60 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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60 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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60 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Wertschätzende Direktheit wird es bei Timmermann genannt. Anfangs war ich über mich etwas erstaunt. Habe ich mir doch nicht´s mehr als ehrliche, wahre und offene Worte meines Vorgesetzten gewünscht. Jetzt bekomme ich diese und muss eingestehen, dass es nicht immer leicht ist damit umzugehen. Denn in jeder konstruktiven Kritik steckt viel Arbeit an einen Selbst. Ich nehme die Challenge gerne an und bin dankbar dafür an mir arbeiten zu können.
Das ist wie Tag und Nacht, Warm und Kalt, Sommer und Winter. Die einen feiern Timmermann, die anderen flüchten schreiend aus dem Büro. Ich gehöre zur Sonnenseite, mir macht es richtig Spaß hier.
Es gibt einen "New Deal" den wir bekommen haben. Der beschreibt, wie viele Std. in der Woche wir arbeiten und dürfen sogar Überstunden anrechnen und zeitnah abfeier. Das ist in der Beratung schon mal ein dickes Plus. Ansonsten haben wir je nach Terminlage auch die Möglichkeit früher zu beginnen und früher zu gehen. Es wird schon sehr locker mit der Arbeitszeit umgegangen, jedoch ist Client first natürlich wichtig
Es gibt viele Möglichkeiten zur Weiterbildung, welche man selbst bezahlen und Urlaub dafür nehmen muss. Da würde ich mir mehr Unterstützung von der Firma wünschen. Der Karrierepfad ist einfach und klar und für alle offen zu erkennen. Das finde ich gut.
Das Gehalt wie Urlaubstage wurden kürzlich erst angepasst und etwas angehoben. Es steigert sich je nachdem wie lange man im Unternehmen ist und welchen Karrierepfad man macht. Wie das im Vergleich zu anderen Beratungen ist, weiß ich nicht.
Wir bemühen uns schon sehr unsere Arbeit umweltbewusst zu gestalten. Wenig Müll, wenig Drucken, vieles noch einmal verwerten, Mülltrennung.
Finde ich schon sehr gut und macht richtig Spaß mit den Kollegen zu arbeiten. Nicht nur in der Beratung, sondern auch in den anderen Service Lines sind die Kollegen einfach prima. Wir sind schon eine coole Truppe.
Wir haben 2 ältere Kollegen, die jedoch vom Charakter und Wesen so jung geblieben sind, dass es gar nicht auffällt, dass sie Ü50 sind. Ja und man braucht auch die älteren Hasen im Stall, denn die geben dem jungen Gemüse hier und da mal etwas Richtung im Leben.
Das ist etwas was wir verkaufen, es sind Leistungen die wir anbieten. Natürlich leben wir das auch nach Innen. Auch sind Vorgesetzte Menschen mit Verhaltensmustern, an den sie selbst arbeiten dürfen. Es gibt keine Perfekten Vorgesetzten. Ich merke nur, dass auch unsere Vorgesetzten daran arbeiten immer besser zu werden und offen mit ihren Fehlern umgehen.
Das neue Büro ist 1A, erste Klasse. An New Ways Of Working muss ich mich noch gewöhnen. Was absolut gar nicht geht sind komplett veraltete Laptops, die technisch ein Desaster sind. Hier will die Geschäftsleitung auch nicht´s ändern.
Wir haben 1x im Monat ein AHM, in dem wichtig Informationen vom Management an das Team kommuniziert werden. Zudem haben wir 1x im Monat ein Q&A, da ist jedem, wirklich jeden freigestellt alle Fragen zu stellen, die einen auf dem Herzen liegen. Das Q&A hat eine Regel, es gibt keine unanständigen Fragen, denn genau hier sind sie richtig.
Bei uns haben Frauen wie Männer absolut die selben Aufstiegschancen. Da wird gar kein Unterschied gemacht.
Ich finde die Arbeit an Klienten immer sehr Interessant. Darum habe ich mich für diesen Job entschieden. Gut ist auch, dass immer wieder neue Engagements dazu kommen, das heißt auch, dass man nicht ewig auf dem selben Klienten bleibt.
