17 von 60 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kommunikation auf Augenhöhe; steile Lernkurve; Unterstützung von Kollegen und Kolleginnen; spannende abwechslungsreiche Aufgaben; gut für PraktikantInnen und Werkstudierende
In gewissem Sinne ZU familiär. Abgrenzung fällt schwer; Erwartungshaltung dass Aufgaben die einer höheren Position entsprechen würden von Mitarbeitenden realisiert werden. Viele Kollegen und Kolleginnen litten unter Stress und/oder physischer Erschöpfung, Rückenschmerzen durch viele Überstunden etc.
Faire Gehälter
Toll - selbst zu Crunch-Zeiten guter Umgang miteinander und Verständnis füreinander
Gut für Menschen, die sich abgrenzen können; Privatleben oder Gesundheit (psychisch wie physisch) leiden bei Menschen mit zu viel Verantwortungsgefühl oder Berufsunerfahrenen
Für Praktikum / als Werkstudent gut; Angebot danach nicht tragbar - besonders für München und Umgebung. Gehalt und erwartete bzw. tatsächlich erbrachte Leistungen passen nicht zusammen.
Bunt, oft auch über dem "Niveau" / des adäquaten Leistungsspektrums der Position für die man eingestellt und bezahlt wird.
Die Auswahl der Mitarbeiter ("cultural fit"), die zu einem wirklich hochkompetenten, engagierten Beraterteam führt, in dem es Spaß macht zu arbeiten.
Es fehlt der Erfahrungsfundus durch seniore BeraterInnen (Ü40) - ich empfehle Interessenten, auch Kununu-Bewertungen von vor August 2021 zu lesen.
Berufserfahrung und abweichende Meinungen sollten als wertvolles Asset betrachtet werden.
Zwiespältig. Positiv für Atmosphäre: Toller Zusammenhalt zwischen den Kollegen, kommunikationsfördernde (Sozial-)räume, auch privat gemeinsame Unternehmungen.
Nachteilig: Psychologische Sicherheit in oberen Führungsebenen niedrig. Abweichende Meinungen wenig erwünscht bzw. werden in Diskussionen "korrigiert". An manchen Stellen angenehme Effizienz, an anderen anstrengendes Mikromanagement.
Kleine Beratung in einer Nische. Stark psychologisch geprägter Ansatz, für Kunden manchmal sehr ungewöhnlich. Sehr junges Team. Spricht manche Kunden wie auch Mitarbeitende sehr an, andere mögen es gar nicht.
Insofern bewahrheitet sich hier der Claim: für die, die es wiiiirklich wollen.
Potenzial ist auf jeden Fall da.
Habe es nirgends schlechter erlebt. Arbeitszeiten wurden für nicht führende Mitarbeitende inzwischen auf 48 Stunden gesenkt - noch zeitgemäß? Calls am späten Abend kommen regelmäßig vor. Ärgerlich, weil viele davon vermeidbar wären, aus meiner Sicht Zeichen für mangelnden Respekt vor Privatleben der Kollegen.
Urlaubstage unter Branchendurchschnitt.
Pluspunkt: Wenn tagsüber mal ein privater Termin nötig ist, wird vertraut, dass die Zeit an anderer Stelle selbständig hereingearbeitet wird.
Durch die sehr junge Altersstruktur gute Aufstiegsmöglichkeiten. Man kann nach wenigen Jahren obere Führungsebenen erreichen.
Weiterbildungsmöglichkeiten sehr unterschiedlich, offensichtlich abhängig von persönlichem Verhandlungsgeschick.
Gehälter waren früher im Branchenvergleich unterdurchschnittlich, vor allem im Verhältnis zum erwarteten Engagement. Wurden aber 2022 nach oben korrigiert. Achtung, Consultants: wenige Nebenleistungen (z.B. keine Zuschüsse an Reisetagen), angepriesene Bahncard nur unter Bedingungen - hier genau nachfragen.
Zusammenhalt auf Arbeitsebene großartig. Ehrlicher, direkter Umgang. Kein Lästern o.ä. Ein Hoch auf das Team!
Grundsätzlich sehr respektvoller Umgang. De facto aber kaum ältere Kollegen vorhanden, da ihr erfahrungsbedingtes Standing oft mit den Führungsvorstellungen kollidierte (s. Vorgesetztenverhalten). Dass fundierte aber abweichende Meinungen nicht gerne gehört werden, führte dazu, dass viele bald wieder gingen.
Führungsstil von oben sehr persönlich geprägt - wird leider dem eigenen Anspruch (transformationale Führung auf Augenhöhe) nicht gerecht. Sehr transaktional, z.B. wird häufig versucht, erwünschtes Verhalten über Verpflichtung oder Belohnung zu erreichen (z.B. Vertriebsziele). Zuhör- und Kritikfähigkeit eingeschränkt. Viele gute, seniorere Führungskräfte haben das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder verlassen. Ein Stern für die Nachwuchsführungskräfte, die sich redlich bemühen.
Schönes, außergewöhnliches Büro, mittlere IT-Ausstattung, Bahnreisen zum Kunden 2. Klasse.
Gut funktionierende Kommunikationsstrukturen. Offener, effizienter Austausch auf Arbeitsebene. Auf Führungsebene teilweise Zurückhaltung arbeitsrelevanter Informationen (Absicht: Atmosphäre verbessern, führt aber eher zu Fehlentscheidungen, Gerüchteküche etc.). Dort kaum echter Diskurs.
