3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Homeoffice Ausstattung
-Homeoffice wurde im Unternehmen nur ungern gesehen und nur eingeschränkt unterstützt.
-Aus meiner Sicht fehlte es dem Geschäftsführer in einigen Situationen an der notwendigen Führungskompetenz.
-Die Unternehmenskultur legte großen Wert auf eine familiäre Atmosphäre. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass die Teilnahme an Mitarbeiterveranstaltungen zwar offiziell freiwillig war, in der Praxis jedoch erwartet wurde. Ich fühlte mich daher unter Druck gesetzt, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.
- Großraumbüro
Mir waren flexible Arbeitszeiten sehr wichtig und die waren nicht gegeben obwohl man auf der Internetseite damit wirbt. Man durfte mal 1 Stunde früher gehen aber mindesten 1 Person musste bis 17 Uhr bleiben und das fiel immer auf die Azubis.
Positiv hervorzuheben ist die moderne Arbeitsplatzausstattung. Jeder Arbeitsplatz war mit zwei Bildschirmen sowie einem höhenverstellbaren Schreibtisch ausgestattet, was ein angenehmes und ergonomisches Arbeiten ermöglicht hat.
Aus meiner Sicht wurden berufliche Themen teilweise zu persönlich genommen. Der Gedanke, dass das Unternehmen eine „Familie“ sei, wurde sehr stark gelebt, wodurch es manchmal schwierig war, fachliche oder kritische Themen sachlich anzusprechen.
Teamveranstaltungen wurden als Pflichtveranstaltungen behandelt. Teilweise musste dafür sogar eigener Urlaub genommen werden, was ich als unangemessen empfunden habe.
Außerdem wurden vereinbarte Regelungen, beispielsweise zur Gleitzeit und zum Homeoffice, nicht konsequent eingehalten.
Nachdem ich auf eigenen Wunsch gekündigt hatte, hat sich der Umgang mit mir deutlich verändert. Ab dem Zeitpunkt meiner Kündigung wurde ich meiner Wahrnehmung nach teilweise unfreundlich behandelt und erhielt einen deutlich distanzierteren Umgang.
Der Arbeitgeber sollte die vereinbarten Regelungen zu flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice konsequent umsetzen. Zwar wurden beide Möglichkeiten im Bewerbungsprozess und im Arbeitsverhältnis zugesichert, in der Praxis waren flexible Arbeitszeiten jedoch nur in Ausnahmefällen, beispielsweise bei privaten Terminen, möglich. Ansonsten wurde erwartet, dass die Arbeitszeit von 8:00 bis 17:00 Uhr eingehalten wird.
Auch Homeoffice war zwar grundsätzlich vereinbart, wurde jedoch nur ungern gesehen. Es musste oft Wochen im Voraus angekündigt werden und selbst dann entstand der Eindruck, dass diese Möglichkeit nicht erwünscht war.
Wenn flexible Arbeitszeiten und Homeoffice in der Praxis kaum akzeptiert werden, sollte damit auch nicht als Vorteil oder Benefit geworben werden. Transparente und tatsächlich gelebte Regelungen wären hier wünschenswert.