Ihr Unternehmen?

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TEDi 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

! Einmal und nie wieder !

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei TEDi GmbH & Co. KG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts. Einmal. Nie wieder.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles.
Es gibt nichts, das ich schön reden könnte. Die Arbeitsverhältnisse sind für mich eine Zumutung.

Verbesserungsvorschläge

Das ganze Konzept gründlich und > dringend < überdenken und überarbeiten.
Seine Mitarbeiter Wertschätzen. Aufhören an jeder Ecke sparen zu wollen. Vor allem wenn es um die Besetzung und Einteilung geht.
Ganz ehrlich? Einfach alles. Da muss einfach alles verbessert werden.

Arbeitsatmosphäre

Druck ist das Aushängeschild.
Es gibt keine > vernünftige < Einarbeitung, was laut mehrere Aussagen des Kollegiums völlig normal zu sein scheint. Selbst als kompletter Quereinsteiger, ist man so ziemlich auf sich allein gestellt. Dinge werden Oberflächlich erklärt und in wenigen Minuten abgehakt. (Das Betrifft von Warenverräumung und dessen Konzept, bis zum Kassier Vorgang alles.)
Von Tag 1 an, wird viel zu viel erwartet. Am besten kann und weiß man bereits alles.

Die Läden sind zugestellt mit Paletten, Kartons und Ware, die nicht in die Regale passt. Gänge sollen Barrierefrei gestaltet sein, sind stellenweise jedoch mit überfüllten Kisten zugestellt. Pausenraum nicht nur verschmutzt, sondern dient zeitgleich als Büro. Toiletten sind verschmutzt und laden zur Verwendung aus.

Aufgabenzuteilung überschneidet sich stetig. Eben noch Ware verräumen, dann mitten in der Tätigkeit ins Lager begeben, um im selben Atemzug den Kassierer Wechsel zu vollziehen. Wehe eine der Tätigkeiten dauert auch nur eine Minute zu lange, dann wird man nicht nur mit Ungeduld und fehlendem Verständnis konfrontiert, sondern auch mit unangemessenen Sprüchen und Druck.

Image

Ich glaube, die Bewertung spricht für sich. Leider, muss ich einen Stern vergeben.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance. Life und Balance sollte hier gestrichen werden!

Wenn man schon so viel Zeit auf der Arbeit verbringt, sollte man wenigstens Spaß haben und nicht mit Bauchschmerzen und schlaflosen Nächten seine "Freizeit" verbringen.
Freizeit, etwas das ziemlich zu kurz kommt. 4-5 Samstage hintereinander zu arbeiten, gehört hier zum Standard. Während Kollegen nicht ansatzweise auf ihre Stunden kommen, schuftet man weitaus mehr, als vereinbart.
Überstunden werden nicht miteinander ausgemacht, sondern als Selbstverständlichkeit gleich in den Schichtplan eingetragen. Hinzu kommen weitere Überstunden. Entweder haben alle anderen Kollegen die Zeit nicht oder man muss in einer anderen Fiale aushelfen. Fahrtkosten werden nicht erstattet (Egal wohin man muss). Selbst wenn man an einem Tag zwischen zwei Fialen hin und her fahren muss, zählt die Fahrzeit als Freizeit.
In seiner "Freizeit" klingelt ständig das Telefon. Einspringen hier. In andere Fiale fahren dort. Wehe man geht nicht dran, weil man seinen einzigen, freien Tag in der Woche genießen will, ohne an die Arbeit denken zu müssen. (Was ohnehin kaum möglich ist.)

Urlaub planen? Am besten Anfang des Jahres einreichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Ware ist häufig unnötig doppelt und dreifach verpackt. Plastik wohin das Auge reicht.
Ob man hier von Fair Trade reden kann, mag ich ja zu bezweifeln.

Karriere/Weiterbildung

Wer bereit ist sein Leben für diese Firma zu geben, wird mit Sicherheit die Möglichkeit haben aufzusteigen. Wer einmal zu viel nein sagt, wird in diesen Geschmack wohl nie kommen.
Ob sich ein Aufstieg lohnt? In meinen Augen nicht.

Von Weiterbildungen habe ich nie etwas gehört oder gesehen.

Kollegenzusammenhalt

Bis auf ein paar Ausnahmen war der Zusammenhalt unter den Kollegen in Ordnung. Es gab ein paar mit denen ich mich gut verstanden habe.
Allerdings haben die paar Ausnahmen das in den Schatten gestellt.

Umgang mit älteren Kollegen

Von 18-Anfang 40 ist eigentlich jedes Alter dabei. Allerdings ist es völlig irrelevant, wie lange ein Arbeitnehmer eingestellt ist. Das Gehalt bleibt das gleiche.