Change-Beratung ist ein superspannendes Aufgabengebiet. Insbesondere für Berufseinsteiger gibt es hier die Chance, viel zu lernen. Es versteht sich von selbst, dass eine relativ kleine Beratung mit ca. 30 Mitarbeitern eher in kleinen, gezielten als in großen Change-Projekten arbeitet.
Der Umgang untereinander und die Wertschätzung die wir uns alle gegenseitig bieten.
Urlaubsregelung. Es wird geplant (Stand 01.2022), dass wir 26 Tage Urlaub bekommen +1 Tag mehr je volles Jahr, maximal 30 Urlaubstage. 90% des Urlaubs muss zwischen Dezember bis August genommen werden, 10% dürfen zwischen Sept bis Ende Nov. genommen werden. Dazu kommt Betriebsurlaub über Weihnachten, wo meist 7 Tage genommen werden müssen.
Im Klartext ist es so, dass Sept. Okt. Nov. Urlaubssperre herrscht. Positiv in der Firmenkultur als "Urlaubsbremse" ausgedrückt. Diese Sperre sind Maßnahmen, um die umsatzstarken Monate zu schützen, so dass das maximale an Tagessätze abgerechnet werden können. Hier ist Unternehmerische Verantwortung gefordert.
Wir dürfen zwar remote arbeiten, jedoch sollen wir 60% der Arbeitszeit im Office sein und 40% dürfen wir remote arbeiten. Arbeit beim Klienten vor Ort zählt auch als Office zeit. Jedoch gibt es viele individuelle Sonderregelungen, die eine klare Linie dieser Anordnung schwammig macht. Z.B. bei Kollegen die weit außerhalb des Einzugsgebietes der Firma lebt, hat eine Sonderregelung. Kollegen die im Einzugsgebietes der Firma lebt, haben hier striktere Regelungen
Der Kapitän soll sich ein gemütlichen Platz im Steuerhaus suchen, die Pfeife in den Mund stecken und genüsslich über das Steuerrad auf den Ocean blicken.
Wir führen eine sehr offene wertschätzende und direkte Feedback Kultur. Ich persönlich empfinde das sehr gut, weil ich mich selbst immer wieder hinterfrage und gerne Feedback bekomme. Ich als Führungskraft habe einen Vorgesetzten, der dies in meinen Fall sehr gut kann. Wir begegnen uns stets auf Augenhöhe.
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass gerade jüngere Kollegen oder Praktikanten mit dieser wertschätzenden Direktheit weniger gut klar kommen. Oft wird diese falsch verstanden oder doch als zu direkter Angriff gewertet. Was dann schnell zu Unstimmigkeiten kommen kann, die jedoch nur einzeln und individuell sind.
Ich finde wir sind die geilsten der Welt
Es ist schon pushy. Gerade wir Führungskräfte sind motiviert die extra Meile zu laufen. Auch vergessen wir mal, dass Praktikanten keine 50 Std Woche brauchen. Auch passiert es mir, dass ich eine 70 Std Woche hinlege. Aber ich will das so und wir pushen uns auch hin und wieder dazu.
Es ist niemals ein muss, sondern du darfst. Es liegt in unserer eigenen Verantwortung mit uns selbst bewusst mit dem Thema "Work-Life-Balance" umzugehen. Ich mache viel Sport, auch wenn ich das um 20 Uhr mache. Bei einen regnerischen Samstag, kann es auch sein, dass ich mal 5 Std arbeite. Bei einen wunderschönen Mittwochnachmittag, kann ich auch mal am See sitzen und arbeiten.
Speziell beim mir ist das so, dass ich Nachmittags meinen Sohn zu Fussball bringe. Dabei sitze ich im Auto und arbeite am Laptop auf dem Parkplatz. Telefoniere meine Kontakte durch und mache Sales im "Caroffice" es ist super entspannt und da kommt dir Arbeit wie Freizeit vor. Das schöne daran ist, dass wir das so dürfen und das kenne ich in der Form auch von wenigen Firmen.
Ja kann besser sein. Alles was intern an Weiterbildung gemacht werden kann, dass ist super. Alles was Extern an Weiterbildung gemacht werden kann, da wird gut überlegt ob das auch wiiirklich Sinn macht.
Weiterbildung gibt es in der Form, dass wir sie intern stark betreiben. Wenn z.B. ein Mitarbeiter in seiner Position aufsteigen will, er jedoch nicht die nötigen Sales-Skills dazu hat. Dann kann ich ihn ja intern selbst auf Sales Themen setzen und ihn intern ausbilden. Das kostet nur etwas Zeit, bringt aber selbst auch den Vorteil, dass er möglicherweise gleich Umsatz bringt.
Warum also nicht die internen Ressourcen nutzen um Personen gezielt auszubilden. Muss das immer einen externe Ausbildung sein, die dem Unternehmen viel Geld kostet?
Ich sehe viele Kollegen die Coaching Ausbildungen machen und das wird auch vom Unternehmen unterstütz und mit finanziert.
Gehalt könnte mehr sein. Wir sind jetzt nicht die Großverdienter - ABER! Wir bekommen auch viel Freiheiten. Wir bekommen auch die Möglichkeit z.B. internes Coaching zu machen.
Auch ohne Corona konnte ich schon 2-3 Tage Homeoffice machen und mich um meine Familie kümmern. Ich habe die Freiheit, dass ich wie schon oben beschrieben, im CarOffice am Fussballplatz sitzen kann und meinen Meetings und Sales-Calles führen darf.
Ich habe die Möglichkeit mit den Tag frei einzuteilen. Wenn es Termine und Meetings zulassen, dann kann ich auch Mittags zum Arbeiten anfangen und meine Stunden abarbeiten.