Die Grundidee und die Beharrlichkeit, weshalb ich auch die Daumen drücke, dass die Wende geschafft wird.
Dass hier Lohnarbeit mit "ich bin 100%ig loyaler und nahezu ausnahmslos der Firma verpflichteter Mitarbeiter" gleichgesetzt wird.
Die eigene Blase verlassen, (an)erkennen was Mitarbeiter*innen wirklich brauchen und dementsprechend justieren.
Dichotom: Mit Kolleg*innen teils super, da kreativ und engagiert, mit Teilen des Managements kaum auszuhalten, absolut fehlende Wertschätzung, permanent defizitärer Fokus und maximales Micro-Management, wie man es sich kaum vorstellen kann, dass es das wirklich gibt.
Das Image, das die Firma (vielleicht) hat (oder haben will), wird der Realität niemals gerecht. Wobei man differenziert sein muss, wenn man das hier bewertet. Und das ist eigentlich sehr traurig, denn die Gründungsidee ist gut, valide und hilfreich. Die Realität ist aber eine, die diesem Anspruch nicht gerecht wird, primär deshalb weil es eine Organisation ist, bei der das Management weltfremde (und oftmals auch recht neurotische) Ideen (nicht zu verwechseln mit visionär) versucht voranzutreiben, dabei aber verpasst festzustellen, dass die sich weiterdrehende Welt neue Antworten erfordert.
Weniger weil die Arbeitsstunden so dermaßen übermäßig hoch sind sondern mehr weil das implizite und explizite Selbstverständnis, dass man in einer Beratung quasi 24/7 zur Verfügung zu stehen hat, herrscht ein so hoher Druck, bei dem diese Balance nachhaltig gestört ist. Ich denke auch, es wäre weniger heftig, wenn Arbeits-Sessions die mal bis 02.00 Uhr morgens gehen besonders gewürdigt werden und einen Ausgleich (zeitlich oder monetär) erhielten. Lange Schichten, sowas gehört dazu, ja, aber die Idee, dass das "normal" ist, halte ich für ungesund und latent gefährlich. Die Menschen versuchen sich dann anderweitig das zurückzuholen, was man ihnen im Übermaß abverlangt.
Auch hier gilt: es scheint sich etwas zu tun, grundsätzlich waren die Optionen aber überschaubar. Bis dato war Beförderung in (eigentlich viel zu kurzen) Zyklen das einzige "Retention-Tool", da die Hardfacts wie Urlaub und Überstundenausgleich ein Witz sind. Das Tool musste deshalb auch immer herhalten, damit Mitarbeiter nicht gehen. "Karriere" macht man damit auf dem Papier, im Marktvergleich hält das aber keinesfalls den Vergleichen stand.
Gehalt ist in der Beratung in Ordnung, wenn man sich anschaut, was im Hinblick auf Extrameilen und Verantwortungsübernahme etc. gefordert wird, ist es zu wenig. Die Bezahlung erfolgte absolut pünktlich. Sozialleistungen sind aus meiner Sicht eigentlich nahezu keine vorhanden, wobei sich auch hier erste Schritte aufgetan haben, dies zu verbessern (Betriebsrente etc.).
Die Sparte "Timmermann Social" ist aus meiner Sicht Marketing-Gag und Augenwischerei, da es einfach ein alternativer Vertriebsstrang ist, bei dem man auch schon mal eine Stunde was pro Bono gemacht hat. Dafür gibts nen kleinen Stern, aber nicht mehr. Der Rest ist dafür, dass die Bahn-Policy, Mülltrennung und sorgsamer Umgang mit dem Eigentum (gewiss auch immer, wenn nicht sogar primär, aus Kostengründen) auch der Umwelt gut tun. Da kann man zumindest keine Ignoranz vorwerfen.
