Minimale Bezahlung, maximaler Druck – würde niemandem empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ehrlich gesagt wenig. Wenn überhaupt, dann nur, dass man dort schnell einen Job bekommt, weil ständig Personal fehlt. Für langfristige Zufriedenheit ist es kein guter Arbeitgeber.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die niedrige Bezahlung, der ständige Druck, unfaire Aufgabenverteilung und fehlende Transparenz bei Stunden und Fahrkosten. Man muss früher kommen, länger bleiben und vieles wird nicht richtig erfasst. Körperlich und psychisch belastend, kaum Wertschätzung.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Wertschätzung und faire Bezahlung wären wichtig. Ein funktionierendes System zur Zeiterfassung, damit jede Arbeitsminute bezahlt wird. Überstunden müssen richtig dokumentiert werden. Aufgaben sollten gerechter verteilt und Führungskräfte besser im Umgang mit Mitarbeitern geschult werden. Fahrtzeiten und Einsatzorte müssen transparenter abgerechnet werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war oft angespannt, stressig und von Druck geprägt. Wertschätzung gab es kaum, man fühlte sich mehr als Arbeitskraft als als Mensch.
Image
Nach außen wirkt TEDi modern, günstig und kundenfreundlich. Hinter den Kulissen passt das nicht zur Realität. Hoher Druck, wenig Wertschätzung und ständig wechselndes Personal.
Work-Life-Balance
Auf ältere Kollegen oder Mitarbeitende mit Kindern wurde eher Rücksicht genommen. Jüngere oder kinderlose Mitarbeiter mussten dafür ständig einspringen, auch in anderen Filialen. Es wirkte so, als hätte man selbst kein Privatleben.
Karriere/Weiterbildung
Aufstieg oder Weiterbildungsmöglichkeiten gab es kaum. Man wurde eingearbeitet, aber nicht gefördert. Mehr Verantwortung gab es ohne passende Schulung und ohne mehr Lohn.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt lag nur wenige Cent über dem Mindestlohn. Es gab kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Überstunden wurden zwar bezahlt, aber es gab keine klare Übersicht und man musste sich selbst darum kümmern. Fahrtkosten wurden übernommen, aber nur wenn man ständig nachhakte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wirkliches Umweltbewusstsein war nicht zu sehen. Vieles wurde weggeworfen, auch Ware, die man hätte spenden oder anders verwenden können. Der Mensch stand selten im Fokus, Hauptsache es ging schnell und sah ordentlich aus.
Kollegenzusammenhalt
Mit einigen Kollegen war der Zusammenhalt gut, aber es wurde auch viel hinter dem Rücken geredet. Durch Stress und Druck war das Miteinander oft belastet und nicht immer ehrlich.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen wurden teilweise geschont, mussten aber trotzdem oft körperlich schwere Arbeiten erledigen, besonders beim Außenverkauf. Das tägliche Rein- und Rausfahren der Verkaufsständer war sehr belastend und ging auf den Rücken.
Vorgesetztenverhalten
Die Filialleitung stand unter starkem Druck und hat diesen an das Team weitergegeben. Man wurde eher gedrillt als unterstützt. Selbst krank oder im Urlaub wurde weitergearbeitet und man hatte das Gefühl, man müsse das genauso machen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeit war körperlich und psychisch belastend, mit wenig Personal und viel Druck. Pausen waren selten möglich. Schwere Ware und Außenständer mussten oft alleine bewegt werden. Die Filialleitung war selbst überarbeitet und übertrug diesen Druck auf alle anderen.
Kommunikation
Dienstpläne und Änderungen wurden häufig kurzfristig mitgeteilt. Vieles wurde nur mündlich gesagt und später anders dargestellt. Rückfragen wurden oft genervt aufgenommen.
Gleichberechtigung
Unter den Verkäufern war man meistens gleichgestellt. Sobald jemand aus einer höheren Position dabei war, wurde man schnell nur wie eine Nummer behandelt. Ältere oder Mitarbeitende mit Kindern wurden häufiger geschont, während andere mehr einspringen mussten. Kollegen mit wenig Deutschkenntnissen standen unter demselben Druck.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben bestanden hauptsächlich aus Kasse, Ware verräumen, Aufräumen und saisonalem Umbau. Das war zwar etwas abwechslungsreich, aber trotzdem sehr stressig und unter ständigem Zeitdruck.