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Bewertung

Meines Erachtens: Führungsdefizite, belastende Gerüchte und unzureichende Fürsorge – Filiale Skyline Plaza

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei TK Maxx in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Während meiner Zeit im TK Maxx Skyline Plaza hatte ich insgesamt das Gefühl, dass hinter meinem Rücken Narrative über mich erzeugt und Kolleginnen und Kollegen gegen mich aufgehetzt wurden – teils möglicherweise auf Basis von Dingen, die mir fälschlich zugeschrieben wurden. Dieser Eindruck wurde dadurch verstärkt, dass mir ein Arbeitskollege direkt mitteilte, dass in meiner Abwesenheit vom Store Manager, Deputy Manager und der neuen Lagerleitung abfällig über mich gesprochen worden sei.

Aus meiner Sicht wies diese Dynamik über einen längeren Zeitraum hinweg eine klare Systematik auf: Der Beginn dieser Entwicklung deckte sich auffällig mit der Anstellung der neuen Lagerleitung und erweckte bei mir den Eindruck, dass dadurch eine destruktive Stimmung gegen meine Person entstanden ist. Hintergrund war nach meiner Wahrnehmung, dass der Deputy Manager eine spürbare Voreingenommenheit gegen mich entwickelte, nachdem ich mich einmalig gegen die Ableistung von Überstunden entschieden hatte. Da offenbar die Erwartung bestand, dass die Belegschaft langfristig und bedingungslos Überstunden leistet, hatte ich den Eindruck, dass meine Standhaftigkeit in dieser Frage als negativer Einfluss auf das restliche Team gewertet wurde. Im weiteren Verlauf entstand bei mir zunehmend der Eindruck, dass das Team im Lager beeinflusst wurde und Fehler herbeigeführt oder provoziert worden sein könnten. Dies verstärkte bei mir den Eindruck, dass dadurch eine Grundlage für sachlich unbegründete Kritik und zunehmenden Druck gegen meine Person entstand.

Insbesondere zum Ende meines Beschäftigungsverhältnisses häuften sich für mich Situationen, in denen ich Aufgaben nach meiner Wahrnehmung korrekt erledigt hatte, kurz darauf jedoch – während meiner Abwesenheit – verändert vorgefunden wurden, sodass es für mich den Anschein hatte, als hätte ich die Aufgabe nicht ordnungsgemäß erledigt. Ich wurde daraufhin zur Rede gestellt oder die Situation wurde vor anderen thematisiert. In einem Fall ist mir dieses Muster besonders deutlich aufgefallen, da ein Detail für mich darauf hindeutete, dass die „fehlerhafte“ Situation erst nachträglich entstanden sein könnte. Solche wiederholten Vorfälle hinterließen bei mir den Eindruck, dass Situationen entstanden, die für mich wie gezielt konstruierte Szenarien wirkten, durch die ich schlecht dastehen konnte. Darüber hinaus hatte ich wiederholt das Gefühl, dass Situationen bewusst so dargestellt oder konstruiert wurden, dass sie anschließend abgestritten oder anders dargestellt werden konnten, wenn ich sie ansprach.

Nach der zuvor beschriebenen Entwicklung kam es gegen Ende meines Beschäftigungsverhältnisses zu einem persönlichen Gespräch im Büro, in dem mir seitens des Store Managers und Deputy Managers pauschal vorgeworfen wurde, meine Leistungen hätten nachgelassen. Zudem behauptete der Store Manager, das gesamte Lagerteam fühle sich ohne mich wohler, und wollte mich daraufhin im Verkaufsraum einsetzen. Eine anschließende Rücksprache mit mehreren betroffenen Kollegen ergab jedoch ein anderes Bild: Die von mir angesprochenen Mitarbeiter verneinten klar, eine solche Aussage getätigt zu haben. Eine der beiden Kolleginnen konfrontierte den Store Manager anschließend schriftlich; die entsprechende Kommunikation liegt mir als Screenshot vor. Er sagte dazu, dass er diese Aussage so nicht bestätigen würde, und verwies auf den Datenschutz. Damit war die Diskussion für ihn beendet. Für mich entstand dadurch der klare Eindruck, dass der Store Manager mir zuvor den Eindruck vermittelt hatte, das gesamte Lagerteam stehe geschlossen gegen mich, obwohl die von mir angesprochenen Mitarbeiter dies ausdrücklich verneinten.

Der Umgang mit persönlichen Informationen war für mich zusätzlich problematisch. Ich hatte den Eindruck, dass vertrauliche Gespräche und persönliche Informationen, die ich unter anderem mit dem Store Manager geteilt hatte, darüber hinaus Verwendung fanden bzw. an Dritte weitergetragen worden sein könnten. Daneben nahm ich wahr, dass intern offenbar das Gerücht aufgekommen war, ich hätte ein Drogenproblem. Ich hatte den Eindruck, dass dieses möglicherweise vom Deputy Manager in Umlauf gebracht oder weiter befördert wurde. Bereits in der Woche der Store-Eröffnung gab es von ihm vermeintlich scherzhafte Bemerkungen bezüglich meines angeblichen Konsums. Auffällig war für mich zudem, dass der Store Manager nach meinem Eindruck nichts gegen das Gerücht unternahm und ich sogar den Eindruck gewann, dass er dessen Verbreitung möglicherweise weiter beförderte. Erst etwa zwei Monate später sagte mir der Store Manager in einem persönlichen Gespräch, ihm sei vom Deputy Manager zugetragen worden, ich hätte angeblich ein Drogenproblem; er selbst habe darin jedoch kein Problem gesehen. Aufgrund der massiven Belastung durch diese für mich rufschädigende Situation sah ich mich schließlich sogar dazu gezwungen, dem Store Manager meine private ADHS-Diagnose in Form ärztlicher Unterlagen vorzulegen.

Arbeitsatmosphäre

Zusammenfassend habe ich die Arbeitsatmosphäre in dieser Filiale als sehr belastend und destruktiv erlebt. Aus meiner Sicht entstand wiederholt psychologischer Druck, und ich hatte den Eindruck, dass Gerüchte und das Team auf eine für mich belastende Weise eingesetzt wurden. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen kann ich diesen Standort nicht empfehlen.


Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.