Gut und zugleich auch schnell recht endlich. Wenn's brennt ist ein super Zusammenhalt zu spüren, da die Firma aber per se maximal fordert, wird schon erst weggeduckt wenn's um die Extrameile geht, bevor man dann die Hand hebt. Das ist im Lichte dessen, dass eine Würdigung der Zusatzarbeit eigentlich immer ausbleibt, auch nur verständlich.
Es gibt eigentlich keine wirklich älteren Kolleg*innen, in der Firma ist vermutlich jede*r U50, jüngere Menschen sind einfach besser form- und beeinflussbar.
Nur 2 Sterne, da Führung in dieser Firma, die Führungskräfte coacht und schult, vermutlich das fragilste und fragwürdigste Konstrukt überhaupt ist. Da scheint einiges im Umbruch zu sein, aber faktisch erlebte ich primär, dass Führung als Rolle absolut nicht verstanden und total opportunistisch vergeben wurde. Meine Führungskraft hat häufig gewechselt und da gab´s keinerlei Einheitlichkeit. Sogenannte "Führungsimpulse" aus dem Management sind primär unter dem Deckmantel der Führung versteckte Tadel, die einer Middle-Management-Führungskraft souffliert werden, wie sie agieren/was sie korrigieren solle. Das war dann nicht alles per se verkehrt, aber es war weder konsistent noch kohärent.
Vornweg: es scheint ein neues Büro zu geben, durch welches sich vieles verbessert hat, zuvor war die Büroausstattung desaströs und wurde verkauft als "besonderer Charme". Diese Verblendung hat lange funktioniert, war aber wirklich albern, weil es Augenwischerei war. Ach ja, es wurde in eine Sache investiert: Tageslichtlampen, alles andere musste im Zweifel so gehen und war weit (!) unter Standard.
Ein Paradebeispiel für das was man nicht sein will (und selbst anders schult) und dennoch in Reinform praktiziert: 90% aller relevanten Informationen werden inoffiziell geteilt, im Beisein des Managements stellt man sich dann doof, weil man gelernt hat, dass die nicht-funktionalen Kommunikationsprozesse so erzwungen gelebt werden müssen. Es wäre so leicht, das besser zu machen.
Geschlecht spielt keine Rolle, wer so funktioniert, wie es erwartet wird, kann losgelöst von Geschlecht oder Elternzeit wieder in der Hierarchie aufsteigen und "Karriere" machen.
Klares Jein. Je nach Auftragslage und persönlichem Engagement kann man durchaus Themen besetzen, die einem Freude machen. Zugleich ist die Firma zu klein, um optimal Aufgaben zu verteilen. Es wird über verschiedene Gremien zugeteilt und zugleich agieren zum Teil politische Kräfte im Hintergrund und sichern sich die Ressourcen, die sie gerne haben wollen.
Die anderen Kollegen
Fehlende Fehlerkultur, hohe Intransparenz, unterdurchschnittliches Gehalt -> deswegen auch hohe Mitarbeiterfluktuation
Mgmt austauschen - ach halt ne, geht ja leider nicht...
Durch die Vorgesetzten wird ständig Druck ausgebübt. Ich war auch schon in anderen Strategieberatungen aktiv, aber dort wurde eine gänzlich andere Fehlerkultur gelebt.
Nicht ungewöhnlich für eine Beratung, aber ungewöhnlich hoch im Vergleich zum Gehalt.
Miserabel - eine Kultur des gemeinsamen Lernens stelle ich mir anders vor.
Zwischen den Kollegen sehr guter Austausch, von Mgmt-Seite sehr viel Intransparenz, mehr leere Versprechungen als klare Führung
Unterdurchschnittlich - in jeder anderen Beratung erhält man mehr, v.a. auch hinsichtlich Bonus und sonstigen Benefits
Dass Menschen sich dort zusammenfinden, die das Herz am rechten Fleck haben.
Auch dass Leute immer wieder versuchen was zu verändern und dass es coole Projekte gibt, bei denen man die Chance hat viel zu lernen.
Das was oben aufgelistet ist: Das absolut nicht gelebt wird, was man predigt. Dass Menschen dort eigentlich nur Geld-Produktionsmaschinen sind und wenn sie das gut machen, hat man sie auch lieb, wenn nicht, wird Druck ausgeübt bis zum geht nicht mehr.