Auch wenn das Gehalt nicht der Branche entspricht, gibt es daneben sehr vie anderen Leistung die nicht selbstverständlich ist.
Von Mülltrennung bis hin zu "musst du das wirklich drucken" haben wir viele kleine Programme in den wir drauf schauen, dass wir hier einen Beitrag zur Umwelt leisten.
Ich gebe hier die volle Punktzahl, weil wir schon ein gute Truppe sind. Auch im besten Team gibt es mal knatsch und Unstimmigkeiten. Wir sind uns nicht immer alle grün, jedoch legen sich Konflikte relativ schnell, weil wir die Methoden kennen wie wir uns wieder an einen saubern Tisch setzen.
Es ist wie in einer Freundschaft, Beziehung oder Ehe. Nicht´s existiert hier ohne das es mal Meinungsverschiedenheiten gibt. Ich finde es immer wieder besonders bemerkenswert, wie wir es schaffen Unstimmigkeiten auf Augenhöhe zu klären - habe ich so in meiner Karriere noch nicht erlebt.
Was ist alt? Wir haben keine Ü60 und wenn unsere Ü50 am Start sind, dann sind die im Kopf so jung geblieben, dass diese nicht auffällt. Unser Management ist Ü40 und da denke ich, sind wir noch nicht alt. Ich sehe da kein Problem mit älteren Kollegen
Mein Verhältnis zu meinem Vorgesetzten ist Top. Wir verstehen uns sehr gut und begegnen uns auf Augenhöhe. Der Kapitän steuert unser Schiff sicher über den Ozean. Er ist nicht nur Kapitän, sondern treibt sich gerne in der Küche rum und kocht uns leckere Gerichte. Er muss auch im Maschinenraum vorbei schauen, um zu sicher zu gehen, dass die Maschine auch gut geschmiert ist.
Ja, es ist sein Schiff. Es ist sein Leben und seine Berufung es über den Ozean zu schippern. Ich bin sein Matrose und wünsche mir oft mehr Seil auf Deck um die Segel besser schnürren zu können.
Doch am Ende schippern wir schon einige Jahre über den Ozean und bis jetzt haben wir jeden Brandung gemeistert, nicht zu letzte weil der Kapitän die Zügel fest in der Hand hat.
Ja, da wissen wir, das einiges noch bessern laufen kann als es gerade ist. Vor Jahren war es noch so, dass man für Consultants Laptops geholt hat, die für Excel und Powerpoint ausreichen. Heute haben Kreativagenturen und Softwarentwickler die eigenen Service Lines bilden. Das heir die Hardware nachgezogen werden muss ist angekommen.
Der Campus ist cool, wie zu Hause. Es ist kein graues Büro, sondern die Villa Kunterbund, es fehlt nur noch ein Äffchen und ein Pferd. Mag für dein einen oder anderen etwas komisch wirken, ich find es super, weil ich das einfach mag.
Bürotische, Stühle und Co. Sind leider nicht dem Standard den man sich vorstellt und auch daran wird gerade gearbeitet (Stand: Sept. 2020 jetzt sind wir eh alle im HomeOffice)
Ich sehe die Kommunikation in der Firma als sehr offen. Wir pflegen ein monatliches All Hands in dem alles zum Unternehmen offen kommuniziert wird. Wir Erfolge feiern aber auch mal Missstände ansprechen, die wir gemeinsam lösen wollen. Wir haben auch ein weiteres Kulturprogramm, das nennt sich z.B. Q&A, hier hat jeder die Möglichkeit auch mal kritische Fragen an Personen aus dem Leitungsteam zu stellen. Ich persönlich finde das immer ganz gut, weil das den so genanten Flurfunk reduziert.
Gleichberechtigung ist bei uns 1A, wir haben Männerliebe, Frauenliebe und alles ist Gendergerecht aufgebaut. Ich finde das sehr schön so und hoffe das bleibt auch so.
Aufteilung der Arbeitslast erfolgt immer über ein wöchentliches Meeting wo wir genau drauf schauen, dass jeder auf seine Engagement gestafft wird. Wir holen schon das maximale raus und sicherlich gibt es keinen der leer läuft.
Ich habe das Privileg, dass ich meiner Meinung nach eine der interessantesten Service Lines leiten darf. Es hier auch immer wieder tolle Aufgaben gibt. Jedoch haben alle anderen Service Lines ebenso immer wieder interessante Aufgaben. Ich habe über die Jahre die Erfahrung gemacht, dass durch die Engagements die Aufgaben für die Mitarbeiter sich immer wieder gut durch wechseln und es gute Abwechslung gibt.
- Augenhöhe und Raum, sich zu zeigen, auch als Young Professional
- Schnelle und selbstbestimmte Entwicklungsmöglichkeiten
- Wille (und sichtbare Ergebnisse) das Unternehmen zu verbessern und zu weiterzuentwickeln
- Laptops (zu groß und schwer, teils zu wenig Rechenleistung
- Teils zu große Vorstellungen, was den Mut, den Gestaltungswillen und die Transformationalität der eigenen Mitarbeitenden angeht
- Hier und da gibt es noch Mikro-Management bei einzelnen Führungskräften, auch wenn sich hier viel getan hat und auch weiterhin viel entwickelt
- Corona-Phase früh abhaken und Wachstum wieder beschleunigen, um das tolle Büro zu füllen!
