21 von 35 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bis zur Fusion von Mediacom mit Telkotec war es eine kleine Gemeinschaft, die auch Zusammengehalten hat. Man wurde Heimatnah eingesetzt und der letzte Auftrag war stets auf dem Heimatweg. Da hat man auch gerne noch eine Störung mitgemacht, wenn die gleich "um die Ecke" war.
Nach der Fusion war vieles Katastrophal. Die Leute im Innendienst haben nur schlechte Laune gehabt, die Techniker wurden schikaniert, hin und her gejagt. Fahrzeiten von Kunde zu Kunde nicht selten über eine halbe Stunde, wodurch die Kunden sehr verärgert waren und den Frust an den Technikern ausgelassen haben.
Lohn kam immer mit 2-3 Tage Verspätung, allerdings kann man da noch drüber hinweg sehen.
Kunden können behaupten was sie wollen, Grundsätzlich ist erstmal IMMER der Techniker Schuld. Da muss man sich mit E-Mails vom Innendienst rumärgern.
Man wurde mit vermögenswirksame Leistungen, Schulungen / Lehrgänge und Aufstiegsmöglichkeiten gelockt. Im Endeffekt gabs einen stressigen Job. Mehr nicht.
Die Dispo sollte durch einen Computer ersetzt werden, Telefonische Kundentermine können durch ein Online-Portal ersetzt werden. Diese Leute, die den Außendienstmitarbeiten die Hölle auf Erden bereiten, braucht niemand!
Der Computer kann die Routen definitiv besser planen, als diese Hohlbirnen.
Leute vernünftig Schulen! Auch mal zwischendurch bei neuen Dingen, und den Leuten mehr Zeit geben Einstrahlungen zu beseitigen und Verstärker vernünftig einzupegeln. Das steigert die Qualität enorm.
Im Falle vom Krankheitsbedingten Ausfall Springerplätze zur Verfügung stellen, d.h. ein paar Techniker je Gebiet gar nicht planen, so dass die ggfs. Einspringen können, wenn andere Ausfallen.
Und vorallem: Mehr Benefits!
Anfangs arbeitete man Heimatnah, nach einiger Zeit wurde man immer weiter geschickt (150km).
Lob gab es nie. Zur heißen Sommerzeit gab es als Dankeschön Wasserpullen vom Aldi, das die den Pfand nicht zurücktverlagt haben, fehlte noch.
Der Techniker war IMMER schuld. Kunde nicht vor Ort? Techniker schuld. Kunde wollte Leitung haben obwohl keine Kabelwege? Techniker schuld. Kunde schaltet sein WLAN ab? Techniker schuld. usw.
Das ganze wurde mit E-Mails kommuniziert, die von einem Grundschüler formuliert waren, inkl. der Drohung, dass die Geschäftsleitung informiert wird.
Vor der Fusion waren die meisten schon Stolz für UM zu arbeiten, nach dem sich Beschwerden gehäuft haben und das katastrophale Management der Firma dem Rest gegeben hat, haben sich viele geschämt.
Die Disposition haut Aufträge ohne Rücksicht auf Verluste rein, teilweise komplette Anlagen aufbauen um 16 Uhr, obwohl man bereits seit 10 Stunden inkl. Fahrzeit unterwegs ist. Überstunden wurden auf ein Zeitkonto gepackt und wurden auch jeden Monat ausbezahlt. Aber der Druck der Dispo ist enorm, gerade gegen Feierabend.
Urlaub gab es nur wenn man ihn 1-2 Monate vorher angemeldet hat, zur Weihnachtszeit herrschte Urlaubssperre.
Man weiß halt nie, wann man Feierabend hat, Planen kann man nie.
War bei mir absolut nichts. Man wurde angelockt mit Glasfaserlehrgängen, Linientechnik / Straßentechnik. Schulungen gab es keine, nicht einmal die zwingend Notwendinge Dibkom Schulung, ohne die man früher für UM nicht arbeiten durfte. Wie es heute aussieht kann ich nicht beurteilen.
Man durfte 3 oder 4 Wochen mit einem erfahrenen Techniker mitfahren, der überwiegend Störungsdienst gefahren hat und musste anschließend alleine Anlage aufbauen, die man vorher nur aus der Ferne gesehen hat.
Gehalt ist in dieser Branche unterirdisch, da sind die anderen Unternehmen auch nicht besser. UM zahlt einfach nichts mehr, dafür müssen die Leute bluten. Wenn man die ganzen Stunden die man am Tag unterwegs ist, kommt man deutlich unter Mindestlohn.
Katastrophale Routenplanung seitens der Dispo und dadurch unnötigen Spritverbrauch.
War stets Top, wenn jemand Hilfe gebraucht hat, war auch einer da. Vorallem da man alleine beim Kunden gelassen wird.
Anfangs noch gut, hinterher wurden die auch nur noch gejagt.
War bei mir stets Top, der Teamleiter hat sich immer um uns gekümmert, jedoch sprach er bei einigen Leuten auch gegen eine (hohle) Wand.
E-Mails zur Geschäftsführung wurden ignoriert, ging man denen mit E-Mails aufm Keks, wurde man aus der Gruppe in der man E-Mails verschicken darf, entfernt.
Gut man hat natürlich alles dabei, von der Nobelvilla, bis hin zur Absteige. Natürlich gibt es auch Kunden, die mehr als nur ungepflegt sind, es stinkt oder man im Keller über Müllberge klettern muss. Im Zweifel konnte man ein Foto machen und den Auftrag abbrechen.
Der Druck der Dispo wurde enorm, weil die Leute auch nur noch schlechte Laune haben. Wichtig ist, dass die ihren Schreibtisch "sauber" haben und die Techniker mit ner Masse an Aufträgen schikanieren. Noch dazu hin und her schicken, weil vernünftig Routen planen gibt es nicht.
Teilweise werden 2 oder 3 Techniker ins gleiche Haus zu unterschiedlichen Kunden geschickt.
Man musste sich mit vielen Dingen gegenüber der Disposition auseinander setzen, meistens half nur noch ein Gespräch mit dem Teamleiter, weil es im Streit endete. E-Mails werden nur benutzt um sich beim Techniker zu beschweren, hilfreiche Infos gab es selten.
Naja, die paar Mädels die bei uns gearbeitet haben, haben deutlich mehr Grundgehalt bekommen, obwohl sie weniger Aufträge abgearbeitet haben. Klar möchte man Frauen in der Branche fördern, aber hat mit Gleichberechtigung absolut nichts zu tun.
Am Anfang ist die Unitymedia Technik schon interessant, gerade die Messtechnik und das Entstören. Wer ganzen nur Anlagen aufbaut, sich mit dummen Kunden rumärgern muss oder Kabel verlegen muss, verliert schnell die Lust. Nach einiger Zeit wirds stumpfsinnig. Schulungen gab es nie.
Kundendienst ist halt mal so mal so. Viele Kunden sind nett, die meisten sind arrogante Menschen, die den Techniker als Fußabtreter benutzen.