Vieles! Als erstes würde ich versuchen das Konzept Transformationalität selbst zu begreifen und in Anwendung zu bringen (zumindestens wenn ich echt dran glaube). Dann sollte dieses wahnsinnige Mikro-Management enden und je höher man in der Hierarchie ist, desto weiter sollte man weg vom Detail sein und dafür am Big Picture arbeiten. Das alleine wird vermutlich ein Change-Prozess von vielen Jahren sein, könnte die Firma aber retten.
Muss man >pragmatisch differenziert< (ein Firmenwert!) sehen:
Umgang mit Kollegen ist TOP
Generelle Atmosphäre durch das was vorgelebt wird von oben ist GIGA-FLOPP
Die Mitarbeiter sind toll. Ich mag die alle. Echt (fast...) alle!! Aber die Elite will nicht sehen und auch nicht hören, dass norm viel im Argen liegt. Sowas wird einfach wegdiskutiert und mir hat man mal versucht beizubringen, dass das mit achtsamer Kommunikation was zu tun hat. Ein tolles Konzept, das dort gepredigt wird heißt "psychologische Sicherheit", das bedeutet, man traut sich zu sagen was man denkt und fühlt ohne Angst vor schlimmen Konsequenzen. Ich glaube das Gegenteil ist der Fall: wer wirklich sagen würde, was er denkt, würde entweder direkt rausfliegen oder hat sich jede Chance damit verbaut.
Aber dennoch meine ich... Potenzial wäre da.
Die Firma rühmt sich, anders als andere Beratungen zu sein und "transformational" zu handeln, dabei ist es das wirklich allerallertransaktionalste Unternehmen, das man sich nur vorstellen kann. Wenn Du A haben willst musst Du mal B und C mindestens leisten und man merkt sich genau was man Dir ggf. gewährt hat. Umsonst ist da absolut nichts und die Arbeitsstunden bewegen sich rund herum an der Grenze der Legalität.
Ein Call nachts um 2300 Uhr mit Praktikanten, um in einer Präsentation die Grautöne einer Überschrift glatt zu ziehen, ist das normalste der Welt dort. Dafür dann ein Danke? Vielleicht für 10 Euro.
Wie oben beschrieben: wenn die Mitarbeiter sich gegenseitig bei einem "Lunch & Learn" irgendwas erzählen, wird das als Kulturformat, Event und krasse Weiterbildung gefeiert. Wirkliches Investment ist enorm transaktional und nur wenn Du das was Du gerne "lernen" magst geldbringend unmittelbar einsetzen kannst, hast Du eine Chance.
Die Karriereleiter stolpert man dafür sehr leicht hoch. Was ich mitbekommen habe wird fast jeder Berater in der Regelzeit oder schneller befördert (außer er wäre echt schlecht), damit er nicht kündigt. Reich wirst Du damit aber nicht und was ganz transaktional mitwächst sind die Arbeitsstunden, denn eines scheint klar zu sein: wenn Du in der Hierarchie steigst, musst Du für mehr Geld natürlich mehr Arbeiten. Tit for Tat.
Das Gehalt ist für die Beraterbranche weit unterdurchschnittlich. Begründet wird das mit den sonstigen ach so tollen Aspekten, die leicht versprochen, kaum eingehalten werden. Habe noch nie zuvor (war auch in 2 anderen kleinen Firmen) gesehen, dass man sich für jeden halben Lutscher, den man verschenkt selbst so rühmt und dabei nicht mitbekommt, dass die Welt da draußen anders funktioniert. Die Firma ist ein Meister im Aufblähen und wenn man nach Sozialleistungen fragen würde, wäre die Liste sicher 100 Punkte lange, bestimmt wäre dann aber auch 2-lagiges Klopapier dabei und man würde sich selbst feiern, dass die Leute sich nicht mit kratziger Folie den Hintern abwischen müssen.