- Weiterhin Fokus auf Hiring besonders seniorer Personen legen
- Mehr in die externe Weiterbildung der Mitarbeitenden investieren
Ungewöhnlich für eine Beratung: Der Hase läuft hier ein wenig anders. Es gibt sehr wenig (keinen) Konkurrenzdruck unter Peers, dafür ein ehrliches Interesse an der eigenen Entwicklung und der anderer. Lockerheit, Freude und Humor stehen auf der Tagesordnung- genau wie harte Arbeit und teils auch (zeitlicher) Druck. Die Mischung ist klasse, weil echt etwas bewegt wird und das Wohlergehen der Mitarbeitenden nicht aus Augen verloren wird.
Es ist viel Arbeit, nicht auf dem Niveau anderer, insb. großer Beratungshäuser, aber eben doch mehr als ein 0815-Job. Den 4. Stern gibt es für jüngste Verbesserungen am Arbeitsmodell- Anhebung des Urlaubs, Reduktion der Arbeitsstunden und Erhöhung des Gehalts in einigen Positionen. Es tut sich viel und das Unternehmen reift spürbar
Auf den Engagements lernen Mitarbeitende in kurzer Zeit viel Neues - zusätzlich gibt es Mentoring und Coaching und unzählige Feedbacks aus allen Richtungen. Mehr Investment in die (externe) Weiterbildung der Kollegen würde sich vermutlich lohnen (hinsichtlich Motivation, Retention und vermutlich auch in ROI)
Schnelle Anstiege der Gehälter, die früh schon sehr sta(d)ttlich sind und ein schönes Leben in München gut finanzieren. Urlaub ist branchenurlaub eher knapp, mit längerer Zugehörigkeit wird es aber zusehends mehr. Sozialleistungen entwickeln sich gerade weiter.
Das Team hält gut zusammen - sowohl durch positive Einstellung der Mitarbeiter, als auch durch formalisierte Regeln. Wenn Not am Mann/der Frau ist, wird geholfen und es gibt viel Raum für guten Austausch. Ist eine tolle Truppe!
Meine Führungskraft ist durchgängig ansprechbar, hilfsbereit und leitet mich sowohl fachlich als auch in Bezug auf alle weiteren Faktoren, die bei der Arbeit relevant sind (z.B. Priorisierung,, Umgang mit Druck/Konflikten)- oftmals in coachender Haltung, wodurch ich selbst lerne und entdecke (und die Dinge besser annehmen kann). Verbesserungspotenzial gibt es in meinen Augen nur in der Proaktivität, Führung funktioniert stärker nach dem Pull-Prinzip und es wird eher zu wenig gepusht.
2021 in ein neues Office der Extraklasse gezogen. Gute Lage, gute Ausstattung, Wohlfühlatmosphäre, Activity-based-Working Konzept und und und. Auch hier eine große Verbesserung zum Stand vor einigen Jahren
Es wird viel Wert auf Transparenz gelegt und es werden viele Gesprächsangebote gemacht, z.B. ein Q&A mit der Geschäftsführung, bei dem das Team aufgefordert wird, alles zu fragen, was es wissen möchte. Wird teilweise vom Team nicht vollumfassend genutzt und bestimmte Themen, wie Kündigungen, werden gefühlt unnötig spät kommuniziert - Besserung ist hier in Sicht. Insgesamt bin ich zufrieden.
Unterschiedliche Projekte bei verschiedenen Klient*innen - die Abwechslung ist riesig und das macht Spaß (und fordert natürlich). Von der Agilisierung einer Bank bis zum Kulturwandel eines Logistikbetriebs und zur Schulung von Führungskräften zum Thema "Gesund Führen". Die Vielfalt ist groß ohne chaotisch zu sein, und auch intern gibt es viele unterschiedliche Tätigkeiten, für die Mitarbeitende Verantwortung übernehmen können (u.a. Sales, Marketing, HR) - dabei wird versucht, eine Wünsche und Vorlieben zu berücksichtigen.
Die Grundidee und die Beharrlichkeit, weshalb ich auch die Daumen drücke, dass die Wende geschafft wird.
Dass hier Lohnarbeit mit "ich bin 100%ig loyaler und nahezu ausnahmslos der Firma verpflichteter Mitarbeiter" gleichgesetzt wird.
Die eigene Blase verlassen, (an)erkennen was Mitarbeiter*innen wirklich brauchen und dementsprechend justieren.
Dichotom: Mit Kolleg*innen teils super, da kreativ und engagiert, mit Teilen des Managements kaum auszuhalten, absolut fehlende Wertschätzung, permanent defizitärer Fokus und maximales Micro-Management, wie man es sich kaum vorstellen kann, dass es das wirklich gibt.
Das Image, das die Firma (vielleicht) hat (oder haben will), wird der Realität niemals gerecht. Wobei man differenziert sein muss, wenn man das hier bewertet. Und das ist eigentlich sehr traurig, denn die Gründungsidee ist gut, valide und hilfreich. Die Realität ist aber eine, die diesem Anspruch nicht gerecht wird, primär deshalb weil es eine Organisation ist, bei der das Management weltfremde (und oftmals auch recht neurotische) Ideen (nicht zu verwechseln mit visionär) versucht voranzutreiben, dabei aber verpasst festzustellen, dass die sich weiterdrehende Welt neue Antworten erfordert.
