Arbeiten in der Tedi Zentrale / Einkauf
Gut am Arbeitgeber finde ich
Da muss ich erst drüber nachdenken, im Moment fällt mir Nichts ein…..
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das oben genannte.
Verbesserungsvorschläge
Insgesamt wären aus meiner Sicht mehr Transparenz, Wertschätzung, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein notwendig, um die Arbeitsatmosphäre und die Attraktivität von TEDi als Arbeitgeber nachhaltig zu verbessern.
Führungskräfte sollten regelmäßig an Führungsschulungen und -kursen teilnehmen, um ihre Führungskompetenzen weiterzuentwickeln und zu lernen, wie Mitarbeitende professionell, wertschätzend und motivierend geführt werden.
Arbeitsatmosphäre
Statt Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung herrschte meiner Erfahrung nach teilweise eine Atmosphäre von Druck, Misstrauen und gegenseitigem Lästern. Besonders schlimm fand ich den Umgang einiger Vorgesetzter mit den Mitarbeitenden.
Empathie und Wertschätzung? Fehlanzeige. Wer sich über Mitarbeitende hinter deren Rücken äußert, schafft meiner Meinung nach kein gesundes Arbeitsklima.
Gleichzeitig wird enorm viel erwartet. Hoher Arbeitsdruck, enge Deadlines und unbezahlte Überstunden (!! keine Arbeitszeiterfassung !!) gehören aus meiner Erfahrung leider dazu. Und das bei einer Bezahlung, die in keinem angemessenen Verhältnis zur Verantwortung und Belastung steht.
Mein Fazit: Schlechte Bezahlung, hoher Druck, fehlende Wertschätzung, eine für mich enttäuschende Führungskultur und eine belastende Arbeitsatmosphäre.
Image
Schlecht bis peinlich.
Work-Life-Balance
Selbst das “mobile Arbeiten“ vermittelt für mich nicht wirklich Vertrauen. Es wird aus meiner Erfahrung mit einem gewissen Vorbehalt und immer nur für ein Geschäftsjahr gewährt und gleichzeitig immer wieder vermittelt, dass es jederzeit wieder entzogen werden könnte. Dadurch entsteht eher das Gefühl, dass mobiles Arbeiten ein Druckmittel ist, anstatt ein modernes und vertrauensbasiertes Arbeitsmodell.
Karriere/Weiterbildung
Den Eindruck, dass berufliche Entwicklung und Anerkennung vor allem dann möglich sind, wenn man sich kleinmacht und nicht widerspricht, empfand ich als besonders frustrierend.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt empfand ich als unfair und wenig wertschätzend.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Besonders kritisch sehe ich außerdem die Produktpolitik: Aus meiner Sicht lässt das Unternehmen große Mengen kurzlebiger und wenig nachhaltiger Produkte herstellen und scheint darauf teilweise sogar stolz zu sein. Statt Qualität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit stärker in den Mittelpunkt zu stellen, entsteht für mich der Eindruck, dass vor allem Masse und niedrige Preise zählen. Das hat bei mir erhebliche Zweifel an der Verantwortung des Unternehmens gegenüber Umwelt und Gesellschaft geweckt.
Kollegenzusammenhalt
Durch die hohe Fluktuation und die ständig wechselnden Kollegen kann sich aus meiner Sicht kaum ein echtes Teamgefühl entwickeln. Neue Mitarbeitende kommen hinzu, während andere das Unternehmen wieder verlassen, bevor sich stabile Beziehungen und ein verlässlicher Zusammenhalt bilden können. Dadurch entsteht eher ein wechselhaftes unzufriedenes Arbeitsumfeld als ein dauerhaft eingespieltes Team.
Umgang mit älteren Kollegen
Auffällig war für mich außerdem, dass es nur wenige ältere Mitarbeitende gibt. Viele von ihnen verließen das Unternehmen und wurden anschließend durch jüngere, günstigere Arbeitskräfte ersetzt.
Vorgesetztenverhalten
Der Umgang mit den Mitarbeitenden war aus meiner Sicht oft unprofessionell. Von Wertschätzung, keine Spur.
Arbeitsbedingungen
Die Aufgaben sollten auf ausreichend Mitarbeitenden verteilt werden. Arbeitsmengen, Fristen und Prioritäten müssen realistisch geplant werden, damit die tägliche Überlastung reduziert und dauerhaft hoher Druck vermieden wird.
Kommunikation
Schlecht, wirr und chaotisch. Es sollten Kommunikation, Zuständigkeiten und Prozesse klarer gestaltet werden. Informationen sollten rechtzeitig, vollständig und nachvollziehbar weitergegeben werden. Klare Verantwortlichkeiten, verbindliche Entscheidungswege, transparente Abläufe, regelmäßige Abstimmungen und realistische Prioritäten könnten dazu beitragen, Missverständnisse, Verzögerungen und unnötigen Druck zu vermeiden.
Gleichberechtigung
Die Führungsetage war ausschließlich mit Männern besetzt, was ich als wenig vielfältig und nicht zeitgemäß empfand.
Interessante Aufgaben
Kaum bis garnicht.