Da habe ich wenig mitbekommen. Ich glaube, dass fast nie geflogen wird und alle senioreren Berater mit der Bahn fahren, was ich gut finde (denke aber, dass es mehr am Geld liegt). Ansonsten achtet man auf Mülltrennung usw., das finde ich gut.
Der einzige Grund warum man dort ist, die wenigen langjährigen Mitarbeiter dort bleiben und man Freude an der Arbeit haben kann.
Gibt es keine, weil es glaube ich keiner mehr als 4 Jahre jemals dort ausgehalten hat.
Gibt super Leute, gibt mittelmäßige in der mittleren Führungsriege. Da aber einfach Jeder direkt mal Führungskraft sein darf, der nicht mehr Praktikant ist (und damit auch direkt leitender Angestellter wird - haha), ist Führung dort mehr Instrument die Leute zu unterjochen, weil "Du bist ja FK also musst Du ..." und es ist kein Führungsstil erkennbar der die Kultur bestimmen würde. Wieder mal der Verweis auf die Transformationalität: das will man haben und predigt es auch, aber keiner darf so führen, es ist immer ein "wenn er/sie/es was will, muss er/sie/es aber auch tun".
Wenn man sich die Puntke durchliest, die hier bewertet werden sollen, müsste man 0 Sterne geben, oder weniger. Das Büro ist charmant (ein Kollege sagte mal "wie ein Kindergarten für Erwachsene"), aber weder zeitgemäß noch für Art der Aufgaben vorgesehen. Man will wohl was neues suchen, das kann man für alle Mitarbeiter nur hoffen.
Man versucht durch Regelformate gut zu kommunizieren, hier aber mehr als irgendwo sonst was ich bisher erlebt habe (ist mein 4. Praktikum!) traut man sich vor der Führungselite nicht das zu sagen, was man meint. Und wenn kommunikativ was schief läuft, heißt es da hat es doch einen glasklaren Prozess gegeben den jeder kennt, nur weil niemand einsehen möchte, dass Verantwortungsübernahme nicht mit "Jeder weiß, kann und kennt alles" gleichzusetzen ist.
Geschlecht ist wirklich egal. Sexualität auch, zumindest gibts auch offen lebende homosexuelle Kollegen und Kolleginnen. Die Leute, die mal draußen waren (Burn-Out etc.) bekommen auch eine faire Chance, zugleich halt genau so weit, wie es die Firma gerade (transaktional) noch mitmachen kann. Das ist kein Manko, aber auch kein Highlight.
Gibt es, hat man mal mehr, mal weniger. Normal würde ich sagen und je nachdem in welchem "Engagement-Team" man landet, nehmen die Kollegen sich viel Zeit um auch etwas zu finden, das echt passt. Als Praktikant genießt man Privilegien, weil man ja auch als Junior Consultant verkauft wird/werden soll, zugleich ist es aber auch völlig normal, dass man Räume ein- und ausräumen muss, wie es der Elite grade gefällt (und um 5,50€ zu sparen).
In meinen Augen die größte Schwäche dieses Unternehmens. Neben der hohen Arbeitsbelastung (rein stundenmäßig) kommt auch noch das ständige Reflektieren der eigenen Fähigkeiten und das Verbessern von Schwächen, was die Arbeit noch anstrengender macht.
Das kommt sicherlich auf den Vorgesetzten an. Viele Mitarbeiter, die mit der Anleitung der Praktikanten betraut sind, sind selbst sehr unerfahren und jung, allerdings hatte ich das Gefühl, dass sie sich größte Mühe geben.
Für mich zunächst eine schöne, warme Arbeitsumgebung, da das Büro sehr wohnlich ist. Allerdings empfand ich das Arbeiten darin als eher unangenehm. Ich hätte eine moderne Büroaustattung gebraucht: Klimaanlage, geräuschdämpfende Teppichböden, verstellbare Schreibtische etc.
Es wurde sich sehr bemüht, alle wichtigen Information von der Geschäftsführung in einem guten, offenen Rahmen zu kommunizieren und ggf. Rückfragen zu beantworten.
In Bezug auf die wöchentliche Arbeitszeit ist das Gehalt für Praktikanten akzeptabel.
