Gut am Arbeitgeber finde ich
Zwar werden hohe Anforderungen gestellt und man muss wirklich etwas leisten, da man bei Disney definitiv nicht "tauchen" kann. Aber es handelt sich um eine Wahlstation/Pflichtwahlpraktikum, bei dem die Ausbildung der Referendare ernst genommen wird, weshalb man wirklich viel lernen kann. Man erwirbt nicht nur viele neue rechtliche Kenntnisse in den interessanten Rechtsgebieten des Medien-/Urheberrechts und des gewerblichen Rechtsschutzes, sondern erhält auch einen guten Einblick in die praktische Arbeit einer Rechtsabteilung eines großen Unternehmens. Kollegen und Vorgesetzte geben sich wirklich viel Mühe, bestmöglich auszubilden und opfern auch viel Zeit, um einem alles zu erklären. Man erhält spannende und anspruchsvolle Aufgaben und wird bei deren Lösung stets ernst genommen.
Bei Disney hatte ich eine der besten Stationen während meines Referendariats und kann es jedem empfehlen, der das Medienrecht/Urheberrecht kennenlernen will. Die Station bei Walt Disney öffnet außerdem viele Türen bei späteren Bewerbungen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Obwohl viel Mühe und Zeit aufgewendet wird, um die Referendare auszubilden, ist der Arbeitsalltag dennoch oft stressig und es bleibt hin und wieder nicht genügend Zeit um erledigte Aufgaben detailliert zu besprechen. Dies liegt allerdings an dem hohen Arbeitspensum der Ausbilder und ist leider kaum zu ändern.
Arbeitsatmosphäre
Es gibt i.d.R. zwei Referendarstellen und noch viele andere Praktikanten im Unternehmen. Unter anderem gibt es täglich einen Praktikantenstammtisch in der Kantine. Auch alle anderen Kollegen sind immer freundlich und nehmen Praktikanten und Referendare ernst.
Karrierechancen
Berufserfahrung nach dem Referendariat ist Voraussetzung für eine spätere Einstellung
Arbeitszeiten
Für Referendare ungewohnte aber für "normale" Arbeitnehmer übliche Arbeitszeiten, i.d.R. mindestens 8 Std. täglich
Ausbildungsvergütung
Zusätzlich zur Unterhaltsbeihilfe, die im Referendariat gezahlt wird, hat Disney keine Vergütung gezahlt. Allerdings kann sich dies inzwischen auch geändert haben.
Die Ausbilder
Fachliche Kenntnisse aller Kollegen und Vorgesetzten Top, gleichberechtigte Behandlung mit anderen Kollegen, persönlicher Umgang fair und kollegial.
Spaßfaktor
Anstrengend und fordernd aber aufgrund der spannenden Aufgaben und tollen Kollegen bin ich dennoch sehr gerne zur Arbeit gegangen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Man erhält einen sehr tiefen Einblick in verschiedenste Rechtsgebiete, insbesondere in das Medienrecht i.w.S. Die Aufgaben sind anspruchsvoll aber sehr spannend und man kann wirklich viel lernen.
Variation
Es werden viele unterschiedliche Aufgaben gestellt und man kann sehr viele verschiedene Rechtsgebiete kennenlernen: Medien- und Urheberrecht, UWG, Jugendschutz, Arbeitsrecht und alles, was in der Rechtsabteilung eines großen, internationalen Unternehmens anfallen kann.
Respekt
Ich wurde jederzeit freundlich, fair, kollegial und gleichberechtigt im Verhältnis zu anderen Kollegen behandelt.