3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Für die Zukunft würde ich empfehlen, auf Kommentare darüber zu verzichten, wer „richtig“ gekleidet ist. Ebenso könnten Aussagen über „die Chinesen“ oder die Frage, ob eine Frau mit Kopftuch auf einer internationalen Messe überhaupt etwas zu suchen habe, vielleicht überdacht werden. Kündigungen ohne Begründung zwischen Tür und Angel zu überreichen, sorgt ebenfalls für unnötige Aufregung. Andernfalls muss man sich später auch nicht wundern, wenn Kündigungsschutzklagen eingereicht werden.
Besonders erinnerungswürdig war der Gerichtstermin, bei dem sinngemäß erklärt wurde, meine Arbeit sei eigentlich gar keine Abfindung wert und eine Abfindung könne man ohnehin nicht zahlen, weil dann künftig ja jeder Gekündigte auf die Idee kommen könnte, seine Rechte wahrzunehmen. Eine bemerkenswert offene Strategie. Ich persönlich fand das respektlos und gleichzeitig erstaunlich entlarvend.
Und an alle ehemaligen Kolleginnen und Kollegen: Eine Kündigungsschutzklage ist übrigens deutlich unkomplizierter, als man vielleicht denkt. Auf der Website des Arbeitsgerichts gibt es dafür sogar praktische Vordrucke. Liebe Grüße.
Als weißer, männlicher Ingenieur dürften die Karrierechancen hier besonders vielversprechend sein. Alle anderen erweitern dafür ihre interkulturelle Kompetenz, zum Beispiel durch Aussagen wie: „Die Chinesen klauen unsere Produkte“, wobei „die Chinesen“ praktischerweise alle Menschen asiatischer Herkunft oder einfach Personen mit nicht-deutsch klingendem Namen umfasst. Außerdem lernt man schnell, dass der Dresscode weniger im Arbeitsvertrag als im persönlichen Geschmack des Geschäftsführers geregelt ist. Und wer Micro-Management schon immer mal in Reinform erleben wollte, kommt hier ebenfalls voll auf seine Kosten.
Es gibt Gleitzeit, ein modernes Konzept, das hier kreativ erweitert wurde. Man genießt maximale Flexibilität, solange man jederzeit für den Geschäftsführer erreichbar bleibt. Besonders schön sind spontane Freitagnachmittage gegen 17 Uhr oder Wochenenden, an denen man gemeinsam herausfinden darf, wo die Unterlagen für den nächsten Flug abgelegt wurden. Teamwork kennt eben keine Uhrzeit.
Nach außen wird Umweltbewusstsein mit viel Überzeugung kommuniziert. Intern durfte ich lernen, dass zwischen Kommunikation und Umsetzung durchaus ein gewisser Interpretationsspielraum liegen kann.
Die Kollegen waren nie das Problem. Im Gegenteil: ein wirklich tolles Team und eine großartige Feelgood-Managerin, die innerhalb der Grenzen, die ihr gesetzt werden, versucht, das Beste daraus zu machen.
Ein Geschäftsführer, der erfreulich klare Prioritäten setzt: Seine Rechte zuerst, Pflichten vielleicht später.
Arbeitsmittel werden bewusst auf das Wesentliche reduziert, Minimalismus fördert schließlich Kreativität. Telefoniert wird selbstverständlich laut im Dreipersonenbüro, denn Headsets würden den direkten Austausch vermutlich nur unnötig erschweren. Konzentration wird dadurch zu einer spannenden täglichen Herausforderung.
Wertschätzende Kommunikation wird hier besonders innovativ interpretiert. Arbeitsaufträge beginnen häufig mit „Wir müssten mal …“ oder „Man könnte ja …“, was viel Raum für Eigeninterpretation lässt. Wenn man dann doch einmal herausgefunden hat, was gemeint war, stellt sich oft heraus, dass die notwendigen Arbeitsmittel fehlen oder E-Mails eher als unverbindliche Leseempfehlung verstanden werden.
Das Gehalt kam immer pünktlich. Als Benefits gab es Getränke und einen Obstkorb. Bewährte Klassiker, die offenbar in keiner Stellenanzeige fehlen dürfen.
Als jüngere Frau sammelt man hier wertvolle Erfahrungen darin, wie sich traditionelle Rollenbilder im Arbeitsalltag anfühlen. Schließlich wäre es auch vermessen anzunehmen, man könnte in bestimmten Themen vielleicht mehr Fachwissen besitzen als ein älterer Mann.
Was das Thema Gleichberechtigung in dem Forschungs- Entwicklungsbereich der Firma angeht: Wer sich diesen auf der Website kurz anschaut, erkennt das dahinterstehende Konzept vermutlich recht schnell.
Die Produkte und Themen sind grundsätzlich spannend. Vorausgesetzt, man begeistert sich für Plastik. Das große Nachhaltigkeitsversprechen wirkt dabei eher wie eine Marketingdisziplin, die intern deutlich kreativer ausgelegt wird als nach außen.
Ein tolles Kollegium
Faire und wertschätzende Kommunikation über alle Hierarchie-Ebenen
Freie Arbeitszeiteneinteilung und flexible Arbeitszeiten
Top - hier kann man nichts aussetzen
Vorgesetzte sind offen für neue Themen und jederzeit ansprechbar
Kurze Kommunikationswege und schnelle Absprachen machen das Arbeiten im Team sehr angenehm
Vielfältige und interessante Aufgaben