Im Vergleich zu Praktika in anderen Beratungen sind die Aufgaben hier weniger fachlich und mehr "technisch". Es gibt klare Vorgaben, die von der nächsten Hierarchie-Ebene geprüft und verbessert werden, z.B. ein Drehbuch für einen Workshop schreiben. Ich hätte lieber fachlich mehr über Changemanagent gelernt, als mir zu überlegen, wer wann was tun soll.
Kollegen Zusammenhalt.
Außendarstellung und Selbst Wahrnehmung entsprechen leider nicht der Realität.
Bewertungen und Mitarbeiter Feedback sollten ernstgenommen werden und nicht als persönliches Nachtreten empfunden werden.
Gleichbehandlung der Teams.
Echte Büros mit richtiger Ausstattung.
Eigentlich eine gute Arbeitsatmosphäre, die stellenweise durch unnötigen Druck und Arbeitsbelastung gestört wird.
Habe kaum einen Mitarbeiter gesprochen, der viel Positives gesagt hat oder davon träumt hier lange oder für immer zu arbeiten.
48h die Woche als mindest Anforderung im Vertrag mit dem gesetzlichen Minimum an Urlaubstagen werden damit begründet das hier schon Kaffeepausen etc. eingeplant sind, da ja niemand 40h in einem Vollzeitjob arbeitet und diese so erreicht werden soll.
Übernahme Chancen für Praktikanten und Azubis sind sehr gut.
Man bekommt sehr schnell sehr viel Verantwortung und darf sich in eigene Fachgebiete oder Themen einarbeiten die einem persönlich gefallen.
Das Vertrauen ist vor allem anfangs sehr hoch und jeder bekommt seine Chance.
Weiterbildung ist leider wieder nicht sehr Präsent (siehe Gehalt und Sozialleistungen)
Transaktionales denken, wird hier durch die Firmen Kultur als negativ dargestellt und die Welt wäre wesentlich besser wenn alle Transformational denken und Leben würden.
Diese Einstellung hört aber offensichtlich beim Thema Gehalt und Sozialleistungen auf.
Es wird das gesetzliche Maximum an Stunden erwartet (eine 40h Arbeitswoche wird als Teilzeit bezeichnet) und dafür bekommt man ein Minimum an Gehalt, Urlaubstagen und absolut keine Sozialleistungen wie Weihnachts, Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen oder Ähnliches.
Sozial:
Es wird immer viel von Timmermann Social geredet, aber wirklich etwas gemacht wird nicht.
Mitarbeiter können sich freiwillig soziale Projekte suchen und in der Arbeitszeit vorantreiben, so das Konzept.
Die Kapazität von Mitarbeiter wird bei der Planung aber schon mit 100 % bis 120 % verplant und das bei einer Arbeitszeit von 48h und mehr.
Also bleibt hier nicht viel Zeit für soziale Themen.
Umwelt:
Regelmäßiges bestellen beim Metzger oder Ähnliches mit viel Plastik und Alu Müll.
Kein recycle oder Energiesparen Konzept.
Kollegen Zusammenhalt ist das was diese Firma am Leben erhält und für die meisten Mitarbeiter der Grund ist zu bleiben.
Das Miteinander und Umfeld zwischen den Kollegen ist nahezu perfekt.
Niemand wird „alleine“ gelassen aber genauso wenig gezwungen auf „Private“ Events mit zu kommen.
Auch hier ist mir kein Fall von Diskriminierung bekannt.
Es handelt sich generell um ein durchschnittlich junges Team, weshalb für die Außen Darstellung ältere Kollegen geschätzt werden um „Seniorer“ zu wirken und einen professionelleren Eindruck zu machen.
Teilweise werden Leistungen nicht geschätzt oder die Expertise ignoriert.
Wenn kein fachlicher Fehler gefunden werden kann, dann wird z. B. in Powerpoint jeder Millimeter nach einem Formatierungsfehler abgesucht oder der Text zerlegt bis ein falsches Komma gefunden wird und das auch bei ersten Entwürfen bei denen man sich rat holen möchte.