Weniger weil die Arbeitsstunden so dermaßen übermäßig hoch sind sondern mehr weil das implizite und explizite Selbstverständnis, dass man in einer Beratung quasi 24/7 zur Verfügung zu stehen hat, herrscht ein so hoher Druck, bei dem diese Balance nachhaltig gestört ist. Ich denke auch, es wäre weniger heftig, wenn Arbeits-Sessions die mal bis 02.00 Uhr morgens gehen besonders gewürdigt werden und einen Ausgleich (zeitlich oder monetär) erhielten. Lange Schichten, sowas gehört dazu, ja, aber die Idee, dass das "normal" ist, halte ich für ungesund und latent gefährlich. Die Menschen versuchen sich dann anderweitig das zurückzuholen, was man ihnen im Übermaß abverlangt.
Auch hier gilt: es scheint sich etwas zu tun, grundsätzlich waren die Optionen aber überschaubar. Bis dato war Beförderung in (eigentlich viel zu kurzen) Zyklen das einzige "Retention-Tool", da die Hardfacts wie Urlaub und Überstundenausgleich ein Witz sind. Das Tool musste deshalb auch immer herhalten, damit Mitarbeiter nicht gehen. "Karriere" macht man damit auf dem Papier, im Marktvergleich hält das aber keinesfalls den Vergleichen stand.
Gehalt ist in der Beratung in Ordnung, wenn man sich anschaut, was im Hinblick auf Extrameilen und Verantwortungsübernahme etc. gefordert wird, ist es zu wenig. Die Bezahlung erfolgte absolut pünktlich. Sozialleistungen sind aus meiner Sicht eigentlich nahezu keine vorhanden, wobei sich auch hier erste Schritte aufgetan haben, dies zu verbessern (Betriebsrente etc.).
Die Sparte "Timmermann Social" ist aus meiner Sicht Marketing-Gag und Augenwischerei, da es einfach ein alternativer Vertriebsstrang ist, bei dem man auch schon mal eine Stunde was pro Bono gemacht hat. Dafür gibts nen kleinen Stern, aber nicht mehr. Der Rest ist dafür, dass die Bahn-Policy, Mülltrennung und sorgsamer Umgang mit dem Eigentum (gewiss auch immer, wenn nicht sogar primär, aus Kostengründen) auch der Umwelt gut tun. Da kann man zumindest keine Ignoranz vorwerfen.
Gut und zugleich auch schnell recht endlich. Wenn's brennt ist ein super Zusammenhalt zu spüren, da die Firma aber per se maximal fordert, wird schon erst weggeduckt wenn's um die Extrameile geht, bevor man dann die Hand hebt. Das ist im Lichte dessen, dass eine Würdigung der Zusatzarbeit eigentlich immer ausbleibt, auch nur verständlich.
Es gibt eigentlich keine wirklich älteren Kolleg*innen, in der Firma ist vermutlich jede*r U50, jüngere Menschen sind einfach besser form- und beeinflussbar.
Nur 2 Sterne, da Führung in dieser Firma, die Führungskräfte coacht und schult, vermutlich das fragilste und fragwürdigste Konstrukt überhaupt ist. Da scheint einiges im Umbruch zu sein, aber faktisch erlebte ich primär, dass Führung als Rolle absolut nicht verstanden und total opportunistisch vergeben wurde. Meine Führungskraft hat häufig gewechselt und da gab´s keinerlei Einheitlichkeit. Sogenannte "Führungsimpulse" aus dem Management sind primär unter dem Deckmantel der Führung versteckte Tadel, die einer Middle-Management-Führungskraft souffliert werden, wie sie agieren/was sie korrigieren solle. Das war dann nicht alles per se verkehrt, aber es war weder konsistent noch kohärent.
Vornweg: es scheint ein neues Büro zu geben, durch welches sich vieles verbessert hat, zuvor war die Büroausstattung desaströs und wurde verkauft als "besonderer Charme". Diese Verblendung hat lange funktioniert, war aber wirklich albern, weil es Augenwischerei war. Ach ja, es wurde in eine Sache investiert: Tageslichtlampen, alles andere musste im Zweifel so gehen und war weit (!) unter Standard.
Ein Paradebeispiel für das was man nicht sein will (und selbst anders schult) und dennoch in Reinform praktiziert: 90% aller relevanten Informationen werden inoffiziell geteilt, im Beisein des Managements stellt man sich dann doof, weil man gelernt hat, dass die nicht-funktionalen Kommunikationsprozesse so erzwungen gelebt werden müssen. Es wäre so leicht, das besser zu machen.
Geschlecht spielt keine Rolle, wer so funktioniert, wie es erwartet wird, kann losgelöst von Geschlecht oder Elternzeit wieder in der Hierarchie aufsteigen und "Karriere" machen.
Klares Jein. Je nach Auftragslage und persönlichem Engagement kann man durchaus Themen besetzen, die einem Freude machen. Zugleich ist die Firma zu klein, um optimal Aufgaben zu verteilen. Es wird über verschiedene Gremien zugeteilt und zugleich agieren zum Teil politische Kräfte im Hintergrund und sichern sich die Ressourcen, die sie gerne haben wollen.
Die anderen Kollegen
Fehlende Fehlerkultur, hohe Intransparenz, unterdurchschnittliches Gehalt -> deswegen auch hohe Mitarbeiterfluktuation
Mgmt austauschen - ach halt ne, geht ja leider nicht...
Durch die Vorgesetzten wird ständig Druck ausgebübt. Ich war auch schon in anderen Strategieberatungen aktiv, aber dort wurde eine gänzlich andere Fehlerkultur gelebt.
Nicht ungewöhnlich für eine Beratung, aber ungewöhnlich hoch im Vergleich zum Gehalt.
Miserabel - eine Kultur des gemeinsamen Lernens stelle ich mir anders vor.