Vorgesetztenverhalten

Meine Erfahrungen sind auch diesbezüglich nicht die Positivsten. Teamleitung hat mehr Unruhe in den Laden gebracht, als Ordnung. Vertretung der Teamleitung war der einzige Lichtblick.
Bezirksleitung war in Ordnung. Hat sich stellenweise für seine Arbeitnehmer eingesetzt, aber auch für sehr viel Druck gesorgt.

Allerdings werden von den Vorgesetzten unrealistische Dinge erwartet. Wer nicht spurt, kriegt es zu spüren.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen lassen aus vielen (bereits mehrfach genannten) Faktoren zu wünschen übrig.
Ständig gibt es Ausfälle in verschiedenen Bereichen.
Obwohl man Teilweise mit schwerer Ware arbeitet (Steinstatuen für den Garten zum Beispiel) wird keinerlei Wert auf Arbeitskleidung gelegt.

Kommunikation

Schichtpläne wurden (zumindest was mich betrifft) ohne jegliche Absprache gestaltet. Hielten meistens nicht einmal eine Woche - Ständige Umplanung ist Alltag.
Wie zuvor schon beschrieben, ist eine vernünftige Einarbeitung nicht existent. Kommunikation findet meist im völligen Stress statt, was Unfreundlichkeit und nicht selten auch Überheblichkeit mit sich bringt.

Ständiges Einspringen, Spontane Schichtänderungen (ohne Absprache). Man tritt nicht selten eine Schicht an und wird gleich darauf aufmerksam gemacht, dass die Schichten getauscht oder umgeschrieben wurden und das für den nächsten Tag.
Die Fahrt in die nächste Fiale, obwohl das eigene Lager sich nicht mehr vor Platten / Rollis retten kann, ist ebenfalls völlig normal und eine Selbstverständlichkeit. Auch hier erfährt man dies kurzfristig. Mitspracherecht ist ein Fremdwort. Ein Nein bringt Stress mit sich, zieht Ärger der Obrigkeit auf sich und führt zu noch mehr Druck und Stress.

Kommunikation ist kurzgesagt ein Fremdwort.

Gehalt/Benefits

Leider spielt es absolut keine Rolle, wie lange man schon in der Firma arbeitet, ob man eine abgeschlossene Berufsausbildung hat oder wie viel man bereit ist zu leisten.
Ein Quereinsteiger verdient genauso viel in der Stunde, wie ein Ausgebildeter Mitarbeiter mit jahrelanger Berufserfahrung. Wer bereits 5 Jahre dort arbeitet, verdient trotzdem nicht mehr, als ein Neueinsteiger.

Positiv fällt hier jedoch auf, dass das Gehalt sehr pünktlich gezahlt wird.
Überstunden werden ausgezahlt - Urlaubstage kann man sich somit nicht "dazuverdienen".

Interessante Aufgaben

Abwechselung gibt es nicht. An jedem Tag, zur jeder Uhrzeit macht man das Selbe. Und das ist neben der katastrophalen Unterbesetzung (Woraus es resultiert) ein großes Problem!

In einer Fiale ist die Durchschnittliche Besetzung - 2 Mitarbeiter. Mehr als 3 sieht man seltener dennje, außer das Chaos ist so groß, dass es nicht mehr anders geht.
Bei einer Besetzung von zwei Mitarbeitern ist es kein Wunder, dass einer die Kasse besetzt, Waren veräumt, Kunden berät, Aufräumt und im besten Fall noch die nächste Palette / den nächsten Rolli aus dem Lager schafft.
Die Frühschicht ist meistens alleine und nimmt somit auch noch die Lieferung neuer Ware entgegen, während sie bereits alle anderen Tätigkeiten ausübt.

Außer den Inhalt der unzähligen Kartons und der Kundschaft, die immer unfreundlicher wird, ändert sich an den Aufgaben gar nichts.
Interessant wird es nur, wenn der Feierabend kurz vor der Tür steht und man sich nach dem Verlassen des Ladens sehnt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebes ehemaliges Teammitglied,

wir bedauern, dass Sie auf Ihre Zeit bei TEDi nicht positiv zurückblicken können.
Selbstverständlich wiederholen sich die Aufgaben im Arbeitsalltag, doch wir erhalten trotz dessen immer wieder das Feedback, dass kein Tag wie der andere verläuft und die Arbeit sehr abwechslungsreich ist.

Dass Sie so viel Druck empfunden haben tut uns sehr leid. Wir können nachvollziehen, dass gerade in den Ferienmonaten sehr viel Arbeit anfällt und mehr Hilfe notwendig ist. Gerade für diese Zeiten haben wir noch weitere Aushilfsstellen geschaffen, die Abhilfe leisten sollen, sodass unsere Teilzeit- und Festkräfte entlastet werden.

Schade, dass Sie nicht bereits während Ihrer Beschäftigung auf uns zugegangen sind. Man hätte sicher über Ihre Sorgen, Gedanken und Verbesserungsvorschläge sprechen können und gemeinsam gute Lösungen finden können.

Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.