Ihr Unternehmen?

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Thitronik 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Fehlende Wertschätzung, kein Entwicklungspotenzial und toxisches Arbeitsumfeld

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Thitronik GmbH in Eckernförde gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

• Mehr Transparenz bei Aufgabenverteilung und Entscheidungen, insbesondere beim Homeoffice und Gehalt.

• Faire und nachvollziehbare Vergütung zusätzlicher Aufgaben.

• Bessere Integration neuer Mitarbeiter:innen und klare Kommunikationsstrukturen.

• Anerkennung und Wertschätzung von Leistung, um Motivation und Engagement zu fördern.

• Offene und ehrliche Feedbackkultur, statt Probleme zu verschweigen oder zu ignorieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist von Misstrauen, mangelnder Transparenz und fehlender Unterstützung geprägt. Neue Mitarbeiter werden nicht ausreichend integriert, man hat ständig das Gefühl, austauschbar und nicht wertgeschätzt zu sein. Aufgaben werden ohne jede Kommunikation entzogen, wodurch Motivation und Vertrauen komplett zerstört werden. Trotz meiner mehrfachen Initiative, Gespräche über fehlende Aufgaben und wiederholt entzogene Projekte zu führen, wurde das Problem nie gelöst. Entwicklungsmöglichkeiten gibt es keine – jeder soll alles machen. Diese Situation hängt stark vom jeweiligen Team ab, da ich die Möglichkeit hatte, in zwei Abteilungen zu arbeiten und mir daher ein klares Bild machen konnte.

Image

Das Image des Unternehmens nach außen wirkt professionell, allerdings spiegeln interne Strukturen und Abläufe dies nicht wider. Transparenz, Fairness und Mitarbeiterwertschätzung scheinen intern wenig Priorität zu haben. Es entsteht der Eindruck, dass nach außen alles glatt und positiv aussieht, während interne Probleme und Konflikte ignoriert oder verschwiegen werden.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeit war grundsätzlich flexibel, was positiv war. Allerdings wurde mir die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, komplett verweigert – obwohl andere Kolleg:innen diese Option hatten. Oft hatte man den Eindruck, dass solche Entscheidungen davon abhängen, wie sehr man der Führung persönlich „sympathisch“ ist. Urlaub konnte man hingegen sehr spontan nehmen, was praktisch war. Wenn man allerdings einen fest geplanten Arzttermin hatte, wurden die Stunden vom Zeitkonto abgezogen und mussten anschließend wieder nachgearbeitet werden.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt grundsätzlich Potenzial für Entwicklung und Weiterbildung, aber aus meiner Erfahrung wurden Anstrengungen weder finanziell noch durch Anerkennung gewürdigt. Das führte bei mir zu starker Demotivation und verringerte die Bereitschaft, weiterhin Energie in die berufliche Entwicklung zu investieren.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich sind die meisten Kollegen offen für Kontakt und bereit zu helfen, jedoch hängt vieles stark von der einzelnen Person ab. Persönlich habe ich wiederholt toxische und negative Gespräche über andere Kollegen hinter deren Rücken gehört. Eine meiner Fehler war, einigen Kollegen über Gehalt und persönliche Angelegenheiten zu vertrauen – diese Informationen wurden offenbar weitergegeben und von der Leitung später gegen mich verwendet, was letztlich als Begründung für meine Kündigung angeführt wurde.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war widersprüchlich, unfair und völlig intransparent. Positives Feedback wurde zwar gegeben, hatte aber keinerlei Bedeutung – am Ende spiegelte sich das nicht in meiner Bewertung wider. Probleme wurden nicht offen angesprochen, sondern totgeschwiegen. Entscheidungen, insbesondere beim Homeoffice, wirkten willkürlich und basierten mehr auf Sympathien als auf Leistung. Trotz meiner mehrfachen Versuche, über fehlende Aufgaben und die ständige Wegnahme meiner Projekte zu sprechen, änderte sich absolut nichts. Das zerstörte meine gesamte Motivation und mein Vertrauen. Wenn es darum ging, Probleme zu besprechen, gab es im Grunde niemanden, an den man sich wenden konnte. Kritik oder Unzufriedenheit wurden sehr persönlich genommen, auf manche meiner Fragen habe ich monatelang keine Antwort bekommen. Ich hatte ständig das Gefühl, nicht wertgeschätzt und nicht respektiert zu werden.......