Zwischen den Kollegen sehr guter Austausch, von Mgmt-Seite sehr viel Intransparenz, mehr leere Versprechungen als klare Führung
Unterdurchschnittlich - in jeder anderen Beratung erhält man mehr, v.a. auch hinsichtlich Bonus und sonstigen Benefits
Dass Menschen sich dort zusammenfinden, die das Herz am rechten Fleck haben.
Auch dass Leute immer wieder versuchen was zu verändern und dass es coole Projekte gibt, bei denen man die Chance hat viel zu lernen.
Das was oben aufgelistet ist: Das absolut nicht gelebt wird, was man predigt. Dass Menschen dort eigentlich nur Geld-Produktionsmaschinen sind und wenn sie das gut machen, hat man sie auch lieb, wenn nicht, wird Druck ausgeübt bis zum geht nicht mehr.
Vieles! Als erstes würde ich versuchen das Konzept Transformationalität selbst zu begreifen und in Anwendung zu bringen (zumindestens wenn ich echt dran glaube). Dann sollte dieses wahnsinnige Mikro-Management enden und je höher man in der Hierarchie ist, desto weiter sollte man weg vom Detail sein und dafür am Big Picture arbeiten. Das alleine wird vermutlich ein Change-Prozess von vielen Jahren sein, könnte die Firma aber retten.
Muss man >pragmatisch differenziert< (ein Firmenwert!) sehen:
Umgang mit Kollegen ist TOP
Generelle Atmosphäre durch das was vorgelebt wird von oben ist GIGA-FLOPP
Die Mitarbeiter sind toll. Ich mag die alle. Echt (fast...) alle!! Aber die Elite will nicht sehen und auch nicht hören, dass norm viel im Argen liegt. Sowas wird einfach wegdiskutiert und mir hat man mal versucht beizubringen, dass das mit achtsamer Kommunikation was zu tun hat. Ein tolles Konzept, das dort gepredigt wird heißt "psychologische Sicherheit", das bedeutet, man traut sich zu sagen was man denkt und fühlt ohne Angst vor schlimmen Konsequenzen. Ich glaube das Gegenteil ist der Fall: wer wirklich sagen würde, was er denkt, würde entweder direkt rausfliegen oder hat sich jede Chance damit verbaut.
Aber dennoch meine ich... Potenzial wäre da.
Die Firma rühmt sich, anders als andere Beratungen zu sein und "transformational" zu handeln, dabei ist es das wirklich allerallertransaktionalste Unternehmen, das man sich nur vorstellen kann. Wenn Du A haben willst musst Du mal B und C mindestens leisten und man merkt sich genau was man Dir ggf. gewährt hat. Umsonst ist da absolut nichts und die Arbeitsstunden bewegen sich rund herum an der Grenze der Legalität.
Ein Call nachts um 2300 Uhr mit Praktikanten, um in einer Präsentation die Grautöne einer Überschrift glatt zu ziehen, ist das normalste der Welt dort. Dafür dann ein Danke? Vielleicht für 10 Euro.
Wie oben beschrieben: wenn die Mitarbeiter sich gegenseitig bei einem "Lunch & Learn" irgendwas erzählen, wird das als Kulturformat, Event und krasse Weiterbildung gefeiert. Wirkliches Investment ist enorm transaktional und nur wenn Du das was Du gerne "lernen" magst geldbringend unmittelbar einsetzen kannst, hast Du eine Chance.
Die Karriereleiter stolpert man dafür sehr leicht hoch. Was ich mitbekommen habe wird fast jeder Berater in der Regelzeit oder schneller befördert (außer er wäre echt schlecht), damit er nicht kündigt. Reich wirst Du damit aber nicht und was ganz transaktional mitwächst sind die Arbeitsstunden, denn eines scheint klar zu sein: wenn Du in der Hierarchie steigst, musst Du für mehr Geld natürlich mehr Arbeiten. Tit for Tat.
Das Gehalt ist für die Beraterbranche weit unterdurchschnittlich. Begründet wird das mit den sonstigen ach so tollen Aspekten, die leicht versprochen, kaum eingehalten werden. Habe noch nie zuvor (war auch in 2 anderen kleinen Firmen) gesehen, dass man sich für jeden halben Lutscher, den man verschenkt selbst so rühmt und dabei nicht mitbekommt, dass die Welt da draußen anders funktioniert. Die Firma ist ein Meister im Aufblähen und wenn man nach Sozialleistungen fragen würde, wäre die Liste sicher 100 Punkte lange, bestimmt wäre dann aber auch 2-lagiges Klopapier dabei und man würde sich selbst feiern, dass die Leute sich nicht mit kratziger Folie den Hintern abwischen müssen.
Da habe ich wenig mitbekommen. Ich glaube, dass fast nie geflogen wird und alle senioreren Berater mit der Bahn fahren, was ich gut finde (denke aber, dass es mehr am Geld liegt). Ansonsten achtet man auf Mülltrennung usw., das finde ich gut.
Der einzige Grund warum man dort ist, die wenigen langjährigen Mitarbeiter dort bleiben und man Freude an der Arbeit haben kann.
Gibt es keine, weil es glaube ich keiner mehr als 4 Jahre jemals dort ausgehalten hat.
