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Bewertung

Finger weg, wenn sich nichts ändert

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei think project! GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Kollegenzusammenhalt und nette interne Events.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zusätzlich zu o.g. Punkten: Das ständige Einführung neuer Prozesse und Tools, die niemals bis zum Ende durchgedacht sind und keine Probleme lösen sondern verschlimmern. Urlaubssperren für kundennahe Kollegen wie Sales, Legal und Customer Success 2 Wochen vor Ende eines jeden Quartals (ja, auch zu Weihnachten).

Verbesserungsvorschläge

Kommunikation seitens C-Level. Begegnet den Mitarbeitern auf Augenhöhe. Nach und nach gehen die guten Kollegen, hört ihnen zu. Sprecht mit euren Kunden und strebt eine höhere Kundenzufriedenheit mit sinnvollen Lösungen an (keine KI Träume verkaufen). Verantwortung übernehmen.

Arbeitsatmosphäre

Düstere Stimmung. Selten traut sich jemand in Team Calls Einwände oder Sorgen zu kommunizieren, denn sie wissen, dass diese unerwünscht sind. In Calls schaut man in traurige Gesichter.

Kommunikation

Schwach. Keine ehrliche Kommunikation, obwohl diese bei der Verunsicherung aller dringend notwendig ist (Bspw werden viele Kollegen wahllos gekündigt und es kursieren viele Gerüchte über einen Unternehmensverkauf).

Kollegenzusammenhalt

Langjährige Kollegen halten zusammen und trösten sich. Der Rest schaut auf sich.

Work-Life-Balance

Kommt auf die Abteilung und die Projekte an. Ich habe häufig erlebt, dass Anforderungen asap zu erledigen sind, ohne das Respektieren von notwendigen SLA's. Wenn unter Stress und Druck Fehler passieren, bist du schuld.

Vorgesetztenverhalten

Management bemüht sich der Bevormundung. Entscheidungen werden von oben aus festgelegt, die untere Ebene darf ausbaden und ausführen. Kritisches Hinterfragen ist nicht erwünscht, fachliche Expertise wird ignoriert. Line Manager sind entweder Teil des Systems und feiern alles oder es bleibt ihnen nichts anderes übrig, um den Job zu behalten. Micromanagement als Standard Werkzeug.

Interessante Aufgaben

In dem Sinne gibt es viele interne Baustellen, die Optimierungen erfordern. Damit kann der Alltag gefüllt werden. Raum für Innovation wird selten gegeben, nur wenn es nicht gegen die C-Level Vorstellung verstößt.

Gleichberechtigung

C-Level und Vorgesetzte First.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige und fachlich geschätzte Kollegen werden einfach gekündigt. Es scheint, man möchte "teure" Altlasten loswerden. Eingestellt wird nur noch billig in Rumänien und Indien.

Arbeitsbedingungen

Primär Remote Arbeit, für Technik wurde gesorgt. Von den Büros weiß ich wenig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt eine Sustainability Abteilung, die hin und wieder Reports in Allhands Meetings teilt. Das wars aber auch, keine nennenswerten Maßnahmen. C-Level und ausgewählte Kollegen lieben 1. Klasse Flüge unter 1 Stunde.

Image

C-Level feiert sich, Mitarbeiter reden schlecht über die eigene Firma. Aus dem Service Bereich hört man viele negative Stimmung seitens Kunden. Die Probleme werden ignoriert und neue Wünsche verkauft.

Karriere/Weiterbildung

Angebote gibt es (Udemy, Englisch Kurse), selten wird sich die Zeit genommen. Wer die internen Umstände akzeptiert, kann vermutliche aufsteigen.


Gehalt/Benefits

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.