We are (not) a Family
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hier kann man als junger Mitarbeiter, frisch vom Studium oder der Berufsschule, einiges an Erfahrungen sammeln. Tesvolt lässt sich in guten Zeiten Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter durchaus etwas kosten. Selbst wenn diese nicht unmittelbar mit der eigentlichen Rolle zu tun haben und eher der Vita dienen, kann man – wenn man es geschickt verpackt – davon profitieren.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich finde insgesamt, dass der Bereich Mitarbeiterbewertung und -entwicklung enttäuschend ist. Die Beurteilung und Entscheidung zur Einstellung neuer Mitarbeiter erfolgt durch die jeweiligen Teams. Die Bewertung geeigneter Kandidaten nach der Probezeit basiert auf Bewertungsbögen der Mentoren sowie bereichsübergreifendem Feedback. Allerdings spielt dieses strukturierte Feedback bei späteren Rationalisierungsprozessen keine Rolle mehr, wodurch die Entscheidungsfindenden keine objektive Grundlage für die Einschätzung der individuellen Leistung der Mitarbeiter haben. Es gibt keinen Betriebsrat, der die aktuelle Personalpolitik überwacht und beurteilt. Es fehlen Tarifverträge und zusätzliche Gratifikationen. Der Begriff Sozialplan ist hier ebenfalls ein Fremdwort. Insgesamt empfinde ich die Personalpolitik als intransparent und wenig mitarbeiterfreundlich. Ich rate jedem, der sich dennoch für eine Tätigkeit entscheidet, die richtigen Fragen im Bewerbungsprozess zu stellen, um zu verstehen, wie sich der Mitarbeiterbedarf zusammensetzt.
Verbesserungsvorschläge
Ein Betriebsrat oder zumindest ein ordentlicher Prozess zur Bedarfsplanung und zur objektiven Einschätzung der Performance einzelner Mitarbeiter sollte entwickelt werden. Bodenständigkeit wäre ebenfalls von Vorteil.