Gibt super Leute, gibt mittelmäßige in der mittleren Führungsriege. Da aber einfach Jeder direkt mal Führungskraft sein darf, der nicht mehr Praktikant ist (und damit auch direkt leitender Angestellter wird - haha), ist Führung dort mehr Instrument die Leute zu unterjochen, weil "Du bist ja FK also musst Du ..." und es ist kein Führungsstil erkennbar der die Kultur bestimmen würde. Wieder mal der Verweis auf die Transformationalität: das will man haben und predigt es auch, aber keiner darf so führen, es ist immer ein "wenn er/sie/es was will, muss er/sie/es aber auch tun".
Wenn man sich die Puntke durchliest, die hier bewertet werden sollen, müsste man 0 Sterne geben, oder weniger. Das Büro ist charmant (ein Kollege sagte mal "wie ein Kindergarten für Erwachsene"), aber weder zeitgemäß noch für Art der Aufgaben vorgesehen. Man will wohl was neues suchen, das kann man für alle Mitarbeiter nur hoffen.
Man versucht durch Regelformate gut zu kommunizieren, hier aber mehr als irgendwo sonst was ich bisher erlebt habe (ist mein 4. Praktikum!) traut man sich vor der Führungselite nicht das zu sagen, was man meint. Und wenn kommunikativ was schief läuft, heißt es da hat es doch einen glasklaren Prozess gegeben den jeder kennt, nur weil niemand einsehen möchte, dass Verantwortungsübernahme nicht mit "Jeder weiß, kann und kennt alles" gleichzusetzen ist.
Geschlecht ist wirklich egal. Sexualität auch, zumindest gibts auch offen lebende homosexuelle Kollegen und Kolleginnen. Die Leute, die mal draußen waren (Burn-Out etc.) bekommen auch eine faire Chance, zugleich halt genau so weit, wie es die Firma gerade (transaktional) noch mitmachen kann. Das ist kein Manko, aber auch kein Highlight.
Gibt es, hat man mal mehr, mal weniger. Normal würde ich sagen und je nachdem in welchem "Engagement-Team" man landet, nehmen die Kollegen sich viel Zeit um auch etwas zu finden, das echt passt. Als Praktikant genießt man Privilegien, weil man ja auch als Junior Consultant verkauft wird/werden soll, zugleich ist es aber auch völlig normal, dass man Räume ein- und ausräumen muss, wie es der Elite grade gefällt (und um 5,50€ zu sparen).
Kollegen Zusammenhalt.
Außendarstellung und Selbst Wahrnehmung entsprechen leider nicht der Realität.
Bewertungen und Mitarbeiter Feedback sollten ernstgenommen werden und nicht als persönliches Nachtreten empfunden werden.
Gleichbehandlung der Teams.
Echte Büros mit richtiger Ausstattung.
Eigentlich eine gute Arbeitsatmosphäre, die stellenweise durch unnötigen Druck und Arbeitsbelastung gestört wird.
Habe kaum einen Mitarbeiter gesprochen, der viel Positives gesagt hat oder davon träumt hier lange oder für immer zu arbeiten.
48h die Woche als mindest Anforderung im Vertrag mit dem gesetzlichen Minimum an Urlaubstagen werden damit begründet das hier schon Kaffeepausen etc. eingeplant sind, da ja niemand 40h in einem Vollzeitjob arbeitet und diese so erreicht werden soll.
Übernahme Chancen für Praktikanten und Azubis sind sehr gut.
Man bekommt sehr schnell sehr viel Verantwortung und darf sich in eigene Fachgebiete oder Themen einarbeiten die einem persönlich gefallen.
Das Vertrauen ist vor allem anfangs sehr hoch und jeder bekommt seine Chance.
Weiterbildung ist leider wieder nicht sehr Präsent (siehe Gehalt und Sozialleistungen)
Transaktionales denken, wird hier durch die Firmen Kultur als negativ dargestellt und die Welt wäre wesentlich besser wenn alle Transformational denken und Leben würden.
Diese Einstellung hört aber offensichtlich beim Thema Gehalt und Sozialleistungen auf.
Es wird das gesetzliche Maximum an Stunden erwartet (eine 40h Arbeitswoche wird als Teilzeit bezeichnet) und dafür bekommt man ein Minimum an Gehalt, Urlaubstagen und absolut keine Sozialleistungen wie Weihnachts, Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen oder Ähnliches.
Sozial:
Es wird immer viel von Timmermann Social geredet, aber wirklich etwas gemacht wird nicht.
Mitarbeiter können sich freiwillig soziale Projekte suchen und in der Arbeitszeit vorantreiben, so das Konzept.
Die Kapazität von Mitarbeiter wird bei der Planung aber schon mit 100 % bis 120 % verplant und das bei einer Arbeitszeit von 48h und mehr.
Also bleibt hier nicht viel Zeit für soziale Themen.
Umwelt:
Regelmäßiges bestellen beim Metzger oder Ähnliches mit viel Plastik und Alu Müll.
Kein recycle oder Energiesparen Konzept.
Kollegen Zusammenhalt ist das was diese Firma am Leben erhält und für die meisten Mitarbeiter der Grund ist zu bleiben.
Das Miteinander und Umfeld zwischen den Kollegen ist nahezu perfekt.
Niemand wird „alleine“ gelassen aber genauso wenig gezwungen auf „Private“ Events mit zu kommen.
Auch hier ist mir kein Fall von Diskriminierung bekannt.
Es handelt sich generell um ein durchschnittlich junges Team, weshalb für die Außen Darstellung ältere Kollegen geschätzt werden um „Seniorer“ zu wirken und einen professionelleren Eindruck zu machen.
Teilweise werden Leistungen nicht geschätzt oder die Expertise ignoriert.
