Katastrophe (Filiale Langenfeld)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Bewerbungsprozess fand zunächst mit einem Mitarbeiter statt, den ich anschließend nie wieder in der Filiale gesehen habe. Danach folgten zahlreiche Telefonate sowie ein weiteres Gespräch mit einer anderen Person. In beiden Gesprächen wurden mir Zusagen gemacht, die jedoch ab dem ersten Arbeitstag nicht eingehalten wurden.
Nach Vertragsabschluss musste ich sämtliche Unterlagen selbstständig über eine App hochladen, die ausschließlich auf Englisch verfügbar und äußerst kompliziert aufgebaut war. Eine angemessene Einführung oder Unterstützung erhielt ich dabei nicht.
An meinem ersten Arbeitstag war ich entgegen der vorherigen Absprache nicht wie besprochen eingeplant, ebenso wenig in den darauffolgenden zwei Wochen. Darüber hinaus erfolgte die spätere Einsatzplanung in einem deutlich größeren Umfang als zuvor vereinbart, sodass ich erheblich länger eingeplant war als abgesprochen.
Zudem wurde mir mitgeteilt, dass ich an meinem ersten Arbeitstag auf eine bestimmte Mitarbeiterin warten müsse, da nur sie mir angeblich wichtige Inhalte erklären könne. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass mir lediglich Unternehmensvideos gezeigt wurden. Diese waren von sehr schlechter Ton- und Bildqualität, sodass ein inhaltliches Verständnis kaum möglich war. Dennoch musste im Anschluss ein Test absolviert werden, dessen Sinn sich mir nicht erschloss.
Zusätzlich wurde mir mitgeteilt, dass mir sogenannte „Minusstunden“ angerechnet worden seien, da ich krankheitsbedingt nicht arbeiten konnte. Nachdem ich hierzu das Gespräch gesucht hatte, versuchten mehrere verantwortliche Personen mir zu vermitteln, dass es solche Minusstunden in Deutschland auch im Krankheitsfall geben würde. Dies, obwohl meine Arbeitsunfähigkeit ordnungsgemäß durch ein ärztliches Attest entschuldigt war.
Das Arbeitsklima empfand ich insgesamt als äußerst unangenehm. Ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trat unfreundlich auf, und der Umgangston bestand überwiegend aus befehlenden Anweisungen, die lediglich durch das Wort „Bitte“ am Satzende höflicher wirken sollten.
Insgesamt war diese Erfahrung die größte Enttäuschung meiner bisherigen beruflichen Laufbahn.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte alles anders machen. Vom Bewerbungsprozess bis hin zur Einstellung und zur Einarbeitung.
