Impact first, social later: Die Kunst des sozialen Schönredens
Verbesserungsvorschläge
Anstelle von Social Ads mit den Gründern und Claims wie „Wir sind keine Banker, aber haben dennoch Tomorrow gegründet“ sollten Prioritäten auf den Ausbau betriebswirtschaftlicher Kompetenz gelegt werden – insbesondere durch den Einbezug erfahrener Struktur- und Finanzberater. Eine vorausschauende Finanzplanung und realistische Personalbedarfsanalyse sind essenziell, um nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Obwohl sich das Unternehmen als Scale-up positioniert, agiert es operativ oft wie ein Start-up: impulsiv statt strategisch. Mehr Planung, weniger Inszenierung – das würde Stabilität schaffen.
Image
Neutral – das Unternehmen überschätzt seine Bekanntheit und hat weniger Awareness, als es selbst glaubt. Mehr Fokus auf Reichweite wäre nötig. Teilweise negativ beachtet durch die Partnerschaft mit Solaris.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten und freie Einteilung, daran gibt es nichts auszusetzen.
Gehalt/Benefits
Im Vergleich zur Branche eher unterdurchschnittlich. Viele Mitarbeitende bringen eine hohe intrinsische Motivation mit und akzeptieren geringere Gehälter im Sinne der Mission.
Kollegenzusammenhalt
Starker Zusammenhalt – teamintern wie übergreifend. Viel Mitgefühl, echter Support.
Vorgesetztenverhalten
Kaum Positives zu berichten. Das C-Level produziert täglich neue Ideen, greift tief ins operative Geschäft ein und überschätzt dabei die eigene Expertise. Kommunikation? Leider alles andere als transparent.
Kommunikation
Monatliche All-Company-Updates suggerieren Offenheit, doch zentrale Informationen, wie die prekäre finanzielle Lage, blieben konsequent unter Verschluss. Das Unternehmen schreibt sich Transparenz groß auf die Fahne („Transparenz is Queen“), stolpert aber regelmäßig über die eigenen Ansprüche. Besonders das C-Level perfektioniert die Kunst selektiver Informationsweitergabe. Zwischen Meeting-Marathon und Slack-Emoji-Kultur () bleibt das Wesentliche auf der Strecke.
Interessante Aufgaben
Weit entfernt von dem, was im Bewerbungsprozess definiert und versprochen wurde.