Wenn kein fachlicher Fehler gefunden werden kann, dann wird z. B. in Powerpoint jeder Millimeter nach einem Formatierungsfehler abgesucht oder der Text zerlegt bis ein falsches Komma gefunden wird und das auch bei ersten Entwürfen bei denen man sich rat holen möchte.
Dieses Micro Management sorgt für Frust und wenig Lust auf Verantwortungsübernahme und selbstständiges Arbeiten, welches einem schon kaum ermöglicht wird.
Zwei Gebäude die nach außen hin den Eindruck von Wohnhäusern machen, innerhalb einer Wohnsiedlung um gemütlicher zu wirken, werden als Büros genutzt.
Die gesamte EDV Ausstattung ist eine Katastrophe.
Das interne Team wird hier stark benachteiligt mit den schlechteren Geräten die Teilweise nicht die Arbeitsanforderungen erfüllen weshalb einige Kollegen lieber auf Private Geräte zurückgreifen.
Auch firmen Handys, gibt es nur für die Berater aber es wird trotzdem erwartet, das dass interne Team am privat Gerät erreichbar ist und dieses Teilweise auch für Firmen Telefonate nutze da die einzige Alternative Skype for Business sonst zu viel Kosten für die Firma verursacht.
Feste Arbeitsplätze gibt es kaum.
Ergonomie am Arbeitsplatz hätte eher 0 von 5 Sternen verdient.
Die Stühle sind bunt zusammengewürfelt, die Federung zum Höheanpassen ist bei 2/3 der Stühle kaputt und bei einig Fehlen z. B. auch die Armlehne.
Klimaanlage für den Sommer oder richtige Heizungen im Winter werden genauso vergeblich gesucht wie Deckenlampen.
Im Sommer wird versucht mit 3 Ventilatoren 2 Gebäude zu Kühlen außer im Büro der Geschäftsleitung, hier ist eine Klimaanlage installiert.
Alle per Du und in der Regel eine Freundliche und offene Art der Kommunikation, durch alle ebenen der Firma.
In regelmäßigen Meetings werden nur gute Dinge berichtet und von Negativen Ereignissen erfährt man nur durch den Flur Funk.
Genderisierung ist auch hier ein großes Thema aber nicht im negativen Sinn.
Es gibt meines Wissens keinen Gleichstellungsbeauftragten/beauftrage innerhalb der Firma, mir wäre aber auch kein Fall bekannt, bei dem dies Notwendig gewesen wäre.
Vor allem innerhalb des internen Teams sind Frauen bei den Führungskräften stärker vertreten als Männer.
Wer willig ist, kann sich spannende Themen suchen und neue Prozesse erarbeiten und einbringen.
Viele sehr nette und schlaue Mitarbeiter (denen allerdings leider wenig bis kein Raum zur Ausübung ihres Könnens/Wissens gegeben wird aufgrund von Micro Management).
Enorme Diskrepanz zwischen nach außen dargestellten und nach innen gelebten Werten sowie mangelnde Gewichtung/Priorisierung von Aufgaben und Entscheidungen.
Die schlechten Bewertungen sollten ernst genommen und aus ihnen gelernt werden statt sie einfach als "Nachtreten" abzutun.
Eigentlich eine gute Atmosphäre unter den Mitarbeitern, die aber u.a. durch den vermittelten Druck und Stress stark relativiert wird.
Geschäftsführung geht davon aus, dass Mitarbeiter denselben Einsatz und Zeitaufwand aufbringen sollen, um das Unternehmen weiterzubringen wie sie selbst. Führt zu auch späten Anrufen in der Freizeit - ohne wirklich wichtigen Grund. Per Arbeitsvertrag wird regulär von 48 Stunden oder 55 Stunden ausgegangen je nach Position.
Gehalt schlecht, zwei bezahlte Mittagessen pro Woche, ab und zu ein Teamevent.
Bewusstsein zum Teil vorhanden, aber Umsetzung mangelhaft. Zum Beispiel zu hoher Papierverbrauch, der durch konsequente Digitalisierung deutlich verringert werden könnte.
Bis auf wenige Ausnahmen eigentlich sehr gut.
Überwiegend keine transparente und ehrliche Kommunikation mit dem Ergebnis, dass das Vertrauen in die Führungsebene verloren geht.
Aufgabenbereiche zum Teil interessant - könnten aber durch richtige Investition in Software deutlich effizienter gestaltet werden.
Das, was diesen Arbeitgeber am meisten von anderen unterscheidet, sind die Menschen, die dort arbeiten und wie man dort mit Mitarbeitern und Kollegen umgeht. Ich habe bisher noch kein Unternehmen erlebt, wo man so eine hohe Dichte an außergewöhnlichen Kollegen vorfindet. Vom Praktikanten bis zum Geschäftsführer wird extrem menschlich, fair und wertschätzend miteinander umgegangen. Jeder einzelne ist wichtig und bekommt das auch gezeigt. Jeder einzelne kann sich nach seinen Stärken optimal einbringen und weiterentwickeln. Keiner bleibt auf der Strecke.
Davon abgesehen kann man auch voll hinter den Unternehmenswerten und der angebotenen Dienstleistung stehen. Die Aufgaben sind vielfältig und spannend. Von niemandem wird erwartet, dass er alles schon kann und weiß. Jeder kann immer noch etwas dazu lernen und bekommt dafür alle Unterstützung.
Verbesserungsfähig sind noch Punkte wie Büroausstattung und Arbeitszeiten (wobei man dort glücklicherweise wirklich sehr flexibel ist, mit flexiblen Arbeitszeiten und regelmäßigen Home Office Tagen).
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