7 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Aus meiner persönlichen Sicht verfügt das Unternehmen über interessante Projekte und engagierte Kollegen. Gleichzeitig haben mich vor allem die starke Kontrolle durch die Geschäftsführung, die fehlende Struktur in der Terminplanung, die veralteten Arbeitsmittel sowie der hohe Zeitdruck im Arbeitsalltag dazu bewogen, das Unternehmen wieder zu verlassen.
Eigentlich hatte ich nicht vor, eine Bewertung zu schreiben. Nach meiner Erfahrung halte ich es jedoch für wichtig, ein möglichst faires und ehrliches Bild des Unternehmens zu vermitteln, damit sich potenzielle Bewerber vorab ein besseres Bild machen können.
Meine Bewertung basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen während meiner Beschäftigungszeit. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen – ich finde es jedoch fair, auch kritische Punkte offen anzusprechen.
Beim Lesen einiger bereits veröffentlichter Bewertungen hatte ich persönlich nicht den Eindruck, dass diese meine Erfahrungen widerspiegeln. Deshalb war es mir wichtig, meine Sicht der Dinge ebenfalls zu schildern, damit Interessenten verschiedene Perspektiven berücksichtigen können.
Nach meinem Eindruck geht das Unternehmen bei personellen Entscheidungen konsequent vor. Umso wichtiger finde ich es, dass sich Bewerber vor einer Entscheidung möglichst umfassend informieren und unterschiedliche Erfahrungsberichte lesen.
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als eher angespannt. Es herrscht ein hoher Zeitdruck und die Geschäftsführung legt großen Wert darauf, Fehler zu finden und zu kontrollieren. Diskussionen zwischen erfahrenen Mitarbeitern und der Geschäftsführung werden teilweise auch laut und für alle im Büro hörbar. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der viele Mitarbeiter unter permanentem Druck stehen.
Das Unternehmen ist in der Region nur wenig bekannt. Nach meinem Eindruck profitiert es noch von ehemaligen Kunden und Konstruktionen des inzwischen insolventen Sondermaschinenbauers Augenstein. Gleichzeitig gibt es Reklamationen zu übernommenen Maschinen, was sich aus meiner Sicht negativ auf das Ansehen auswirkt. Der ehemalige Vertriebsleiter von Augenstein wurde übernommen und bringt weiterhin Aufträge ins Unternehmen. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass der Fokus stark auf der laufenden Auftragsabwicklung liegt und weniger darauf, das Unternehmen langfristig für die Zeit nach seinem Ruhestand aufzustellen.
Die Work-Life-Balance ist insgesamt in Ordnung. Es gilt eine 40-Stunden-Woche mit flexiblen Arbeitszeiten. Freitags kann auch zusammenhängend sechs Stunden gearbeitet werden. Es gibt 30 Urlaubstage. Die Urlaubsplanung orientiert sich allerdings stark an den betrieblichen Vorgaben.
In der Montage wird versucht, ungelernten Mitarbeitern eine Ausbildung zu ermöglichen. Da ich selbst nicht lange im Unternehmen war, kann ich die tatsächlichen Entwicklungsmöglichkeiten jedoch nicht abschließend beurteilen.
Im Büro hatten viele Mitarbeiter den Eindruck, unterdurchschnittlich bezahlt zu werden. In der Montage wurde das Gehalt dagegen deutlich positiver wahrgenommen. Ich selbst empfand mein Gehalt als unter dem deutschen Durchschnitt.
Das Thema spielte für mich persönlich keine große Rolle. Die Mülltrennung und der Umgang mit Abfällen wirkten auf mich grundsätzlich angemessen.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war gut. Allerdings führte die ständige Fehlersuche durch die Geschäftsführung häufig zu einer angespannten Stimmung, wodurch die Belastung im Arbeitsalltag deutlich spürbar war.
Mein Eindruck war, dass älteren Mitarbeitern mehr Vertrauen entgegengebracht wurde als jüngeren Kollegen.
Das Unternehmen wird von Vater und Sohn geführt.