Dieses Micro Management sorgt für Frust und wenig Lust auf Verantwortungsübernahme und selbstständiges Arbeiten, welches einem schon kaum ermöglicht wird.
Zwei Gebäude die nach außen hin den Eindruck von Wohnhäusern machen, innerhalb einer Wohnsiedlung um gemütlicher zu wirken, werden als Büros genutzt.
Die gesamte EDV Ausstattung ist eine Katastrophe.
Das interne Team wird hier stark benachteiligt mit den schlechteren Geräten die Teilweise nicht die Arbeitsanforderungen erfüllen weshalb einige Kollegen lieber auf Private Geräte zurückgreifen.
Auch firmen Handys, gibt es nur für die Berater aber es wird trotzdem erwartet, das dass interne Team am privat Gerät erreichbar ist und dieses Teilweise auch für Firmen Telefonate nutze da die einzige Alternative Skype for Business sonst zu viel Kosten für die Firma verursacht.
Feste Arbeitsplätze gibt es kaum.
Ergonomie am Arbeitsplatz hätte eher 0 von 5 Sternen verdient.
Die Stühle sind bunt zusammengewürfelt, die Federung zum Höheanpassen ist bei 2/3 der Stühle kaputt und bei einig Fehlen z. B. auch die Armlehne.
Klimaanlage für den Sommer oder richtige Heizungen im Winter werden genauso vergeblich gesucht wie Deckenlampen.
Im Sommer wird versucht mit 3 Ventilatoren 2 Gebäude zu Kühlen außer im Büro der Geschäftsleitung, hier ist eine Klimaanlage installiert.
Alle per Du und in der Regel eine Freundliche und offene Art der Kommunikation, durch alle ebenen der Firma.
In regelmäßigen Meetings werden nur gute Dinge berichtet und von Negativen Ereignissen erfährt man nur durch den Flur Funk.
Genderisierung ist auch hier ein großes Thema aber nicht im negativen Sinn.
Es gibt meines Wissens keinen Gleichstellungsbeauftragten/beauftrage innerhalb der Firma, mir wäre aber auch kein Fall bekannt, bei dem dies Notwendig gewesen wäre.
Vor allem innerhalb des internen Teams sind Frauen bei den Führungskräften stärker vertreten als Männer.
Wer willig ist, kann sich spannende Themen suchen und neue Prozesse erarbeiten und einbringen.
Viele sehr nette und schlaue Mitarbeiter (denen allerdings leider wenig bis kein Raum zur Ausübung ihres Könnens/Wissens gegeben wird aufgrund von Micro Management).
Enorme Diskrepanz zwischen nach außen dargestellten und nach innen gelebten Werten sowie mangelnde Gewichtung/Priorisierung von Aufgaben und Entscheidungen.
Die schlechten Bewertungen sollten ernst genommen und aus ihnen gelernt werden statt sie einfach als "Nachtreten" abzutun.
Eigentlich eine gute Atmosphäre unter den Mitarbeitern, die aber u.a. durch den vermittelten Druck und Stress stark relativiert wird.
Geschäftsführung geht davon aus, dass Mitarbeiter denselben Einsatz und Zeitaufwand aufbringen sollen, um das Unternehmen weiterzubringen wie sie selbst. Führt zu auch späten Anrufen in der Freizeit - ohne wirklich wichtigen Grund. Per Arbeitsvertrag wird regulär von 48 Stunden oder 55 Stunden ausgegangen je nach Position.
Gehalt schlecht, zwei bezahlte Mittagessen pro Woche, ab und zu ein Teamevent.
Bewusstsein zum Teil vorhanden, aber Umsetzung mangelhaft. Zum Beispiel zu hoher Papierverbrauch, der durch konsequente Digitalisierung deutlich verringert werden könnte.
Bis auf wenige Ausnahmen eigentlich sehr gut.
Überwiegend keine transparente und ehrliche Kommunikation mit dem Ergebnis, dass das Vertrauen in die Führungsebene verloren geht.