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung des Arbeitsplatzes war teilweise unzureichend. Als ich anfing, war mein Arbeitsplatz nicht eingerichtet, und ich musste mehrere Monate darauf warten. Der höhenverstellbare Tisch war praktisch, beim Bürostuhl hätte ich mir jedoch mehr Qualität gewünscht – das sahen auch einige Kolleg:innen so. Ein großes Minus war außerdem, dass die Abteilungen ihre Tische nicht frei stellen durften, wodurch Bildschirme oft stark geblendet wurden. Eine Klimaanlage gab es nicht, sodass es im Sommer sehr heiß und im Winter kalt war. Einige Büros waren zudem sehr dunkel, wodurch ich persönlich oft das Gefühl hatte, in einem Keller zu arbeiten. All dies erschwerte konzentriertes und komfortables Arbeiten erheblich.

Kommunikation

Die Kommunikation ist intransparent und widersprüchlich. Mir wurde persönlich positives Feedback zu meiner Arbeit gegeben, jedoch spiegelt sich dies nicht ausreichend in meiner Mitarbeiterbewertung wider. Probleme werden nicht offen besprochen, sondern eher unter den Teppich gekehrt. Trotz meiner guten Leistungen wurde ich letztlich gekündigt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt entsprach nicht dem tatsächlichen Arbeitsaufwand. Zusätzliche Aufgaben, die über meine Position hinausgingen, wurden selbstverständlich erwartet, aber nicht extra vergütet. Als ich versuchte, über eine Gehaltserhöhung auf Basis meiner Aufgaben und Ergebnisse zu sprechen, wurde mir mit der Begründung abgesagt, dass ich bereits genug verdiene und mit anderen Kolleg:innen verglichen.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war in der Praxis kaum spürbar. Entscheidungen, wie etwa Homeoffice oder Aufgabenverteilung, wirkten oft willkürlich und hingen stark davon ab, wie sehr man der Führung persönlich zusagte. Zusätzliche Aufgaben, die nicht zur eigenen Position gehörten, wurden selbstverständlich erwartet, aber nicht extra vergütet. Es entstand der Eindruck, dass persönliche Sympathie und Nähe zur Führung wichtiger waren als Leistung und Fairness.

Interessante Aufgaben

.....Vorgesetztenverhalten weiter: Besonders deutlich wurde das bei meiner Kündigung. Man verweigerte mir die Möglichkeit, die Unterlagen mit nach Hause zu nehmen und in Ruhe durchzulesen. Stattdessen wurde Druck ausgeübt, sodass ich alles sofort unterschreiben musste. Während des Kündigungsprozesses wurde ich durch die Büros begleitet, als würde man mir misstrauen oder befürchten, ich könnte Schaden anrichten. Das war pure Respektlosigkeit und ein Zeichen totalen Misstrauens.

Interessante Aufgaben: Die Aufgaben waren spannend und vielseitig, allerdings fehlte eine klare Struktur und Transparenz. Projekte wurden mir teilweise ohne Erklärung entzogen und an andere verteilt. Dadurch entstand das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden und keine echte Verantwortung tragen zu dürfen. Entwicklungsmöglichkeiten oder eine klare Perspektive habe ich nicht gesehen. Zusätzlich habe ich wiederholt Aufgaben übernommen, die nicht zu meiner Position gehörten – das wurde selbstverständlich hingenommen, ohne dass es sich in meinem Gehalt widerspiegelte.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.