende Unsicherheit. Aktuell fehlt mir zunehmend das Vertrauen, dass sich das Unternehmen in die richtige Richtung entwickelt.

Arbeitsatmosphäre

Seit der Übernahme hat sich die Arbeitsatmosphäre für mich deutlich verschlechtert. Mehr Kontrolle, zusätzliche Vorgaben, Überwachungssoftware und die hohe Fluktuation sorgen für Unsicherheit und eine zunehmend angespannte Stimmung.

Image

Das Image hat sich für mich seit der Harris-Übernahme deutlich verschlechtert. Hohe Fluktuation und die Sorge vor weiteren Kündigungen wirken sich aus meiner Sicht negativ aus. Auch außerhalb des Unternehmens werden die Entwicklungen inzwischen wahrgenommen und unter Kunden diskutiert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance leidet zunehmend unter der steigenden Arbeitsmenge. Zahlreiche verpflichtende Seminare und Veranstaltungen blockieren zusätzlich Arbeitszeit, während die eigentlichen Aufgaben nicht weniger werden. Dadurch bleibt für die tägliche Arbeit immer weniger Zeit und der Druck steigt.

Karriere/Weiterbildung

Echte Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sehe ich kaum. Die zahlreichen Pflichtveranstaltungen seit der Harris-Übernahme behandeln überwiegend Compliance, Datenschutz und Sicherheitsvorgaben und sind für mich keine echte fachliche Weiterbildung. Bei 9 ausgeschriebenen Führungspositionen frage ich mich eher, wer künftig noch bleibt, wenn ein großer Teil der Belegschaft in Führungspositionen wechselt.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsniveau ist aus meiner Sicht im Vergleich eher niedrig, was allerdings auch der Verlagsbranche geschuldet ist. Angesichts der steigenden Anforderungen empfinde ich die Vergütung als eher unzureichend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialbewusstsein spielen aus meiner Sicht eher eine untergeordnete Rolle.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist weiterhin gut. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht, die zunehmende Belastung und die vielen Veränderungen gemeinsam aufzufangen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen ist aus meiner Erfahrung stets respektvoll und wertschätzend. Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit werden im Kollegenkreis geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiter werden bei Entscheidungen aus meiner Sicht zu wenig einbezogen. Gemeldete Probleme und Bedenken werden zwar aufgenommen, aufgrund der hohen Arbeitsbelastung aber teilweise erst Monate oder sogar Jahre später bearbeitet. Das vermittelt wenig Wertschätzung und sorgt für Frustration.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich für mich deutlich verschlechtert. Die steigende Arbeitsbelastung und die auf den Arbeitsrechnern eingesetzte Überwachungssoftware sorgen für zusätzlichen Druck und weniger Vertrauen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist aus meiner Sicht teilweise chaotisch und nicht abgestimmt. Besonders problematisch finde ich, wenn von Harris bei einer verpflichtenden Veranstaltung mit ernsthaften Konsequenzen bei Nichtteilnahme gedroht wird und kurz darauf von TECVIA kommuniziert wird, dass eine Teilnahme nicht erforderlich sei. Solche widersprüchlichen Aussagen schaffen unnötige Unsicherheit und zerstören Vertrauen.

Gleichberechtigung

Eine konkrete Benachteiligung einzelner Mitarbeiter ist mir nicht aufgefallen.

Interessante Aufgaben

Die eigentlichen Aufgaben finde ich weiterhin interessant und abwechslungsreich. Allerdings wird die Arbeit zunehmend durch zusätzliche Pflichtveranstaltungen, neue Vorgaben und organisatorische Veränderungen erschwert. Dadurch bleibt weniger Zeit für die eigentlichen Aufgaben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Kathrin SchindlerHR Managerin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
vielen Dank für dein offenes Feedback. Wir bedauern, dass du die aktuelle Situation so wahrnimmst. Veränderungen bringen Herausforderungen mit sich und wir nehmen die damit verbundenen Sorgen ernst. Deine Rückmeldung ist für uns wertvoll und hilft uns, Kommunikation, Zusammenarbeit und Arbeitsumfeld kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern.
Dein HR-Team

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