Aufgabenbereiche zum Teil interessant - könnten aber durch richtige Investition in Software deutlich effizienter gestaltet werden.
Urlaub kann flexibel genommen werden. Bemühen, Freitzeit und Familie mit dem Beruf verträglich zu machen. Aber natürlich wie branchenüblich im Consulting keine 40-Stunden Woche
Kollegen sind durch die Bank sehr feine, hilfsbereite und empathische Menschen, die sich wirklich für andere interessieren. Drucksituationen, die im Consulting natürlich entstehen, werden so besser bestanden werden.
Consulting heißt viel Arbeit. Auch wenn im Team und auch im Leitungsteam ein reger und offener Diskurs herrscht, wie Belastung reduziert werden kann, kann man noch nicht wirklich von einer Balance sprechen. Aber der Wille ist da!
Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Team ist toll
Team ist eher jung, ältere Kollegen werden herzlich aufgenommen, sind aber in der Minderheit
Verhältnis zu Führungskraft ist sehr offen, interessiert und an gegenseitiger Entwicklung orientiert
Täglich freie Wahl des Arbeitsplatzes erlaubt auf situative Bedürfnisse der zu erledigenden Arbeit einzugehen. Manchmal gibt es zu wenige Räume, in denen man wirklich seine Ruhe hat. Jedoch ist hier der freie Umgang mit Home Office sehr vorteilhaft
Es gibt regelmäßige Meetings, um über Auftragslage und andere Unternehmenskennzahlen informiert zu werden sowie Formate, um Fragen ans Leitungsteam zu stellen. Wichtige Informationen kommen auch umgehend per Mail oder Videobotschaft. Flurfunk lässt sich in manchen Fällen trotzdem nicht vermeiden
Ich erlebe keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern
Aufgaben sind vielfältig und stellen ständig neue Herausforderungen
Wie mit den Angestellten umgegangen wird und dir Arbeitsatmosphäre. Es ist einzigartig und eine sehr schöne Erfahrung hier mit den Mitarbeiter*innen den Arbeitsalltag zu verbringen.
Vielfalt der Arbeit, aber auch der Mitarbeiter*innen
Familiäre Zusammenhalt aller
Einen größeren Fokus auf das Kerngeschäft des Unternehmens
Ausgesprochen angenehm in der gemütlichen Villa Wandel
Sehr vorbildliches Auftreten gegenüber Klienten, Bewerber*innen und den Mitarbeiter*innen
Für eine Unternehmensberatung äußerst angenehm
Man muss beachten, dass in Beratungen die durchschnittlichen Wochenstunden prinzipiell höher sind als bei anderen Berufen
Nichtsdestotrotz wird hier drauf geachtet, dass vor allem Praktikanten keine Überstunden machen und alle Mitarbeiter 1-2 Mal die Woche früh (ca. 18 Uhr) Feierabend machen
Durch breiter Know-how hat man eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten, selbst für Praktikanten besteht die Chance an einem Coaching teilzunehmen
Schnelle Aufstiegsmöglichkeiten und frühe Verantwortungsübernahme
Für ein Praktikum gut
Fast schon zu stark ausgeprägt
Aber nur so sollte es sein, um eine wirkliche Veränderung zu erreichen
Außerordentlich familiärer Zusammenhalt unter Mitarbeiter*innen wie es keinen zweiten gibt
Man kann sich in jederlei Hinsicht, ob beruflich oder privat, auf die anderen verlassen
Es werden individuelle Absprachen gehalten was die Arbeitszeit oder -umfang angehen
Offener und konstruktiver Austausch
Wenn man sich eines Beraterlebens bewusst ist, ist es sehr angenehm im Vergleich zu anderen Beratungen
Sehr offen und transparent
Die ausgeprägte Feedbackkultur ist äußerst schätzenswert
Noch von einem offeneren Unternehmen gehört
Sehr moderne Ansichten
Durch das Geschäftsfeld sehr abwechslungsreich und interessant
Man hat viel Verantwortung im Bezug mit Klienten arbeitet an großen Projekten
So verdient kununu Geld.