Der Sohn ist überwiegend für den kaufmännischen Bereich zuständig und nach meinem Eindruck nur selten vor Ort. Er wird von vielen Mitarbeitern positiv wahrgenommen. Außerdem betreibt er ein Personalvermittlungsunternehmen. Nach meiner Erfahrung wurden Mitarbeiter teilweise auch außerhalb der regulären Arbeitszeit – etwa abends oder am Wochenende – wegen beruflicher Themen kontaktiert.
Der Vater ist nahezu täglich im Betrieb und konzentriert sich hauptsächlich auf die Konstruktion. Nach meinem Eindruck werden sämtliche Arbeiten der Konstrukteure sehr detailliert kontrolliert. Konstruktionen werden häufig nachträglich geändert, wobei diese Änderungen aus meiner Sicht nicht immer zu einer Verbesserung führen. Andere Bereiche wie Einkauf, Vertrieb, Elektrokonstruktion oder Montage erhalten dadurch vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass den Mitarbeitern nur wenig Entscheidungsspielraum eingeräumt wird und die Arbeitsgeschwindigkeit grundsätzlich als zu gering angesehen wird.
Die technische Ausstattung war aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß. Neue Hardware wurde seit längerer Zeit angekündigt, stand jedoch noch nicht zur Verfügung. Teilweise mussten Bauteile einer Baugruppen einzeln geöffnet werden, um Abstürze zu vermeiden. Ein PLM-System war nicht vorhanden. Stücklisten mussten deshalb überwiegend manuell erstellt werden, was sehr zeitaufwendig war und aus meiner Sicht unnötige Fehler begünstigte. Nach meiner Einschätzung ging dadurch ein erheblicher Teil der Konstruktionszeit verloren.
Auch in der Werkstatt fehlte teilweise die notwendige Ausstattung für effizientes Arbeiten.
Nach meinem Eindruck wurden Maschinen häufig erst kurz vor dem vereinbarten Liefertermin fertiggestellt und ausgeliefert. Dadurch blieb aus meiner Sicht teilweise nicht genügend Zeit für eine umfassende Endkontrolle oder ausreichende Tests vor der Auslieferung.
Über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens wurde nach meinem Eindruck nur wenig kommuniziert. Dadurch entstanden unter den Mitarbeitern unterschiedliche Einschätzungen und Unsicherheit.
Auch die Terminplanung wirkte auf mich häufig unzureichend organisiert. Zeitpläne und zugesagte Liefertermine konnten deshalb oft nicht eingehalten werden. Mein Eindruck war, dass Prioritäten regelmäßig kurzfristig geändert wurden und dadurch eine verlässliche Planung für die Mitarbeiter kaum möglich war.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass alle Mitarbeiter unabhängig von ihrer Position oder ihrem Alter gleichbehandelt wurden.
Man übernimmt viele unterschiedliche Aufgaben, auch außerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs. Ein Teil davon erschien mir wenig sinnvoll oder vermeidbar. Positiv fand ich jedoch die Tätigkeit im Sondermaschinenbau für die Lebensmittelindustrie, da die Projekte grundsätzlich interessant sind.
Sind im wachstum, kann ab und zu mehr arbeit geben
Haben sehr bekannte Kunden
Kommen eigentlich immer entgegen
Woander bekommt man auch nicht mehr
Beide GF habe immer ein offenes Ohr und sind offen für neues
Maschinenbau halt
Sehr freundliches Team; man fühlt sich schon wohl
Weiterbildungen wurden unterstützt
Sogar zertifiziert
Flache Hierarchie; man kann über alles mit jedem reden
Vielfältig und es wird selbstständigkeit gefordert
Sehr angenehm, man bekommt genug Raum um sich arbeitstechnisch zu entfalten
Arbeitgeber kommt uns hier sehr entgegen
Jeder hat hier die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln und TOMASIC versucht hier zu unterstützen, wo es möglich ist
gutes und wettbewerbsfähiges Gehalt
kleines, aber eng zusammenarbeitendes Team. Sehr freundliches Verhältnis zueinander
nichts auszusetzen, alles TOP
Man versucht es den Mitarbeitern so angenehm wie möglich zu machen
neue Infos werden immer direkt an die Mitarbeiter weitergegeben, kein Kollege wird im Dunkeln gelassen
man kann hier viele spannende Aufgaben übernehmen, man bekommt sehr viel Vertrauen geschenkt
Offen für alle Fragen